Neuer LFP Akku der SR+ / Reichweite, Kapazität, Laderaten 55/60 kWh (Teil 3)

Das hätte ich ja mal noch erwähnen können, richtig.
Gestartet bin ich mit 79%.

Genau, mit dieser großen Abweichung habe ich nicht gerechnet. Die Strecke war wie geschrieben knapp 100km lang, habe jet´zt nochmal nachgeschaut, genau waren es 93km.

79%

Ich glaube hier liegt auch zum Großteil der Fehler begraben. Ich bin eigentlich höher als der Brenner gestartet und das BMS hat wahrscheinlich zusätzlich noch mit ein wenig Rekuperation gerechnet, welche ja die erste Hälfte der Fahrtstrecke überhaupt nicht vorhanden war.

Es geht mit mir auch nicht den erschreckend hohen Verbrauch aufzuzeigen, sondern, dass man sich bei tiefen Temperaturen nicht aufs Navi verlassen kann.

Auch mit warmen Akku ab SuC Bensheim (SoC 95%) nach Köln, am gleichen Tag bei nur noch -6°C, konnte ich Köln nur erreichen, weil ich das letzte Drittel mit 90kmh auf der rechten Spur gefahren bin, vorher ganz normal 110kmh.
Auch hier hatte sich das Navi noch „verschetzt“ obwohl es an diesem Tag schon seit 600km die äußeren Umstände kannte.

Das soll jetzt hier kein schlechtreden des Tesla Systems sein, wollte nur zeigen, dass dieses System auch nicht so perfekt ist wie hier im Forum überall zu lesen. Einfach reinsetzen Fahren und sich drauf verlassen das alles klappt, ist bei den Umständen des letzten Wochenendes nicht zu empfehlen.
Ich kenne das System ein wenig, aber jemand der neu in der Tesla Welt ist, hätte vielleicht nicht schlecht geschaut.

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Ja die fehlende Rekuperation des LFP im Winter kann er nicht erkennen bisher, ist aber schon immer so gewesen. Das Gleiche kann passieren, wenn man seinen Fahrstil verändert zb plötzlich 130kmh statt 100kmh die auf der Autobahn fährt, das passt sich aber im Gegensatz zur Rekuperation dann irgendwann an

Man hätte in Troisdorf ein paar Minuten nachladen können, hätte Dir das Navi bestimmt auch geraten.

Aber ja, in diesen Tagen kommt es viel auf die Bedingungen an: Wind, Kälte/fehlende Reku, Straßen. Ich bin am 4.1. mit dem M3SR-60kwh bei plus 5 oder so aus AT nach RLP gefahren, schönes Wetter, wenig Wind, genau 500km, ging sich mit einem Stop bei Ulm/250km exakt aus, so kann es halt auch laufen.

Bei solchen Minusgraden wie letzte Woche ist es auch kein guter Rat, ganz knapp ankommen zu wollen, das kann auch schnell in die Hose gehen.

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In erster Linie hatte mir das Navi in Bensheim gesagt, dass ich ausreichend Energie geladen habe und meine Fahrt fortsetzen kann um mein Ziel ( zu Hause ) zu erreichen. An den äußeren Umständen hat sich auf dieser Fahrt nichts verändert.
Aber richtig, es empfahl mir dann einen kurzen Halt in Troisdorf. Aber im Ernst, die Fahrt wäre dadurch nicht kürzer geworden, da 10 Minuten Zeitverlust und ein paar Cent für Strom, welcher zu Hause pauschal 60€ im Monat kostet, egal in welcher Menge.
Aber darum geht es ja nicht, ich wollte mit meinem Beitrag nur meine Erfahrung bei Minusgraden widerspiegeln und das hier meiner Meinung nach an Verbesserungen gearbeitet werden muss.

