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Parken für deutsche Elektroautos in Budapest

Liebe TFF Mitglieder,

Vor kurzem war ich mit meinen Tesla unterwegs und habe ein paar europäischen Ländern besucht darunter Ungarn (Budapest). Bei der Tesla supercharger teilte mir ein ungarischer Tesla fahrer mit, dass das Parken für Elektroautos in Budapest kostenlos ist. In Ungarn haben Elektroautos ein grünes Kennzeichen statt E am Ende. Darüberhinaus hab ich mein Auto da in der Stadt geparkt ohne ein Parkticket zu kaufen. Leider am nächsten Tag habe ich ein Strafzettel bekommen. Ich hab die ungarische Behörden direkt geschrieben dass ich ein Elektroauto fahre und deswegen kostenlos parken darf. Die Antwort kam direkt am nächsten Tag, dass das Parken nur kostenlos erlaubt ist mit einem grünen Kennzeichen, ein deutsches Kennzeichen mit E wird nicht erkannt!

Ich kann irgendwie nicht nachvollziehen dass die das deutsche E Kennzeichen nicht erkennen. Ich denke nach europäischen Recht dürfen andere EU Länder nicht benachteiligt werden und müssen gleichwertig behandelt werden.

Ich glaube es gab auch ein Thread hier bezüglich ein ähnliches Problem im österreichisch mit Tempolimit für deutsche Elektroautos.

Was wäre Eure Meinung zu dem Thema? Macht es Sinn dagegen zu klagen? Mir geht es nicht um die strafe die ist nicht die Welt ( etwa über 100 Euro) aber um das Prinzip. Ein Anwalt wird bestimmt mehr als 100 Euro kosten

Lg
Ahmed

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Aufwand, Nutzen, Ärger abwägen……

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Es macht sicher keinen Sinn dagegen zu klagen.

Die Deutschen machen doch genau den gleichen Unfug.

Laden bzw. Parken an Ladesäulen mit dem „eAuto“ Bild ist nur für Autos mit „E“ im Kennzeichen erlaubt.

Alle Ausländer sollen sich extra einen Aufkleber für die Windschutzscheibe besorgen, damit die überhaupt Laden dürfen.

Viel dreister und dümmer geht es wohl kaum noch.
So was soll ein vereintes Europa sein?

Warum machen die nicht einfach einen Aufkleber oder ein einheitlichen Kennzeichen auf das Nummernschild, das in allen Ländern gilt?

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Bußgeld zahlen und abhaken. Lohnt den Ärger nicht.

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Anderes Bespiel aus Deutschland:

Fahre mal mit deinem Tesla OHNE grüne Umweltplakette in eine Umweltzone.

Ich musste mich bei der Zulassung belehren lassen, dass die ordnungsgemäße Kennzeichnung die Rolle spielt und nicht der gesunde Menschenverstand.

Hake es ab, vertane Lebenszeit!

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Ich denke wir haben hier tatsächlich ein ähnliches Problem wie mit der IG-L-Ausnahme in Österreich.

Die deutsche Politik hat es leider nicht geschafft ein von außen sichtbares Kennzeichen zu beschließen, welches ein Fahrzeug als reines BEV kennzeichnet. Irgendsoein Fuzzi bei uns in der Politik war der Meinung, dass es sinnvoll wäre BEVs und Hybride gleichzustellen.
Die Probleme, die deutsche Fahrer dann im Ausland damit bekommen, ist ja dann deren Problem.

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Österreich und sein lustiges tempolimitfrei nur für Landsleute hat der ADAC erledigt. Schreib die doch mal an mit dem Strafzettel. Vielleicht haben sie Lust sich auch darum zu kümmern.

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Ich habe irgendwann nachgelesen, da ich oft nach Ungarn fahren muss (Eltern, Großeltern besuchen). Soweit ich mich erinnern kann, ist das Gesetz so formuliert, das diese nicht einfach vor EU-Gericht zu bringen ist, da ein stark begrenzte Gruppe um sonst parken darf.
Es gibt nämlich keine landesübergreifende Regelung sondern das jeweilige Rathaus entscheidet wer um sonst parken kann.
Aktuell können in Budapest nur Anwohner mit grünem Kennzeichen parken aber bald ändert sich das wonach nur EVs und kein PHEVs mehr so parken dürfen.
Ich denke da hat man wenig Chancen vor Gericht… :confused:

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Die Lösung für den ganzen Blödsinn könnte ganz einfach sein.

Ein einheitlicher Aufkleber auf der Windschutzscheibe, der Europaweit alle BEV kennzeichnet und in allen Ländern zum Laden an Ladesäulen berechtig.

Wenn es Sonderrechte gibt, dann für alle BEV und nicht nur die aus einem Land, mit einem „E“ im Kennzeichen oder mit 28 Sonderaufklebern für jedes Land einzeln.

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Verstoß nicht zugeben, nicht zahlen, Budapest meiden, Ende :blush:

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Es ist ja eigentlich schon so einfach…
Ausländische Kennzeichnungen von E-Fahrzeugen sind nationalen Kennzeichnungen gleichgestellt.
Das Problem ist nicht, die fehlende einheitliche Kennzeichnung. Das Problem ist, dass man in Deutschland gar keine Kennzeichnung für E-Fahrzeuge eingeführt hat, die von einem anderen Land anerkannt werden könnte. Diese blöde Einbeziehung der Hybride mal wieder…

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Wo sind ausländische Fahrzeuge gleichgestellt?

Mit dem französischen Tesla, muss ich in Deutschland einen extra Aufkleber beantragen, weil die Französische Plakette nicht anerkannt wird.

Wer in Deutschland mit einem Tesla ohne „E“ an der Ladesäule steht, die mit dem eAuto Symbol gekennzeichnet ist, bekommt einen Strafzettel.

In Frankreich muss man mit Deutscher Zulassung eine französische Plakette kaufen.

In der Tschechischen Republik, braucht man eine separate Plakette, wenn man eine ausländische Zulassung hat.

Ähnliches gibt es in vielen Europäischen Ländern.

Ich kenne kein einziges Kennzeichen, bzw. eine Plakette mit dem man in allen Ländern der EU die Ladesäulen und Parkplätze benutzen könnte, wie die „Einheimischen“

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Exakt da irrst Du Dich. Der EuGH hat klargestellt, dass es europarechtswidrig ist, wenn ein Staat eine gleichwertige(!) Plakette eines anderen Gemeinschaftsstaates nicht anerkennt.

Der Franzose mit seiner Crit’Air darf damit in Deutschland auf die E-Parkplätze, weil mit seiner Plakette keine Fahrzeuge gekennzeichnet sind, die nicht auch das E bekommen könnten. Das wird der Franzose aber wahrscheinlich jedem Ordnungsamt individuell beibringen müssen (das gilt aber wohl umgekehrt genauso). Ändert aber nichts daran, dass ein Knöllchen deswegen rechtswidrig wäre.

Anders sieht es aber für Deutsche in Österreich (oder auch zum Thema passend Ungarn) aus. Das deutsche E kommt auch für Fahrzeuge in Betracht, die nicht das nationale grüne Nummernschild bekommen würden und ist daher in diese Richtung nunmal nicht gleichwertig.

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Selbst wenn das gesetzlich theoretisch geregelt ist, müssten dann die Politessen die Plaketten von 27 EU Ländern kennen und zuordnen können.
Und wenn ich trotzdem ein Bussgeld bekomme, lohnt sich klagen wohl kaum.

Was soll daran so schwierig sein allen eAutos in der EU den gleichen Aufkleber auf das Nummernschild oder auf die Windschutzscheibe zu kleben?

Bis das irgenwann mal kommt, macht jedes Land seinen eigenen Unfug und kassiert massig Bussgelder, bis der EuGH das wieder einkassiert.

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…gibt es eh keine solche Vorteile mehr für EVs, da alle zweite Fahrzeug elektrisch betrieben wird. :smiley:

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Ich halte es für einen sehr großen Vorteil, dass man das Auto an Ladestationen auch laden darf, ohne gleich ein Bussgeld wegen Falschparken zu zahlen.

Aktuell dürfen viele die Ladestationen nicht verwenden, weil sie nicht das passende Kennzeichen haben.

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Vielen Dank für alle nette und informative Antworten. Ich habe das Strafzettel bezahlt um mir die Zeit und Ärger zu sparen. Schade dass es immer noch so uneinheitlich in Europe für Elektroautos ist, aber wir bleiben optimisitsch, dass es irgendwann besser wird.

LG
Ahmed

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Ein Kumpel von mir hat einige Jahre in Budapest gelebt und wenn ich seinem Rat folgen würde, würde ich kein Auto mit deutschem Kennzeichen überhaupt auf die Straße stellen, egal ob Elektro oder nicht. Die paar Euro Garage/Parkhaus sparen einem potenziell jede Menge Ärger.

Ich würde mir gern mal Budapest anschauen wollen. Wird einem dann dort die Kiste ausgeräumt oder welchen Ärger meinst du?

Also das geht bei Schilder-Diebstahl los, über Vandalismus, Diebstahl aus dem Fahrzeug zu mehr oder weniger mutwilligem Rammen beim Parken. Kann natürlich gut gehen, bei fast allen seiner Besucher, die auf der Straße geparkt haben war aber irgendwas.