Plauderecke - für alles, was keinen eigenen Thread braucht (Teil 1)

Kannst du das noch in Tonnen umrechnen und mit den 680 Euro Klimaschadenskosten vom UBA verrechnen?

13 kg mit E-Auto = 13/1000 * 680 € = 8,84 €

3 to * 680 € = 2040 €.

Der Teil wird gerne unterschlagen, wenn Verbrenner und Elektroautos verglichen werden. THG-Quote nicht vergessen! :slight_smile:

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Wenn ich vergleichen will, dann vergleiche ich mein MY vs. mein altes Auto.

Alles andere macht keinen Sinn, denn mir geht es ja schließlich um meine Kosten und deren Veränderung. Da ich das MY aber nicht gekauft habe, um Geld zu sparen ist es mir auch recht wumpe.

Was mich einfach nur nachdenklich stimmt ist die Entwicklung zu den völlig absurden Preisen an der Ladesäule. Vor dem Hintergrund ist es dann nämlich als Laternenlader einfach nicht mehr so super günstig. Ist ja nicht jeder vorher ein Porsche Cayenne Superdrive Carrera Turbo G mit 562 PS gefahren :slight_smile: ( weil ja sobald man ein Vergleichsauto nennt immer sofort geschrien wird „Der hat aber auch keine 500 PS!“ Und genau darauf willst du ja hinaus… mein Auto vor dem MY war kleiner und hatte weniger PS. Trotzdem vergleiche ich individuell für mich immer damit. Mein Neues ca. mein Altes).

Ja, darauf wollte ich hinaus. Ich behaupte mal, dass der Vergleich allein aus physikalischen Gründen hinkt (Größe, SIcherheit), aber auch aus „emotionalen“ (Leistung, Ambiente).

Natürlich vergleichen wir mit Vergangenheitswerten. Aber dann sollten wir sie auch einordnen.

Ich kann mein Model 3 mit meinem alten CLK350 Cabrio vergleichen. Das Cabrio hatte etwa 50 PS mehr, lief 250 und machte auch viel Spaß. Soff aber auch entsprechend und kostete mich in der Teilkasko so viel wie mein Tesla in der Vollkasko heute. :wink: Das Auto war definitiv teurer zu halten als der Tesla und gleichzeitig enger und vom nutzbaren Raum her deutlich kleiner.

Ich grätsche mal ganz frech und mit positiver Stimmung rein: Ich gebe morgen mein 2019 M3 LR ab und bin dann hoffentlich innerhalb von zwei Wochen neuer MYP MCR Fahrer. Ich mag die Autos, die Firma, und hatte bisher nur gute Erlebnisse.

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Nimm es mir nicht übel- aber genau weil klar war, worauf die hinaus wolltest, habe ich so geantwortet. Denn immer kommt irgendwer mit den Argumenten um die Ecke.

Und aus meiner Sicht - einfach meine Meinung, subjektiv und null objektiv- sind diese ganzen allgemeinen Vergleiche eben albern. Man muss zuerst den Rahmen abstecken, in dem man vergleichen will.

In meinem Fall ist das eben alt vs. neu. Ich habe kein neues Auto gebraucht, schon gar kein so großes. Die PS Zahl ist für mich eh nur ein Gimmick- ja fetzt ordentlich, klar.

Und bei mir bei alt vs. neu verliert das MY dafür eben auf der Kostenseite voll und ganz.

Dafür hat es viel mehr Platz, ist komfortabler, technisch könnte man durchaus streiten (Ambiente ebenfalls), wer gewinnt - ging ja aber um die Kosten.

Der Vergleich auf den du hinaus willst, der ist etwa interessant wenn es um die Kaufentscheidung geht. Wenn es heißt „Ich brauche ein dickes Auto, möglichst SUV, viel Kofferraum, viel Technik, ordentlich Bumms (von den 500 PS muss man sich echt mal loslösen mMn). Und dann könnte man meinetwegen das MY gegen was vergleichbares setzen- gegen ein X3, Q5, X5, Tiguan, CX5 und wie sie alle heißen und was immer man dann als vergleichbar ansehen will…

Aber für mich egal. Deshalb sage ich ja immer dazu, ich vergleiche subjektiv mit meinem alten Auto und das darf man dann auch einfach mal so stehen lassen. Ohne das „Der hat aber keine 500 PS und ist 3cm schmäler“…

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Mittlerweile gibt es auch einige Long Range Modelle ab 37000€ ab Baujahr 2021 was ich eher bevorzugen würde alleine wegen des größeren Akkus.

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Ich muss Mal überlegen, 80% bei LR oder 100% bei SR und doppelter Ladezyklen :thinking:
Das ist für „mich“ keine Frage! Außer ich benötige täglich die ca. 50km mehr Reichweite und kann morgens auf die 100% laden!

Für 38k ist Kasse aber auch preislich ambitioniert angesetzt. 1,5k mehr und ich bekomme von Tesla ein Neufahrzeug nachgeworfen. 2,5k wenn man die AHK einbezieht

Wollen wir nun echt Preisdiskusionen hier führen. Ihr wisst, dass das nicht gewünscht ist, oder?

@dermks, kannst du ein wenig einschreiten? Danke.

Ich (Teslafahrer) brauche mal ein paar Köpfe mehr für ein Problem, welches ich aktuell entweder nicht raffe oder vor zu vielen Bäumen rumstehe.

