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Hallo zusammen,

erst mal das Formelle:
Ich schreibe zum ersten mal in diesem Forum, lese aber schon lange mit … deswegen kurz zu mir:
Mein Name ist Stefan, ich bin 41 Jahre jung, selbstständig und komme aus Stuttgart.
Seit ca. 1 Jahr bin ich … nach einem TESLA über Nacht … Danke an das SC Stuttgart … infiziert …

Ich denke nun über den Kauf eines Teslas nach … mein Preislimit liegt aber bei ca 80 - 90 tsd … puhhhh … wie erklär ich das meiner Freundin … :question: egal!
Mein Wunsch wäre ein P85D, ist aber ausserhalb meines Budgets …

Auf Mobile und Autoscout schwirren ja schon ein paar Gebrauchte rum …
Innerhalb meines Preislimits sehe ich einen 70 (D) in magerer Ausstattung, oder einen P85(evt+) aus 2013 oder 2014 … mit voll oder nahezu voll
Was würdet Ihr mir raten:
Eher aktuell ein 70er mit Dualdrive und mager, oder eher ein 85P (+?) mit nur einem Motor und mehr Ausstattung?
Ist der neue so viel besser? Ab welchem Produktionsmonat ist den schon die neue Hardware mit Autopilot verbaut?
Fragen über Fragen …

Ich freue mich auf Eure tips und Anregungen :smiley:

Gruss

Stefan.

Hallo Stefan,

das kommt auf deine Anforderungen an. Die Sensoren sind ab Produktionsdatum Oktober 2014 verbaut.
Unter teslamotors.com/de_DE/models/preowned findest du aktuell einige P85(+).
Interessant bei denen sind die 4 Jahre Garantie, die Tesla gewährt.

Die wirklichen Juwelen sind so wie es Volker ansprach die P85 und P85+ mit Autopilot. Davon gibt es nur eine Handvoll. Wenn ich jetzt suchen würde in dem genannten Rahmen würde ich genau diese Modelle suchen und auch vor einem (wie auch immer ausgestatteten) 70D vorziehen.

Stimme Dir zu, würde aber, wenn Budget ein Argument ist, einen P85 und keinen P85+ suchen, die Bereifung beim + verursacht bei höheren Fahrleistungen höhere Unterhaltskosten und die Einstandkosten sind auch höher. Sensoren würde ich auf jeden Fall nehmen genauso wie den 85er Akku. Auf D kann man verzichten, wenn man nicht unbedingt die 250 Höchstgeschwindigkeit will.

Ach so, beim P85 würde ich das Autobahnupdate machen lassen, sonst ist das Fahrwerk bei höheren Geschwindigkeiten, ähm, sagen wir amerikanisch :wink:

Gruß Mathie

Willkommen Stefan,

Ich würde dir zu einem 70D raten. Welche Ausstattung ist den für dich ein muss? Bei mir war es das Pano und die Luftfederung. Sind die 21 Zoller der P85 ein muss für dich? Die 19er sind sehr komfortabel und nicht so laut und teuer wie die 21er. Wenn du finanzierst bekommts du auch die 4 Jahre Service und Pannenhilfe dazu. Du kannst auch darauf spekulieren das in 4 Jahren den Model S Ownern ein neuer Akku angeboten wird > 90kWh. Und dann holst du dir nen großen Akku und die Software schaltet die volle D Leistung von 320 kW frei. Über den Empfehlungslink eines Freundes ( oder der in meiner Signatur) bekommst du 1000€ Rabatt, aber das weißt du bestimmt bereits.

Grüße
GC

Hallo,

erstmal vielen Dank für Eure Antworten.

Meine Anforderungen sind die , dass ich eigentlich Wert auf mehr oder weniger volle Innenausstattung setze, also

Muss:

  • Luftfederung
  • Nappaleder
  • Soundpaket
  • Techpaket
    Gerne:
  • Tesla Rot
  • Panodach
  • Premium Innenraum Paket
    Eher Egal:
  • Felgen
  • Dual Drive

Autopilot bin ich gerade am hadern, ob es ein Muss oder Eher Egal ist … was ist Eure Meinung, wie wichtig ist der Autopilot im Alltag?

Was mir auch wichtig ist, ist die Reichweite, da ich gelegentlich doch mal große Strecken fahre, deswegen denke ich dass eine 85KW Batterie schon Sinn machen würde …
Wie groß ist der Unterscheid zwischen 70D und einem alten P85 (+) in Realität?

