"Nachteil" fürs Business

Hey Leute

ich habe nun schon etliche Male bemerkt, dass in der Neid-Schweiz häufig die Business-Verhandlungen schwieriger werden, weil man „ja im Tesla vorfährt“.
Dass neben einem im Parkhaus aus schliesslich gut ausgestattete Audi A6, S6, S7, RS7 und Konsorten stehen, welche allesamt mehr kosten, scheint dabei keinem so richtig klar zu sein.

Geht es euch auch so? Wie sind eure Argumente (nicht dass man sich überhaupt rechtfertigen müsste, aber wie’s halt so läuft…)?

Viele Grüsse
Raphael

Es geht dabei wohl weniger um finanzielle Gesichtspunkte, als viel mehr um das Image des Fahrzeugs. Elektromobilität an sich und Tesla im Speziellen haftet nach wie vor das Image der „Spielerei“ für reiche Menschen an. Einen Tesla gibt es nun mal eben erst ab knapp €80.000.

Die Audis hingegen - auch wenn sie deutlich mehr kosten - haben eben das Image der braven Business-Wagen, die man schon seit Jahren sieht und fährt. Da steckt nicht (mehr) das Kalkül „exklusiv = teuer und unnötig“ dahinter.

Argumentativ kann man sich auf günstige laufende Kosten bzw. TCO hinausreden und auch in Richtung CSR (Vorreiter-Rolle des eigenen Unternehmens, Investition in die Zukunft, etc.). Bei deinem Geschäftszweig könntest du dann noch in Richtung „vernetztes Fahren“ und Integration der individuellen Mobilität in die Welt des Internets argumentieren.

Wenn jemand aber wirklich neidisch ist, dann helfen auch die besten Argumente nichts.

das hast du auch wenn du mit einer MB E-Klasse vorfährst. Das der evtl. weniger wie der daneben stehende Audi gekostet hat interessiert nicht. Ist halt ein Mercedes. :sunglasses:

Liegt vielleicht an den Medienberichten, laut denen Model S allenfalls als Drittwagen in Millionärsgaragen taugt, mit dem sich die Besitzer ein Ökoimage verpassen wollen, die aber für jede „richtige“ Fahrt dann lieber den Ferrari oder Bentley nehmen. Im Kleinhirn wird also verankert: "Tesla = Millionär + Ferrari + Bentley + der_will_mir_was_mit_Öko_vormachen.

Hinzu kommen Medienberichte nach denen ein Model S (in der P±Variante mit Vollausstattung) nicht unter 120.000 Euro zu haben ist… :unamused:

Das ist m.E. nicht nur ein Tesla-Problem.
Mein früherer Chef hatte einen BMW 750i. Für die Fahrten zum Kunden nahm er aber nie den 12 Zylinder, sondern immer einen Golf oder einen MB 190. Begründung: sonst denkt der Kunde, unsere Preise seien zu hoch.

Darum klebte hinten auf meinem 550i ein Schildchen: 523i… Hatte etwas über 30 Euro gekostet.

Mein Argument ist die Zukunft unserer Kinder.
Die sollten den Rohstoff Erdöl für die wirklich wichtigen Dinge noch verfügbar haben und nicht mit einem Wirkungsgrad zwischen 25 - 30% für Fortbewegung verwenden, bzw. frage ich meistens, warum beim Verbrenner das Auspuffrohr nicht in der Fahrgastzelle endet - dürfte nicht so gesund sein :blush:

Ich versuche die Diskussion relativ rasch in eine Richtung zu bekommen, ob man sich wirklich von CO2, Stickoxiden und Feinstaub freikaufen kann.

Ich bin bis zu meinem Modell S kein Auto gefahren, das mehr als 35.000 Euro in der Anschaffung gekostet hat, bei uns war und ist das Model S eine Inventionen in eine gesündere Zukunft. Wir sind keine Öko Fundis, wobei seit das Model S unser eigen ist, wird uns immer bewusster welchen Wahnsinn die Menschheit mit der Fortbewegung mittels fossilen Brennstoffen macht.

Glühbirnen werden verboten, Rauchen wird eingeschränkt, Zigarettenschachteln müssen alle schrecklichen Aufdrucke haben, aber Verbrenner können völlig unbehelligt Umwelt und Gesundheit belasten.

Daher führe ich liebend gerne diese Neiddiskussionen und ich fahre voller Stolz bei Businessterminen mit dem Model S vor, habe dafür auch meinen 5er Dienstwagen zurückgegeben :wink:

Das gefällt mir gut! Frag mich nur, was wir an einen Tesla für ein Schildchen dran machen…

Gefällt mir auch gut, werd ich mal auswendig lernen.

