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Nur 1 Bildschirm offiziell bestätigt

Ich verweise gern immer wieder auf Dragon V2. Was sieht man dort? Einen großen Flachbildschirm, ein Minimum an unvermeidbaren Hard Keys und sonst nix. Das ist 21. Jahrhundert.

So ein Touchscreen ist nichts weiter als ein Stück (maximal flexible) Hardware und als solches völlig zeitlos und ungestaltet.
Der Spaß beginnt beim UI, also bei der Software und ihrer Nutzeroberfläche. Da haben wir bisher nichts Finales gesehen, und da wird m.E. die entscheidende Qualität (oder nicht-Qualität) des Model3 Bedienkonzeptes entstehen.

Irgendwelche „spacige“, aufwändige und noch nicht ausgereifte Hardware-Spielerei passt nicht zum Model 3. Es wird sehr einfach, reduziert und substantiell, (so wie die Produkte, die Steve Jobs verantwortet hat).

Was nicht heißen soll, dass nicht doch ein (simples) HUD kommt.

Ähm … schon mal ein Auto mit HUD gefahren? Eher nicht, oder?
BTW: Ein HUD kann man(n)/frau ausschalten. Sollte zumindest für den Beifahrer, der kein Tacho braucht, möglich sein :wink:

Elon sagte ja „it feels like a spaceship“ und nicht „it looks like current spaceship controls“, insofern glaube ich eben schon an ein HUD.
Mag sein, dass es auch einen Bildschirm geben wird, aber doch hoffentlich nicht in der bisher gezeigten Form und Cockpit-Integration.

Lasst mich mal die Thesen hier zusammen fassen:

Das Model 3 muss günstig werden.

Daher baut Tesla kein konventionelles Amaturenbrett ein.
Und entwickelt baut Tesla das ganze Fahrzeug „for manufacturing“.
Damit es günstig wird.

Und damit es dann noch günstiger wird, verzichten sie auch noch auf das große zentrale Touch-Display mit den Tesla-typischen und bekannten Bedienkonzept aus Model S und X.
Stattdessen bauen sie eine noch nie dagewesene, unerprobte Technologie ein (das AR-HUD).
Die natürlich auch eine spezielle, teurere Frontscheibe benötigt, damit die auch funktioniert.
Und weil man sich ja zusammen mit dem Touchscreen auch die ganzen Knöpfe gespart hat, entwickelt man noch so schnell nebenbei ein ganz neues Bedienkonzept für diese HUD (von der HUD-Software selber mal ganz zu schweigen zu sprechen. Ist ja nicht so, als hätte Tesla nicht jetzt schon ein paar kleine Probleme mit etwas verspäteter Software).

Und das gibt es dann natürlich für die besagten 35.ooo USD Netto. Inklusive ca. 25% Gross Margin beim Model S.

Oder vielleicht doch nicht?
Für das Einstiegsversion dann vielleicht doch nur den zentralen Touchscreen?
Dann kann man sich die teure Windschutzscheibe sparen (Tesla muss dafür ja nur eine zweite, normale Frontscheibe Entwickeln).
Und man kann sich die AR-Projektoren sparen (Tesla muss dafür ja nur eine zweites Frontpanel ohne die Projektoröffnungen entwickeln).
Und kann sich das teure Eingabesystem sparen (Tesla muss dafür ja nur ein zweites Bedienkonzept für das normale Display entwickeln).

Ja. So wird das Model 3 ganz sicher günstig und eine riesen Marge abwerfen. :wink:

Cool wäre es schon. Allein, mir fehlt der Glaube.

Naja, soo viel Marge wird das M3 so nicht abwerfen können. Man kann natürlich in der 35.000$ Version auch viel optional anbieten. Die Topversion wird wohl gut zwischen dem doppelten und dreifachen des Startpreises sein. Nen M3P75D für 100.000 ginge. Bleibt ja genug Abstand zum MS P100D das dann bei 150.000+ ist. Dort beim S und X die Preise noch etwas weiter rauf dann stimmt das wieder.

Und wenn dann in ein bis zwei Jahren die anderen Hersteller auch im E Geschäft sind wurde der E-Mobilität zum Durchbruch verholfen jnd die Firma wird an den nächsten Investor verkauft, soll der dann gucken dass Gewinn rein kommt :laughing:

Achtung Ironie. :wink:

…Riesen Diskussion um den Bildschirm, und letztlich kommt alles anders, als man denkt.

