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NOA schlägt Spurwechsel in Gegenverkehr vor

Hallo zusammen,
ich habe bei meiner Fahrt von Marktoberdorf nach München auf einem Teilstück der B12, mit eingeschalteten NOA folgendes Verhalten: Das Model 3 möchte in den Gegenverkehr wechseln, da diese Spur schneller sei. :question: Was ich nicht ganz verstehe: Das Model 3 erkennt den Gegenverkehr - auch wenn die Autos immer „rückwärts“ fahren. Aber trotzdem schlägt es ständig vor, er möchte in den Gegenverkehr wechseln. Falls der automatische Spurwechsel auch mal nach Deutschland kommt: Ich würde ihn daher bei Fahrbahnen mit Gegenverkehr eher nicht einschalten…
Jemand mit ähnlichen Problemen?
Grüße,
Mariusz

Darf man ja auch nicht. Man soll ihn ja nur auf Strecken mit getrennten Fahrbahnen verwenden.

Aber alleine, dass es möglich ist…ich frage mich immer wieder wie ein solches System überhaupt zugelassen werden konnte…

Ja. Zusammen mit den Phantombremsungen, bei denen mir einer fast hinten drauf gefahren ist, frage ich mich mittlerweile auch, wie Tesla die Zulassung dafür bekommen hat.

Oder darf man den Tempomat auch nur nutzen, wenn keiner hinter einem fährt? :laughing:

Naja, ich kann ja auch mit 200km/h in der 30er Zone vor einem Kindergarten fahren und mein Auto hat trotzdem die Zulassung erhalten. :open_mouth: :confused:

Aber das wurde ja schon oft genug diskutiere. Ich denke aber da bis Anfang 2020 auch das fahren auf Landstraßen kommen soll, hat sich das Thema bald erledigt. Spätestens dann wird hoffentlich der Tesla sicher erkennen ob die Autos in die richtige Richtung fahren. :laughing:

Interessant wird auch eine zukünftige fahrt mit NoA nach Großbritannien wenn es plötzlich von Rechts- auf Linksverkehr wechselt.

Mir wurde bei der Bestellung avisiert, dass ich für 5.200,- € „Bis Ende des Jahres“ „Automatisches Fahren innerorts“ erwerben könne. Bestellt hab’ ich’s nicht, bin aber gespannt wie ein Flitzebogen wie das bei den Kollegen hier so laufen wird :laughing:

Klassischer Fall von RTFM.

Eher ein schlechtes Sicherheitskonzept. Solche Systeme dürfen sich außerhalb der Parameter nicht aktivieren lassen, wenn es nur auf Autobahnen zugelassen ist. Das ist Sicherheitskritisch. Bei schlechtem Wetter (Regen, Schnee) ist das derzeit auch nicht möglich. Mal gucken, ob du die ersten ernsthaften Unfälle auch mit diesem Spruch kommentieren wirst.

Und, ich zitiere:

Ich glaub, zwischen dem, was Tesla so verspricht, und dem, was beim User ankommt, sind Welten dazwischen.

Ach ja. Im Handbuch (tesla.com/content/dam/tesla … ope_de.pdf) finde ich keine Hinweise auf den NOA. Oder dass der Autopilot nur auf Autobahnen zulässig ist. Viel mehr ist hier folgendes zu finden:

Geht da wohl um die durchgezogen Linie, damit ist es klar eingeschränkt

Wie immer:
Euren Argumentationen zufolge, dürften nichtmal Tempomaten in Autos verbaut werden. Macht man aber schon seit Jahrzehnten. Sämtliches „das gehört ja verboten“, ist schlichtweg an der Realität vorbei gedacht.

Das Leben ist voller Gefahren.

Genau: kein Geschwindigkeitstempomat bremst. Abstandstempomaten anderer Fahrzeuge bremsen oft auch abrupt oder gar nicht. Spurassistenten anderer Hersteller eiern und erkennen auch nicht, wenn die Spur zu Ende ist. Manchmal denke ich aber auch: dieses Fahrzeug ist in gewissen naiven Händen sehr gefährlich.

Und dann immer noch sehr verwunderlich, dass noch kaum was geschehen ist. Was wiederum bedeutet, einige hier übertreiben massiv.

Das ist doch gar nicht vergleichbar. Das entscheidet ja dann dein Gehirn selbst => also was kann das Fahrzeug oder der Hersteller dafür? In dem beschriebenen Fall entscheidet der AP, dass er in den Gegenverkehr lenkt.

Ich kenne nur die Systeme von Audi. Und ja die Eiern rum…aber wenn die Spur zu Ende ist, dann schaltet sich das System aus und fährt nicht einfach unkontrolliert nach bestem Wissen und Gewissen weiter.

Und das nichts passiert liegt daran, dass noch Menschen im Auto sitzen, die im Zweifel dann doch eingreifen.

Der größte Unterschied der anderen Herstellern liegt im Versprechen und Wording. Tesla spricht von einem Autopilot, kann aber so manches, wie z. b. adaptiv den Abstand regeln, schlechter als mein 10 Jahre alter Audi A6, bei dem es z. b. keine Phantombremsung gab.

Ich hoffe nur, dass alle Leute, denen wir unser Model 3 überlassen, über die Gefahren und Beschränkungen wissen. Oder wollt ihr dann, wenn was ernstes passiert, die Betroffenen mit „Hättest halt das Handbuch gelesen“, „du warst aber ganz schön naiv“ oder „Das Leben ist voller Gefahren“ trösten?

Nochmal:
Wir reden hier nicht über Spaltmaße, Lackeinschlüsse oder schwarze Bildschirme während der Fahrt, sondern von Situationen, wo das Auto der Meinung ist, es ist eine gute Idee, mit 100 Sachen in den Gegenverkehr zu fahren… Meine persönliche Meinung: Software, die - selbst im Betamodus - sowas in Erwägung zieht, ist gefährlich.

Und das bei einem Auto, was wie folgt beworben wird:

:open_mouth:

Was mir heute wieder ganz deutlich aufgefallen ist: Zwei Graue melden zwei gravierende Sicherheitsprobleme: Wäre es dem Thread-Starter möglich sich bei der Forenleitung als M3-Fahrer zu legitimieren? Zumindest bei mir gibt es gerade Recht starke Zweifel…

Du kannst einfach nicht akzeptieren, dass der AP eine Beta Version ist…

Meiner im X macht auch häufig Mist. NoA habe ich nicht; da kann ich auch nichts zu sagen. Glaube diese Berichte aber blind, da ich die Bugs meines APs gut kenne.

In dem beschriebenen Fall hat das Gehirn desjenigen entschieden, den AP nicht bestimmungsgemäß zu verwenden. Was kann da der AP und Tesla dafür?

Keine Frage. Dessen bin ich mir bewusst. Ich hätte auch nichts gepostet, wenn in Zukunft der Spurwechsel - natürlich nach vorheriger einmaliger Aktivierung - automatisch erfolgen würde.

Hier übrigens ein Foto von meinem Model 3: 22kw Typ 2 Ladesäule will nicht starten und bricht ab

Das stimmt natürlich. Es gehören immer zwei dazu!

Ich denke, damit sollte der TE selbst alles gesagt haben, was es dazu zu sagen gibt.