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Netzbezug trotz voller Powerwalls (zwei PW2)

Vielen Dank für Ihre schnelle Antwort:

  • Wir wohnen in Feldafing
  • Die 58% sind korrekt, ich hatte nur auf den Solar Offset geschaut, da war von 97% Energy Offset die Rede:-(
  • Die 3400 kWh Netzbezug machen Sinn
  • Uns wurden fuer 8345 kWh EnergieKosten von 2.538,19 Euro berechnet
  • Wir haben tatsächlich den Solar Tarif. Ist da ein Problem mit diesem Tarif?
    Vielen Dank, Bernd Brügge

Anbei einige auf die Schnelle gefundene Screenshots.

Screen 1 zeigt den Ladevorgang von unserem Tesla bei Sonnenhöchststand und 100% gefülltem Powerwall:

Screen 2 zeigt unseren abendlichen Verbrauch im Haus. Nach einer kurzen Tesla Ladung gegen 19:00, kommt die gesamte Energie aus dem Powerwall:

Screen 3 zeigt die Ladung der Powerwall mit 0.2 kW Strom zum Netz und 0.4 kW in unser Haus:

Feldafing ist von mir ca. 1h, sollten alle Stricke reissen kann ich schonmal vorbei kommen. Alternativ gibt es vielleicht gewerbliche Hilfe von @grizzzly der ist glaub ich etwas näher dran.

Kurzer OT Ausflug zum Eon Solar Cloud Tarif. Ich durfte den selbst 2 Jahre lang erleiden, habe so schnell es ging gekündigt. Mit dem Cloud Tarif von Eon „erkauft“ man sich ein gewisses Inklusiv-Volumen, das man dann „gebührenfrei“ (was aber bedeutet man zahlt es mit wahnwitziger Grundgebühr) in das Netz einspeisen und zu einem spätere Zeitpunkt wieder beziehen darf. So war es zumindest bei mir 2017. Wenn man nun das Volumen nicht ausnutzt, ist das Geld trotzdem weg. Wenn man das Volumen überschreitet kostet es wiederum normale Bezugskosten. Das einzig positive ist dass die Stromrechnung bis zu einem Bezug X nicht überraschend hoch werden soll. Der Cloud Tarif in Kombination mit einem Speicher ist vollkommen Nutz- und Sinnlos in meinen Augen, besonders wenn die Anlage wie auf den Screenshots zu sehen den Eigenverbrauch kaum abdeckt.

Wenn dann auch noch viel Nachts geladen wird ist die Powerwall sofort leer, der Storm kommt aus dem Netz. Unter Tags wird dann die Powerwall geladen, der Rest geht in’s Netz und wird für derzeit großzügige 8-9c vergütet. Die Vergütung bekommt (zumindest war es bei mir so) EON. Wenn jetzt aber dank Powerwall nichts oder nur wenig eingespeist wird, bekommt EON keine Vergütung. Die wurde aber bei dem Tarif (bei mir) schon mit eingerechnet. Wird also wieder abgezogen und zur Nachzahlung gebracht.

knapp unter 8400Wh Verbrauch wurden von EON berechnet. Dafür 2540€. Der Cloud Tarif kostet mal mindestens 30€ im Monat Grundgebühr, wenn EON gut gerechnet hat eher 60 oder 70. Nehmen wir mal 50 €. macht also 600€ nur Grundgebühr inklusive der schwachsinnigen Inklusivmengen. Bei einer Produktion von knapp 8000 kWh und einer Autarkiequote von ca. 35% (ohne Batterie) wäre eine Vergütung von ca. 560€ zu erwarten. Die wollte EON damals von mir auch wieder haben. Also 600€ Grundgebühr, 560€ Einspeisevergütung die ausgeblieben ist und ca. 880€ Stormkosten sind ca. 2100€

Das ist jetzt natürlich alles mehr als geschätzt, aber die Richtung stimmt mit den angegebenen 2540€.

In den gerade geposteten Screenshots sieht man ja auch sehr deutlich dass die Powerwall Abends Nachts mit voller Leistung arbeitet. Da ist die Powerwall aber halt nach knapp 3h leer. Und schon wird aus dem Netz Strom gekauft.

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Vielen Dank für Ihre ausgezeichneten Informationen. Den Solar Tarif hatten wir 2016 - in guter grüner Absicht - noch vor Teslakauf (2017) und Powerwall (2019) abonniert.

Das werden wir dann wohl auch machen. Wie schnell war schnell?

