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Petition für Tempolimit auf deutschen Autobahnen

Ich habe nur zitiert, was der „Fachmann“ von sich gegeben hat!!

Sag mal Chris, was ist denn in Dich gefahren?

KaJu ist einer der Foristen hier, die sich sehr um Sachlichkeit und datenbasierte Informationen bemühen. Er trägt selbst Daten zusammen, pflegt Spreadsheets damit andere Daten eintragen können etc.

Jetzt behauptest Du mal ganz schnell aus der Hüfte, er würde irreführende Informationen posten und verteilst gelbe Karten :unamused:

Und das hat mit Kajus Beitrag konkret was zu tun? Es gibt auch außerhalb des Autobahnnetzes unlimitierte Strecken in Deutschland. Schau mal in § 3 Abs 3 Nr. 2 c) Satz 2 und 3:

dejure.org/gesetze/StVO/3.html

KaJu hat nie behauptet, dass diese 9.100 km Teil des Autobahnnetzes seien!

Jetzt legst Du ihm etwas in den Mund, das er nie gesagt hat!

Ich hoffe, dass Du dieses nach meiner Erklärung jetzt tust :wink:

Ich würde mich freuen, wenn wir hier sachlich diskutieren könnten! Solche Beiträge wie Deiner mit gelben Karten und falschen Unterstellungen erschweren das leider!

Gruß Mathie

Es läuft eine neue Petition (89913) seit Januar (bis zum 3. April).
epetitionen.bundestag.de/petiti … 89913.html
Im Gegensatz zur vorigen Petition mit nur 303 Mitzeichnern hat diese Petition bereits über 2.500 Mitzeichner (Stand 6.3.2019 21:20 Uhr).

Danke für den Link, Michael.
Jetzt sind es mit mir schon 3341!

Ich habe für die neue Petition mal einen neuen Thread angelegt, damit sie hier nicht gleich wieder untergeht:
:arrow_right: Neue Petition für generelles Tempolimit 130

Ich bin Schweizer und würde es nicht unterschreiben, weil es für mich nicht zeitgemäss ist. Wenn man einen Kompromiss andenken würde, dann jener, dass man mittels Kameras und Sensoren die Tempolimite dynamisch gestaltet. Wenn also Feierabendverkehr ist und die Autobahn dicht, dann auch 100km/h, aber wenn es frei ist, dann eben 200 oder was das Auto hergibt.

Und ansonsten im Grundsatz definitiv kein Limit gegenüber einem Limit dass mit der Zeit obsolet wirken kann.

Wer glaubt das ein generelles Tempolimit von 130 schnelles fahren oder drängeln verhindert, der lebt in einer Traumwelt.

Gestern in der Baustelle (80km/h), war jemand hinter mir, der unbedingt vorbei wollte, obwohl wir dichten Verkehr hatten, von dem hab ich noch nicht mal das Nummernschild im Rückspiegel gesehen so dicht ist dieser aufgefahren.

Heute morgen auf der AB in der 120 Zone hat mich jemand überholt der jenseits der 160 km/h gefahren ist.

Was ich mit diesen Beispielen sagen will ist.
Klar kann man ein generelles Tempolimit machen, nur sollte man dann der Polizei auch die nötigen Mittel (Blitzer, etc.) geben dieses durchzusetzen. Derzeit haben die Damen und Herren in Grün (oder nun Blau) schon zu wenig Kapazität um die vorhandenen Tempolimits ausreichend zu kontrollieren.

Mir fällt dazu eine typisch deutsche lustige Geschichte ein

Person 1: Was ist wenn ich ohne Führerschein Auto fahre?
Person 2: Du kannst nicht ohne Führerschein Auto fahren.
Person 1: Ja, ich weiß dass ich das nicht darf, aber was ist wenn ich trotzdem fahre.
Person 2: Du kannst nicht ohne Führerschein Auto fahren.

Ja und auch Ladendiebstähle oder Omas, die vom Nachtopf geschubst werden, werden durch ein Tempolimit von 130km/h nicht verhindert :laughing: :laughing:

Spätestens mit den Autos ab 2022 wenn die EU Systeme kommen, die in der Diskussion sind, braucht man doch hier keine grossflächigen Polizeikontrollen mehr. Dann wird dort einfach generell als allgemeine Obergrenze z.B. maxmimal 130km/h hinterlegt.

