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Porsche Taycan: mein persönlicher Erfahrungsbericht

Hey Boris, toller Bericht !

Ich hätte da noch ein paar Fragen, vielleicht kannst Du ja dazu etwas sagen:

  • Hat/Kann der Taycan auch OTA Updates ? Ist das mit Tesla vergleichbar ?
  • Wie ist der Frunk ? Im Vergleich z.B. Model 3/S ?
  • Kann man die Leistung begrenzen (Für andere Fahrer z.B. eigene Kinder )
  • Gibt es Kameras wie bei Tesla für Autopilot, Dashcam, Sentry usw ?
  • Kann der Porsche auch Videos während der Ladepausen zeigen ? (Netflix, Youtube usw.?)

Danke !

@pEAkfrEAk:
@Illmatic:

2014er-Testkriterien und 2019-Testkriterien sind wohl ohnehin nicht vergleichbar. Aber ich erwarte dass ein 5 Jahre neueres Fahrzeug (eigentlich 8 Jahre 2012->2020) im Crashtest nicht nur annähernd gleich abschneidet, sondern viel besser. Außerdem wissen wir gar nicht wie gut/schlecht ein Model S 2019 abschneiden würde. Ein Model X 2019 ist aber viel besser als ein Taycan:

euroncap.com/de/results/tesla/model-x/39141

Ich bin der Meinung man kann nur die jeweiligen Jahrgänge vergleichen, hier also 2019. Da hat der Taycan leider nur auf Platz 39 von 49 Fahrzeugen abgeschnitten:

euroncap.com/de/bewertungen … ment=false

Es ist auf Platz 39 das letzte Fahrzeug, dass gerade noch so eine 5-Sterne-Bewertung erhielt ! Ab Platz 40 nur noch 4 Sterne.

Und es ist das mit Abstand teuerste Fahrzeug von allen getesteten Fahrzeugen. Und wenn dann selbst ein SsangYong Korando für 20 TEUR (?) besser abschneidet als der Taycan, dann stimmt da was nicht ! Und nicht nur SsangYong, sondern auch Kia, MG etc. Meine Familie wäre also sicherer in einem SsangYong unterwegs !?!

Für mich persönlich ist es deshalb in Anbetracht der anderen 2019er-Fahrzeuge, des Platzes 39/49, des Preises und des Rufes von Porsche einfach ein „schlechtes Ergebnis“.

PS: Das Model 3 ist bei den 2019er-Tests auf Platz 3, das Model X auf Platz 6. Irgendwo da hätte ich auch den Taycan erwartet und da könnte auch ein aktuelles Model S liegen.

Ja, der Taycan hat auch OTA. Was Porsche später darüber alles verteilt und in welcher Frequenz ist aktuell noch nicht klar. Ich gehe aber mal davon aus, dass die Frequenz mit alle 3-4 WOchen nicht mit Tesla vergleichbar ist.

Ist vergleichbar mit meinem Model S Facelift Frunk.

Nein, es gibt lediglich einen Rangemode, der die Geschwindigkeit auf max 140km/h limitiert.

Kameras gibt es, allerdings keinen Tesla-ähnlichen Autopiloten. Dashcam oder Sentrymode ist nicht möglich.

Aktuell noch nicht. Videos soll man zukünftig auf dem Beifahrerdisplay schauen können (auch während der Fahrt).

  • OTA-Updates sollen zumindest in Zukunft funktionieren. Es gab nach meiner Erinnerung schon einen Button „Updates“ und da stand das System wäre auf aktuellem Stand.
  • Frunk ist gefühlt kleiner als beim aktuellen Model S, schätze auf Niveau des Model 3. Unter dem hinteren Kofferraum ist ein kleines Fach, da passt ein Typ2-Ladekabel hinein, mehr aber auch nicht.
  • Leistung kann man wohl nicht begrenzen, habe ich jedenfalls nichts gesehen.
  • Nach vorne gibt es eine Kamera/evtl. Kameras, die dann für Fahrassistenten ähnlich Autopilot geeignet sind. Seitlich keine Kameras. Keine Dashcam, kein Sentry
  • Video-Wiedergabe geschweige denn Netflix/Youtube ist nicht vorgesehen und wird darauf niemals funktionieren.

