Impressum / Datenschutz Regeln Cookies
TFF FORUM TFF E.V. SUPERCHARGE-ME
TFF Forum

Next Generation Roadster - ist der im Alltag zu gebrauchen?

Z.B. das E-Auto mit der grössten Reichweite usw…

Fassen wir doch mal die Alltags-Probleme von solchen (Super-)Sportwagen zusammen:
1.) wenig Platz; die meisten Supersportwagen sind Zweisitzer und haben kaum Kofferraum; das scheint beim Roadster 2020 ja eher ein geringeres Problem zu sein (2+2, „größeres“ Ladevolumen)
2.) aufgrund der Fahrleistungen zwangsläufig tiefgelegt, könnte deshalb ständig aufsetzen, was mich persönlich nervt; der Roadster hat in Relation zur Fahrzeuglänge einen recht weiten Radstand; dadurch wird er weniger mit der Front aufsetzen, aber eventuell kann das dann in der Mitte passieren, was mindestens genauso blöd ist; hier kann man nur spekulieren, ob er sich über das Fahrwerk höher legen kann
3.) unbequemes Ein- und Aussteigen; das ist bei Roadstern einfach so, bei manchen mehr oder weniger schlimm; die großen Lambos oder auch damals der Opel Speedster sind der Horror; Porsche geht so; Ferrari ist schon fast richtig bequem. Für mich ist der Ein- und Aussteigekomfort ein wichtiger Faktor, warum ich so eine Karre nicht oder doch noch als Alltagsauto nehmen würde (und das sag ich noch im recht fitten Alter :wink: ). Keine Ahnung wie das beim Tesla Roadster 2020 ist.
4.) Neid-/Peinlichkeitsfaktor: Darüber hat Need hier genug geschrieben: [url]Next Generation Roadster - ist der im Alltag zu gebrauchen?]. Das kann einem total den Spaß verderben. Es gibt Leute, die genießen sowas sogar, ich gehöre allerdings absolut nicht dazu. Beim Roadster 2020 sehe ich das Problem aber eigentlich fast gar nicht, weil er 1. lautlos ist (das ist ansonsten das Hauptding bei bestimmten Leuten), 2. eher schnörkellos, zeitlos, schlicht designt ist und 3. halt keine typische klassische Verbrennerschleuder ist (Lambo, Ferrari usw. - ein Porsche zählt für mich da gar nicht mal zu, viel zu normal, da nervt einen meistens keiner mit).

Bei 1+4 sehe ich kein Problem, 2+3 muß sich zeigen.
Bei meinem F430 Spider war nur Punkt 4 das Problem und der Grund, warum er irgendwann nur noch sinnlos rumstand.

der Radstand hat keinen Einfluss darauf, ob der Wagen vorne aufsetzt. - Da kommt es auf die Bodenfreiheit an und bei Auffahrten auf die Überhanglänge. Die ist beim R 2.0 denkbar knapp bemessen.
Auch die Bodenfreiheit ist ja beim S schon einstellbar, das wird der Roadster sicher auch haben, genau wie ein härteverstellbares Fahrwerk. Anders kann man keine 400km/h realisieren, da drücken Gewalten auf das Fahrzeug!

Nein, das Problem ist bei 400km/h nicht abzuheben bei normalen Fahrzeugen. Ich habe wenig aerodynamische Elemente gesehen. Ohne riesige Zusatzflügel möchte ich nicht schnell fahren müssen mit dem Ding und auch keine schnellen Kurven.

Trotzdem, wenn das Ding ohne aufsetzten (meine größte Sorge) über unsere Garageneinfahrt kommt hat es extrem gute Chancen hier einzuziehen. Noch bin ich fit genug einzusteigen :laughing:

