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Porsche bevorzugt neue Ladestationen anstatt Kaufprämie

n-tv.de/wirtschaft/Porsche-C … 57086.html

Elektrische Grüße
Ernst

verständlich das Porsche so argumentiert. Von der Kaufprämie haben sie nix und ne Infrastruktur wollen sie nicht aus ihren Gewinnen bezahlen. Würde ich auch so versuchen an ihrer Stelle.

Ich würde so gerne diesen Führungskräften, die vom Politik sprechen und Verantwortlichkeit dorthin schieben, die schöne Tesla Superchargerlandkarte vor Augen halten… Elektrisch quer durch Europa, schon heute, ohne bundesdeutsche Staatshilfe…

:laughing:

"…

Bei der Finanzierung des Ladenetzes sieht Blume die Politik in der Pflicht. „Man kann nicht fordern, eine Million Elektrofahrzeuge im Land zu haben, ohne einen Beitrag für die Ladeinfrastruktur zu leisten“, sagte Blume. „Wir erwarten ein ganz klares Zeichen, wohin die Reise geht.“

…"

Ich adaptiere mal…

"…

Bei der Finanzierung des Tankstellenetzes sieht Blume die Politik in der Pflicht. „Man kann nicht fordern, 40 Millionen Fahrzeuge mit Verbrennungsmotoren im Land zu haben, ohne einen Beitrag für die Tankestelleninfrastruktur zu leisten“, sagte Blume. „Wir erwarten ein ganz klares Zeichen, wohin die Reise geht.“

…"

Wie damals in den 50er und 60er Jahren, als der Staat durch ein großangelegtes Investitionsprogramm das deutsche Tankestellennetz mit Steuergeldern schuf. Das war auch richtig so, da dem deutschen Staate auch alle Öl-Unternehmen gehörten und man nach einem geeigneten Absatzmarkt suchte - ergo mußte man auch in die Vorleistung gehen - es zahlte sich aus - wie die folgenden Jahrzehnte zeigten…

Oder war das doch irgendwie alles voll anders ??? Wie war das doch jetzt gleich ???

:mrgreen:

Und sie kapieren auch nicht, dass es nciht ausreicht wenn Deutschland mit Schnellladern zugepflastert würde. Welcher typische Porschekunde macht denn an der Landesgrenze halt?
Wieder ein deutlicher Vorteil der Tesla SuC, die unabhängig von politischen Hintergedanken europaweit aufgestellt werden und einheitlich funktionieren.

ich denke, die wissen schon was nötig ist …

Audi und Porsche wollen Schnelllade-Infrastruktur aufbauen:
http://www.wiwo.de/unternehmen/auto/vw-toechter-audi-und-porsche-planen-schnell-ladestationen-fuer-e-autos-/12860982.html

sie versuchen die Tesla Strategie nachzumachen, aber auch soviel Geld wie möglich beim Staat abzukassieren.

Porsche hat doch recht mit dieser Forderung!
Die Auto-Verbrenner Industrie verkauft Verbrenner und macht viel Geld damit. Die Elektromobilität ist zur Zeit eine Randtechnologie, wohl mit dem Wissen, dass sie evtl. kommen wird.

Bei Tesla ist dies ganz anders wie wir wissen. Keine Verbrenner, keine Infrastruktur zu Beginn. Sie mussten selber eine Infrastruktur hochziehen, damit der Erfolg eintreffen konnte.

Für uns Kunden wären aber tausende „Supercharger“ in Europa viel lieber, das geht aber nur mit einer Allianz der verschiedenen Firmen, resp. der Politik.

eine Kooperation der Autofirmen zum Aufbau der Schnelllade-Infrastruktur ist sehr sinnvoll. Das sollte auch ohne staatliche Subvention gut machbar sein. Habe gehört, dass BMW sich wohl auch in die Audi - Porsche Initiative für Schnelllader einklinken will.

was ich nicht verstehe ist, dass die sich nicht einfach in die Supercharger einklinken. Das Netz steht halbwegs und wenn Elon eh noch CCS dranbaut dann kann man diesen Stecker ja noch mit Audi BMW Porsche beschriften. Platz ist ja genug drauf.