Der Rangemode begrenzt auf 110 km/h ! Kann aber durch Gaspedal-durchtreten überschritten werden, danach versucht er wieder auf 110 km/h zu reduzieren wenn man den Fuss vom Gaspedal nimmt.

Fahrmodi können aber einfach mit einem Drehschalter am Lenkrad eingestellt werden. Also kann man wohl nicht für bestimmte Personen einen bestimmten Fahrmodus fest vorgeben.

Ok, Model 3 ist auf Platz 3 und kostet ein Bruchteil des Taycan.

Drei Punkte noch:

  1. Die von mir geschilderte Zugkraftunterbrechung durch Gangwechsel von 2 in 1 findet nur im Modus „Eco“ und Modus „Normal“ statt. Im Modus „Sport“ und „Sport plus“ fährt er immer im 1. Gang, da zieht er sauber ohne Gangwechsel und Zugkraftunterbrechung durch, so wie man das gewohnt ist ! Nur damit das nicht missverstanden wird, dass das in allen Fahrmodi der Fall ist.

  2. Auf nasser Straße „klebt“ der Taycan förmlich auf der Straße, bricht nicht aus und hat eine gute Performance/Straßenlage gezeigt. Die physikalischen Grenzen von Reifen+Straße gibt es natürlich trotzdem ! Ist in dem Punkt dank Allrad etc. aber sicherlich auch nicht mit meinem alten Hecktriebler vergleichbar.

  3. Der Taycan soll ein Sportwagen sein, mit den damit verbundenen Vor- und Nachteilen. Ich persönlich habe festgestellt, dass ich keinen Sportwagen brauche, mir reicht eine sportliche Limousine bzw. ich möchte die Vorteile einer ruhig zu fahrenden, schnellen und leisen Limousine. Ich hätte es im Model S gern so leise wie in einer S-Klasse, leider nicht der Fall.

Das müsste aber genau anders herum sein, nur für die maximal mögliche Beschleunigung benötigt der Taycan den ersten Gang, in Eco oder Comfort, ist der 2. Gang geschaltet.

110 km/h ist die Standardeinstellung. Der Rangemode kann bis max 140km/h begrenzt werden.

Wie bereits geschrieben, ist die Video-Wiedergabe sehr wohl geplant und soll sogar während der Fahrt funktionieren. Das neue Beifahrerdisplay soll mit dem Modelljahreswechsel im Juni 2020 kommen und dann eine spezielle Folie drauf haben, sodass es vom Fahrersitz nicht einsehbar ist.

@Boris

danke für den Bericht. Ich habe eine Frage zu der Verbrauchsangaben. Konntest Du erkennen ob bei der Reku die Verbrauchsanzeige runter ging?

Da hast du Recht, den 1. braucht er nur für max. Performance, sonst fährt er im 2. an.

Genau so meinte ich es, vielleicht missverständlich ausgedrückt: Also, er fährt bei Eco und Normal im 2. Gang an. Wenn man dann das Gaspedal durchdrückt, dann schaltet er vom 2. Gang auf den 1. Gang runter. Und das erzeugt eben ein erhebliches Rucken und eine dann erhöhte Beschleunigung (weil er dann im 1. Gang ist). Bei Sport und Sport Plus fährt er immer im 1. Gang an und kann da bleiben, weil er da die höchstmögliche Beschleunigung schon hat.