Ich nehme an, eine Beschwerde bei EON ist dann wohl ohne Aussicht, wenn ich Sie richtig verstehe.

Gibt es da für uns bessere Alternativen?

An welche gewerbliche Hilfe denkst Du? Sollte ich einen separaten Zähler installieren lassen?

mit gewerbliche Hilfe meine ich, das wird vermutlich was kosten da er Solarteur ist :wink:

Die Kündigungsfrist bei EON waren bei mir unfassbare 12 Monate.
Welchen Tarif man wählt ist dann eigentlich nicht so wichtig. Man muss damit leben können. Ich war bei Greenpeace, jetzt bin ich bei awattar.

Mit Speicher würde ich persönlich das Verbrauchsverhalten optimieren und zu einem Stromlieferanten wechseln mit vernünftigen Konditionen. Das Ziel muss ja der maximale Eigenverbrauch sein. Damit eben Laden wenn die Sonne scheint und die Powerwall versorgt Nachts das Haus.

Und wenn der Zukauf dann niedrig ist, macht es Sinn einen Stromversorger mit niedriger Grundgebühr zu suchen

Hallo,
wieso weißt du nicht, ob dein Solarteur die angemeldet hat?
Die muss doch im neuen Markstammregister registriert sein!
Ebenso die Solaranlage!

Sonst gibt es keine Einspeisevergütung.

Ich habe meine zweite Powerwall auch nicht gleich angemeldet und bekam vom Markstammregister eine „Erinnerung“, weil ich ja die alte Solaranlage „umgemeldet“ hatte (die war vorher irgendwie anders registriert) und neue Solaranlage und Powerwall 1 jeweils selbst (zunächst falsch :frowning: ) registriert hatte. Daraufhin wurde von den Stadtwerken angemahnt, dass da was falsch wäre und ich das zu korrigieren hätte - das Thema siehe oben. Daraufhin habe ich PW2 in Planung gesetzt MIT Notstromfunktion und dann schlicht vergessen.

Da hat sich das Markstammregister gemeldet! Logge dich da doch mal ein.

Sonst müsste der der dir die Vergütung überweist, doch deine Anlagennummer vom Markstammregister kennen. Weil ohne die darf er nicht vergüten ( Deutschland-tolles Land -macht mal Energiewende wir legen euch soviele bürokratische Steine wie möglich in den Weg).

Wenn du einen Tesla lädst, ist doch die Powerwall ruckzuck leer!

Klar wird dann Strom aus dem Netz bezogen… (100xladen a 50kw sind ja 5000kw nach meinem laienhaften Verständnis)

Bei mir ballert der Teich mit 650 Watt Dauerlast, tagsüber Vollast 1050 Watt. Dazu Haus.

Gesamtverbrauch Haus 30kw am Tag so ungefähr. Das packen die zwei Powerwall.

Wenn ich den Plugin-Hybriden dranhänge, tue ich das möglichst nicht nachts, weil wenn der auch noch 10,5 kw zieht, wird es knapp bis nächsten Tag…
(egal, ob am Vortag was ins Netz ging - wenn beide PW leer, dann leer :frowning: )

Und dank des Tipps der Fachleute hier schreibe ich mir hin und wieder die Zählerstände unten auf und vergleiche sie mit den Anzeigen der Tesla-App.

Weil auch an sonnigen Tagen kommen 0,2-0,5kw aus dem Netz, selbst wenn ich 5kw dahin einspeise und durch die 2 Powerwall insgesamt 9,2kw Abgabeleistung habe ins Haus.

Auf deinem ersten Bild sieht man ja, dass PW und Solaranlage je 4kw ins Haus einspeisen! Was zieht denn bei dir 8kw???

Aber erstmal: WICHTIG!

Registrierung deiner Anlage und PW im Markstammregister und beim Netzbetreiber überprüfen!!!

( und der Tipp von Bergler32 ist Gold wert! schon mal was von switchup gehört :slight_smile: )

Ich wünsche dir viel Erfolg! Bleib dran und informiere uns. Lieber ein paar Euro in einen Fachmann investieren als viele Jahre weiter ärgern!!!

Jens aus Magdeburg!

Vielleicht noch zur Verdeutlichung. Die Anmeldung im Marktstammdatenregister ist einzig und ausschliesslich durch den Anlagenbetreiber aka Besitzer der Anlage durchzuführen. Als Solarteur kannst und darfst Du das nicht machen. Daher muss diese Anmeldung jeder quasi selbst machen.
Natürlich kann man als Solarteur dabei behilflich sein.
Die EVU sehen danach die Einträge und schicken Dir bei Fehlern ein Ticket mit den von Ihnen zur Anmeldung passenden Daten.