Ich bin seit Kauf meines Tesla Roadster Ende 2010 bis 2013 ihn jedes Jahr ca. 55.000km gefahren. Es war mein Hauptfahrzeug und bin damit jede Strecke gefahren. Auch im Winter bei großer Kälte und auch gerne lange Strecken. Erst ab 2013, seit dem auch ein Model S in die Garage gekommen ist, wurde, auch mit Rücksicht auf meine bessere Hälfte, das MS zum Hauptfahrzeug. Wenn ich aber alleine kürzere Strecken (bis 300km) zurückzulegen hatte, habe ich immer noch gerne den Roadster genutzt.
Ich ringe auch mit dem neuem Roadster, ist mir eigentlich schon wieder viel zu groß und zu leistungsstark. Eine Neuinterpretation des alten Roadsters mit mehr Komfort und Reichweiter hätte mir wesentlich besser gefallen. Es war ja auch gerade das puristische was den Roadster ausgemacht hatte oder meine persönliche Interpretation: „Mehr Auto braucht wirklich kein Mensch“

+1
Geht mir ähnlich. Das Design gefällt mir sehr, aber wenn ich 200 kWh lese (und evtl. Luftfahrwerk), dann befürchte ich, dass das Auto zu groß/schwer/unhandlich werden könnte. Und er dürfte gern „offener“ sein. Mir wäre ein großes, voll versenkbares Cabrio-Dach lieber als dieses Targa-Dach. Schon der alte Roadster ist da nicht ideal. Ich würde mir im Prinzip einen Mazda MX-5 von Tesla wünschen. Kompakt, nicht zu schwer, voll versenkbares Stoffdach, Go-Kart-Lenkung. 75 kWh, 0-100 in 5 Sekunden. Das wär’s für mich.

Aber ganz sicher wird der Next Gen genug Liebhaber finden…

Einsteigen ist meist nicht das Problem, aber mit dem Rauskommen, da fangen die richtigen Probleme an - jedenfalls bei mir :laughing: :mrgreen:

Jetzt erschließt sich mir das Übernachtungsthema, ihr kommt nicht mehr raus aus den Autos. So macht das Sinn mit der Übernachtung :smiley: :smiley:

Also ich dachte eher viele Hotelübernachtungen sparen und damit den Roadster rückfinanzieren. :laughing:

Nach allem wie es aussieht ist der neue „Roadster“, der ja eigentlich ein Supersportwagen ist, auf jeden Fall schonmal alltagstauglicher als die Konkurrenten aus dem Hause Ferrari, Lamborghini, Bugatti oder Porsche.
Das Platzangebot ist etwas größer, moderat gefahren werden Verschleiß und Verbrauch ebenfalls noch vertretbar und die Reichweite groß sein, Boxenstopps werden seltener notwendig sein, und dank Supercharger wird man damit recht kostengünstig fahren. Auch der Preis liegt gemessen an den üblichen Verdächtigen im Rahmen.
Eigentlich das ideale Auto für diejenigen Leute, die bisher kein E-Auto haben wollten, weil sie damit nicht ihre 800km-Geschäftsreisen bei hohen Autobahngeschwindigkeiten abreißen können… Ein kleiner Koffer passt ja auch rein…

„Riesige Zusatzflügel“ bedarf es aber nicht mehr, wenn die Diffusoren gut funktionieren! Wir haben es beim Roadster mit einem Doppeldiffusor (ev. sogar dreifach - ich kann das leider nicht genau erkennen) zu tun. Der erzeugt soviel Abtrieb, dass er zunehmend vermutlich bis zu 3g Anpressdruck erzeugt - da braucht es keine großen Flügel mehr (der Spoiler oben dient nur noch als Abrisskante zur Verminderung des Auftriebs auf der Oberseite. Hinzu kommt, dass sich der untere Luftstrom aufgrund des glatten Unterbodens sehr gut leiten lässt und Verwirbelungen kaum auftreten sollten.

3G Anpressdruck?
Eine neue Einheit - interessant, Druck (der genaugenommen Gewicht sein müsste) in Beschleunigung anzugeben.
Beeindruckend was man alles anhand von Fotos und verwackelter Videos erkennen kann.

Unsinn, die Hotels passen sich sicher auch relativ schnell an. An den Ladestationen, welche speziell für Tesla Roadster aufgerüstet werden befindet sich nicht nur der Ladestecker sondern auch einen kleinen Kran um Fahrer und Passagiere bequem aus dem Auto zu hieven. Genau dafür ist es ja notwendig das Dach zu entfernen.

