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Porsche Taycan (Mission E)

Die DC-Ladespannung ist abhängig von Batteriespannung. Wenn wirklich 800V dann gehen die derzeitigen CCS2 nicht mehr. Die ABB schaffen max. 550V. Über einen DC/DC Wandler mit 50kW Leistung dürfte der Porsche nicht verfügen.

ich denke, was ich in drei Jahren gerne hätte/brauche ist die Verdopplung der Ladegeschwindigkeit am SuC, mehr SuCs (damit auch alle Model 3er laden können), weiterhin regelmäßig OTA updates … und dass mein 85D immer noch so super läuft wie bisher… und gut ist.
Auf jeden Fall brauche ich keinen Porsche für mehr als 200k€.

Aber es ist wirklich lustig zuzusehen, wie die deutschen Automobil-Hersteller immer nervöser werden. Bravo, Elon Musk!!

So ein Modell wäre schön, aber Ford kann man hier erst einmal vergessen. Die haben erst vor ein paar Monaten verlautbart, erst einmal nicht bei dem Run auf den 300-Meilen-Mittelklassemarkt mit zu machen. Dem Leaf 2, Bolt und ME wollen sie nichts entgegen setzen. Wenn, dann kommt was von Opel als Modifikation des Bolt.

Ob man nun Vierradlenkung oder Spurtzeiten auf 100 als Innovation ansetzt ist vermutlich Geschmackssache. Ich sehe da keine wirkliche Innovation bei noch schneller zu beschleunigen. Effizientere Motoren und DUs die nicht regelmäßig getauscht werden müssen wären dafür mal was. Wie häufig geht die DU eines Zoe drauf, eines Leaf oder eines e-Golf? Seltener? Find ich innovativer. :stuck_out_tongue:

Ich bin mir sicher Elon fühlt sich jetzt endlich herausgefordert und der Roadster wird mit aller Gewalt vorangetrieben. Ich finde die Kiste geil und auch die Ladeeinheit mit Display echt cool. Könnte aber im echten Leben auch mal schmutzig werden!

Nach Lesen dieses Features

glaube ich das auch. :mrgreen:
Das fehlt definitiv im MS.

die 15 min Ladezeit für 80% erinnert mich stark an die 3,1L Normverbrauchs des Panamera e-Hybrid.

Vielleicht hat Porsche in Stuttgart oder an der Rennstrecke eine Super-Hightech-Ladestation die das schafft.
Damit hat Porsche seine „interne“ Innovation, also stimmt deren Aussage, aber hat nix mit der Realität „real world loading“ zu tun.
Na, und die Aussage „Wir schauen nicht auf Tesla“, puh …

Innovation 2020, abwarten :smiley: .

Elon, Danke!

Sieht nicht mal schlecht aus, ist aber leider immer noch im Concept Stadium, wie ich lese. Und wie gut das dann auch umgesetzt wird, kennt man ja leider…ImageUploadedByTapatalk1442311957.482106.jpg

Was ist das? ein BoltMWiguan?

https://de.wikipedia.org/wiki/Pontiac_Aztek

Das ist ein Pontiac Aztek. Eines der hässlichsten Autos der Welt. Gebaut zwischen 2001 - 2005.

Wirklich bekannt wurde der Wagen durch die Serie Braking Bad. Walther White (Heisenberg) fuhr den lange.
pontiac_aztek_breaking_bad.jpg

Auf dem Weg nach Sylt mit 43kW zwei bis drei Stunden laden bis der Porsche wieder voll ist…?..nicht im Ernst…!

Hallo vmax, ich habe einen Verbesserungsvorschlag für den Thread-Titel.
bringt (wahrscheinlich) -> kündigt an

Noch nicht mal das: Auf der offiziellen Seite von Porsche ist das ganze bloss eine Konzeptstudie, also ist er weder angekündigt noch geplant:

www.porsche.com/microsite/mission-e/germany.aspx

bringt (wahrscheinlich) -> bringt (unwahrscheinlich) :mrgreen:

Ich dachte ihr wollt eher schnelleres Laden als Langsames. Versteh einer das.

Wo habe ich denn was von dem Porsche geschrieben oder „als Ersatz für DC“? Es ging um AC laden im Allgemeinen, und da macht auch Tesla inzwischen nicht mehr „keine Kompromisse“. Zeig mir ein Serienfahrzeug das ich heute mit 43 kW AC kaufen kann. Gibt es nicht? Warum? Lader sind ja da und werden nicht nur dank ABB immer häufiger. Wäre doch eine tolle Alternative. Immerhin sind 43 kW AC Lader ist um Welten günstiger als ein 50 kW DC-Lader, und kann ohne viel Aufwand daher auch zuhause oder als Destination Charger installiert werden.

Aber Gegenfrage: wieviel AC wäre denn Deiner Meinung nach gut? :wink:

Heise berichtet über Audis elektrisches SUV: Elektroauto: Audi stellt SUV-Konzept mit 500 km Reichweite vor
und im zweiten Aufmacher-Artikel über das Porsche Konzept Mission-E: Porsche entwickelt Elektro-Sportwagen.

Auf einmal scheinen E-Autos hoffähig zu sein, wenn man so die Kommentare quer liest. Es wird allenfalls der Rückstand auf Tesla moniert.

