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Nachhaltig Bauen

Wir wollen bauen und suchen nach einem Anbieter der entsprechend Nachhaltig und zuverlässig baut. Haben wir hier im Forum evtl sogar so jemanden?

Was bedeutet für dich Nachhaltig im Bezug auf Bauen? Das is ja ein sehr großer Begriff.

So wenig Beton wie möglich, sprich möglichst viel Holz, Energieeffizient, Photovoltaik usw.

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spannendes Thema da hänge ich mich mal an

Viel Holz und Energieeffizient bedeutet eigentlich zwangsläufig Holzständerbauweise/„Fertighaus“ und da schaust du dich am Besten in einem der entsprechenden Musterhaus-Parks um. Man merkt relativ schnell welches Unternehmen darauf Wert legt und welches nicht. Natürlich ist das ganze ein gewisses Thema da es mit einer Unmenge an möglichen Fördermitteln einher geht - und im Gespräch zeigt sich dann ja auch, ob das eher eine Herzensangelegenheit ist oder „okay es spart halt kosten“-Geschichte.

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Obacht, Musterhausparks nehmen jeden, meiner war in Poing. Prozess gewonnen, Insolvenzquote 9.78 % . haarstraeubende Maengel trotz Holz Summe aller Insolvenzforderungen 3.3 Mio, Mein naechstes waere ein Vollholzhaus, da gibt es in Oesterreich Anbieter, Holzfaserdaemmung PV und Waermepumpe

Mit „Anbietern“ kenne ich mich derzeit nicht mehr aus, da unser Neubau schon etwas zurückliegt. Meine Erfahrung war jedoch: Generalunternehmer - speziell in Form von Fertighausfirmen - haben ihren Gewinn stärker im Fokus, als deine Zufriedenheit bzw. Nachhaltigkeit. Abweichung von deren Standard sind meist nicht oder nur entsprechend teuer möglich.

Man wird mit jedem Ansatz - wie immer - genügend Erfahrungsberichte in beide Richtungen finden. Mein Empfehlung wäre: suche dir einen Architekten der sich entsprechend spezialisiert hat. Gerade mit spezieller werdenden Anforderungen rentiert sich ein entsprechender Spezialist schnell. Und wenn man über „echte“ Nachhaltigkeit spricht, wird es eben schon spezieller. Ergänzend zum Architekten kann ein HKL-Planer/Gebäudetechnikplaner auch sinnvoll sein, eben um ein möglichst sinnvolles Gesamtsystem zu erreichen.

Was einen Teil der Haustechnik angeht, bin ich der Meinung wer ein Haus ohne Automatisierung baut, baut einen Altbau. Von Inselsystemen mit einem Hersteller halte ich an der Stelle wenig, daher habe ich mitunter KNX (Standard mit über 400 Herstellern) bei uns verbaut.

Neben dem Technikpart, noch ein Hinweis zu Baustoffen: neben Holz gibt es noch andere interessante Möglichkeiten wie z. B. Lehm…

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Nachhaltigkeit heißt für mich etwas Bestehendes auf einen aktuellen Standard bringen.
Unbebaute Fläche zu versiegeln hat meiner Meinung nach nichts mit Nachhaltigkeit zu tun.

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Wir haben 2015 mit dem Massivholzmauer (MHM, Massiv Holz Mauer | Die Massiv-Holz-Mauer) System gebaut. Allerdings mit nem Holzbauer aus Österreich. Würde nie wieder was anders wollen. Heizkosten so gering wie noch nie zuvor. Dazu sehr gut isoliert, bleibt lange kühl bzw. warm. Auch in der Verarbeitung etc… alles 1A und sehr schnell aufgebaut gewesen. Is halt bei uns sehr viel out of the Box gewesen, der Architekt wollte zuerst nicht, der wollte ganz altbacken bauen wie immer, Wärmepumpe und all das klassische Zeugs halt.

Stimmt nicht. Es gibt auch Firmen mit eigenen Architekten. Ein Holzhaus muss kein Musterhaus sein.

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Moin
wenn du möchtest komm vorbei und schau es dir an, mit vielen Tips inkl., free-Charging und nen Kaffee gibt es auch

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(Spannendes Thema bei dem ich nur mitlesen kann und möchte)

Einfamilienhäuser sind so eine Sache - wohne selber in einem. Aber es ist nicht nachhaltig: „ Nur dauerhafte, dichte und notwendige Architektur kann in der Klimakrise bestehen.“ NZZ

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Sowas ist vermutlich zu krass? :slight_smile:

Österreich ist halt top für Holz +Architektur

Wir sind nur leider mitten im Ruhrgebiet. Aber es sol kein Einfamilienhaus werden sondern für mit Wohnung für meinen Schwiegermutter.

@Elektromote - ja, wie gesagt: Die Musterhaus-Geschichte ist als Überblick ganz okay, aber es kommt drauf an wo du was bauen kannst und darfst. Wir haben dann nicht gebaut, sondern gekauft, und so wie es aussieht war das der bessere Deal. Wir haben aber auch durch die Übersicht einiges an Erkenntnisgewinn gehabt was wir denn genau wollen.

@Kielhb - Das ist alles richtig. Ich halte mich kurz bevor das OT ausartet: IMHO sehe ich ein Problem mit der Verteilung da durch die Preissteigerungen jeder Umzug zu dauerhaft höheren Kosten führt.

Hier etwas Inspiration zum Thema „einfach bauen“ und somit auch nachhaltig bauen:

dazu die Webseite von Hr. Prof. Nagler mit einem Leitfaden zum „einfachen bauen“: https://www.einfach-bauen.net/wp-content/uploads/2021/07/Leitfaden-Einfach-Bauen.pdf

Dazu gabs auch in der Zeit einen Artikel (Paywall) https://www.zeit.de/2021/28/bauen-haus-klimakrise-energie-architektur-nachhaltigkeit?utm_referrer=https%3A%2F%2Fwww.google.com%2F

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Hier in der CH gäbe es sogar in den Nähe Firmen die mit dem System arbeiten. Aber die hatten keinen Bock darauf aus ihrem Kasten raus zu denken…
Also hab ich mich für meine Heimat entschieden. Da wusste ich wo das Holz her kommt, weiss dass es 1A Qualität hat und auch komm ich mit den Leuten dort besser zurecht :smiley:

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Sehe ich ähnlich, aber er möchte ja bauen und das wohl so nachhaltig, wie möglich, so es denn die schrägen Vorgaben in unserem Land noch zulassen :slight_smile:

Ich wünsche gute Nerven und ein mehr, als überdurchschnittliches Einkommen.

Ich bin ja Tiefbauer und ich habe nie in meiner 30-jährigen Tätigkeit derart viel Plastik im Boden verbuddelt, wie in den letzten Jahren. Wir bauen uns dumm und dämlich und ich lebe auch noch davon. Gruselig!

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