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Neue Gerüchte zu Ladeoptionen

Das würde heißen, das Tesla mit einem (B6 ? )Gleichrichter vor dem eigentlichen Lader arbeitet, bei einphasigem Laden werden die 3 Eingänge parallel geschaltet. Allerdings ist die gleichgerichtete dreiphasige Spannung = 560 DC. Ich vermute, die haben die Spec für die Lader auf Spannung 560 V DC raufgesetzt, sonst müsste zusätzlich noch ein Tiefsteller verbaut werden. (Die SEW Umrichter Baujahr 1989 hatten so etwas :smiley: )

Mit der Wallbox meint er vermutlich Typ2 Ladestationen von RWE und Konsorten. Bitte frag Jimi doch mal nach den UMC’s.

ein einfacher Brückengleichrichter hätte aber einen zu schlechten Wirkungsgrad, vermute daher eher einen Gleichsteller auf IGBT Basis. Das Ladegerät kann schon 480V ab, also noch a bisserl getuned.

lg

Eberhard

Der graue Schuhkarton heißt MC240, ich habe ihn Gott sei Dank noch als Ersatz bekommen, weil an dem alten die Teslasteckerdichtung kaputt war.
Der MC240 ist deutlich robuster als der UMC, an meinem Bürostandort in Langenfeld haben wir auch ein „Testlabor“ mit Umrichtern und angeschlossenen Motoren zum Testen von Automatisierungsprogrammen. Wenn ich dort einen UMC anschließe und einen Umrichter einschalte, flippt der UMC völlig aus, der MC240 ist so blond wie eine DSK, er lädt einfach weiter. :smiley:

Und meine Crimpzange liegt gut geölt griffbereit, es fehlt nur noch das Model S… :mrgreen:

Für den S wäre diese Box eine edle Option:
achrom.jpg
Klein und wiegt nur 4,5kg. Und kann sogar bis 43kW via Mennekes, leider sehr kostspielig. Vieleicht gibt es eine mobile 22kW-Version. Hersteller siehe hier
Infos sind aus dem Goingelectric-Forum.

Vielleicht können wir ja eine Sammelbestellung organisieren… Aber erstmal abwarten, was Tesla selber anbietet.

vielleicht Blondstrom ?

:sunglasses:

??? Verluste eines B6 Brückengleichrichters : 0,6 V * 32 A *3 = 57, 6 W bei 22 kW Einspeiseleistung. Ich kenne Leute die Verbraten deutlich mehr Energie für eine Heizmatte… :smiley:

Ich glaube die haben alles schon eingebaut, und es wird einfach nur sowas wie ein EVSE dafür gebraucht um einfach auf einen Mennekes Stecker zu kommen.

Von den Leuten habe ich auch schon gehört :wink:

Wenn der Wert stimmt (was ich natürlich annehme, die Rechnung klingt plausibel, wenn 0,6V die Sperrspannung ist).

Schade, dass der Roadster so eine Kost nicht verträgt …

Warum soll er nicht vertragen, hat da jemand schon mal ausprobiert.

lg

Eberhard

560 V DC auf die Lader im Roadster, das gefundene Fressen für die Mythbuster, ich möchte unbedingt per Livestream dabei sein :smiley:

Dann doch lieber einen Gleichsteller, dann kann man die Spannung in gewissen Grenzen regeln.

lg

Eberhard

Also manifestiert sich die Meinung, dass das europäische Model S einfach eine Mennekesdose bekommt, dahinter ein einfacher Gleichrichter sitzt, der dann den Single bzw. die Twin-Charger bedient?

Es sieht auch so aus als ob die Supercharger in Europa auf 80KW beschränkt werden, da die Steckerspezifikation nicht mehr zulässt. Die Plannung bei Tesla für die Supercharger ist ja in Zukunft die Leistung auf 120KW zu erhöhen. Weiss jemand, ob das für neue Modelle (z.B. eine 100+KWh Batterie) gelten wird, oder ob es ein Software Update für bestehende Fahrzeuge sein wird?
Falls letzteres wäre das natürlich schade für Europa, da dieser Weg dann verschlossen bleibt. Im anderen Fall ist natürlich die Frage, wie das Tesla dann in Zukunft lösen wird.

die typ 2 kann nur 2x70A 500V DC d.h. sogar nur 70kW in der praxis sogar noch weniger, da die batteriespannung um die .400V liegt. aber dazu müssten erst mal die supercharger vorhanden sein.
lg

eberhard

Mein letzter Stand war, dass sowohl Mennekes als auch der proprietäre Tesla-Stecker unterstützt werden sollen. Das mag ein Missverständnis sein, aber ich würde es nicht ganz ausschließen wollen. Wir werden es in den nächsten Wochen oder Monaten ja erfahren…

