Wenn Du mal schaust, wer die Petition verfasst hat, ist zumindest der Ausgangspunkt der Diskussion in diesem Thread nicht in Deutschland zu suchen ![]()
Aber auch sonst, scheint Dich Deine Erinnerung doch etwas zu trügen. 2013 konnte Chademo mehr als 30kW, am Euref-Campus (dort wo heute auch der vor knapp einem Jahr eröffnete innerstädtische Supercharger in Berlin steht) gab es eine Ladesäule mit 50 kW:
Tesla hat auch keinen eigenen Standard für Superchargerstecker entwickelt, sondern das in früheren Standardisierungsphasen von Mennekes (den Entwicklern von Typ 2 a.k.a. Mennekes-Stecker) vorgeschlagene DC-mid für die außeramerikanischen Märkte ausgewählt. Dieses hat es dann allerdings nicht in den finalen Standard geschafft, so dass Tesla die einzige Firma war, die DC-Mid-Stecker je eingesetzt hat:
Der von Tesla selbst entwickelte Stecker wird nur in Amerika verwendet, sonst hat Tesla sinnvollerweise auf Standards (oder zumindest in der Standardisierung befindliche Stecker) gesetzt.
Egal ob man für oder gegen die Öffnung von Superchargern für andere Fahrzeuge ist, sollte man bei den Tatsachen bleiben.
Das ist ja (neben des pathetischen Vorwurfs des Verrats am Kunden und den in meinen Augen mindestens extrem unsensiblen Umgang mit dem Thema Verlust des Heims) ein wesentlicher Kritikpunkt an der Petition, dass gleich der erste genannte Grund gegen die Öffnung auf einer unwahren Tatsachenaussagen basiert.
Gruß Mathie