Hallo,
ich habe eine PV Anlage mit 9,975 kWp und die Überschussladung mit CEE32, go-e Charger, einem Raspberry Pi und darauf installierter Software „OpenWB“ realisiert. Zusätzlich habe ich einen kleinen Hausspeicher. Der ist für die Funktion „Überschussladung“ aber nicht nötig.
Für die go-e gibt es in der Software OpenWB ein Modul das ohne große Bastelei über eine GUI und die IP Anbindung konfiguriert werden kann. Gegenüber der Hardware von OpenWB finde ich sie viel komfortabler da App und Fernsteuerung direkt vom Hersteller mitgeliefert werden, man sich Aufwand spart und das Ding für den Urlaub einfach in den Kofferraum schmeissen kann.
Mit den gängigen Wechselrichtern kann man die Lösung mit ein wenig Technikverstand und Einsatz selber konfigurieren. Ich würde grundsätzlich 1phasig Überschussladen, das Model 3 kann dort bis 32A/7,2kW laden und die Schieflast Problematik exisitiert bei Überschussladung nicht wenn du die gleiche Phase wie die PV Anlage zum laden wählst. Dazu beim Anschluss der CEE32 im Zählerkasten gleich drei getrennte Sicherungen für die drei Phasen einbauen lassen und dir vom Elektriker die Phase der PV Anlage nennen lassen. Dann kannst du, falls es mal schnell mit 11kW gehen soll, manuell zwischen 1Phasig und 3 Phasig schalten. Das aber nicht während des ladens machen!
Ansonsten im go-e oder in der OpenWB Software auf 20A begrenzen.
Mitgeliefert wird der einphasige UMC. Den halte ich aber für Überschussladen ohne „frikelei“ nicht geeignet.
Ein wenig Technikverstand denn ich bezweifle das der Elektriker dir das ladefertig liefert. Der installiert erstmal nur die Grundkomponenten. Die Ladesteuerung schlüsselfertig vom Dienstleister wird sicher sehr teuer und rentiert durch die Erhöhung des Eigenverbrauchs nur sehr schwer.
Raspberry Pi mit Software OpenWB. OpenWB liefert ein Modul für SMA Wechselrichter mit.
Das Ganze sieht dann so aus und funktioniert hervorragend:
