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Notorischer GASaffe will sich teslaelektrisch "aufklären" / Straubing

Ein herzliches Servus an alle durchgeknallten!

Ich bin der Thomas & bin im Bayerischen Wald dahoam. BJ 89, Vater.
Ich möchte mich mal bei euch hier schlaumachen über die bösen bösen Elektroautos :slight_smile:

Ich bin Klimaleugner, CO2leugner, Gretaleugner… sucht euch was aus PUNKT.
Umweltverschnutzung geht natürlich garnicht, ich weiß wie es in Russland aussieht.

„Noch“ fahren meine Frau und ich zwei Gas Opels. Astra H und Corsa D OPC.
Im Winter wird der Corsa abgestellt und eine Winterschlamp… ähh… ein Skoda Fabia meinerseits gefahren.

Im durchschnitt aller 3 Fahrzeuge kommen gut 45000km pro Jahr zusammen.
Ja wir leben im Wald und hier ist es schön!

Kostentechnisch bin ich beim Treibstoff bei 6,70€ auf 100km (schnitt aller 3 Fahrzeuge)

Alle Fahrzeuge sind abgezahlt & haben um die 200K KM auf den Tachos.
Die Wartung & Reparaturen übernehme ich.

Eine kleine „Hebebühne“ / WDW-LIFT ist zuhause vorhanden, wer will der kann gerne mal vorbeistromen :slight_smile:

Ne 11kw Kraftstromversorgung ist vorhanden.

Vor allen als erstens würde mich die Kostenseite interessieren, gerne mal eure Kostenrechnungen Wirtschaftlichkeitsberechnungen usw. Würde mich freuen.

Gruß Thomas

Model 3:
Realistisch gesehen bist du mit dem Model 3 inklusive Ladeverlusten bei rd. 20 - 25 KWh / 100 km.
Wenn du das ohne PV, ohne Gratis-Supermarktladung, ohne Arbeitgeber etc. durchrechnest, kommst du sicher nicht günstiger als die von dir erwähnten 6,70 €.

Der Vorteil, dass Elektroautos und hier insbesondere Tesla wenig bis keine Wartung brauchen trägt bei dir auch nicht so richtig.
Klar, ein bisschen sparen kannst du vielleicht schon, aber auf der anderen Seite steht halt der Kaufpreis von rd. 50 T€.

Also wird es sich bei euch rein kostentechnisch nicht rechnen.

Ansonsten:
Die Reichweiten bist du ja vom Gaser schon gewohnt, echte 400km (LR) schocken dich also nicht wirklich.
Die Fahrleistungen sind dafür enorm, du fährst mit einem Porsche mit (bei den Kosten, siehe oben).
Zuladung würde sich im M3 auch verbessern im Vergleich zu deinen Gasern (bei denen vielleicht noch die Pulle im Kofferraum liegt?).

Fazit:
Rein kostentechnisch ist deine Konstellation (Selbstschrauber, Gasauto, keine PV (???), kein Firmenwagen) der ziemlich einzige Vergleich, wo der normale Verbrenner nicht vollkommen hinter dem Elektro zurückbleibt…

EDIT:
Mein Rat: Mach keine Probefahrt. Auch wenn das kostenseitig bei dir nicht so eindeutig ist, ist der Spass und der Wechsel der Fahrzeugklasse, das elektrische Fahren an sich, kurz: das Gesamtpaket ein sehr großer „Will-haben-Faktor“. Das kann dann schnell so enden, dass man sich das schönrechnet…

6 Like

Soweit schon richtig (wenn man seine eigene Zeit damit verbringen will, und diese nicht einrechnet).
Nichtsdestoweniger bleiben trotzdem Ersatzteile, die von Reparaturen mal abgesehen in der Höhe beim Elektroantrieb eben nicht anfallen.

Interessant wird es, wenn in den nächsten Jahren auch günstige BEV zu haben sind.

1 Like

Stimmt genau, Mietwohnung 26 cent die KWh. Carport mit 5x2,5mm² verlegt im integrierten Schuppen 20A abgesichert.

Das ist so meine befürchtung, die Opels könnten noch 5jahre durchhalten allerdings ist der Corsa dann 18! Jahre alt und der Astra 15J… ganz langsam kann man sich mal schlaumachen.

400km im Corsa und 650km im Astra, die GAS-Tankstellendichte geht leider tatsächlich zurück, im Ausland super, doch in DE sogar auf Autobahnen wird es merkbar schlechter.
Als Gaser bin ich das Planen der Strecke gewöhnt :slight_smile:

Die Fahreistungen sind schon geil, ein Standart range model 3 ist schneller als der gechippte OPC…
An der Zuladung gits nix zu meckern, Radmuldentanks, Selbsteinbau mit viel Liebe.

Ich rechne gerade mich bei TCO gerade dumm und dämlich, evtl. hat da jemand schon was zum abspicken da?

Genau DASS ist meine große Befürchtung, Daten sammeln & Kosten berechnen, da wollte ich mal bei EUCH rummfragen.