:laughing:

Ich bin davon überzeugt, dass dieses Fahrzeug, wenn es denn so gebaut wird wie vorgestellt, ein absolutes Highlight in der Autoindustrie wird. Dieser Sportwagen fühlt sich an wie eine absolute Kampfansage an die Konkurrenz. Damit wird der Wagen für Tesla auch ein Imageträger. Was mich bei der ganzen Geschichte sehr stört ist, die Aussage dass das Fahrzeug nur limitiert hergestellt wird. Das ergibt in meinen Augen überhaupt keinen Sinn.

Nach meinen Berechnungen müßte man 800 km mit konstant 170 km/h schaffen.

Ich hatte es so verstanden, dass die Founder-Serie auf 1.000 Stück limitiert ist.

Habe ich eine Aussage zur Limitierung der „normalen“ Roadster verpasst?

Dass die Zahl der Roadster relativ klein bleiben wird, dürfte klar sein, schließlich gibt es nur relativ wenige Menschen, die so viel Geld für ein Auto hinlegen können und wollen. Ringe ja noch selbst damit, ob ich wollen darf … :wink:

Gruß Mathie

Die Founders-Edition ist limitiert auf 1000 Fahrzeuge, der rest auch? :open_mouth: (OT)

Wer in den Roadster (alt) rein und rauskommt, ist nicht alt. Und wird es nicht, wenn man das weiter will. Der neue wird einfacher - bin sicher. Der Fuhrpark hier muss sich verändern und Platz machen für den neuen Roadster (Base-Modell). Das heißt, dass nun M3, MS und Roadster (alt) hier bis 2021 neu geordnet werden müssen. Uns reichen zwei Kfz (*** 100 % elektrisch ***)

Nein, der Next Gen. Roadster ist von der Stückzahl nicht limitiert.

Die ersten 1.000 Fahrzeuge werden als „Founder“-Version ausgeliefert.
Macht Tesla in der Art immer so, evtl. mit anderen Stückzahlen, ggfs. pro Kontinent etc.

D.h. die ersten 1.000 Founder-Besteller legen 250.000.000 Dollar bei Tesla unverzinst und unversichert an.
Dafür sind Sie exclusiv die Ersten Fahrer und dürfen die Kinderkrankheiten geniessen.

Grüße SuCseeker

Entschuldige aber wenn etwas Unsinn ist muss man es so nennen dürfen. Wenn Du mit „3g Anpressdruck“ meinst das 3-Fache des Fahrzeuggewichtes, also 6 Tonnen, auf die Straße drücken dann hast Du glaube ich keine Ahnung von den Dimensionen. In der Formel 1 gehen knapp 40% auf den Unterboden. Der Diffusor am Roadster würde ohne entsprechenden Unterboden wohl nur optisch sein. Wahrscheinlich ist der Unterboden flach. Aber selbst wenn ist es ein Unterschied mit 60% Flügeln und 40% Unterboden 2,7 x das Fahrzeuggewicht von unter 700kg zu erzeugen oder mit einem Diffusor 3 x 2 Tonnen. Mann, mann. Versprich’ Dir keine besonderen Fahreigenschaften. Das Ding ist zu schwer. Und es wird keine Aerodynamik wie ein F1 Auto haben weil keine Flügel und es ist nicht so dicht überm Boden das der Unterboden das leisten kann, sonst würde es bei jeder Bodenwelle, beim Bremsen, etc. aufsetzen. Es wird ein schnell beschleunigendes E-Auto, hoffentlich kleiner als das MS und mit großer Reichweite und nettem Design. Haben will :exclamation: :laughing: :smiley: :mrgreen:

Abtrieb durch Diffusor:
Wenn es tatsächlich so wäre, dass in der Summe ein Abtrieb da wäre so würde es das Reifenproblem nur verschärfen.
Und 400 km/h sind ja schon „Wahnsinn“ für die Reifen. Und dann noch zusätzlich mehr Belastung als vom Fahrzeuggewicht… .

Die Autoindustrie hatte sich mal auf eine „Vernunftgrenze“ von maximal 250km/h geeinigt. Das macht auch durchaus Sinn. Denn jenseits davon ist es eigentlich eher mehr oder weniger extremer Tiefflug bei dem rotierende Gummireifen eine technische Schwachstelle darstellen.