Danke für deinen objektiven und ehrlichen Bericht :exclamation:

Ich denke mal den „richtigen“ Punch haben sie sich für den großen aufgehoben :wink: du bist ja eher das „Einsteiger Modell“ gefahren :mrgreen:

Gegen das Model 3 schneidet der Taycan ebenso deutlich schlechter ab. Im Vergleich mit anderen Autos liegt er recht weit hinten. Wurde hier mal mit Link diskutiert.
Jedenfalls ist das Model 3 im EURO-NCAP ebenso deutlich besser. Liegt also nicht nur an SUV.

Das interessierte mich eigentlich auch. Aber ich habe keine Möglichkeit gefunden die Tripmeter manuell zurückzustellen, aber vielleicht war ich einfach zu blöd. Er zeigt verschiedene Trip-Daten an (seit xx:xx Uhr), seit letztem Start etc. Aber die Anzeigen waren leider alle schon „zu träge“ oder sind extra träge, so dass eine einzelne Rekuperation keine Auswirkungen auf die Verbrauchsangaben hatte.

Ich denke mal den „richtigen“ Punch haben sie sich für den großen aufgehoben :wink: du bist ja eher das „Einsteiger Modell“ gefahren :mrgreen:
[/quote]
Ja das stimmt ! Den subjektiv gefühlten Unterschied konnte ich mir ja schon selbst erklären. Dadurch dass der Tesla voll in die Rekuperation geht, kommt einem der anschließende Tritt auf das Gaspedal als stärkerer Punch vor als beim Taycan, der segelt und dann dort das Gaspedal voll durchgetreten wird. Ist also klar: Punch Tesla = -0,x g auf +0,x g > Punch Taycan 0,0 g auf +0,x g. Aber das ist nur der „initiale“ Punch, die folgende Beschleunigung, also 0,x g, unterscheidet sich nicht nennenswert.

Und aus dem Stand tun sich die beiden beim Punch gefühlt nichts, weil beide dann nämlich mit 0,0 g starten.

Den High-Performance-Punch haben sie beide auf jeden Fall, die P-DL-Modelle bzw. die Turbo-Modelle natürlich noch mehr.

Alles subjektiv, nichts gemessen, mir sind die letzten Zehntel-Sekunden auch egal. Es „reicht“ bei beiden mehr als genug. Der Taycan zieht ab spätestens 150 km/h noch deutlich besser, vielleicht auch schon davor, kommt sicher durch das Zweiganggetriebe. Alles nur „gefühlt“ und das täuscht ja manchmal bekanntlich.

Note des Tesla von Frau/Sohn ist auch gerade reingekommen: gleiche Note wie der Taycan, also 2+. Aber vielleicht wollten sie nur höflich sein und meinen Tesla nicht unnötig schlecht machen !?!

Bestimmt!

Bei mir wollen Frau und Tochter am liebsten garnicht mehr aus dem Taycan aussteigen :smiley:

Vielen Dank für den sehr informativen Bericht. Ich habe auch eine Taycan Probefahrt anstehen und bin sonst gerade mit einem Model X unterwegs. Boris - wenn Dir zu einem meiner Punkte unten noch etwas einfällt - gerne kommentieren …
Ans Forum, toll dass man sich hier auch anderen e-Autos nicht sperrt bzw. der Diskussion dazu - auch schlüssig, da Tesla ja sagt die e-Mobility insgesamt muss nach vorne gebracht werden …

Bin gespannt auf Autopilot/Fahrassistenz & Sportlichkeit

Generell interessiert mich am meisten:

