Niedrigerer Reifendruck als empfohlen

Ich habe wegen des steigenden Komforts zunächst auf 2,7 abgesenkt, jetzt mal auf 2,2 kalt, (das wird dann auf der Autobahn 2,4.) ist schon recht angenehm, gerade langsam auf schlechten Straßen.
Wer hat noch niedriger probiert?
Es geht dabei vornehmlich um Komfortgewinn, nicht auf max. Sparsamkeit oder die max. Performance (obwohl ich bei meinen gelegentlichen Trackfahrten früher den Druck kalt auch um 0,5 Bar abgesenkt hatte, weil da werden die Reifen sehr warm!)

Also 2,7 würde ich noch mitgehen, aber 2,2? Damit beschädigst du doch auf Dauer die Reifen? Und für den Verbrauch ist es sicherlich auch nicht gerade förderlich.

12 „Gefällt mir“

Ich schleiche doch eh nur rum, 130 selten mal. Da halten die Reifen auch mit 2,2.
Mein Saab wiegt ja auch 1,8t und fährt mit 2,2 Bar
Reifen verbrauchen sich auf der Rennstrecke schnell :wink: Da kriegt man einen Satz an einem Tag weg…
Oder halt auf der Autobahn extrem aggressives Fahren mit ständig Vollgas und Abbremsen. Das macht man mit einem E-Auto aber doch eh nicht

Mit zu geringen Druck verformt sich der Reifen bei jeder Umdrehung mehr als geplant (walken).

Der Reifen wird da nicht am Profil abgenutzt (wie beim Bremsen und Beschleunigen), sondern eher an den Seitenwänden. Mit wäre das zu risikoreich.

11 „Gefällt mir“
  • Zu wenig Luftdruck in einem Vorderrad: Auch zu geringer Luftdruck in einem Vorderrad lässt den Kraftstoffverbrauch steigen. Außerdem werden die Fahreigenschaften auf trockener wie auf nasser Fahrbahn mit abnehmendem Reifendruck immer schlechter und elektronische Fahrsicherheitssysteme wie ABS können beim Bremsen nicht mehr optimal arbeiten.

  • Zu wenig Luftdruck im Hinterreifen: In Fahrsituationen, in denen die Hinterachs-Reifen Seitenführungskräfte übertragen müssen – z. B. bei plötzlich notwendigem Spurwechsel oder unerwartet enger werdenden Kurven – kann das Fahrzeug durch zu geringen Reifendruck ohne Vorwarnung ins Schleudern geraten.

Kann man machen, ist dann aber Kacke.

13 „Gefällt mir“

Ich kenne das Luftablassen nur aus der Wüste um mehr Aufstandsfläche im Sand zu bekommmen.
Für mehr Komfort rate ich zu einem anderen Fahrwerk.

3 „Gefällt mir“

Hab ich… KW V3
Und zwischen 0,8 Bar im Sand und 2,2 ist ja nun noch mal ein Unterschied.
Zumal ja, wie gesagt, ähnlich schwere Fahrzeuge mit 18 Zoll Reifen durchaus 2,2 emphohlenen Reifendruck haben

Moin moin. Ich hatte dieses Thema hier schonmal in Forum.
Und es schien eine echt gute und günstige Idee, um den M3 Fahrerinnen mehr Bequemlichkeit und Komfort mitgehen zu können.

Doch dann hat sich Markus von @reifenreber.de dazu geäußert und dringend davon abgeraten.

Auf seine Rückmeldung habe ich mich verlassen und diese Idee wieder verworfen.

Es müsste Reifen geben, die herbei dafür ausgelegt sind.
Gibt es die!