Darauf habe ich auch kommentiert. Mir ging es nur um Deinen Satz, dass Du das letzte Drittel auf der rechten Spur schleichen musstest um nach Hause zu kommen. Ganz so muss es ja nicht laufen, man hätte auch nochmal kurz laden können, Möglichkeiten auf der Strecke gibt es genug :wink:

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Verständnisfrage: Auch wenn er „nur“ mit 65kW rekuperiert geht ja nichts verloren, sofern man genug Platz hat und ohne Bremse auskommt, oder? Er verzögert dann ja länger und läuft entsprechend länger als Generator.

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Guten Morgen,

ich lese immer wieder dass ihr Euren LFP „kalibriert“; macht er das nicht immer, wenn ich ihn bis zur Abschaltgrenze voll laden lasse?

Bei uns sind jetzt mit 30.000 km 419 km im Display zu sehen.

Ja, aber sobald du die Bremse nutzt hast du Energie verschwendet. Stattdessen einmal am Hebel ziehen.

Er möchte ab und zu auch mal leer gefahren werden. Aber primär reicht vollladen.

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So war’s gemeint. Wenn ich ohne Bremse auskomme rekuperiere ich mit 65kW und 90kW gleich viel, die Energie wird nur über unterschiedliche Bremsstrecke und -zeit zurückgewonnen.

Ja. Das stimmt natürlich. Es wäre einfach schön, wenn man diese höhere Reku als Fahrer einstellen könnte oder wenn sie beim Betätigen der Bremse freigeschaltet würde.

Ist aber auch eine Geschmacksfrage.

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Ich denke er meint, dass einige das am Supercharger machen, weil es da im Display angezeigt wird.

Ich gehe aber davon aus, dass an AC das nebenbei passiert, auf Grund des geringen Ladestroms und daher keine Anzeige erfolgt.

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Btw, das erklärt auch warum manchmal meine Nerven schwächer sind als die vom AP. Gelegentlich rollt der hinten auf den Stau zu und ich denke „nun halt doch endlich an“ und bremse dann selbst. Wenn er stärker verzögert als normale Rekuperation dann darf er auch später anfangen.

Den Eindruck hab ich auch gelegentlich. (Wahrscheinlich ist der AP abgelenkt, spielt am Handy o.ä,.:wink:)
Auf jeden Fall verzögert der AP dann zu stark, als es mit der Reku möglich wäre.
D.h. er nimmt die Bremse mit dazu und verschwendet Energie…

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Naja, wie wir gerade gelernt haben: Der AP kann mit Rekuperation fast 50% mehr verzögern als der menschliche Fahrer.

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Das ist korrekt, das wird immer gemacht wenn man den Akku bis 100% auflädt bis er von alleine aufhört.

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Der ist eher weniger vorausschauend als du :wink:

Die Reku wird vom AP variabel gesteuert, je nach Hindernislage bis hoch auf 89kW. Darüber hat er auch volle Autorität über bis zu 100% Bremsleistung.

Das packt er leider bei einem -10 Grad kalten Akku jedoch weder in die Batterie noch in die Vorwärmung, da muss die mechanische Bremse ran, wenn diese Verzögerungswerte benötigt werden.

Da liegt ja genau das Problem des kalten Akkus, die hohe Leistung kann nicht zurück in die Batterie und die Energie für die Akkuheizung kommt aus der Batterie und zwar durchaus spürbar über den benötigten Zeitraum.

Erst wenn die Batterie ausreichend warm ist, wird diese Rekuleistung zurück in die Batterie gespeist und entlastet die Batteriebilanz. Das kann aber 30-45 Minuten dauern.

Dieser Austausch bezieht sich auf meine weiter oben geteilten Daten, bei denen es genau darum geht ab wie viel Zelltemperatur (und SOC) wie viel Reku-Leistung freigegeben wird.

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Die Grafik brächte man nochmal in 5er Temperatur-Schritten einzeln (z.B. 5 Grafiken -10, 0,10, 20, 30), um zu verstehen, was da geht.

So ist es für mich Informations-Überfluss.