Ich glaube, da muss man verschiedene Sachen auseinander halten :

Die Norm DlN EN 61851-1:2011 (VDE 0122-1) beschreibt wie Ladsysteme auszusehen haben und lässt bis 1000V und 400 A für das Laden im allgemeinen zu, sagt verständlicherweise Hersteller können niedrigere oder höhere Werte für Ihre Stecker spezifizieren. Wie ein Ladestecker auszusehen hat, wird hier nicht festgelegt nur welche Funktionen (z.B. Pilotsignal) er erfüllen muss.

Dann werden sogenannte Ladebetriebsarten unterschieden, stark vereinfacht geht das so :

Ladebetriebsart 1 :

Anschluss über einen „normalen“ Stecker ohne alles wie FI etc. das Auto wird also quasi angeschlossen wie ein Bügeleisen oder ein normales Drehstromgerät. In den USA ist dies verboten, daher wird/wurde der Roadster mit einem UMC ausgeliefert.
max. Ladestrom 250V@16A oder 480V@16A

Ladebetriebsart 2 :

vereinfacht gesagt wie das Laden mit Kabel mit Mennekesstecker (Pilotsignal) oder auch Laden mit Adapter wie UMC etc.) Diese Adapter wie UMC sind in der Norm jetzt auch explizit zugelassen und beschrieben. Hier gilt max : 250V@32 A (sic!!!) oder …3 x 480V@32A

Ladebetriebsart 3 :

vereinfacht gesagt wie das Laden am HPC, Stecker und Kabel an der Ladesäule, es sind hierzu keine Grenzwerte festgelegt.

Ladetriebsart 4 :

über externen Lader ala 8energy, für uns derzeit nicht relevant, es könnte sein, dass der Super Charger darunter fällt, es sind hierzu keine Grenzwerte festgelegt

Der Mennekesstecker selbst wird jetzt in der IEC 62196-2 genormt, hier werden die verschiedenen Steckertypen ( Typ 1,2 und 3) beschrieben, insbesondere die relevanten Abmaße. Basierend auf dieser Norm kann jetzt jeder alternativ zu Mennekes einen entsprechenden Stecker bauen, solange er sich an diese Norm hält.

So und nun kommenden wir zu dem spannenden Teil, welche Optionen ergeben sich daraus : :ugeek:

a) Tesla lässt sich eine CE Zertifizierung für Ihren Stecker machen ( wurde z.B. auch beim HPC so gemacht), baut eine B6 Brücke ähnlich einem UMC in das Kabel ein und macht auf der Ladesäulenseite einen Mennekesstecker dran. Hätte riesige Vorteile, Tesla muss am Auto gar nichts machen und Super Charger mit voller Leistung ist gar kein Problem

b) Mennekes ist clever und bohrt Ihre Spec auf, damit könnten sie auch den Phoenix Combotecker kontern

c) Tesla baut zuerst den Standard Mennekes Dose + Stecker ein und bietet später nach Klärung eine Option auf a) an, gegen Mehrpreis versteht sich :wink:

So und jetzt viel Spaß beim spekulieren :smiley:

Noch ne Spekulation:

  • die Dose am EU Model S kann einen Mennekes Stecker aufnehmen und mit der maximalen für den Stecker zulässigen Stromstärke laden.
  • Tatsächlich sind die Kontaktstifte in der Dose aber verlängert, und an den EU Superchargern gibt es korrespondierende Stecker, über die die vollen 90-120kW abgerufen werden können :smiley:
  • Tesla präsentiert ein Patent über eine elektromechanische Apparatur, die den Steckvorgang unterstützt und so die erforderlichen Kräfte reduziert („Servo-Plug“). :mrgreen:

viele genaueren Angaben zum Laden habe ich in eineinem Dokument auf einer norwegischen Seite gefunden
das von Tesla zu kommen scheint …ist unterhalb des norwegischen Textes zu finden
[http://www.ladestasjoner.no/nyheter/75-hvordan-kan-tesla-model-s-lades

Wow, das ist ja ein interessantes Dokument! Interessant auch, wo die Norweger das her haben. Nach sowas lechzen wir doch schon lange!

Naja, daher habe ich das ja mit den 80KW Leistung beim Supercharger. Das hat jemand im TMC Forum gepostet.