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Passt ein MS100D zu meinem Fahrprofil?

Das mit den Limitierungen des AP ist mir bewusst, etwas besser als das System im VOLVO wird er schon sein und den fahre ich min. 50% Hands-Free. Allerdings hatte ich die Youtube.Filmchen so interpretiert, das er wie Daimler halbautomatisch (Blinker aktivieren, den Rest macht das Auto) die Fahrspur wechseln kann, wenn nicht ist auch kein Beinbruch.

Meine Frau bekomme ich wohl nicht mehr auf den Trichter, sie findet elektrisch fahren (tut der VOLVO ja auch bis 120) sogar doof.

Der Saurier ist unumgänglich, ich brauche ein Zugfahrzeug, das auch mal was abkann. Derzeit missbrauche ich auch dafür den VOLVO, aber das gibt noch einen Spass bei der Leasingrückgabe.

Ja der AP macht das wie du beschreibst, Blinker setzen, dann checkt er ob deine Hand am Lenkrad ist und wechselt die Spur. Das ganze recht elegant.
Beim AP muss man sich Stück für Stück rantasten, zu aller erst die Beschreibung gründlich durchlesen, alle Marketingsprüche ausblenden und checken was er kann und was nicht. Einsatzbereiche laut Manual beachten und Stück für Stück eins werden damit :wink:.

Bei der Einstellung Deiner Frau kann ich dir weniger helfen :wink:, aber warts mal ab, ist mit dem elektrisch fahren beim Volvo nicht ansatzweise vergleichbar.

Bis zum ersten angebremsten Ampelstart :smiley: .

Vorher hatte ich bei meinen Autos immer das Problem das ich egal wo IMMER der Fahrer war (Abend ausgehen etc.). Dann kam das Model S… Seitdem habe ich das Problem das ich NICHT IMMER der Fahrer bin und mich regelmäßig drum streite wer fahren muss :mrgreen: !

Zur wohl perfekten Eignung des 100D für Dein Nutzungsprofil ist praktisch alles gesagt, aber an einer Stelle will ich einhaken:

Denke daran, dass das Empfehlungsprogramm, mit dem Du auf Empfehlung unbegrenztes Supercharging bekommst, nur noch bis 16.9.2018 gilt!
https://www.tesla.com/de_DE/support/referral-program

Nach dem, was Du über Dein Profil schreibst, wirst Du erst einmal nur wenig am Supercharger laden, so dass unlimited Supercharging nicht wirklich relevant erscheint. Ich könnte mir trotzdem vorstellen, dass Du mit der Zeit auf dem Geschmack kommst, das haben ja auch andere hier angekündigt. Und bei Deinen Jahres-km bist Du schnell bei den 400 Inklusiv-kWh und darüber.
Ich selbst fahre wenig Langstrecke und habe bei einem km-Stand von 22.000 bereits über 1.250 kWh am Supercharger geladen. Ok, mit einem 75D bin ich von denen auch stärker abhängig, als wenn ich einen 100D hätte.

An Deiner Stelle würde ich darüber nachdenken, die Probefahrt bei Nextmove so bald wie möglich zu machen, noch vor dem 16.9. unter Nutzung eines Empfehlungslinks zu bestellen und das Auto nach dem 1.1. liefern zu lassen, um in den Genuss des halben Listenpreises zu kommen. Damit nimmst Du alle Vorteile mit (ok, wohl nicht die Sonder-AfA, von der hört man zu wenig), sofern Du nicht zu viel Überschneidung mit dem Leasing Deines Volvo hast.

Mit Nextmove bin ich Kontakt, die haben aktuell nur S90D da, die müßten, wenn ich mich nicht irre noch AP1 haben. Das ist dann für mich eher uninteressant, da der AP mit eines der Auswahlkriterien wird. Wie E-Fahren prinzipiell geht weiß ich ja.

Das mit der Superchargerei sehe ich sehr entspannt. Ich fand es gut, das die Early Adaptor Free SuC bekommen haben, die haben ja zum Teil auch noch durchaus etwas auf sich genommen (eine meiner Strecken wäre z. B. ohne den noch nicht so alten Süderholz nahezu unmöglich, bzw. würde Monsterumwege erfordern). Tesla hält die Infrastruktur vor, unterhält sie und muß den Strom ja auch erzeugen / einkaufen, da bin ich gern bereit meinen Obulus zu entrichten. Ich möchte von meinen Kunden ja auch bezahlt werden. Ja ein Tesla ist teuer, aber ob das SuC Laden so viel ausmacht? Dazu der nächste Absatz

Als Ingenieur habe ich es mit Zahlen, machen wir doch einfach mal eine kleine Rechnung auf. Mein VOLVO braucht 8,0L / 100km (was für hybridisiertes Benziner-Schiff in der Größe eines MX nicht sooooooooooooooooooo schlecht ist), ich fahre 65000 km/a und wir setzen den Sprit mal mit 1,30 an, dann kostet die Kiste 6760€ + etwa 2000 kwh

Nehmen wir beim MS inkl. Ladeverlusten 220wh/km an und die hier im Forum genannten 0,17ct komme ich mit 14300 kwh auf Stromkosten von 2431€ und das wenn ich ausschließlich an SuC laden würde (zuhause ist es erheblich teurer, an meinen Firmenstandorten habe ich auch etwa die besagten 17ct).

Will heissen, wenn ein Vielfahrer wie ich ungefähr die Hälfte an SuC und den Rest auf Arbeit oder zu Hause lädt, gibt er im Monat einen Hunni im Vergleich zum Free-SuC-Fahrer mehr aus, im Vergleich zum Verbrenner spare ich allerdings immer noch mehr.

Nachdem es noch niemand geschrieben hat, aber für dich und andere sicher interessant ist: mit der Tesla Wandladestation lädst du ca. 80 km pro Stunde auf, mit dem beiliegenden Universallader ca. 50 (auf roter Starkstromdose CEE16).

In Summe (inklusive Supercharging) verbringt man wesentlich weniger Zeit aktiv beim „tanken“ als mit einem Verbrenner.

Ich bin grad dabei so ziemlich alle Videos derer ich habhaft werden kann zu schaun. Ich bin dabei ein paar Mal über Videos gestolpert wo der AP auf 100er Landstrassen nur 70 oder 80 fuhr und die Fahrer vermuteten, das da vielleicht früher mal eine Begrenzung war.

Drosselt er einen dann immer auf dieses falsch erkannte Limit oder gilt das nur für den AP, sprich mit „normalem“ ACC könnte man dann da schon 100 fahren?

Was ich auch noch nicht ganz verstanden habe reagiert er nun auf erkannte Schilder, oder steuert der AP das Tempo ausschließlich über das Navi?

Tempomat drosselt die Geschwindigkeit nur, wenn Hindernisse im Weg sind.
Autopilot (zumindest AP1) erkennt Schilder UND standortbasierte Daten und verringert (außer auf der Autobahn) automatisch die Geschwindigkeit auf das Erlaubte (+ einstellbares Delta).

Das verhalten von Ap1 und AP2 ist nach wie vor in einigen Dingen unterschiedlich. Beim S100 gehts ja um den AP2, den hab ich auch. Auf Landstrassen nutze ich ihn z.B. eher selten, dafür gibt es zu viel zu regeln, Schilder erkennt er keine, das muss man manuell nachregeln, es sei denn in der Datenbank ist eine Geschwindigkeitsbegrenzung hinterlegt, dann nimmt er die. Die stimmt aber nicht immer, auch Ortseinfahrten erkennt er mal, mal wieder nicht. Alles etwas anstrengend, aber es gibt Strecken wo das auch schon ganz gut läuft, gerade auf Autobahnähnlich gebauten Landstrassen.
Auf der Autobahn wenn nicht zuviel los ist macht er dagegen (mir) ganz viel Spass. So richtig in Ländern mit max. 120 oder 130km/h Höchstgeschwindigkeit. In D. auch sehr auf 3 spurigen Autobahnen auf der Mittelspur. Spannend wird was mit Version 9.0 kommt. An den AP muss man sich ein wenig ran tasten finde ich, wer sich von den Verkaufsversprechen blenden lässt wird enttäuscht sein, vieles von dem was da steht geht noch nicht. Wer mit etwas Interesse und Realismus ran geht wird sicher Spass dran haben und die Einsatzgebiete wo er Sinn macht recht schnell selber raus finden. Übrigens läuft 2018.28.5 in meiner Wahrnehmung wieder recht stabil, auch so eine Sache, es gibt eben auch mal Schritte zurück beim AP, muss man bedenken.

Letzteres, wobei Du auch mit AP durch treten des Fahrpedals schneller fahren kannst, als die auf Landstraßen gelegentlich fälschlich angenommenen Limits.

AP1 liest Schilder, AP2 (noch) nicht.

Gruß Mathie

Danke Euch, das der AP2 dann im Grunde ja schlechter als der „alte“ ist war mir so nicht bewußt, erklärt aber warum in manchen Tesla-Videos die Schildererkennung funktioniert und in anderen nicht.

Dann bekäme ich aktuell mit dem AP2 also ungefähr das was ich auch vom VOLVO kenne, kann ich mit leben auch wenn ich gehofft hatte es gäbe eine Funktionalität wie bei Audi.

Du darfst allerdings bei Tesla darauf hoffen, dass die Schildererkennung und auch andere Features nachgeliefert werden.

Ob und ggf. wann ein konkretes Feature kommt, steht allerdings in den Sternen. Viele hoffen, dass die Schildererkennung mit V9 der Firmware im Herbst kommt, ich habe mir angewöhnt mich dann zu freuen wenn eine Verbesserung kommt (was in den letzten drei Jahren oft der Fall war) und nicht vorher allzusehr darauf zu hoffen, das wäre mir zu nervenaufreibend :wink:

Gruß Mathie

Nur damit ich das jetzt nicht falsch verstehe: Die Schilder erkennen (also im Tacho anzeigen) tut er aber schon, nur nicht diese im AP2 berücksichtigen?

Die Schilder kommen aber von der Karte und können falsch sein. Und der AP2 berücksichtigt diese aber auch, was manchmal unangenehme Folgen hat.

Nur von der Karte, keine kamerabasierte Erkennung :question:

Ja, leider genau so.

Ui, das wird aber eine Umgewöhung. Ich bin recht häufig auf Strecken unterwegs, die diese elektronischen Brücken mit einstellbaren Limits haben. Da haben mich die Kameras im VOLVO schon ein paar Mal vor bösen rot blitzenden Überraschungen bewahrt.

So mal was Neues in diesem Thread :smiley:

Theoretisch habe ich zwar noch Urlaub, aber wenn ein wichtiger Kunde sich anmeldet muß ich meinen A… ins Büro bewegen. Warum aber nicht das Nötige mit dem Angenehmen verbinden? Also persönlicher Erstversuch mit einem E-Auto auf der Langstrecke (knapp 400km one way), allerdings nicht mit einem Tesla. Bei Nextmove waren leider alle S zu dem Zeitpunkt vergriffen und der X ist keine Option. Was tun sprach Zeus?

Nun es gibt ja bei Nextmove auch noch ein Auto, das als E-Auto gegen die Reichweitenangst beworben wird, also habe ich kurzentschlossen einen Ampera-E gemietet. Ich bin gerade dabei ein paar Videos zu der Fahrt und dem Auto zu schneiden, wenn Interesse besteht und es zulässig ist verlinke ich die hier im Thread.

Kurzform: Tolles kleines Auto, um sich der Thematik: E-Mobilität auf der Langstrecke anzunähern. Ich war mit Tempomat 120 unterwegs und mußte dadurch jeweils einmal nachladen, aber da kam bei mir nie irgendwie Panik auf, da der Akku so groß ist, das ich einfach ungefähr in der Mitte nachgeladen habe, zur Not aber auch noch locker zum nächsten oder übernächsten CCS gekommen wäre.

Als ich den Ampera abgegeben habe konnte ich noch kurz von aussen zumindest M3/S/X vergleichen. Für mich bleibt es dabei: Entweder es wird ein MS oder gar kein Tesla.

So nach dem Sommerversuch mit dem Ampera nun Winter mit Tesla. :wink:

Soweit kam ich mit dem Auto klar, aber eins habe ich nicht geschafft: Er soll doch eigentlich wenn das Navi läuft nur soviel nachladen, bis man locker ans Ziel kommt?

Ich habe vorhin neben T&T Ove stehend die Ladung abgebrochen, als er 320km Reichweite anzeigte und noch 15min laden wollte. Nach Hause waren es aber nur 192km und ich kam mit obigen 21% an.

Kann man da noch irgendwas einstellen? Gefunden habe ich nur das allgemeine Ladelimit und es sah mir so aus, als wollte er auch bis dahin laden.