Ganz nebenbei ,Tesla hat sich nun vor 2 wochen nach 1,5 Jahren Wartezeit zu einer Probefahrt gemeldet :rofl:

@Seeeebi Vielen dank für deine aufschlussreiche Antwort :+1:

Ein herzliches Willkommen in die niederbayrische Hauptstadt.

Ich komm aus Regensburg und hab mein Model3 seit März. Bei Bedarf können wir uns gerne mal treffen und du kannst dir das Fahrzeug mal in Ruhe in live ansehen. Und ich würd mir mein Tesla auch gern mal auf der Hebebühne inspizieren. :wink:
(Ja ich weiß… soviel gibt’s da gar nicht zu sehen :zipper_mouth_face:)

So denke ich auch.
Der Vorteil von 10 Jahre keine Steuer, dafür eventuell höhere Versicherung. Ich habe aktuell einen Tarif ohne Rabattstufen, den gab es speziell für Tesla.
Es gibt keine Kupplung mit Verschleiß, kein Ölwechsel, weniger Bremse und eher keine Probleme am Motor.
Der Wertverlust der ersten Zeit könnte mit der aktuellen Förderung ausgeglichen sein. Doch ein neues Auto hat nach Kosten eher keine Chance.
Ich hatte einen Passat mit 300 PS… Ich bin den Tesla Probe gefahren und es war nicht mehr ob, sondern nur noch wie. Bis heute nicht bereut und die Kosten sind geringer als bei meinem Passat, Leistung und Spaß höher, Probleme aktuell weniger.

Vollkommen richtig, kostet „viel“ Zeit. Die Ersatzteile sind bei bei den Opels erträglich. z.b. Teilepreisvergleich daparto.de usw. Vom Skoda red ich gar nicht, Satz Bremsen vorne 45€ :rofl:

Das ist natürlich ein SEHR interessanter Punkt. In 5 Jahren könnte eine halbierung der jetzigen Barkaufspreise möglich sein? Stichwort Massenfertigung und immer günstigere Batterieproduktion.

@CarlosTT Dank dir

krass, wir haben in unserem Ford S-Max rd. 300 km… Gut, ist auch ein kleiner Tank…

Größtes Problem dabei:
Du kannst nicht vorhersehen, was das M3 in 5 oder 10 Jahren als Gebrauchtwagen kostet. Und wenn du mal dösig von 60 T€ Anschaffung auf 10 Jahre bei 45 tkm und einem Restwert von 0,00 ausgehst, sind allein die Verluste durch die Abschreibung mit 13,33 € / 100 km doppelt so hoch, wie die „Spritkosten“. Selbst wenn da in den 10 Jahren einige teure Reparaturen dabei sein sollten, sind die wahrscheinlich der kleinste Faktor.

Als Anhaltspunkt mit obigem Beispiel hast du Abschreibung + Energie mit rd. 20 Ct./km bzw. 20 € / 100 km.
Dazu kommt die Versicherung, sagen wir 1.000 € und nochmal ein Polster für eventuelle Reparaturen und Ersatzteile, Fahrzeugwäsche, Parken, etc. Damit sich das leichter rechnet, würde ich hier mal von 2.000 € ausgehen.

Kommst also in der Summe auf nochmal 6,66 € / 100 km und somit insgesamt auf TCO von knapp unter 30 Ct / km bzw. 30 € / 100 km.

Fährst du weniger, wirds schlechter.
Verkaufst du deinen Wagen nach 10 Jahren (anstatt Restwert 0) wirds besser.
Kannst du umsonst laden, wirds besser.

Damit das mit dem umsonst laden klar wird (war es mir beim Kauf nämlich gar nicht so): Vielleicht sind wir ein Extrembeispiel, aber bisher betragen die (von uns) bezahlten Energiekosten für rd. 6.000 km = 10 €.

Klar könn ma gern mal machen, es eilt ja nicht. Da werden wir uns schon einig :+1:

2,5Tonnen schafft die bei 4 facher Sicherheit :blush: Einen VW Sharan schafft die mit Links.

Also darf ist blos keine probefahrt machen :joy: :rofl: :sweat_smile: Nur kucken nicht anfassen! :stuck_out_tongue:

Bei einer „guten“ Mischung von 60%butan 40% propan sinds 400km rund 10L verbrauch, langstrecke Klima, 130kmh, bei reinen propan 12,5L unter gleichen bedingungen & 320km
Einfach mal die Tankstelle wechseln und probieren, die Tanke bei mir im Kaff verkauft nur Propan und das steht nirgendwo drauf…

Ich behalte meine Fahrzeuge relativ lange, einen tco bis zur volljährigkeit (18J) des Autos könnte ich mir sogar vorstellen zu berechnen. 10Jahre sind natürlich realistischer.


Das ist nun mal mein versuch bei nen TCO, nicht lachen exel war schon länger her bei mir :sweat_smile:

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alles gesagt :upside_down_face:

kostentechnisch ist deine Konstellation, abgesehen von massiven Defekten wie Motorschaden, unschlagbar.