Es reicht ja wenn ab 60%-70% max 130 km/h fahren damit der restliche Verkehr sich sowieso anpassen muss.

Auf jeden Fall kann die Polizei dann die Verbrecher schneller einholen, die dürfen ja dann nur 130 fahren… :smiling_imp:

Dafür plant die EU doch den „remote off switch“, der ist doch auch grob für den Zeitpunkt schon länger in der bei Enlets-Behörde in der Mache und sollte auch so um 2021-2023 dann kommen.

Es gibt halt für immer mehr Szenarien eine technische Lösung, die greifbar ist :slight_smile:

statewatch.org/news/2014/jan … 4-2020.pdf

Ich denke es reichen schon 5-10% um den ganzen Verkehr zu beruhigen.
Ich schaffe es jedenfalls schon ganz alleine mindestens 10 Autos auf der linken Spur hinter mir zu disziplinieren :mrgreen:

Bei der aktuellen Gesetzeslage bist dann aber Du derjenige, der sich ins Unrecht bringt.

Nein.
Wenn es ein Tempolimit 130 gibt (auf meine Heim-Autobahn der A61 fast überall) und ich 130 fahre, dann ist es mir nicht zuzumuten in jede 200m Lücke zwischen zwei LKW einzuscheren, nur um 3-5sec. später wieder auf die linke Spur wechseln, oder abbremsen zu müssen.
Und da alles nur um einem Drängler das missachten der Verkehresregeln zu ermöglichen.

So stimmt es natürlich. Es hängt halt immer von der konkreten Situation ab.

Ich sehe schon :slight_smile: alle Fahrschulen in Deutschland werden nach Einführung des Tempolimits Fahrkurse anbieten, wo man dann gemeinsam nach Österreich oder Schweiz fährt und lernt, dass man nicht mit 1 Meter Abstand jemand auffahren muss, der eh schon 150 fährt, sondern dass man einfach nachfährt und Abstand hält. Der Deutsche lernt das Autobahnfahren ohne Drängeln, Lichthupe und ständig alle anderen rundum zu gefährden. (natürlich das nicht für alle gilt, aber man erlebt schon Schmankerln)

Wobei man vor dem Drängeln selbst bei uns in Österreich nicht gefeit ist: es gibt immer genug (meist Einheimische auf dem Autobahnstück), die dann dem Tesla vor ihnen zeigen müssen, dass auch 150 auf der linken Spur zu langsam ist, und wenn man die Narren dann überholen lässt, sie meist eh an der nächsten Abfahrt raus müssen. Klar, wenn man sich ein Auto mit 300 PS und 250 km/h kauft, will man ja wenigstens kurz mal auf dem kleinen Stück Autobahn ringsum zumindest gewagte 170 fahren, die dann bei einer Messung eh nur 150 wären, dann noch 5% Toleranz, also heisse 143 bei einer Radarkontrolle und mit ca. 60 Euro geahndet würden :slight_smile:

Faktisch sehe ich es nicht ein, warum ich mich bei ohnehin schon überhöhter Geschwindigkeit 140 … 150 von irgendwem nach rechts drängen lassen muss, was wirklich böse enden kann.

Ich wünsche uns allen, dass es nichts wird mit der Tempobegrenzung, wenn ich hier schon lesen darf wie mancher Schulmeister sich dann künftig verhalten wird.

Eine, gerade für jemanden der im Transportgewerbe, also auf der Straße arbeitet sehr bedenkliche Aussage.

Diejenigen die sich an die Verkehrsregeln halten (in den vorangegangenen Beiträgen ging es ja um Geschwindigkeitsbegrenzungen) als Schulmeister zu diffamieren ist eine sehr unschöne Art der Diskussionsführung.

Was würdest Du dann sagen wie diejenigen, die durch Nötigung und Gefährdung anderer ihr vermeintliches Recht schneller als erlaubt fahren zu dürfen benannt werden sollten? Freigeister? Individualisten?

Leider wird dieses Verhalten in Deutschland sehr gepflegt. Deutlich klar gemacht unter anderem auch von martialischen „get out oft my way“ Fronten vieler Autos. Besonders tut sich hier Audi hervor.