Fakt ist: Der M3 ist ein Tesla. Wenn ich jemanden sage, dass ich mir einen Tesla vorbestellt habe, kommt überall ein großes „…Boah ey…“ oder ähnliches. Und für viele ist dies schon ein Kaufargument.

Brechen wir das mal auf die physikalischen Grundlagen runter, wie EM es auch gerne macht.

Tesla will/muss es schaffen, ein Fahrzeug zu bauen, welches unverwechselbar Tesla ist, und preislich mit 35.000$ Netto startet. Bei dieser Summe reden wir jedoch trotz allem nicht von einem Kleinwagen in der DADA Klasse, sondern durchaus Mittelklasse. Und dort muss sich das Fahrzeug messen lassen.

Also muss der M3 Eigenschaften haben, die typisch Tesla sind und Mittelklasse nicht unterschreiten.

Dies wären (von den eindeutig bestätigten Aussagen auf der Tesla Homepage abgeleitet)
-elektrischer Antrieb
-hohe Reichweite (345 km = 250 km real)
-Leistungsstark (Unter 6 Sekunden von 0-100)
-Sicher (Auslegung auf 5 Sterne Sicherheitsbewertung)
-Autopilot Hardware
-einen gewissen, nennen wir es mal Grundluxus und Ambiente

um mal die wichtigsten Punkte zu nennen.

Da dies bei Tesla bislang nur für ca. 60.000 € aufwärts ging, muss gnadenlos gespart werden.
-Fahrzeuggröße
-Batteriekosten (kleinere Akkus + Einsparung durch Eigenproduktion = Megafactory)
-Einsparung durch Massenproduktion und Automation
-möglichst wenig Varianten
-möglichst einfache Konstruktion
-möglichst geringe Fehleranfälligkeit (um Folgekosten, die im Fahrzeugpreis einkalkuliert werden müssen, möglichst gering zu halten)
-Alles, was etwas teurer ist und verzichtbar, raus.
-Alles, was preiswert ist und was hermacht (=Software) rein.

Alles andere sind Vermutungen, Hoffnungen und Wünsche.

Wenn ich jedoch spekulieren sollte, denke ich, um bei dem Thema Instrumente zu bleiben, dass es bei einem Display in der Mitte bleiben wird. HUD noch nicht mal per Aufpreis, da in der Konstruktion dies ja mit berücksichtigt werden müsste.

Ich denke jedoch, dass das Display ins Armaturenbrett noch integriert wird.

Und das oft zitierte Raumschiff-Feeling…naja, darunter kann man sich einiges vorstellen. Auch nur ein zentrales Display und ansonsten total aufgeräumt.

Und man darf nicht vergessen, dass der M3 ein tolles Fahrzeug werden muss, welches der Konkurrenz in seiner Preisklasse voraus ist. Trotzdem darf es ein MS dagegen nicht altbacken aussehen lassen.

Ich fahre aktuell einen Mazda CX5. Zur Probefahrt hatte ich den neueren CX3. Auch wenn er in einigen Punkten moderner war und etwas mehr Technik konnte, merkte man trotzdem, dass er nur der kleinere Bruder war. Er wirkte einfach etwas spartanischer. Ausreichend spartanisch, dass ich froh war, in meinen betagteren CX5 zu steigen.

Ähnlich wird wohl der Unterschied zwischen MS und M3 sein. Es wird ein echter Tesla sein. Innen und außen (letzteres wissen wir ja schon weitestgehend). Es wird innen nichts wirklich fehlen, aber alles wird etwas spartanischer und einfacher sein als beim MS. Sicherlich wird einiges verbesserungswürdig bleiben. Der hintere Kofferraum (die Öffnung) wird wohl etwas gefälliger werden, aber nicht das Maß aller Dinge.

Aber wie gesagt, das sind alles Spekulationen. Harren wir der Dinge, die da kommen mögen.

Doch kann ich. Ich fand Teslas Innenraum Design schon immer sehr bescheiden, insbesondere für die Preisklasse. Das ist einfach ein 08/15 Design um einen großen Monitor herum, der und die etwas besseren Materialien sind das einzige was das Auto hier etwas aus dem unterem Segment abheben. Wundert mich also nicht, dass der Trend bei Tesla weiter in diese Richtung geht und das Model 3 ein noch reduzierteres Design hat

Ich war noch nie ein großer Jaguuar Fan, aber der I-Pace hat finde ich einfach ein cooles modernes Design mit seiner eigenen Designsprache und der kommt auch mit sehr weniger Knöpfen aus und ist tendenziell minimalistisch.