4 „Gefällt mir“

Der Reifendruck ist ja nicht nur eine „Gewichtsbezogene Komponente“ des Fahrzeugs.
Auch der Reifen (Spezifikationen) selbst spielt eine Rolle!
Vom empfohlenen Reifendruck bewusst abzuweichen ist fahrlässig und kann auch gefährlich werden.
Menschen die sich damit täglich beschäftigen, wie RR sollten es wissen…
Siehe auch den Beitrag von @wp-qwertz
Einen schönen Feiertag für alle.

1 „Gefällt mir“

Ohja, Kampfluftdruck auf 0.5 Bar runter, wenn nix mehr ging😉 und manchmal kein Luftdruck mehr, weil der Reifen von der Felge gerutscht ist…war ne schöne Zeit

Ich wäre vorsichtig!
Im Falle eines Unfalls könnte der Versicherungsschutz verloren gehen, wegen grob fahrlässigen Verhaltens.

2 „Gefällt mir“

Also mit 0,5 unter Minimum denke ich nicht, dass es gefährlich wird, zumal ja der Druck bei schnellerer Fahrt auf 2,4 ansteigt.
Und dass die Versicherung den Reifendruck überprüft, habe ich noch nie gehört.

Der Reifen nimmt bei 2,2 definitiv keinen Schaden, trotzdem würde ich mich weitestgehend an die von Tesla empfolenden Angaben halten!
Starkes Beschleunigen aus Kurven heraus könnte bei solch niedrigen Reifendrücken unter Umständen zum Abflug führen.
Wer des Kompforts wegen einen für Tesla deutlich zu niedrigen Reifendruck fährt, sollte sich mal fragen, ob er vielleicht das falsche Auto gekauft hat!

1 „Gefällt mir“

jaja, wie gesagt, ich schleiche eh nur rum.
Und natürlich habe ich schon überlegt, ob es das falsche Auto ist…
Luft ablassen und ggf wieder aufpumpen iss natürlicher easier, als gleich ein neues Auto kuafen.

btw. der BMW i4 war auch nicht das wahre

Das nächste Mal eine Probefahrt buchen, hilft bei der Entscheidungsfindung.

Dann ist das Thema ja mal wieder ein „es ist Feiertag und ich hab Langeweile“ Ding.
Wenn Fachleute wie RR davon abraten….aber muss ja jeder selbst wissen.
Nur meine unmaßgebliche Meinung.
Was der Satz mit der Versicherung an meine Adresse soll??? Falsch verbunden :smile:
Viel Spaß beim fahren.

1 „Gefällt mir“

Nach meiner Ansicht eignen sich Niederquerschnittsreifen wie 40-er oder 45-er weniger für eine solche Druckabsenkung.
Mein altes Auto hat dagegen 60-er Reifen, welche einen niedrigeren Luftdruck gemäss Bedienungsanleitung erlauben. Bei einer Reduktion von 2.1 auf z.B. 1.8 steigt der Fahrkomfort, die Lenkpräzision und Spurgenauigkeit nimmt jedoch ab.

Ist ja schön, dass alle so fürsorglich sind. Ich bin jetzt 30km mit 2,2 Bar gefahren und probiere es halt mal die Woche aus! Wenn ich abfliege und mich überschlage, die Reifen sich in Rauch auflösen oder anderes unvorhersehbares geschieht, berichte ich es, versprochen :wink:
Ich wollte ja eigentlich nur wissen, ob jemand eigene Erfahrungen hat (und nicht nur Ratschläge Dritter zitiert)

1 „Gefällt mir“

Entschuldige bitte, aber wenn Du schon mit dem BMW unzufrieden warst und jetzt mit dem Tesla auch, dann läuft da etwas falsch bei Deiner Autowahl. Den Wagen ausserhalb der Specs zu bewegen ist lediglich ein Workaround. Und damit bin ich auch raus hier.

Bei meinem Model 3 bin ich mit WARMEN Reifen und 2,6 bar auf der Nordschleife am besten klar gekommen, wird aber sicherlich von Reifen zu Reifen kleinere Unterschiede geben.

2 „Gefällt mir“