Aber fahr bloß NIE NIE NIE ein Model 3. Die Leistung lässt dich das Komma deiner Berechnungen verschieben. „um naja, also, ja doch, das rechnet sich schon“

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ein kleiner Punkt wäre noch:
Mit jedem Jahr werden jetzt Verbrenner teurer werden (Spritsteuer zB.)
Das ist ja so gewollt.
Während EAutos günstiger werden, das ist ja auch so gewollt.
Die Kosten laufen also eher aufeinander zu.

Grundsätzlich wird es aber schwierig sein gerade mit einem M3 (Anschaffungspreis) da billiger zu werden.

Ein Kostenvergleich hinkt meiner Meinung nach eh. Ein nagelneues Auto gegen deine zu vergleichen hinkt da etwas. :wink:

Bei Autos in dem Alter und viel Überlandanteil würde ich auch allein aus Sicherheitsgründen schon an ein Upgrade denken. Ein Crash und die ganzen Ersparnisse sind egal. Und hier gilt leider, dass man nie sicher genug sitzen kann und die Aufgabe eine Optimierung für einen seltenen Extremfall ist - und das kostet halt.

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Für gebrauchte:
50% Wertverlust hab ich in einer Tabelle nach ca. 160.000km gesehen (also 32.000 km pro Jahr bei Deinen angenommenen 5 Jahren) - klingt plausibel.

Barpreisreduzierung um 50% nicht beim Model 3, aber auch ohne Förderung sollten Mittelklassefahrzeuge mit 20.000€ kein Problem sein.
Und nein, ich glaube nicht an so eine massive ‚Werterhöhung‘ durch FSD, wie Elon Musk behauptet. Aber evtl. überlege ich ich, mein Model 3 in 4-5 Jahren nicht zu verkaufen, sondern dann zu vermieten.

Was zu den Rechnungen: Es gibt für das Model 3 Versicherungen für 999€ im Jahr unab. von SF oder Model (SR/LR/P). Des Weiteren würde sich dann eine PV Anlage lohnen, falls möglich. Damit werden die ct/kWh zuhause auf evtl. 10-15 ct im Schnitt runter gehen. Falls PV nicht möglich ist, kann man mit awattar intelligent nach Börsenstrompreis laden und zahlt zwischen -20 und +20 ct/kWh (plus Zählergebühren). Der Endpreis hängt dann davon ab, wie flexibel man Laden kann.

Bei den Fossilien nimmst du die Spritpreise von heute an?

Statt Kaufpreis würde ich den Wertverlust reinnehmen (und ggf Kreditkosten).

… warum es immer gleich ein neues M3 sein soll?

Ich habe ein gebrauchtes MS P85D bevorzugt, da der Wertverlust schon gut die Hälfte hinter sich hatte.
Die Reichweite ist mit 375km auch okay und er hatte eine Gebrauchtwagengarantie, sowie Superchargers free.

Ist vielleicht auch eine Überlegung für dich Wert.

Servus,

ich habe die ganze Rechnerei schon hinter mir. Wenn du dir das Model 3 wirtschaftlich schön rechnen willst mit deinem jetzigem Fahrzeugbestand, dann wird das nichts.

Ich schaffe es gerade mal so gegen unseren Kuga, der neu war in der höchsten Ausstattungsvariante gegenzurechnen. Auch wirklich fair betrachtet, ohne irgendetwas schön zu rechnen. Das ganze auf eine Fahrzeughaltedauer von 10 Jahren gerechnet.

Ich habe da auch eine große PV auf dem Dach, und es wird Hauptsächlich auch dieser Strom geladen. Was nicht berücksichtigt ist, der 70% Überschuß, den ich sonst sowieso nicht vergütet bekomme, aber den kann ich nicht wirklich abschätzen.

Bei waren es eben die Umweltaspekte, nicht mal so sehr das CO2, aber ich persönlich habe was gegen die Länder aus denen das Öl kommt, mit ihren Menschenverachtenden praktiken. Ich unterstütze diese Kriegstreiber nicht weiter. Das war mein Hauptgrund auf Elektrisch zu wechseln.
Der zweite Grund, wenn du mal elektrisch gefahren bist, willst du einfach nicht mehr anders. Selbst unsere Zoe macht deutlich mehr Spaß als unser Kuga.

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Hallo,
Schau mal ob es bei euch flatrate Tarife für Ladestationen gibt.
Es gibt www.ladenetz.de dort sind in über 200 Orten Ladestationen mit einem Tarif nutzbar. Die Tarife sind idr Flatrate Tarife.
Hier bei meinem Anbieter zahle ich derzeit 20€/monat, egal wie viel ich lade.
Natürlich wird der Preis nicht dauerhoso bleiben, aber selbst wenn es doppelt so teuer wird ist es für mich immer noch günstiger. Vor allem weil man gleichzeitig kostenlos parkt…
Versicherung gibt’s auch pauschatarife, wobei die klassischen Tarife meist günstiger sind wenn man zumindest 10-15 Jahre Schadenfreiheitsrabatte hat.