Nutzung Model S P90D Bj 2016 als Batteriespeicher

Hallo in die Community! Bevor ich jetzt mein Model S P90D Bj 2016 gegen den Plaid tausche, dachte ich, dass es doch möglich sein sollte, ihn mit einer Software Anpassung an die Solaranlage zu Hause als Batterie Speicher anzuschließen, sprich ihn in beide Richtungen zu nutzen. So hätte man diese 90 KW Batterie als Speicher für die Eigentümergemeinschaft bei uns, wenn die Solaranlage zu wenig produziert. Also die Batterie des Teslas so zu nutzen, dass sie nicht nur lädt, sondern bei Bedarf auch Strom abgibt. Das müsste doch technisch möglich sein oder?! Habt Ihr eine Idee, ob das technisch ginge und wer das Auto dann anpassen würde, damit das klappt? Grüße Robert

wenn du einen kompletten Umbau des Wagens in Betracht ziehst und die gesamten Regelungen die ein Energieversorger mit eigenen Kraftwerken erfüllen willst dann geht das. V2G ist nicht trivial.

Also es geht faktisch nur so:

  • Akku Module ausbauen
  • Neues BMS und Balancer einfügen
    fertig!

Rechnet sich aber nicht, denn das gibt es fix und fertig mit LiFePo für 1.000 Euro pro 5 kwh (48V).
Das würde ich euch empfehlen…für 20.000 Euro…

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Also schwer wäre es für Tesla und andere nicht!
Das Gerät ist ja schon im Prinzip vorhanden = das Ladegerät!
Es wandelt 230 V ~ 3~ in 400 V Gleichspannung um und kann die
Ladeleistung dazu noch Regeln.
Die selben Bauteile kann man auch dazu verwenden alles umzukehren,
also aus ca. 400/800V Gleichspannung wieder eine beliebige Wechselspannung erzeugen.
Das wäre die Lösung mit dem Ladegerät.
Möchte man mehr Power, genügte die Ausgangsseite der Antriebseinheit und
schon stehen einem einige 100 kW zur Verfügung! :innocent:
Der Rest ist da auch dann nur das Protokoll und Aushandeln mit der Schnittstelle,
und die Wallbox müsste es z.B. auch handhaben können.
Als Energiemanagement einen z.B. 80 kW/h Energiespeicher mit oder ohne Solaranlage
anbieten zu können wäre auch für Anbieter von erneuerbarer Energie sinnvoll.
Man lädt z.B. das Auto Tagsüber auf 80-90% und bietet davon bei Dunkelheit
dem Netz 30-40% an. Bei einem 80 kW/h Akku wären das 24 - 32 kW/h, das reicht
für die nächsten 5 Nachbarn! über Nacht.
Braucht man am Morgen mehr als die Restladung, gibt man entsprechend weniger frei.

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Ist nicht wirtschaftlich…wie gesagt 100kwh LiFePo kostet ca. 20.000 - 25.000 Euro inkl. BMS als 48V System kompartibel mit fast jeden WR und erweiterbar bis 36 Modul a 5 kWh (10kwh).

Also MS verkaufen und damit so ein System keine DIY Bastellösung) kaufen. Mit DIY geht es nochmal einige tausender günstiger ist aber aufwendig.

Die Tesla Zellen sind gut im Second Life aber nur wenn der Akku schon ausgebaut ist.