Posche spricht auf seiner Webseite zu der Konzeptstudie von einem „Tribut an die Zukunft“. Das ist schon entlarvend. Der Duden schreibt zu dem Wort Tribut: etwas fordert einen hohen Tribut (hohe Opfer); einer Sache Tribut zollen (sich ihr beugen)… Geld- oder Sachleistung, Abgabe, die besonders ein besiegtes Volk dem Sieger zu erbringen hat.
Wenn Porsche ehrlich wäre würden sie schreiben „Tribut an TESLA“ :mrgreen:

Hallo Simeon,

Die Allradlenkung gabs vor 15 Jahren bei diversen Autos. Ist aber wieder verschwunden, wahrscheinlich waren die Vorteile zu gering. Bei selbstfahrenden Wagen halte ich es aber für möglich, dass sie damit besser um Ecken kommen. Dann passen auch SUVs in die engen Straßen spanischer Altstädte. :astonished:

Aber mal abgesehen davon, darf man darüber nachdenken, wie und wie langfristig Unternehmen denken. Herr Musk ist offenbar ein sehr ehrgeiziger Mensch, der bestimmte Ziele erreichen will. Dass das Ganze sich finanziell auszugehen scheint, ist sein Glück. Bei den meisten Unternehmen dürfte der mittelfristige Gewinn an oberster Stelle stehen. Solange es Benzin zu niedrigen Preisen gibt, haben die Firmen keinen Druck, in eine Alternative zu investieren. So einfach ist das. Und die Zulassungszahlen für Elektro-Autos geben den großen Herstellern recht. Tesla ist zwar durchaus erfolgreich, aber immer noch eine kleine Randerscheinung.

Die halbherzigen Maßnahmen der Regierung (Busspuren erlauben! Kostenloses Parken!) ändern daran wenig. Interessant wird es vielleicht, wenn unsere Regierung sich überlegt, Autos so zu besteuern, wie sie die Bevölkerung belästigen und die Umwelt verbrauchen. Ich finde, laute und unverhältnismäßig große Autos müssten viel mehr Steuern kosten als kleinere und leise. So etwas effizientes wie ein E-Loremo wäre dann am günstigsten. Und Radfahren müsste ernsthaft und richtig gefordert werden, um Staus und Lärm und Straßenreparaturkosten zu reduzieren. Aber langsam schweife ich ab.

LG
Andrea

Und wieder werden alle Zulassungen in einen Topf geworfen. 1000 Zulassungen des Renaut Zoe interessieren keinen Menschen, da die Hersteller an Fahrzeugen dieser Größe eh nur ein paar hundert Euro verdienen. 1000 Zulassungen eines 100.000 Euro Fahrzeugs stören jedoch sehr viel mehr. Denn das sind Fahrzeuge, in denen statt fünfstellige Margen stecken.

VW verdiente im 1. Halbjahr pro Fahrzeug nach Steuern 1.107 Euro, BMW 3.041 Euro, Daimler 3.318 Euro.

Streich da von den Fahrzeugen mit fünfstelliger Marge jährlich eine fünfstellige Zahl weg, und die Unternehmensgewinne sehen ganz anders aus. Deshalb reagieren die Hersteller auch so allergisch auf Tesla.

Und nun kommt Model 3. Zwar nicht mehr mit fünfstelliger Marge, aber dafür mit viel höheren Stückzahlen als bisher und Fahrleistungen, für die die Kunden bislang den unbezahlbaren V12 kaufen mussten. Wer soll sich denn bitte noch in einen 1,4l TFSI oder gar TDI setzen, wenn er auch die Wahl von V12-Fahrerlebnissen bei Tesla zum gleichen Preis hat? Dass sich ein i3 mit Stadtreichweite zum Preis eines 530d nicht verkauft, ist klar. Doch auch die deutschen Hersteller wissen, dass ein Model 3 ganz andere Stückzahlen realisieren wird als diese Compliance Cars. Darum fallen die Vorstandsvorsitzenden der Verpenner ja inzwischen auch vor versammelter Presse in Ohnmacht.

Das ist ja gerade der Unterschied, den so viele inkl. den etablierten Autobauern nicht realisiert haben:
Tesla muss sich zwar den Mechanismen der Marktwirtschaft stellen, muss aber nicht als alleiniges Ziel haben die Aktionaere reich zu machen. Da wurde Tesla unterschaetzt, das kann auch nur ein Newcomer leisten.
Fast waere es schief gegangen, nur durch Einschiessen der 2. Vermoegenshaelfte konnte er TM auf Spur halten.

Vor allem ist es nicht nur Elons Glueck, sondern unser aller. Ich moechte gar nicht drueber nachdenken wie lange es ohne TM dauern wuerde bis sich EVs durchsetzen.
Und wenn erst mal S, X und III auf dem Markt sind wird es so schnell gehen wie Akkus zu Verfuegung sein werden, da bin ich mir ziemlich sicher.

Wenn es richtig losgeht, werden wohl Lieferfristen von 2 jahren und mehr die Regel werden, bis die Produktionskapazität an Akkus soweit ausgeweitet wurden, bis die Nachfrage befriedigt werden kann. Dabei beträgt der jährliche Ersatzbedarf an Akkus 5-10% des Bestandes.
Hinzu kommt noch der Bedarf an stationären Speichern etc.