Wie wäre es mit S60 oder sogar S40? :wink:

Hallo,
wir haben unser MS im ersten halben Jahr entweder abseits geparkt, oder (bei einer geschäftlichen Festivität ) mit dem MS von unserem Sohn hin- und abholen lassen,
sodass es im Saal keiner gemerkt hatte… :sunglasses: :sunglasses: :sunglasses:

Nun nach 10 Monaten wissen es unsere Konkurrenten und manche Kunden… das Lästern ist nach der ZDF-Zoom Sendung vergangen und das Nachdenken
und Bewundern hat angefangen, aber die meisten können sich eine Umstellung nicht vorstellen (oder leisten)… :wink:

Neid wurde noch nicht wirklich gezeigt, dafür hat das MS ein zu gutes Image…

Gruß Conni

Bei mir ist es genau andersrum. Denke das hängt vom Business an sich ab.

„DIESEL“
:laughing:

Ich sehe es auch anders herum: Teures Auto -> muss viel Geld verdienen -> muss was können -> der richtige Partner für mich… Und wenn doch mal jemand was sagt, genau so argumentieren. Was soll der andere dagegenhalten? Zu teuer? Qualität hat halt ihren Preis.

Hallo,

da wir gerade beim Thema Business sind…

Ich fahre aus Leidenschaft eine S-Klasse und bin jedes mal Happy, jede Fahrt ein Glücksmoment!

Wie sieht es mit dem Tesla in Bezug auf Komfort und Innengeräusch aus?

Für mich ist Schnelligkeit sekundär, wichtig ist entspannt beim Kunden ankommen und jede Fahrt ein Glücksmoment.

Klappt das mit einem Tesla? Da ich IT Mensch bin, ist die Idee und das Innenleben eh mein Verständnis :wink:

Frage ist, gibt es zum fast gleichen Anschaffungspreis auch ein „Traumauto“ …?

Bin gespannt auf Eure Aussagen, werde nächste Woche eine Probefahrt machen … Spannung.

VG
Mario

Ich könnte da evtl. gegen großzügiges Gebot bald ein Original beisteuern [emoji12]

Bilder gelöscht

Wobei der quattro Schriftzug ja ein Wink mit Zaunpfahl wäre, am besten gleich noch „Vorsprung durch Technik“ hinterher…

Grundsätzlich soweit richtig. Solange derjenige dann nicht in folgender Form weiterdenkt:

„wäre der richtige Partner für mich“ → aber gefühlt zu teuer für mich/zieht mir das Geld aus der Tasche etc.

Deshalb generell schwierige Sache.

Tesla hat meiner Ansicht nach überhaupt kein Image, die meisten kennen weder Marke noch Modelle noch Preise. Die die es kennen für die ist es tatsächlich Spielerei und diese Meinung kann ich nur bestätigen, mein künftiger P85D ist für mich tatsächlich nur Spielerei, der einzige Vorteil gegenüber einem effizienten Diesel sind Kurz- und Stadtstrecken. Über die Gesamtumweltbilanz kann man trefflich streiten, was ich hier aber überhaupt nicht tun möchte. Aber mehr als ein 40 k€ braucht generell niemand, aber es macht eben Spaß das gilt für alles im Leben es ist also nur eine Frage der Perspektive. Aber im Kundenaussendienst alle 200 km eine Stunde Ladepause zu machen, oder mit 90 von Berlin nach München zu fahren, muss man sich leisten können und deshalb haben die Kunden, die sagen sie müssen es über teuere Preise mitbezahlen doppelt recht. Geldverschwendung für Spaßausgaben und das ist nunmal jedes Auto ab gehobener Mittelklasse (Tesla) ist kein Zeichen von Erfolg, sondern eben eher von Verschwendung. Erfolg wird immer noch an der EBIT Perfomance gemessen und nicht am Fahrpark und wenn der teuer ist, müssen entweder die Preise höher sein, oder eben der Erfolg (EBIT) niedriger. Deshalb am besten privat kaufen, dann passt alles.

Das MS ist ein Super Auto für bestimmte Zwecke, so wie mein kleiner Schwarzer für andere Zwecke und unser Familien SUV für den Skiurlaub etc. und sofern man alle optimal einsetzt tut man am meisten für Geldbeutel und Umsatz.

VG Jörg

Hallo,

ersetzt ein Tesla mir meine geliebte S-Klasse, S350CDI?

Es geht mir nicht um den Speed, sondern um ruhig und entspannt von A nach B zu kommen?

Hat hier jemand wirkliche Erfahrungen?

Als IT Mann ist das Konzept für mich überzeugend, aber was sagt die Praxis aus?

Danke für Eure Erfahrungen.

PS Fahre nächste Woche Probe.

LG
Mario

Hallo Mario,

willkommen im Forum. Ich habe keine Bedenken, dass du dich im Model S wohl fühlen wirst. Aber fahr erst mal Probe… :wink: