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Ökostrom Anbieter

Hi,

da ich nun bald mein Vertrag mit der EON ausläuft, suche ich einen guten und günstigen Lieferanten für Ökostrom, wenn möglich einen mit Förderprogramm E-Auto.
Günstige Anbieter von Ökostrom gibt’s wie Sand am mehr, aber was ist mit Förderung, und wer verhökert nur Zertifikate für’s Öko, Fragen über Fragen :smiley:

Gruß Stefan

Es gibt quasi nur eine Handvoll " echte" Ökostromanbieter…
Ich selbst habe Naturstrom.de gewählt, die unterstützen auch EAutos bzw. gibt es Zuschuss zu P+C und theNewMotion.

Preislich OK, aber immer deutlich besser als diese Alibi EOn usw.

Gruss

Mario

1 Like

Hi Stefan,
da kann ich dir polarstern-energie.de empfehlen. Die sind klein, modern, jung und vor allem unabhängig! Und sie verkaufen ausschließlich Öko-Strom und -Gas.
Bin seit 1½ Jahren dort, auch Gas. Sehr zufrieden und günstiger als der beste Tarif meines lokalen Versorgers.

Bzgl. Förderung eines EV habe ich noch nicht gefragt, aber ab September soll es einen speziellen Ladetarif geben.

Gruß,
Jürgen

Bin auch bei Naturstrom, echter Ökostrom und Gewinne werden gezielt in den Ausbau von PV und Wind in Deutschland investiert.

Ab 10.000 kWh im Jahr gibt’s den meist günstigeren Gewerbestrom.

Ich bin bei den EWS Schönau. Dann fehlt glaube ich nur noch Greenpeace Energie und wir haben alle echten Ökostromanbieter zusammen.

Wir sind mit EWS Schönau sehr zufrieden. http://www.ews-schoenau.de/homepage.html
Durch ihren Sonnencent fördern sie dezentrale umweltfreundliche Energieprojekte.

26,75 Cent/kWh und 6,90€/Monat (Grundgebühr)

Echte Ökostrom-Anbieter sind noch:
EWS http://www.ews-schoenau.de/
Greenpeace http://www.greenpeace-energy.de/

Lichtblick fehlt noch!

Moin,

Lichtblick biete auch eine Kombi mit bundesweiten Ladesäulen an: Fahrstrom

lichtblick.de/privatkunden/strom/fahrstrom/

Aktuell nur für Privatkunden. Auskunft im Telefonat letzte Woche: bei Gewerbekunden gibt es zu wenig Nachfrage.

Das könnten wir doch ändern.

+1 für EWS. „Emobilität“ ist für die leider noch ein Fremdwort, ansonsten bin ich seit vielen Jahren sehr zufriedener Kunde.

Der „Fahrstrom“ ist ein schöner Marketinggag, ergibt aber bei genauerem Hinsehen keinen Sinn: Es handelt sich um eine Karte von TheNewMotion, mit dem Unterschied, dass das Original keine Grundgebühr kostet, die „Fahrstrom“-Karte aber schon (wenn auch eine sehr geringe).

Moin Volker,
das kann gut sein. Danke für die Aufklärung.
Da wir in der Firma und Privat seit ca. 10 Jahren Öko Strom beziehen, macht des die Abrechnung nur leichter.
Bin gespannt ob Lichtblick für die Gewerbekunden eine Besonderheit einbauen wird ?

die liefern uns für die Firma auch schon seit vielen Jahren den Strom :wink:
ich dachte es gäbe evt. den einen oder anderen Anbieter der noch eine Schippe für den E-Automobilist drauf legt :smiley:

(Habs schon auf Facebook geschrieben, aber der Vollständigkeit halber nochmal hier.)

Ja, bisher allerdings nur in Kooperation mit TheNewMotion und eines mitgelieferten „Ladechips“: Hier das FAQ-Dokument.
Aber trotzdem äußerst interessant wie ich finde, dass sich Lichtblick dafür einsetzt, dass man an jeder Ladesäule in Deutschland den Strom vom heimischen Lieferanten „durchleiten“ lassen können soll, das örtliche Stadtwerk würde dann nur die Säule aufstellen und eine Durchleitungsgebühr erhalten - genauso wie seit Liberalisierung des Strommarkt und der Trennung von Anbietern und Netze.

Außerdem wird Lichtblick ja mit seinem Schwarmdirigenten die Integration von Teslas Powerwall in die Strommärkte vorantreiben - alles höchst spannend :slight_smile:

Wir haben seit Jahren privat, im Geschäft und mit den Windkraftanlagen Verträge mit Lichtblick und sind zufrieden.

Für Österreich kann ich den VERBUND empfehlen 100% Wasserkraft und sehr günstig !

Hier kann man gut vergleichen und kann auch deinen nach Anbietern für ÖKO Strom filtern!

Zumindest für Österreich e-control.at

Hier passt meine Frage vielleicht ganz gut rein:

Wo ist denn der Unterschied zwischen den verschiedenen Ökostrom-„Graden“? Ich kann derzeit drei verschiedene Ausprägungen ausmachen:

  • Normaler Tarif: Man geht zu irgend einem Stromanbieter und kauft dort einen nicht gesondert gekennzeichneten Tarif. Zum Beispiel bei einem Strompreisvergleich das billigste verfügbare Angebot.
  • Normaler Ökostromtarif: Man geht zu irgend einem Stromanbieter und kauft dort einen als „Ökostrom“ gekennzeichneten Tarif, der teilweise auch mit Prüfsiegeln (z.B. „ok power“) ausgestattet ist.
  • Echter Ökostrom-Anbieter: Man geht zu „speziellen“ (?) Anbietern wie Greenpeace Energy, Lichtblick oder EWS Schönau und kauft deren Ökostromtarif. (Woran erkennt man diese „echten“ Anbieter?)

Bei Variante 1 ist mir ungefähr klar, dass der Anbieter einfach versuchen wird, so günstig wie möglich an Strom zu kommen, egal ob Atom, Kohle, Gas, Wind oder Sonne. Diesen speist er ein (oder lässt einspeisen). Und zwar so viel, wie ich verbrauche. (Wobei ich die Zusammenhänge hier nicht ganz durchblicke, weil ja i.d.R. erst nach einem Jahr klar ist, wieviel ich verbraucht habe… Das ganze scheint recht virtuell und abstrakt zu sein, vermutlich deswegen auch meine Unklarheit bzgl. den Ökostromtarifen.)

Es gibt wohl einen deutlichen Unterschied zwischen Variante 2 und 3, dieser ist mir aber nicht ganz klar. Ich nutze derzeit Variante 2, mir ist aber aufgefallen, dass ich gerade einmal 1 Euro pro Monat mehr zahle als für Variante 1. Da kann ja etwas nicht stimmen? Mein Anbieter sichert mir zu, dass 100% Ökostrom genutzt werden. Zwar aus Norwegen, aber immerhin. Dass da jetzt kein Stromfluss von Norwegen bis zu meiner Wohnung stattfindet, ist mir klar. Das läuft wohl über Zertifikate? Mein Anbieter zahlt nach Norwegen Geld, damit er mir den hier erzeugten Kohle-/Atomstrom als norwegischen Strom aus Wasserkraft andrehen kann, und in Norwegen muss dafür irgendjemand original deutschen Kohlestrom verkaufen (zumindest auf dem Papier)? :open_mouth:

Wenn ich jetzt noch ca. 5 Euro monatlich zusätzlich in die Hand nehme, kann ich z.B. zu Greenpeace wechseln. Was würde sich konkret ändern? Die beziehen ja auch Ökostrom aus dem Ausland. Ist der einzige Unterschied, dass Greenpeace Energy bemüht/verpflichtet ist, auch selbst neue Kraftwerke für erneuerbare Energien zu errichten? Oder gibt es auch Unterschiede alleine durch die Art der Abrechnung/Einspeisung/Erzeugung? Ich habe z.B. gelesen, dass Greenpeace Energy „zeitgleich“ mit meinem Verbrauch einspeist – aber wie? Die wissen doch gar nicht, wann ich Strom verbrauche. Nur wie viel es am Ende vom Jahr dann war. Oder gehen die von einer Durchschnittsnutzung aus und speisen entsprechend Energie über den Tag verteilt ein, während mein Billiganbieter z.B. nur nachts den billigsten Strom einkauft, obwohl ich das meiste tagsüber verbrauche? Tue ich der Umwelt überhaupt einen Gefallen mit meinem Ökostromtarif, oder könnte ich genau so gut den einen Euro pro Monat sparen und auf den Billigtarif des Anbieters wechseln?

Letztlich wird der Strom hier vor Ort, egal bei welchem Anbieter ich bin, wohl häufig von den gleichen Anlagen in der Umgebung kommen. Durch meine Wahl des Anbieters müssten damit wohl Anreize/Verpflichtungen für den Bau neuer Anlagen, entweder in Norwegen, hierzulande oder sonstwo verbunden sein? Ihr seht, ich verstehe es irgendwie nicht… :frowning: Auch die Erklärung mit dem „Stromsee“ erscheint mir eher oberflächlich. Ich bezweifle z.B. auch, dass wenn heute alle zu Greenpeace wechseln würden, morgen plötzlich überall Akkus stehen würden, um 100% Ökostrom-Nutzung zu ermöglichen.

Hier ist das ganz gut zusammengefasst: mein-eigenheim.de/verbrauche … strom.html

Es werden immer wieder diese 4 als echte Ökostromanbieter genannt: Lichtblick, Greenpeace Energy, EWS und Naturstrom

Danke, Yellow! Die Kriterien klingen nachvollziehbar. Und treffen auf meinen Anbieter ziemlich sicher nicht zu, denn er verkauft optional auch Atomstrom und Co.

Ich vermute, dass der eine Euro im Monat, den ich mehr zahle als die Kohlestromempfänger, für den Kauf solcher RECS-Zertifikate genutzt wird (und um den Gewinn meines Anbieters zu verbessern? Die Differenz von 0,2 Cent pro kWh klingt aber fair, der monatliche Grundpreis wird auch noch etwas angehoben…). Einen gewissen positiven Effekt für erneuerbare Energien müsste das jedoch haben, denn dadurch steigt die Nachfrage nach solchen Zertifikaten – wodurch der Preis steigen sollte. Wenn RECS-Zertifikate teurer werden, lohnt es sich aber mehr, in erneuerbare Energien zu investieren, um dann selbst die Zertifikate verkaufen zu können. (Dann muss man nur zusehen, wie man den eigenen Strom, der dadurch wohl nicht mehr als Ökostrom verkauft werden darf, losbekommt.)

Mich würde noch interessieren, was die 4 „echten“ Ökostromanbieter abgesehen vom Aufbau/Förderung neuer Kraftwerke (Punkt 2) und der Distanzierung von Herstellern nicht-regenerativem Stroms (Punkt 3) anders machen als die Billig-Ökostromer. Machen die das ohne RECS? Wie dann, gibt es noch einen anderen Weg, österreichischen Ökostrom hier in DE zu verkaufen? Letztlich wird der ja immer in AT eingespeist werden, während ich hier immer Strom zunächst aus den Kraftwerken / Solarpanels / Laufwasserkraftwerken / … der Umgebung nutzen werde. Mehr als ein „Tausch auf dem Papier“ fällt mir da eigentlich nicht ein, und das klingt ja schon nach RECS?