Gruss

Stefan.

Da es noch keine Berichte über die fertige Autopilot-Funktion gibt, kann man das schwer beantworten. Geh mal davon aus, dass Funktion und Zuverlässigkeit schon gut sind und kontinuierlich verbessert werden. Wenn du dem Autopilot wichtig findest, nimm auf jeden Fall ein Model S mit Sensoren. Der Rest ist Software.

Dann revidiere ich meine Empfehlung für dich. Nimm einen voll ausgestatteten P85 mit Sensoren. Die Vorführer sind im Moment zwar nicht rot, aber auch schnell. Du kannst auch in einem Service Center anrufen und ein Model S mit deiner Wunschausstattung und Farbe suchen lassen. Alle Tesla Mitarbeiter die einen Vorführer haben, müssten den den du kaufen möchtest dann abgeben.

Grüße
Markus

Achtung beim Panodach: nur MIT Pano können Dachträger montiert werden!

Ein kleiner Hinweis zum Fahrwerk: Wir sind über ein Jahr den P85+ gefahren und haben ihn vor kurzem an einen Kollegen abgegeben. Der P85D, den wir im Moment fahren, hat aus unserer Sicht ein derart hartes Fahrwerk (verleitet zum konsequenten Kanaldeckelausweichen…), dass wir wahrscheinlich wieder zu unserem alten + wechseln werden, obwohl der noch keine Sensoren hat und wir also auf Assistenzsysteme verzichten müssen.

Ich bin nun 11’000 km in 3 Monaten gefahren. Gefühlt habe ich dabei während 80% den adaptiven Tempomat genutzt. So verhindere ich Stress und Bussen. Dazu sind die neuen Sensoren aber notwendig.

Ich frage mal hier, da ich die Diskussion bis jetzt noch nicht gefunden habe.

Wie oft müssen die teuersten(DU, Batterie) Teile bei einem Tesla wegen Verschleiss ausgetauscht werden?

Im Thread wer die meisten Kilometer hat, wird dies ja teilweise auch angegeben.

Als ich letztes Mal mit einem Freund darüber diskutiert habe, in der Zukunft einen gebrauchten Tesla zu kaufen, meinte er nur, dass er davon abrät, weil ein Batteriewechsel zu teuer sei.

Gibt es dazu Informationen von Tesla, oder in diesem Forum?

Die Information lautet:

Die Garantie über 8 Jahre und unbeschränkte Kilometer, die für den Antrieb gilt (Batterie, DU…), ist auch beim Weiterverkauf gültig, also übertragbar. Mit Verlaub, der Informat hat keine Ahnung :wink:

Und abgesehen von der Garantie:
Für die Batterie gehen die meisten Schätzungen in den Bereich einiger hunderttausend Kilometer (Alter spielt nur eine untergeordnete Rolle). Die ersten sind ja inzwischen auch über 100TKM und haben wohl bei 100TKM immer so ~5% Kapazitätsverlust vermelden können. Dazu gibt es diverse Threads, das Thema bitte dann dort weiter vertiefen. Die Angaben „2. Akku“ im Kilometerkönig-Thread sind übrigens nicht durch Verschleiß verursacht, sondern durch einen Herstellungsfehler der Batterie, da muss irgend ein Schütz repariert werden – früher hat man dazu die ganze Batterie kurz getauscht, heute bleibt das Auto eine Weile in der Werkstatt und die Batterie wird repariert. Zu Batterie-Neupreisen liest man Werte um die 26k oder 30k Euro, es weiß aber keiner so ganz genau.

Bei einem Gebrauchten ist natürlich auch immer die Frage, wie schonend die Batterie behandelt wurde. Zu lange sollte man das Model S nicht voll aufgeladen oder entleert herumstehen lassen. Ich vermute, dass ein SeC dir da behilflich sein kann, wenn du einen Gebrauchten mal dahingehend checken lassen willst. (Vielleicht dürfen sie aber aus Haftungsgründen auch nichts dazu sagen, keine Ahnung.)

Die Antriebseinheiten gingen (zumindest bis vor einiger Zeit) am laufenden Band kaputt, gefühlt hat da selten (nie?) eine die ersten 100TKM durchgehalten. Kann daran liegen, dass hier in DE eben schneller gefahren wird, als das z.B. in den USA der Fall ist. Wurde bisher natürlich alles auf Garantie getauscht, und das wird auch bis ~2020 (eben je 8 Jahre nach Auto-Verkaufsdatum) so bleiben, falls Tesla nicht pleite geht. Tesla hat da aber seitdem auch dran gearbeitet, laut Elon Musk will man die Antriebseinheit jetzt auf IIRC 1.000.000 Meilen auslegen. Das könnte aber Musk-typische Übertreibung sein. Jedenfalls habe ich den Eindruck, dass neue Antriebseinheiten jetzt länger durchhalten. Mal sehen. :smiley:

1 Mio ist schon realistisch. Mein Model S ist ist 25 Monate alt und ich habe schon 195.000 runter, sollten also bis 2021 mind 700.000 werden. Dann ist aber das Model S immer noch nicht kaputt. Die typical range sollte bis dahin von ca. 500km auf etwa 350km gesunken sein, aber das Model S ist damit ja immer noch nicht am Ende seines Autoleben. Langstrecke ist etwas mühsamer geworden, man muss spätestens all 200km zum Laden an den SuC und es dauert immer noch rund 30min bis es weitergehen kann. Länger zu Laden macht keinen Sinn, da dauert das Laden dann länger als was man beim Fahren einsparen kann. Dann wird da MS nur noch für Mittelstrecken genommen, für Kurzstrecken ist ja noch der Roadster da, für Langstrecken das Modell X. Da immer mind. 1 Tesla in der Garage steht, wird alles soweit möglich, mit eigenerzeugtem Solarstrom gefahren.

Gegenfrage…
Weisst Du, bzw. weiss Dein Freund, was ein Austausch eines 400Ps Verbrenner Motors kostet und was die HD Pumpe mit den Injektoren kostet und das dann noch für den Zeitraum in 4 Jahren ?

Niemand interessiert sich dafür, da wird einfach von ausgegangen, das geht nicht kaputt, ist ja ein … DB oder BMW oder so…
Top entwickelt, und bei dem Preis kann ja nix kaputt gehen :slight_smile:
Dumm nur, wenn mann sich mal die Mühe macht und die Ersatzteilpreise raussucht …

Niemand hat eine Glaskugel und kennt die Preise in 8 Jahren, geschweige denn, was ein Akku bis dahin noch kostet…

Dein Freund soll sich lieber Gedanke dazu machen, wovon er auch Ahnung hat und nicht solche pauschalen Behauptungen aufstellen…
Nachplappern kann jeder, aber „Erfahrung“ bekommt man nur, wenn man etwas selbst fährt, also Er Fährt :wink:

Mein Tip…
Selbst ein MS mit 70000km ist besser, als einen Verbrenner mit der Laufleistung und es spricht nix dagegen, sowas zu kaufen.
Das wichtigste nämlich Akku und Antriebsstrang haben 8 Jahre Garantie, beim 85er unbegrenzte Km.
Der Rest kann auch kaputt gehen, wie Querlenker, Radlager usw., aber bis jetzt ist da nix auffälliges bei :slight_smile:

Gruss
Mario

Die Drive Units waren nicht kaputt, sondern verursachten störende Geräusche. Liegengeblieben mit defekter DU ist meines Wissens nach nur einer. Und dort ist Feuchtigkeit eingedrungen.

Vielen Dank für die vielen Einwände. Es hilft schon zu wissen, dass die bisherigen Austauschaktionen eher wegen den Geräuschen und Herstellungsfehlern waren (auf Garantie) und nicht wegen den Kilometern.

@Mario: Deine Gegenfrage ist insofern für mich nicht relevant, da es nicht darum geht, ob es ein Tesla oder ein Verbrenner sein soll und wie sich in den Kosten des Austausches des Motors unterscheiden, sondern welche möglichen Kosten auf mich zukommen könnten, wenn ich in 3-4 Jahren einen gebrauchten von heute übernehmen würde.

Insgesamt lese ich immer wieder, dass ja der Unterhalt bei einem EV merkbar unter einem Verbrenner liegt. Ich möchte mich aber informieren (und dass tue ich in einem kompetenten Forum :wink: ), welche möglichen Kosten nach der Garantie auf einen zukommen können. Die Frage ist dann auch, ob sich eine neue Batterie für 30k lohnt, oder ob man nicht einen anderen gebrauchten findet mit laufender Garantie.