Ich habe Ende letzten Jahres sowohl den Powerwall als auch die Solaranlage ins neue Marktstammregister registriert und noch mal nachgeschaut. Beide sind drin:

Das MaStaReg hat aber mit dem Stromvertrag etc auch ganz und gar nichts zu tun. Das hat nur statistischen Charakter.
Und ist mehr oder weniger ein Kontrollorgan um die installierte PV in D zu kennen. Mit der Anbindung der EVU eben auch validierbar.

ich habe nachgeschaut, ich kann im Juli dieses Jahres kündigen. Danke fuer die Nennung der beiden anderen Provider.

Wir haben eigentlich immer versucht, unser Verbrauchsverhalten zu optimieren, z. B. das Auto nur mit 5 Ampere, also 3 kW (a 16 km pro Stunde) zu laden, bis die Powerwall leer war. Der Screenshot mit den 8.6 kW kam von meinem Versuch herauszubekommen, wie weit ich das Auto bei voller Sonne und vollem Powerwall laden kann (Ergebnis: 10 A, 7,6 kW mit 32 km pro Stunde). Aber hier ist wohl unser Problem: Wir wussten nicht, wie teuer der Strom von EON ist, wenn weder die Sonne scheint, noch die Powerwall Energie liefert

sehr gut, dann weg von EON, irgend einen netten Ökostrom Tarif suchen und gut. Um die 10-15€ Grundgebühr finde ich persnlich als akzeptabel wenn dann der kwh Preis stimmt. Andernfalls benutze ich auch check24 etc. um einen günstigeren strompreis zu finden.
Awattar ist jetzt was anderes, da hab ich auch lange überlegt.

Ansich müsste Deine PV Konfig gut laufen. Da brauchst Du wie @bergler82 schon schreibt keine virtuellen Speicher (mehr).

Danke! Ich habe noch mal in meinen Unterlagen nachgeschaut. Was mich wirklich verwirrt, ist der Verbrauchsvergleich zwischen 2019 und 2020, den ich von EON bekommen habe.

Zu genaueren Information: Ich habe mir meinen Tesla 2017 gekauft, Anfang 2018 den Wallcharger. Im gesamten Jahr 2019 haben wir das Auto bereits mit dem Mix Solardach/EON geladen. Ende 2019 kam dann die Powerwall (sagt man eigentlich „die“?) dazu. Unser Ladeverhalten wurde dann durch unsere vermeintlichen Sparaktionen „nur laden, wenn die Powerwall was hergibt“ verändert. Ansonsten hatte sich in unserem Verbrauchsleben nichts geändert. Jetzt die Frage: Wieso haben wir im Jahr 2019 (ohne Powerwall) einen Jahresverbrauch von 4028 kWh und im Jahr 2020 (mit Powerwall) einen Jahresverbrauch von 8345 kWh?
Verbrauchsvergleich 2019 vs 2020

Von den 8kW kamen 04, kW durch Hausverbrauch und 7,6 kW durch das Laden des Autos (war bei diesem Ladevorgang auf 10A gesetzt).

das lässt sich natürlich so aus der Ferne kaum bis gar nicht beantworten, da müsste man mal die PW Installation prüfen um das auszuschliessen. Aber ehrlich gesagt sind 4000 kWh Verbrauch MIT einem Tesla subjektiv schon sehr sehr wenig …

Ja, vielleicht spielen da meine Erinnerungen einen Streich. Macht ja auch eigentlich ueberhaupt keinen Sinn. Mein Erinnerungsvermögen ist eventuell wohl dadurch eingetrübt, weil wir trotz grünem Verhalten mit einem Mal soviel mehr bezahlen mussten. Deine ursprüngliche Diagnose ist wohl richtig.

Was meinst Du mit „keine virtuellen Speicher (mehr)“?

bei Bedarf einfach melden, wie gesagt. Ich kann gerne mal vorbei kommen und die Installation grob prüfen.

Generell als Referenz, wir haben seit 02/2019 ein Model 3, seit 02/2020 ein Model X dazu.
2018 hatten wir einen Verbrauch von grob 4500 kWh.
2019 einen Verbrauch von grob 8000 kWh.
2020 einen Verbrauch von grob 12000 kWh.

Mit jedem Tesla sind ganz grob 4000 kWh dazu gekommen

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virtueller Speicher ist die Solar Cloud zb.

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