Wir reden hier nicht davon, dass mal eben etwas schneller als erlaubt gefahren wird wenn alles frei ist und man keine Gefahr sieht. Wir reden hier von massivem Eingriff in die Rechte Anderer. Letztendlich geht es um die Unversehrtheit. Da hört für mich der Spass auf. Es wird auch aus dieser Diskussion hier immer deutlicher, dass wir ein Wende im Land brauchen. Ein dafür unbedingt nötiges Signal ist das generelle Tempolimit auf der Autobahn.

Bitte überdenke Deine Aussage nochmal. Mit dieser Einstellung hat Dein Gewerbe keine Zukunft. Jeder „Schulmeister“ könnte auch Dein Kunde sein.

Hi,

ich finde auch die Aussagen von @ulmerle etwas bedenklich - besonders nachdem ich auch in sein Profil nachgeschaut habe.

„Schulmeister“ - naja, wenn es ein Bißchen mehr „Wachtmeister“-Präsenz im Verkehr gäbe, wurden wohl weniger Mitbürger sich dazu aufgerufen fühlen, den „Schulmeister“ spielen zu müssen.

Wie es auch sein mag - in den Rest von Europa (sowie in den allermeisten Ländern der Weilt) gibt es allgemeine Geschwindigkeitsbegrenzungen (bis zu 130 km/h, in vielen Fällen niedriger) auf dem Autobahnnetz, in Deutschland einen Mix von spezifischen Geschwindigkeitsbegrenzungen und diese 130 km/h „Richtgeschwindigkeit“.

Wer schneller unterwegs ist wird außerhalb von Deutschland bestraft - und auch in Deutschland gibt es Bestimmungen, wonach Verkehrsteilnehmer, die die Richtgeschwindigkeit überschreiten, im Falle eines Unfalls automatisch einen größeren Teil des Schuldes zugeschrieben werden.

Natürlich darf man - nirgendwo - einen Überholvorgang einleiten, ohne sich davor versichert zu haben, das man von hinten kommende Verkehrsteilnehmer nicht gefährden/behindern. Der Unterschied zwischen Deutschland und anderswo liegt darin, daß die Differenzgeschwindigkeit zwischen „Normalfahrer“ und „Überholfahrer“ in Deutschland bis zu 120 km/h oder noch mehr sein kann - einen Grund, warum Fußgänger, Radfahrer usw. überall in der Welt auf Autobahnen verboten sind - denn eine solche Differenzgeschwindigkeit ist nun mal nicht so einfach zufriedenstellend wahrnehmen zu können.

Wie @Pollux sehe ich nun nicht ein warum der Fahrer von ein mit Richtgeschwindigkeit bewegtes Fahrzeug sein Überholvorgang unterbrechen muß, weil jemand unbedingt schneller als Richtgeschwindigkeit fahren möchte. Dauer-Linksfahrer sollten natürlich auch entsprechend bestraft werden - aber bis sich eine genügend große Lücke auf dem rechts liegenden Fahrstreifen auftut, das man ohne zu bremsen den Eilfahrer Platz machen kann sollte es doch auch erlaubt sein, den Überholvorgang weiterzuführen.

Da sind ja beide Aussagen der Extremen zusammen. :open_mouth:
Ich finde das ein gutes Beispiel dafür, dass beide Seiten gerne Einzelfälle verallgemeinern „Schulmeister“ und „Audi Fahrer“

Ob Autofahrer die das Tempolimit einhalten nun Schulmeister sind kann ich nicht beurteilen.

In dem beschriebenen Fall, dass man mutwillig das Rechtsfahrgebot ignoriert um den Nachfolgenden Verkehr seinen Willen aufzuzwingen auch wenn das Tempolimit eingehalten wird finde ich bedenklich.
Ich komme dann eher zu dem Schluss, dass durch diese Aktion die Verkehrssicherheit nicht erhöht wird.
Hier sollte man Augenmaß halten. Was ich auch glaube durch deinen Smiley Pollux

Die Fahrer die sich nicht an das Tempolimit halten zu bestrafen bzw. zu maßregeln ist Aufgabe der Polizei.

@Pollux
Also das heißt alleine schon wenn ich ein Audi fahre und zufällig hinter dir auf der Autobahn bin fühlst du dich genötigt?
Gut das ich eine Tesla fahre und keinen Audi A2 mehr :laughing: :laughing: