Petition für Tempolimit auf deutschen Autobahnen (2014)

Ich halte es für fatal, rasen mit Freiheit gleichzusetzen.
Freiheit heißt für mich, dass man fahren kann, WOHIN man möchte und nicht, WIE SCHNELL man möchte!

                         Liebe Grüße 
                                     Ursula

Schöne und weise Worte, @Ursula!!

  • [unendlich]

Weise Worte ja, aber um das Problem zu verstehen, dennoch falsch. Der Italiener braucht seinen Kaffee, sein Essen und schöne Frauen, der Amerikaner seine Kriege, Waffen und sein wir-sind-die-besten-weltweit, der Russe sein Wodka zum Frühstück… das sind keine flachen Sprüche sondern handfeste und zig fach belegte Tatsachen. Für den Deutschen ist die Autobahn die letzte Bastion, die es zu verteidigen gibt. Sollte dieser „Krieg“ auch noch verloren sein? Und der wichtigste Punkt: Welcher Politiker sollte das umsetzen?

by the way, ich hab die letzten 3 Tage über 2.200 KM hinter mir auf Autobahnen in der D A CH Region. Das Problem sind eindeutig NICHT die Raser, sondern die Schlafmützen, mittig Fahrer und diese nervigen Trantüten die irgendwo in einer anderen Welt sind, nur nicht auf der Autobahn. Rechtsfahrgebot kennt niemand und wenn auf dem runden Schild 130 steht, gibt es wirklich Jecken die auf der linken von drei Spuren mit 110km/h überholen. Brutale Raser hab ich in den 3 Tagen nicht einen entdeckt.

Ich fahre auch gerne zügig.
meine Pendelstrecke hat gut 50% Geschwindigkeitsbegrenzung und der Rest ist frei.
Was mir auch durch dieses Thema hier aufgefallen ist. Das gerade in den Geschwindigkeitsbegrenzungen die Leute drängeln.
Da ist der eine der immer 130 km/h fährt auch in der 100 oder 120 Zone. Oder die Autofahrer die mit 100 durch die 80 km/h Baustelle fahren oder noch fixer. Die Dir dann plötzlich hinten mit 5 Metern auf der Stoßstange sitzen da sie ja von ihrem Tempo runter müssen.

Die werden sich auch nicht von einem allgemeinen Tempolimit abschrecken lassen, sondern nur von mehr Kontrollen.
Ich vermisse gerade die Blitzer der Polizei in den Baustellen.

Das ist das gleiche Thema wie darf ich mit einem Schnarchlader an 22 kW laden oder dürfen es nur die „schnelleren“ Lader?
Du meinst also wirklich wenn ich mit der ZOE 110 fahre und rechts sind die beiden Spuren durch Elefanten-Rennen blockiert darf ich nicht überholen? Obwohl ich dann gut 15 km/h schneller fahre, muss ich für Peter Müller Platz lassen, damit dieser seine 130 km/h nicht verringern muss :question:

Da hast du es richtig erkannt: WENN PeterMüller kommt kannst du warten bis er vorbei ist. UM NICHTS ANDERES GEHT ES DENEN, DIE DAGEGEN SIND. Aber der Zoe-Fahrer möchte anscheinend aber trotzdem fahren, weil er die paar Sekunden nicht auch weiter so fahren möchte. Da will er lieber den schnelleren, der eh in dem Moment im Recht ist blockieren. Wenn PeterMüller gar nicht da ist, dann fahre doch meinetwegen mit 98 rüber und überhole.

Das hast du sehr schön erkannt :exclamation: :mrgreen:

Echt erstaunlich wie man hier immer das Vorfahrtsgebot verletzen will.
Fahrt ihr auch bei Rot, wenn keiner zu sehen ist?

§ 1
Grundregeln

(1) Die Teilnahme am Straßenverkehr erfordert ständige Vorsicht und gegenseitige Rücksicht.

(2) Wer am Verkehr teilnimmt hat sich so zu verhalten, dass kein Anderer geschädigt, gefährdet oder mehr, als nach den Umständen unvermeidbar, behindert oder belästigt wird.

:exclamation: + 100 @ DI771

Genau da liegt das Problem. Diese „Hier komme ich“ Mentalität :exclamation:
Langsam fahren ( da hat auch niemand was dagegen, aber eben soweit rechts wie möglich ) einen schnelleren von hinten kommen sehen und dreist trotzdem rausziehen und dann noch nicht mal etwas beschleunigen :exclamation: :unamused:
Denn auch eine Zoe kann schneller als 110 km/h :exclamation: :exclamation: :exclamation:
Willst Du das nicht, ist ja dein gutes Recht, dann bleibe aber einfach rechts :exclamation: :exclamation: :exclamation: Ziehe nicht raus, wenn jemand schnelleres von hinten kommt :exclamation:

Lieber Roy #1
Da hast Du Dir ja eine tolle Lebensaufgabe vorgenommen. Einige Millionen Verkehrsteilnehmer nach Deinen Vorstellungen umerziehen. Dazwischen jedesmal extrem aufregen wenn es nicht funktioniert hat (Was die Menge der von Dir verwendeten Smilies vermuten lässt). Un das schlimmste: Wenn es dann mal gelungen ist einen völlig trotteligen Autofahrer dorthin zu bewegen wo er aufgrund seiner niedrigen Stellung in der Nahrungskette hingehört, dann wirst Du ihn mit hoher Wahrscheinlichkeit nie mehr wieder sehen. Alles umsonst.

Unter anderem genau wegen Dir brauchen wir ein Tempolimit Der größte Teil der Autofahrer könnte auch ohne Tempolimit gut leben. Die Leute mit den vielen Ausrufezeichen sind das Problem.

Vollkommen richtiges Argument. Das sind die, die meinen, dass die 500 m Autobahn vor ihnen ihr alleiniger Verfügungsraum sind!

Oha - jetzt gibt es aber „Argumente“. Zeig mir doch bitte mal die Stelle in der StVO, in der geschrieben steht, dass schnellere Autos auf der Autobahn Vorfahrt haben? Nur dann wäre es nämlich ein Vorfahrtsgebot.

Und wenn jemand sich erdreistet, mit etwas weniger als der von Euch für erforderlich gehaltenen Geschwindigkeit zu fahren, dann wird das mit dem Rotlichtverstoß gleichgesetzt?

Mir wird immer klarer, WO hier das Problem ist…

Nur um das mal klarzustellen:

Wenn ich auf einer freien Autobahn ohne Limit mit 110 km/h überhole, dann nur wenn ich sehe dass keiner von hinten mit 200+ km/h auf mich auffahren muss. Aber hier zwischen Neumünster und Hamburg haben wir das beste Beispiel. Hier haben wir eine neue 3 spurige Bahn mit 120 km/h.

Und das ist ja eher das Thema dieses Titels.
Dann kann ich ganz links überholen und eventuell muss ein leicht schnellerer Fahrer wegen mir abbremsen ( trotzdem würde ich nie kurz vorher rausziehen ) oder eben ich müsste abbremsen um den leicht schnelleren Fahrer durchzulassen.

Warum sollte ich das tun? Ist es so, dass schnellere Fahrzeuge immer automatisch Vorfahrt haben? Irgendeiner von uns beiden muss also seine Geschwindigkeit leicht reduzieren, und wenn ich eben viel eher mit dem Überholen beginne dann kann netterweise der Nachfolgende dieses tun, was spricht dagegen?

Im übrigen bin ich selber oft der „Nachfolgende“, wenn ich mit dem Tesla unterwegs bin.
Also wie hier schon geschrieben: Gegenseitige Rücksichtsnahme und nicht ich bin aber schneller!

§ 1
Grundregeln

(1) Die Teilnahme am Straßenverkehr erfordert ständige Vorsicht und gegenseitige Rücksicht.

(2) Wer am Verkehr teilnimmt hat sich so zu verhalten, dass kein Anderer geschädigt, gefährdet oder mehr, als nach den Umständen unvermeidbar, behindert oder belästigt wird.

Ich glaub ich bin im falschen Film. Stimmt, Mirrow hieß der Film. Da war auch alles andersrum. :unamused:

Wissentlich die Vorfahrt nehmen und sich im Recht fühlen, weil man den kleineren hat. Nötigung vom Feinsten, sag ich nur. Aber halt, wir sind ja im Film :mrgreen:

Ihr seit auch immer die, die auf die AB rauf fahren und einfach rauf ziehen, obwohl alle 3 Streifen dicht sind und man als rechts fahrender nicht ausweichen kann, oder? Getreu nach dem alten Motto, der muss mich rein lassen. Aber dann schön mit 50 drauf. Das seit ihr auch, oder? Die Parallelen sind deutlich zu erkennen.

VORFAHRT HAT NICHT DER SCHNELLERE, dass stimmt. ABER VORFAHRT HAT DER AUF DER SPUR. UND WER DIE SPUR WECHSELN WILL, MUSS VORFAHRT GEWÄHREN. Oder ist mein Fahrprüfung zu lange her?

Wenn der Spurwechsel abgeschlossen ist, hat aber der Auffahrende Schuld: CrOhm-Box als HPC-Ersatz?

Übrigens: Deine Shift-Taste klemmt :wink:

Wir sollten eigentlich nur noch Links zu früheren Posts einstellen. Ich denke, in diesem Thread sind bereits sämtliche Argumente und Aspekte für die Nachwelt dokumentiert.

Also hat auch der Vorfahrt, der noch 1 Km entfernt ist? Wo ist denn bitte die Grenze…
Merkst Du eigentlich Du da schreibt’s?

@ Joergen: genau so ist es.

jetzt muß ich auch mal was beitragen:

  1. NICHT ALLE SCHNELLFAHRER SIND RASER.
  2. NICHT ALLE SCHNELLFAHRER SIND DRÄNGLER.
    ich denke, daß das nur eine minderheit ist, die aber wegen ihrer fahrweise jedem in erinnerung bleiben.
    ich z.b. fahre gerne schnell wenn die umstände es zulassen. und ich drängle nicht! (das könnt ihr mir schon deshalb glauben, weil ich bei TACC den abstand immer auf 7 eingestellt habe - und überhaupt nicht verstehe, dass manche mit „1“ fahren)
    und wenn von hinten einer drängelt, dann lass ich ihn halt bei nächster Ggelegenheit vorbei.

Das stimmt mMn so nicht! Ob der Spurwechsel abgeschlossen ist oder nicht, hat nicht direkt etwas mit Schuldfrage zu tun.

Du musst als Nachfolgender aber immer dafür sorgen, dass ausreichend Sicherheitsabstand vorhanden ist.

Wenn jemand unberechtigt in Deine Spur wechselt, musst Du den Sicherheitsabstand halt wieder herstellen und darfst nicht mit dem Abstand, der nach dem Spurwechsel vorhanden war weiterfahren, wenn der Sicherheitsabstand nicht eingehalten wird.

Wenn ein Unfall aufgrund des Spurwechsels erfolgt, dann ist liegt die Schuld bei dem /der Vorderen, egal ob der Spurwechsel abgeschlossen war, als es krachte.

Wenn nach dem Spurwechsel genug Zeit war, den Sicherheitsabstand wieder herzustellen, liegt die Schuld bei der/dem Hinteren.

Gruß Mathie

Das ist genau der Punkt. Wenn der Vordermann bereits 30m in der (neuen) Spur unterwegs war, besteht bei einem Unfall kein Kausalzusammenhang zum vorhergehenden Spurwechsel mehr.

Und Niemand redet hier von dem eventuellen schnelleren der eventuell in einem Kilometer Entfernung auftauchen könnte. Wenn man keinen sieht, ist die Sache doch klar. Hier wird immer wieder mit Extremen gekommen. Und wenn man den nachfolgenden Verkehr beobachtet, kann man auch sehr schnell erkennen ob einer schneller oder langsamer kommt und man kann sich dem anpassen.

Und nach was, weil ja hier alle so grün sind. Ist es sinnvoller sein eigenes Auto landsam und vorausschauend von 110 kurzzeitig auf 96 zu drosseln, zu überholen und dabei geschmeidig wieder die 110 zu erreichen oder ist es besser den auf 110 auf kürzester Strecke von 160 abzubremsen, der dann hinterher schnell wieder die 160 erreichen will? Denkt mal drüber nach :mrgreen: Also Umweltsicht fände ich ersteres besser :laughing: