Ein Gutachter fand heraus, dass die automatische Tür- und Fensteröffnung des Tesla bei dem Verkehrsunfall versagt hatte. Sie soll im Falle einer Notlage dafür sorgen, dass Hilfe trotz der versenkten Türgriffe möglich ist. „Warum diese Automatik versagte, konnte der Experte nicht feststellen“, erklärt Staatsanwalt Dr. Tobias Schülken. Den Tod der Insassen könne man insofern nicht dem Hersteller vorwerfen.
Was ist dran? Das ist doch total übertrieben oder?
Das Model Y ist meistverkauftes Auto und Presse-Deutschland tut alles daran, Tesla schlecht dastehen zu lassen.
Wenn man die Funktion der Notöffnung (Handbuch!) nicht kennt, kann sowas - leider - passieren. Ein Gegenstand um von innen die Scheibe einschlagen zu können im Notfall schadet auch nicht, egal welches Fahrzeug.
Fragst du wirklich, ob die Bild-Zeitung etwas realistisch darstellt?
Dass das automatische Entriegeln der Türen nicht funktioniert, kann bei schweren Unfällen bei allen Autos passieren und hat nichts mit den ausklappbaren Griffen zu tun.
Wenn die Tür verriegelt bleibt, kann man die auch mit klassischen Griffen nicht öffnen.
Die Notentriegelung auf den Rücksitzen, ist im Tesla tatsächlich unglücklich geregelt, ist aber immer noch besser als die Kindersicherung, die bei allen Autos standardmäßig enthalten ist.
Bei aktivierter Kindersicherung kann man herkömmliche Türen von innen überhaupt nicht öffnen.
Die Tesla Türen kann man wenigstens noch öffnen, wenn man weiß wo die Notentriegelung ist.
Den Bericht der Bildzeitung habe ich selbstverständlich nicht aufgerufen.
Bild ist ein Traditionsunternehmen mit dem Ziel der Meinungsmache gegen Bezahlung. Das ist halt deren Geschäftsmodell, insofern ist dort nichts dem Zufall überlassen.
Der Bericht ist doch schon uralt, wenn es überhaupt so passiert ist. Der Bild kannst du garnix glauben ! FSD ist jetzt in den Niederlanden zugelassen und da muss jetzt schonmal Stimmung gegen Tesla gemacht werden. Und die Leute lesen (und bezahlen dafür) das auch noch
Bei Ausfall der 12V Versorgung lässt sich mein M3 nicht von Außen öffnen, da keine mechanische Verbindung der Türgriffe vorhanden ist. Hinten hat er sowieso keine Notöffnung.
Ich wusste das lange Zeit nicht und bin schockiert, wie so eine Fehlkonstruktion zugelassen werden konnte. Leider haben wohl mehrere andere Hersteller den Trend aufgegriffen. Ausgerechnet China stellt diesen Trend jetzt zum Glück ab.
Ist im Bild+ Abo! Aber eine Riesenschlagzeile gleich am Anfang! Das Thema ist doch schon bekannt und alt! Steht auch nur drin das ermittelt wird! Ein Nebensatz ist aber interessant, die Niederländischen Behörden hätten die elektronischen Türöffner damals freigegeben und es wurde dann Europaweit zugelassen! Komischer Zufall jetzt mit der FSD Freigabe in den Niederlanden!
Hast du dir mal das Timing vom aktuellen Bild-Bericht zu den „Todestüren“ angeschaut? Gestern haut die RDW in den Niederlanden die FSD-Zulassung für ganz Europa raus – ein riesiger technischer Meilenstein – und heute kommt pünktlich der große Bericht, der genau diese Behörde für die Zulassung der Türgriffe kritisiert.
Das Ganze riecht doch förmlich nach Bashing und Lobbyismus. Vor allem werden Model S und X mit dem Model 3 und Y in einen Topf geworfen, obwohl die Massenmodelle 3/Y mechanische Griffe haben und von dem Problem gar nicht betroffen sind bzw. durch China eh eine Änderung der Griffe kommen wird. Es wirkt so, als wolle man die Kompetenz der RDW pünktlich zum FSD-Start untergraben und mit dem Thema Sicherheit gegen Tesla schießen, weil die Konkurrenz technologisch gerade nicht hinterherkommt. Was meinst du, reiner Zufall oder Methode?
Der besagte Unfall war allerdings mit einem Model S, da ist die Thematik durch das Ausfahren nochmal eine andere. Warum so was allerdings gerade heute auf der Titelseite der Blöd landet…man kann’s vermutlich auch auf einen Klick-Algorithmus schieben, weil der Begriff Tesla durch die FSD-Freigabe gerade vermehrt geklickt wird. Da nimmt man das eben gerne mit.
Es ist wohl der Bestand an Fahrzeugen in Europa gemeint, nicht die jährlichen Neuzulassungen. Tatsächlich sind es aktuell wohl so 1,5 Mio. in Europa im Bestand.