  1. HUD gibts noch nicht in MS und MX, deshalb neu für Tesla, deshalb führende Technologie, deshalb zuerst in MS und MX
  2. Display = Center Screen…den gibts nur einmal (dein Argument widerspricht jeglicher Logik, nur weil es die Windschutzscheibe nur 1x gibt, heisst es nicht, dass es das Display sein soll)
  3. Klar ist der Screen auf dem Video zu sehen, weil es ein Release Candidate ist :wink: und nicht eine ich zeig mal der Öffentlichkeit eine andere Version, weil nachher sowieso alles anders ist.
  4. Ja, ist aber kein Argument für HUD, die ganze Bedienung (z.B. Navi/ Musik usw.) braucht auch eine Benutzerschnittstelle. Wenn du jetzt noch Sprachsteuerung ins Spiel bringst, kannst Du nochmals zu Punk 1. gehen und nochmals lesen, dann sind wir nämlich bei führender Technologie. Oder welches Auto schafft es tatsächlich !vollständig! nur durch Sprachsteuerung bedient zu werden?
  5. schwieriger, weil neu, weil fehleranfälliger, weil keine Erfahrung usw.
  6. Der Monitor ist so hoch installiert, dass man sein Knie nicht anschlägt (und zudem den „Tacho“ ablesen kann).

@Naheris, danke für deine Argumente, stimme Dir absolut zu. Der Preis, bzw. die Kosten werden beim M3 entscheidende sein und Musks Fokus auf den Produktionsprozess.
Er hat zudem getwittert, dass beim M3 nicht viel geändert wurde, was ein Kunde/Nutzer bemerken würde (ein HUD würde er übrigens sehr schnell merken; ist ein weiteres Gegenargument), ausser der Produktionsprozess!

twitter.com/elonmusk/status/845286206539685890

Danke, pii.

Außerdem kann ich mir nicht vorstellen, dass das Topmodell über 100k€ kosten wird.
Wahrscheinlich so wie beim MS, dass irgendwo bei Faktor 2 und nicht bei Faktor 3 endet, also Fully Loaded bei rund 80000$.

Ich fürchte, alle HUD-Verfechter werden leider enttäuscht werden, denn es könnte etwas viel spektakuläreres kommen.

Das Model 3 bekommt direkten Zugang zum Gehirn des Fahrers: Neuralink

Still only 1 display! :laughing:

Ich hab’s mir noch verkniffen, das zu posten. :wink:

Aus meiner Sicht „ohne Worte“… das kann’s doch nicht sein?.. hoffentlich :confused: so kauf ich das Teil nicht :frowning:

Dann freuen sich die Leute hinter Dir in der Reservierungsliste und Tesla bleibt entspannt, weil die Lieferzeiten nicht exorbitant in die Höhe schnellen…:wink:
Mir gefällts.

Beruhige dich… wird so nicht kommen. Elon hat in seinem Spaceship-Tweet schon bestätigt, dass dies nicht das reale System sein wird, das wir da gesehen haben.

Ich frage mich eigentlich nur noch, wie man das noch immer nicht verstehen kann… :wink:
Es ist mir ein Rätsel, was @cer und co. erwarten. Entscheidend ist ja nicht, was man selbst für ergonomischer oder wirtschaftlicher hält, sondern was sich aus der Summe von Elon’s Aussagen und Tesla’s Handlungen ergibt. Und da heisst die einzig schlüssige Antwort: Windschutzscheiben-(AR)-HUD oder ähnliches. :mrgreen:

Elons spaceship-Tweet kann man auch so interpretieren: „Warte bis du das Fahrzeug in Echt (also nicht auf einem Bild) siehst“.
Spaceship like, weil man weiter vorne sitzt und keinen Monitor vor sich hat.

Und btw mir gefällt das Interior mit dem freien Bildschirm sehr gut. Ich glaube einfach nicht, dass in der Basisversion des Model 3
teure Technik eingebaut wird. Experimente mit (AR-) HUD wird Tesla hier sicher nicht eingehen.

Ich tippe eher darauf, dass wir in ein paar Monaten ein Interior Update vom Model S/X sehen werden und das dann irgendwann auch
im Model 3 kommt (vllt dann mit HUD). Aber zum Launch vom Model 3 wird das sicher nichts.