Ach wie freue ich mich schon darauf wenn wir hier im Forum im Jahr 2020/21 heiße Debatten darüber führen welche Schnellladeinfrastruktur denn nun besser ist und wer seine Ladepunkte intelligenter verteilt hat und das beste paneuropäische Netz hat… Und gespannt bin ich auch auf das Abrechnungsmodell der deutschen Hersteller. Ob sie sich wohl auf eine einheitliche RFID Karte einigen können???

Jupp - ich zitiere mal:

Überschlagen wir mal freifliegend:

  • Dauer der oben zitierten Erkenntnis (quasi seit Tesla ein „nennenswertes“ funktionierendes Supercharger-Netzwerk hat - nehmen wir mal ca. Ende 2014) = 1 Jahr ( = Anfang 2016)
  • Dauer der erwähnten Klärung, ob sich andere beteiligen wollen… 1/2 Jahr ??? ( = Mitte 2016)
  • Dauer bis die Erkenntnis kommt, dass dieses Netzwerk ja nicht alleine in D sondern in ganz Europa stehen muss und somit wohl entweder ein europaweit einheitlicher Stecker oder aber ein wirklich eigenfinanziertes Netzwerk à la Tesla her muss … noch ein halbes Jahr? (Anfang 2017)
  • Anstieg der durch Tesla´s Erfolg verursachten Bauchschmerzen bis man sich dann wirklich durchringt, das dafür notwendige Kleingeld in die Hand zu nehmen … noch 1/2 Jahr (Mitte 2017)
  • Aufbau eines nennenswerten, flächendeckenden Netzes (vgl. Tesla) … 1,5 Jahre (Anfang 2019 - hoppla, sollte da nicht schon der Audi Q schiessmichtot auf den Markt kommen… eieiei…)

Das Ganz könnte auch noch etwas länger dauern, z.B: wenn VW völlig überraschend „irgendwelche“ Strafzahlungen leisten muss und dann verständlicherweise kein Geld mehr für neue Projekte hat…

Glaubt irgend jemand ernsthaft, dass auch nur einer diese angekündigten tollen E-Autos von Audi, Porsche & Co kaufen wird, wenn die Alternative Tesla mit einem europaweit flächendeckenden „rundum-sorglos“ Supercharger-Netzwerk ist ???

Aber gut, ich bin Optimist und kann jeder Pressemitteilung etwas positives abgewinnen. In diesem Fall (wieder einmal) die Erkenntnis „Lachen ist gesund!“ :laughing:

Darum:

de.wikipedia.org/wiki/Not-invented-here-Syndrom

„Spekulation an“:
Vielleicht finden die Gespräche zwischen Tesla und den deutschen Autobauern hinter verschlossenen Türen schon statt. siehe auch CCS für Supercharger. Würde ja Sinn machen, gemeinsam weiter nach vorne zu marschieren.
„Spekulation aus“

Vorher geht die Sonne im Westen auf…

:laughing: Made my day! :mrgreen:

Ich bin geneigt anzufügen, dass auf jedem Tesla-SuC auch noch ein „Stern“ Platz hätte… :wink:

Und dann wäre immer noch Platz für eine bebilderte Bedienungsanleitung und die kleine Geschichte der Elektrotechnik. :laughing:

Wenn so Sätze kommen, in der Art wie „Ladeinfrastruktur, da ist jetzt die Politik gefragt. …“ entlarven die ganze kleinkariert Denkweise.

Wer etwas bewegen will, der handelt auch: Europaweit.
Und fragt nicht nach nationalen Totgeburten auf Kosten des Steuerzahler.

Naja eine Tankstelle kann viel mehr Autos versorgen und der Anreiz Kraftstoff zu verkaufen wohl doch etwas größer.

Weil, man dann Vertraglich auf eine lange Zeit gebunden ist. Zudem würde man den Kunden, dann auch den Zugang zusichern, was langfristig doch einiges an Kosten mit sich bringen könnte. Ich glaube Tesla wird da noch so einen Spass haben, wenn sie 500000 Autos auf der Straße haben und die von den Weihnachtsfeiertagen heimkommen.

Der Spaß kann dann so aussehen: Ein sich neu ergebendes Geschäftsfeld für fahrende Currywurstbuden und nomadierende Weihnachtsmarktlebkuchentrailer. Freuen wir uns drauf. :slight_smile:

Ich glaube, wenn Tesla erstmal 500.000 Autos auf der Straße hat, werden sie jede Menge Spaß haben, so oder so! :smiley: