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Photovoltaik + PowerWall2 + Tesla MS = ;-)

Hallo,

dieses Jahr steht ein Eigenheim auf dem Plan. Da ich über das Empfehlungsprogramm eine PowerWall2 erhalten werde, macht es ja Sinn eine Photovoltaikanlage zu installieren, um damit die PW2 zu laden und dann darüber mein Tesla MS aber auch das Eigenheim zu versorgen.

Die PW14 hat ja „nur“ 14 KWh Kapazität, was knapp ca. 50 KM entspricht, bei durchschnittlich 100 KM Fahrleistung/ Tag benötige ich ja schon eine zweite PW2.

Mit wieviel Kosten muss ich ungefähr rechnen. d.h.
Photovoltaikanlage (m² ???)
1 zusätzliche PW2
Installationskosten

Da ich wahrscheinlich 80% der PW2 Kapazität dazu nutzen werde, um mein MS zu versorgen, würde ich gerne wissen, was ich für Stromeinsparungen aus den restlichen 20% erzielen kann?
20% von 28KWh = 5,6 KWh12 Std/Tag0,25€/KWH*365 Tage = 6.132€ (???)

Die 80% zählen nicht, da ich im Moment ein kostenfreies MS Laden habe (AG & SuperCharger only). Klar ist dann die Frage, warum PV Analge, aber Laden daheim ist ja schon gemütlicher… :wink:

Danke!

Ich weiß nicht wie hoch Dein Stromverbrauch ist. Davon ist einiges abhängig.
Bezüglich dem Ertrag kann ich Dir aber für drei beispielhaften Monaten folgende Zahlen aus meiner 46kWp-Anlage mitgeben.

Januar 15 kWh Ertrag je kWp installierter Leistung. D.h. bei einer beispielhaften 10kWp-Anlage 150 kWh Ertrag im MONAT !!
Du weißt wie lange ein Monat ist und wie wenig 150kWh.
Im März sind es schon ca. 80 kWh/kWp und im Juni 140kWh/kWp spezifischer Monatsertrag.

Mein 1. Rat, wenn Du es finanziell kannst belege Dein Dach voll mit PV-Modulen und investiere erst dann in eine zweite Powerwall.

Mein 2. Rat, ein Speicher auf Räder steht tagsüber zu Hause und lädt und macht nach Feierabend richtig Spaß - mein Roadster, bzw. jedes andere EV.
Der Trend geht also zum Zweit-Tesla. 85kWh Speicher auf Rädern für z.B. 45.000 Euro.

Grüße SuCseeker

Da ist gleich der erste Denkfehler: Den Strom erst in die PW 2 zu schicken und danach ins Auto macht weniger Sinn als mit dem Strom vom Dach direkt das Auto zu laden.

Die PW 2 ist sinnvoller eingesetzt wenn sie nachts das Haus versorgt.

Also, so viel wie möglich Panels aufs Dach damit man mit hohen Strömen laden kann!

Formelfehler: Lass die 12 Std weg… Dann stimmts auch mit den Einheiten.

Bezüglich den Kosten für eine PV Anlage kannst du derzeit mit ca. 1200 € pro kWp incl. Montage bei normalem Dach ohne Aufständern rechnen. Anlagen bis 10 kWp sind dazu noch von der EEG-Umlage des Eigenverbrauchs befreit. Bei normalen 1-Familien-Häuser bekommt man in der Regel eh nicht viel mehr als 10kWp unter und sollte daher dann sinnvollerweise die Anlage nicht größer machen.

Zuerst solltest auch sehen wo dein Haus hin kommt. Je nach Standort hast du mehr oder weniber Sonnentage. Im Umkreis von gut 10km von mir zum Beispiel hast du zwischen Oktober und April viele Tage wo du so gut wie nichts produzierst (unter 2kWh am Tag) weil der Nebel nicht weg geht. 10 km weg hast plötzlich viel mehr Sonne. Die Datenbasis für die Berechnung der Anlage ist auf das 12km entfernte Olten zentriert was in der Theorie zu super Erträgen führt, nach Installation merkt man dann dass PV nedd so pralle ist und ne Batterie nur raus veworfenes Geld.

Das sollte in die Überlegungen auch rein. Da du ja schon Zahlen verwendest wird der finanzielle Aspekt auch ne Rolle spielen oder?

Frag doch mal Nachbarn, die schon eine PV Anlage auf dem Dach haben, wieviel kWh/kWp Ertrag sie pro Jahr haben. Der Wert sollte deutlich über 900 liegen. Meine Anlage schwankt so um die 1000.
Hängt natürlich von der Ausrichtung und Neigung der Module ab.

Moin!
Es gibt auch Datenbanken, die sich damit auskennen. :wink:

re.jrc.ec.europa.eu/pvgis/apps4/pvest.php

Coole Datenbank :slight_smile: Danke für den Link. Stimmt sogar ziemlich genau. :smiley: Also, Gesamthaft gesehen. Habs grad für meinen Standort anzeigen lassen. Wennich die Wintermonate um 50% reduziere und die Sommermonate um 50% erhöhe passts. :smiley: Der Gesamtertrag kommt hin, Monatszahlen allerdings nicht. Das sind die die unser Solateur auch hatte. nach der DB müsste ich im Jänner rund 300 und im Februar rund 500kWh haben. Jänner waren 121, Febraur bis jetzt 134 :unamused:

Aber je nach Verwendungszweck spielen die Monatserträge ja weniger ne Rolle? Jahresproduktion mit Überschuss und Einspeisevergütung ist in D doch nach wie vor eine recht lukrative Sache oder? Wobei es sicher im aktuellen Fall eine Rolle spielt ob das Auto tagsüber zu Hause steht und laden kann oder ob man tagsüber die PW2 voll machen will um nachts das Auto daraus zu laden. Aber das muss jeder wohl selber für sich entscheiden.

Cupra, dieses Jahr hatten wir bisher auch sehr sehr wenig Sonne :wink:

Moin!
Die Datenbank kann ja nur sagen was statistisch bei Dir an Einstrahlung kommt. Was Deine Module/Wechselrichter genau daraus machen, hängt dann wieder von Dir ab. Gerade bei geringen Einstrahlungen drückt es den Wirkungsgrad der Wechselrichter nämlich auch in den Keller.

Hier noch eine Seite, bei der Du auch 4 Datenbanken zur Auswahl hast:
re.jrc.ec.europa.eu/pvg_tools/en/tools.html

Hallo zusammen,

um das Problem der unregelmäßigen Energie der Sonne zu lösen, könnte man die Solaranlage zusätzlich mit einer Brennstoffzelle unterstützen. Die würde dann jeden Tag, 24 Stunden Strom für den Tesla und Wärme für das Haus prsozieren! Dadurch hätte man ein zusätzliche Energiequelle die auch Nachts oder bei schlechtem Wetter die Powerwall/Tesla laden kann.

Um ein paar Daten zu nennen:

Stromproduktion liegt pro Jahr bei 13000kWh = ca 36 kWh pro Tag

Thermische Energie liegt pro Jahr bei 5220 kWh.

So mit hätte man zur jeder Zeit ausreichend selbst produzierten Energie.

Sowas ist doch interessant oder?

Wenn die Brennstoffzelle mit „Luft und Liebe“ betrieben werden kann?
Oder etwa mit fossilem Gas?

Man kann auch bilanzielles Biogas dafür verwenden. PtG wird in der Zukunft auch eine signifikante Rolle spielen. Erfahrungen hat Kaju74 wohl nur sehr gute gemacht, gerade in Verbindung mit einer Batterie wie z.B. einer Powerwall, da macht die Brennstoffzelle noch mehr Sinn. Bei einem elektrischen Wirkungsgrad von 60% sind selbst GuD nicht effizienter.
Aber zur PV kann man nur Raten: Dach voll, wird innerhalb von 9-11 Jahren durch die EEG-Vergütung bezahlt. EV gibt nur zusätzliche Rendite. Keine Angst vor 40% EEG-Umlage auf EV, bei Netzbezug zahlt man 100%.

Dadurch das die Sonnenenergie nicht zur jeder Zeit zur Verfügung steht, macht ein Brennstoffzelle schon Sinn. Da gebe ich Eberhard recht! Denn es ist deutlich teuer den Strom aus dem Netz zu bezieht. Dennoch sollte man nicht auf PV verziehten, um den gesamten Energie verbrauch im Jahr decken zu können.
Sehr interessant finde ich persönlich, das man somit die Heizung im Haus unterstützt und zusätzlich zum Bespielt Nachts die Powerwall laden kann.
Da die meisten Heizungen im Haushalt mit Erdgas betrieben werden, ist es sehr effizient eine Brennstoffzelle als zusätzlich Unterstützung zu installieren.
Für eine Installation bekommen man noch einen Zuschuss von 12450€ vom Staat. :wink:
Dadurch hätte man den Energie verbrauch in Haus und für den Tesla für das ganze Jahr gedackt. Sehr spannend!

Die PW2 ist nur einphasig. Der Tesla lädt 3-phasig. Daher kann eine einzelne PW2 nur ein Phase mit Batteriestrom versorgen. Die anderen beiden Phasen beziehen ihren Strom aus dem Netz.

So funktionieren die Phasen ist eine gute Erläuterung dazu.

Das würde aber bedeuten, dass derzeit für ca. 10 Cent eine Phase Strom ans Netz liefert und für 30 Cent die beiden anderen Strom beziehen. Wieso ist das kostenneutral? Oder ist es nur dann neutral, wenn Strombezug und Stromliefern genausoviel kosten?

Bei nur einer PW2 müßte man dann alle Großverbraucher auf eine Phase, nämlich die, and der die PW2 hängt, klemmen? Kennt jemand genau die Zusammenhänge? Der Hauszähler zählt im Beispiel die 2 Phasen aus dem Netz hoch und ebenso die eine Phase ins Netz hoch (zweite Zähler)? Dann kam in kwh soviel rein wie raus, aber zu einem anderen Tarif, richtig?

Wenn dies stimmt, dann bleibt nur, den Tesla tagsüber zu laden. Dann bleibe ich eben immer zuhause und fahre nur nachts :blush:

Moin!
In Deutschland werden grundsätzlich saldierende Zähler eingesetzt. Zudem kann man alle Elektroautos auch an nur einer Phase laden.

Davon abgesehen, daß man das Model S auch einphasig bis 32A laden kann, arbeitet ein 3-phasiger Stromzähler immer bilanzierend, d.h. es wird nur die Summe der ein- und ausgespeisten Ströme gemessen.
Allerdings wäre eine Kombination von 3x Powerwall auf je einer Phase sehr spannend. Ermöglicht dies doch ohne explizite Steuerung nur eigenerzeugten Strom ins Auto zu laden.
Die Vorraussetzung ist einfach. 3x PW2 haben etwa 40kWh Kapazität. Ist der Speicher auch nur zu 50% geladen, d.h. mit 20kWh, so kann ich sicher fast 2h lang mein MS mit 11kW laden.
Je nach PV-Ertrag verlängert sich dieser Zeitraum entsprechend. Also nach 2h nachschauen und schauen was noch geht.

Danke für die Info bezüglich Zähler! Das Tesla Model S/X lädt allerdings an allen drei Phasen einstellbar von 5A bis 32A.

Moin!
Die richtige Antwort wäre „lädt an bis zu 3 Phasen“, denn gerade bei kleineren PV-Anlagen macht es Sinn nur auf einer Phase zu arbeiten. Mit einem einphasigen Speicher wie der PW2 erst recht.