My 2 cents.

1.) Bildschirm in der Mitte bleibt. (Vermutlich aber etwas kleiner und handlicher) :wink: Dürfte auch im Video schon kleiner sein. (Siehe unten)
Nur dort kann man ins Internet gehen etc.

2.) HUD - das ist ja nicht mehr so teuer. Vermutlich als Option bzw. Standard die wichtigsten Angaben. Mehr gegen Aufpreis. :slight_smile:

youtube.com/watch?v=QaSqCH7mcwI

Meinst du denn wirklich, dass Tesla in der Entwicklung hunderte Mitarbeiter (u.a. Stichwort Tesla Glass) neu eingestellt hat, um dann nach über 6 Jahren Entwicklungszeit lediglich ein abgespecktes Model S raus zu bringen, ohne irgendein cooles Killerfeature? Tut mir leid, aber das kann wirklich nicht dein Ernst sein angesichts dessen wie Elon Musk tickt.
Natürlich hat er wahrscheinlich bestmöglich versucht ein erneutes Falcon-Wing-Desaster zu vermeiden, aber dass beim nächsten Unveil keine große Überraschung mehr kommt ist einfach nicht die Art dieses Unternehmens. An den Autopilot 2.0 mit neuer Hardware hatte bis Mitte Oktober übrigens auch fast keiner geglaubt, obwohl die Argumentation dafür stichhaltig war :wink:

So wie das Model-3-Cockpit jetzt aussieht wäre ja sogar der Bolt im Innenraum cooler und ich wundere mich echt, wie jemand hier, der die letzten Jahre mitverfolgt hat, das ernsthaft in Erwägung ziehen kann.

Der Tweet man solle ihm doch vertrauen sagt eigentlich schon alles und richtet sich an jene, die ernsthaft glauben dass Tesla hier nicht was überkrasses raushaut.

Diese Aussage ist mir vollkommen unverständlich. Meine Überzeugung, dass das fast genau so kommt wie vor einem Jahr gezeigt, basiert ja eben gerade auf dem, was an Tweets und mündlichen Statements bekannt ist – und nicht auf Whishful Thinking. Die Argumente Richtung Ergonomie und Ökonomie dienen nur dazu, diese Lösung gegen ihre Gegner zu verteidigen.

Das Einzige, was auf eine Abweichung hinweist ist der bekannte „Spaceship“-Tweet. Es lohnt sich, ihn hin und wieder in seinem Kontext und im Originalwortlaut zu lesen:


Das bezieht sich unmissverständlich auf’s Lenkrad und die Bedienelemente am Lenkrad, vom Display ist hier nicht explizit die Rede. (Ok, da war ich jetzt zu langsam…)

Des Weiteren wird hier indirekt bestätigt, dass es kein HUD und keinen Instrumentencluster geben wird:


Denn Musk widerspricht hier ja nicht der Aussage, dass ein HUD oder „dashboard“ fehlen wird, er sagt nur, dass das in der finalen Version „Sinn machen“ wird.

Außerdem gibt es ja den Tweetstorm von voriger Woche, in dem Musk allen Erwartungen an eine revolutionäre Technik im Model 3 widersprochen hat.
Natürlich kann vorher noch eine Modellpflege im Model S und X kommen, wo dann ein HUD mit AR eingeführt werden könnte. Ich gehe sogar davon aus, dass das passieren wird. Aber aus genannten Gründen wird diese Technik niemals den geplanten Touchscreen ersetzen, sondern ihn bestenfalls ergänzen (evtl. als später bestellbares Extra).

Ich finde es bedauerlich, dass manche Leute hier und auf FB den Charme der 15"-quer-Lösung nicht erkennen und stattdessen immer neue, nicht durch Fakten belegte Spekulationen verbreiten, die eigentlich keine andere Grundlage haben als persönliche Vorstellungen davon, was cool und Tesla-mäßig wäre; bedauerlich deswegen, weil es in die Enttäuschung führen wird und so manchem die Freude an der und das Verständnis für die einfache, aber robuste und smarte Original-Lösung nimmt.

Bei Tesla arbeiten Software-Jungs und as Unternehmen funktioniert auch ein bißchen wie ein Software-Entwickler. Die denken anders. Für die ist so ein Display nichts anderes als eine gestaltbare Fläche. Die finden das weder peinlich noch unangemessen, sondern einfach nur fancy und praktisch.