Powerwall 1 gebraucht kaufen?

Hallo zusammen,
würdet ihr eine gebrauchte PW 1 kaufen?
Habe ein Angebot für eine PW 1 inkl. SMA WR von 2016.
Wäre natürlich deutlich günstiger (und verfügbar) im Vergleich zu einer PW 2.
Notstrom PV laden geht aktuell bei uns eh nicht, da nur ein dreiphasiger WR vorhanden ist…
Anlage ist 9,7kwP, die Größe der PW 1 würde ca passen.
Welche signifikanten anderen Enschränkungen hätte ich denn (geringer Lade-Entlade Rate ist bekannt)
Danke für eure Meinungen

Machen kann man das , ich würde es nicht tun . Wenn man keinen Speicher hat ist dies ein schnelle Lösung , kommt aber auf den Preis an. Mehr wie 2-3K würde ich nicht bezahlen.

Bedenke auch dass die Installation der PW1 nicht so einfach ist wie die PW2.
Du brauchst auch eine SMA Home Manager dazu. Ohne gehts nicht.

Ich schließe mich an 2-3k € maximal.

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Danke! Ja, der Preis ist genau zw. 2-3k.
Was mir noch zu denke gibt ist, dass es ein Privatkauf wäre. Wenn das Ding dann nicht funktioniert, stehe ich leider blöd da…

Die damalige Garantie war unterschiedlich.
Ob und wenn ja wieviel Garantie noch auf dem guten Stück iat kannst Du mit der Seriennummer bei der Tesla Energy Hotline erfragen. Dort solltest Du sie auch auf Deine Adresse und Dich umschreiben lassen.

Super, danke!

3k ggü. 13k für die PW 2 ist halt wirklich ein Wort!

PW2 kostet 10350€ inkl Backup Gateway.
Zzgl Montage natürlich.
Bei den 3k für die gebrauchte PW1 ist ja auch keine Montage dabei oder?

Das stimmt, ohne Montage.
Auch der SMA Home Manager ist wohl noch nötig

Hatte ein Angebot für PW 2 für 13k inkl. Montage

13k inkl Montage ist ein normaler Preis.
1500-2000€ Montage mit Material ist normal.

Das musst im Prinzip bei der PW1 auch rechnen. Zzgl des SMA Home Manager.

Kannst also 5500 gegen 13000 rechnen.
Bei aber halt dann auch halber Leistung und Kapazität.

Danke!

Meine Vorstellungen des Aufbaus wäre dann:

PV WR Fronius (existiert), SMA WR für PW, SMA Home Manager

Könnte man den Home Manager auch durch ein Smart Meter von Fronius ersetzen?

Nein, denn das Smart Meter von Fronius arbeitet nicht mit dem Wechselrichter von SMA zusammen. Der Home Manager dient dazu, zu ermitteln, wie viel Strom in die Batterie geht. Dazu arbeitet der Wechselrichter von SMA mit dem Home Manager.

Deswegen hat Tesla mit der Powerwall2 eigene Lösungen entwickelt bzw. dazugekauft (die Neurios, die extern den Strom messen stammen nicht von Tesla). Damit kommt alles von einem Hersteller.

Edit: Ich nehme das teilweise zurück: bestimmte Fronius Hybridwechselrichter werden auch unterstützt:

Das heißt dann aber, dass der SMA-Wechselrichter durch einen Hybridwechselrichter von Fronius ersetzt wird.

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Vielen Dank für euren Input!

Ich werde die PW tatsächlich kaufen und mich ran wagen.

Der Home Manager hilft mir dann auch zumindest in die softe 70% Regelung zu kommen

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Eine Frage habe ich doch noch:
Passt denn das obige Setup zusammen, d.h. Fronius WR für die PV und SMA Batterie WR plus Home Manager?
Kann der HM mit dem Fronius kommunizieren, um ihn dann ggf hoch und runter zu regeln?
Danke!

Ich habe starke Zweifel, dass das geht - Jeder Hersteller kocht da sein eigenes Süppchen, d.h. die Protokolle und die Schnittstellen unterscheiden sich. Deswegen: Am Besten ist es, sich auf einen Hersteller festzulegen.
Wenn Du günstig an einen Fronius-Hybridwechselrichter kommst, könntest Du Deinen Fronius verkaufen (das sollte im Augenblick kein Problem sein) oder Du könntest insgesamt auf SMA umsteigen.
Genau das war doch letztendlich der Grund, warum Tesla mit der Powerwall 2 eine Gesamtlösung anbietet.

Der SMA Home Manager kann Deinen Fronius natürlich nicht steuern. Bzw der Fronius kann mit dem Home Manager nichts anfangen. Die 70% Regel bleibt Dir erhalten wie gehabt. Dier Home Manager gibt nur dem SMA SBS vor ob er Laden oder Entladen soll/muss.
Um dynamisch 70% zu bekommen musst Du entweder den Fronius in einen SMA WR wechseln. Oder Dir den Fronius Zähler einbauen lassen.

Wobei der Fronius Energy Manager dann wahrscheinlich den SMA Batterie WR dann wieder nicht ansteuern kann, oder?

Ja da hast Du Recht.
Das liegt einfach daran dass es in der Branche keinerlei Standardisierung, Nicht mal Bestrebungen dazu, Gibt.
Man würde dann der Konkurrenz ja die Türe öffnen.
Da ist die PV soweit wie die IT in den 80ern war.

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Na wunderbar…

Dann bleibt mir zu hoffen, dass man sich doch auf eine andere Grenze als 7kwp festlegt…oder doch ein Rundsteuerempfänger

Wechselrichter tauschen ist aktuell eher ein schwieriges Unterfangen.

Was meinst Du? Die Grenze, ab der ein Rundsteueremfänger Pflicht ist, liegt bei 25kWp

Die Anlage hat 9,7kwp und bleibt damit auch ab Januar in der Wirklastbegrenzung. Mit einem freiwilligen Rundsteuerempfänger könnte man 100% einspeisen