Wie sich beim Taycan das Fahren und die Sportlichkeit anfühlt: ich komme eigentlich von einem BMW M6 (Cabrio) und schätze sehr ein sportliches Fahrwerk mit Torque-Vectoring, das einen in der Kurve intelligent unterstützt oder auch mal einen leichten Drift ermöglicht - Torque Vectoring sehe ich beim Model X nicht, wenngleich es ein sehr ordentliches Fahrwerk ist - ein SUV aber eben nie ganz so stark für richtig sportliches Fahren taugt. Das elektrische Fahren taugt mir sehr mit dem starken Model X, Mühelosigkeit und Beschleundigung, da ist Gänge sortieren immer komplexer mit einem Benziner (M6 mit DKG). Was mir im Model X fehlt, ist der Durchzug des M6 ab 180 km/h. Was mich richtig aufregt ist, dass bei einer schnelleren Autobahnetappe das Model X recht schnell die Leistung erst auf 200 KW und dann noch weiter begrenzt (der e-Tron war hier standfester, das Model 3 ist hier auch besser). So dass man nach einer Bremsung ewig benötigt um wieder auf 200 km/h zu kommen bzw. das zu halten… Da finde ich den Weg von Porsche genial - 800V Technik, dadurch super schnelles Laden, 20x Beschleunigen und High Speed - das ist Top Engineering.
Bremse: das für mich wichtigste Teil eines Autos ist die Bremse. Hier bin ich mit der Tesla Bremse nur bedingt zufrieden. Meist braucht man sie nicht dank Reku und vorausschauendem fahren, sonst finde ich die Model X Bremse etwas teigig und mit etwas langem Pedalweg. Bis 100 km/h finde ich die Bremsleistung ordentlich, darüber hinaus bin ich nicht so begeistert, weil der Model X P100DL doch recht kleine Scheiben hat. Eine richtig gefährliche Situation hatte ich noch nicht im Tesla. Meine Carbon-Bremse im M6 ist wirklich best off und legt auch mächtig Bremsleistung auf die Hinterachse. Genauso gerne wie ich beschleunige bremse ich auch (mit Elektro wg. Reku etwas weniger). Beim Porsche bin ich gespannt und finde es super, dass er mit > 250kw rekuperiert, das auch aufs Bremspedal zu legen finde ich für ein Sportauto logisch wegen den Lastwechseln, die sonst beim vom Pedal gehen kommen. Was ich mir von Porsche wünsche, ist dass man eine stärkere 1-Pedal Reku einstellen kann. Was gut wäre, aus hohen Geschwindigkeiten stärker, in der Stadt weniger, so dass er beim vom Pedal gehen immer ähnlich rekuperiert. In jedem Fall tolles Engineering. Bin ein großer Freund von Teslas 1-Pedal Driving, aber eben nicht so präzise / einheitlich: ist der Akku zu kalt/heiß zu voll (100%), dann rekuperiert nichts - das ist das Einheitliche wie bei Porsche denke der sauberere Weg. Absolute Grütze, Reku-Automatik bei Porsche, habe ich so schon in einem Audi e-Tron erlebt. Man weiss gar nicht was er macht und wann, das ist quatsch.
Wie sich Autopilot / Fahrassistenzsysteme anfühlen: Sehr schätzen gelernt im Model X habe ich den Autopilot, der dadurch, dass er nur bis 150 km/h geht - was ich dann schon meistens fahre wenn es das Speed Limit erlaubt - mein Fahren im Vergleich zu früher extrem entschleunigt. Zudem kommt man kaum so entspannt ans Ziel, weil man die Fahrt nur noch beaufsichtigt. Dass er Spurwechseln kann - Top, NoA auch Top, wenngleich ich dann den Speed an Autobahnkreuzen oft per Gaspedahl etwas erhöhe, da man sonst ein Verkehrshindernis ist - aber Respekt, das wird ja kontinuierlich erweitert - so will ich eigentlich zukünftig fahren. Unverständlich, warum der Porsche Taycan nur 1 Cam hinter der Windschutzscheibe hat, wo doch im Konzern gerade bei Audi auch gute Lane-Keeping