Derletzt in einem typischen Verbrennerfahrerthread:


Das Bild eines Dieselfans sollte natürlich provozieren.

Ich hab mal einige nötige Korrekturen gemacht, weil das tatsächlich von den Zahlen etwas beschönigt wurde:

Meine Gedanken waren nun: wenn man 20kWh für 100km im Akku hat und sei es drum nur Kohle (oder Öl) zum Erzeugen des Stromes vorhanden wären. Und das Kraftwerk nun nur 42% Wirkungsgrad hätte. Bräuchte man dann nicht über 53kWh Strom bzw. 5,42l Dieseläquivalent dazu? Fast genau so viel wie der Diesel-PKW?

Ich weiß, ich habe den Strommix jetzt mal bewusst unterschlagen.

Stimmt meine Betrachtung oder hab ich hier einen Denkfehler?

Auf die Schnelle:

  • Diesel kommt nicht aus der Erde, der muss erst aus Öl erzeugt werden, dazu gibt es Raffinerien, die Ihrerseits ebenfalls verlustbehaftet sind.
  • Auch wurden für Strom die Transportkosten/-verluste gerechnet, aber der Diesel wird nach dieser Graphik kostenlos/verlustfrei zum Verbrennungsmotor geliefert

'- alfred -

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Ja nee, vereinfachen wir das halt mal und verbrennen einfach mal Diesel in beiden Bilderstrecken. Die Herstellung mal außer acht gelassen. Meine Rechnung lief ja darauf hinaus, dass für 20kWh im Akku 53,2kWh an Energie vor dem Kraftwerk nötig wären, was mit 5,42l Dieseläquivalent dem Verbrenner fast gleich wäre.

Ich dachte eigentlich, dass ein BEV auch schon bei reinen Kohlestrom besser wegkommen würde als ein Verbrenner. Nun - was habe ich übersehen?

Du akzeptierst die Verkürzung nicht. Pro Liter Diesel braucht es etwa 6 kWh Strom für die Pumpen von Marseille bis nach Karlsruhe und die Raffinerie bei Karlsruhe. Das ist eher qualifiziert geschätzt als gemessen, aber da hast du schon beim Diesel einen Zuschlag.

Der Tanker kommt aus Saudiarabien auch nicht ohne Treibstoff, der verbrannt wird.

Die Pumpen am Bohrloch und die Technik drum herum sind auch nicht ohne Vorlauf zu haben.

Entweder man vergleicht oder man verkürzt. Wenn du verkürzt, dann verkürze bitte gleichzeitig bei beiden Autos.

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Ich bin sehr unbedarft bei folgendem Thema: Kennt sich jemand mit großen Windkraftanlagen aus? Wie geht man solch ein Projekt als Laie mit großem Antrieb an? Wo kann man sich Hilfe und Infos einholen?

Ja, aber bei einem reinen Kohlestrom, müsste man die Kohle doch auch noch fördern.

Das stimmt, ist aber bei Braunkohle mit deutlich geringerem Aufwand gemacht, als das Zeug von den Saudis zu schippern und dann zu raffinieren.

Deshalb: Wenn du verkürzt, dann verkürze gleich richtig oder mache die vollständige Betrachtung auf.

Warum holst du dir nicht die zweite Schwedenstudie oder eine andere Studie aus dem Netz und schreibst ab?

Ich will hier nicht Trollen oder sowas. Mir geht halt nur das Problem durch den Kopf, dass Eingangs des Kraftwerks in etwa die gleiche Energiemenge zu stehen scheint, wie vor dem Dieseltank.

Mir ist auch klar, dass der Strommix das stark für den BEV dreht. Und dann zählen dann auch die Herstellungs- und Transportkosten des Öls vermehrt gegen den Verbrenner.

Dein Ansatz ist grundsätzlich richtig. Es gibt irgendwo eine Grafik (Google ist groß), die verschiedene Strommixe in der EU beim E-Auto mit einem Diesel vergleicht. Da reden wir im Fall von Polen (viel Kohle) von etwa 30% CO2-Einsparung, wenn ich mich richtig entsinne. Zudem gibt es beim Kraftwerk keinen Kaltstart, bei dem die Luftreinigung nicht funktioniert, und auch keine Temperaturbereiche, außerhalb derer die Luftreinigung abgeschaltet wird. Mit mehr EE-Anteil wird dann die Rechnung immer besser - und da der LFP-Akku wohl über 500.000 km aushalten wird, könnte es sein, dass heute produzierte E-Autos in 20 Jahren wirklich CO2-neutral betrieben werden können. Das kann einem der heutige Diesel nicht nachmachen.

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Das BEV hat kein Differential und kein Getriebe, Einradantrieb? :wink:

Aber der Dieselmotor hat eben keine 45% Wirkungsgrad, jedenfalls nicht permanent und nicht im Durchschnitt beim Fahren, wir reden hier ja nicht von einem Schiffsmotor oder einem CAT-Stromaggregat.

Nur mal zum Vergleich: Toyota hat das HSD erfunden (ggf. die Funktionsweise mal nachlesen!) um genau das Problem zu lösen und deren Benzinmotoren schaffen auch 43% - trotzdem hat mein Prius auf der Straße im real-Betrieb nur ca. 25% erreicht (bei Schleichfahrt) - und das ist der Primus in dem Bereich !

Alle anderen liegen noch weit darunter - außer natürlich in den Marketingprospekten.

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