etc. Assistenten mit 2 Cams im Einsatz sind. Ich hoffe, dass Porsche hier sehr schnell - auch noch vor einem Facelift - ein System mit 2 Cams bringt oder gerne auch noch mehr, das mehr Innovation ermöglicht. Beim M6 gabs gar nix, da war/ist immer selbst fahren angesagt. Für den Tesla wünsche ich mir noch ergänzend Radar-Sensoren in den Ecken der hinteren Stossstange für Germany, dass man auf der Autobahn via Totwinkelassistent auch vor sehr schnellen Autos gewarnt wird. Auch eine Blinklampe in den Aussenspiegeln bei Spurwechselnd und Fahrzeug in der anderen Spur wäre Top. Die Display Darstellung bei Tesla und rot-Anzeige dort ist natürlich Top als Warnung.
Bedienkonzept: ohne im Porsche gesessen zu haben - the Winner is BMW i-Drive - das ist einfach das ergonomischte System in Verbindung mit Head-Up Display. Ich musste eigentlich nie von der Strasse weg gucken. Wenn via Voice Control Menü vorausgewählt und dann via iDrive Controller noch was eingestellt, während man nur minimal von der Strasse nach unten auf das iDrive Display geschaut hat. Sprachsteuerung für Naviziele, Google Navipoint etc. Streaming Music über Deezer mit Automatching von meinen Spotify und Apple Music Accounts. Sehr zu frieden. Beim Tesla - das große Mitteldisplay ist mega - alles digital - I love it, aber es lenkt schon gut ab. Das geht für mich eigentlich nur deswegen so gut durch, da man halt den Autopilot reinknallt und sich dann auch mal länger mit dem Display beschäftigen kann dabei aber halt nicht auf die Strasse guckt. Meine Hoffnung - Sprachbedienung wird over the air immer weiter verbessert - noch mega viel Potential. Porsche mein Eindruck bisher: man hat die Analog-Panels durch Touch Screens ersetzt - nur bedingt begeistert, für Porsche schon recht viel Digitalisierung, Latenz bei den Screens muss ich mir bei der Probefahrt anschauen, hoffe aber dass sowas über Updates noch verbessert wird. Porsche soll etwas später auf den Sommer auch noch ein Head-Up Display bringen. Falls es der Porsche wird, würde ich auf alle Fälle darauf warten. Auf das Curved Drivers Display bin ich sehr gespannt.
Ein Stück weit die Reichweite & das Ladenetz: das Tesla Ladenetz inkl. Destination Charging ist wirklich mega Top. Ladesorgen sind weitgehend passé. Ich hatte via Mietwagen schon mal Audi e-Tron und Jaguar i-Pace auf meiner Hausstrecke von Ulm zurück nach München gefahren und mit beiden ist man schnellademäßig ziemlich Lost. Auch jetzt wo ich über den Winter den Tesla als Hauptauto nutze finde ich immer eine Lademöglichkeit auf der Autobahn. An die Recherche vor Ort am Ziel muss man sich aber gewöhnen. Porschekauf bzw. auch ggf. ob gleich oder etwas später würde ich stark vom Ladenetzausbau abhängig machen. Wenn ich jetzt einen tollen Taycan hätte und zu bestimmten Zielen nicht (schnell) fahren kann, weil ich nicht / nur langsamst laden kann, dann wäre ich sehr verärgert bei dem Kaufpreis.
Karosserieform / Gefühl: Gespannt bin ich auch, wie sich der Taycan vom sitzen anfühlt und wie man sich in dieser Karosserie fühlt. Sowohl für Tesla wie auch Taycan gilt - ich bin absoluter Cabrio Fan und dass ich bei keinem das Dach aufmachen und den Wind u. Sonne spüren kann nervt mich tierisch. Auch dass elektrisches Fahren so extrem auf windschlüpfrigkeit ausgelegt sein muss nervt (hoffe auf bessere Batterietechnik) - ein offenes Cabrio ist cW-Wert mässig wohl extrem ungünstig und auch ein Stoffdach mit seinen Sicken. Gäbe es den Taycan Turbo S als Cabrio 2-Türer, wäre er schon jetzt ohne Probefahrt bestellt, auch wenn er nur 200 km Reichweite hätte. Traumsitze bisher: im M6 - zigfach verstellbar inkl. Aufblasbarer Seitenwangen (passend für sportliches Fahren), aber auch mit zigfacher Verstellung für Beinauflage und Aktivsitz (besonders ergonomisches Sitzen bzw. Bewegung des Beckens durch Luftpolster im Sitz perfekt für lange Reisen). Der absolut perfekte Sitz. Im Model X, guter Sitz (da noch höhenverstellbare Kopfstütze bei meinem Model X, soll teils jetzt weggefallen sein), hohe Sitzposition nicht ganz so komfortabel da Beinauflage nicht variabel, Rückenoberteilverstellung nicht variabel. Immerhin noch echtes Leder auch mit Sitzlüftung - Kunstledersitze mag ich einfach aus Prinzip nicht - da wünsche ich mir von Tesla eine Wahlmöglichkeit. Auf die Porsch-Sitze bin ich demnach gespannt, hoffe aber dass die mit der 14-fachen Verstellung gut sind
Licht: Top Matrix likes Licht beim M6 LED - wenn mans gewohnt ist mag man nix anderes, Licht im Model X LED - nicht schlecht, fehlendes Matrix stört etwas weniger als gedacht - aber eben kein Top Licht. Porsche mit Matrix, bin ich gespannt - habe aber schon eine hohe Erwartung. Night-Vison mit Infrarot im M6 (und bei Gefahr Einblendung ins Head-Up Top) - fehlt mir beim Tesla, Porsche hat es als Option, also Top.
Preis: der M6 war mit > 170K für ein Luxusfahrzeug vergleichsweise günstig, für den Tesla hat die Vermietfirma 200K hingelegt, jetzt ist er neu bei 130K (mit Plastik-Sitzen), der Porsche mit 230K (Turbo S bei mir von Interesse) - das ist ein heftiger Preisaufruf von Porsche. Nach altem Duktus liegen die Top Luxus Autos (z.B. Bentley Continental, Porsche 911 Turbo S, BMW M8 , Mercedes S63 AMG, jeweils bei 200K+ - alle haben Top Motorisierung, Reichweite spielt wg. Tankstopps keine so große Rolle, der Preis hier wird gar nicht so sehr in Frage gestellt, das eine Produkt ist sportlicher, das andere komfortabler / hat oppulentere Materialien, das nächste etwas digitaler / besser bedienbar. Die Entscheidung jetzt ist deutlich komplexer, erst einmal zwischen Elektro oder Benziner. Innerhalb von Elektro ist Tesla i-wie das Benchmark. Der Porsche ist luxuriöser und sportlicher, der Tesla teil-autonom, superdigital (Screens, Updates) und hat Reichweite und von der Power eine 1-2x Mege Beschleunigung beide haben ein gutes Design. Ich weiss ohne Probefahrt auch noch nicht wohin mein Pendel ausschlägt und ob nicht ggf. auch der Preis eine Rolle spielt (d.h. der Porsche muss für einen Mehrpreis von 100K schon einen extremen Mehrwert bringen - ob hier nur die Sportlichkeit reicht, weiss ich nicht). Ein weiterer Faktor ist, ob Tesla tatsächlich so bald eine neue Batterie-Technologie bringt, dann wäre der Porsche vollkommend überteuert bei alter Technologie, wenn neue Akku-Tec noch weiter weg wäre - dann wäre der Porsche ein veritables speed Luxusauto

Mein Fazit noch ohne Taycan Probefahrt: mein Traumauto gibt‘s gerade nicht, das ist ein elektrisches Cabrio mit Autopilot ala Tesla, Over the Air Updates, Top Sitzen, LED Matrix-Licht + Night Vision und tesla-liker Reichweite und Porsche liken Fahr-, Fahrwerks- und Bremsenleistungen.
Mit dem M6 war ich einfach nur glücklich, der Tesla Model X ist top - auf den Taycan bin ich gespannt

Schau Dir mal die Fotos an, das war mein erster Eindruck eines Taycan für 180.000€ … Sorry… aber da ist Tesla in der Verarbeitung deutlich besser…