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Muß es ein "Tesla Killer" sein

Hi All,
mich persönlich nerven die fast täglichen Meldungen von den neuesten „Tesla Killern“ sehr. Wenn das alles ist, was andere Autobauer tun können, werden sie nie mit ihren Modellen aus dem Tesla Schatten heraustreten.
jaja alles was dann erzählt wird, Spaltmaße, Präzision, und dergleichen mehr. All dies ist für mich eine müßige Diskussion. 5000km Reichweite, in 2 secunden laden, fällt dann in der realität auf 50km und 2 Tage laden zusammen, seit sechs Jahren lese ich von den neuesten Durchbrüchen beim Solid-State Akku, scheinbar ist der durchgebrochen? oder so etwas wie der Fusionsreaktor zu sein.
Oder die peinliche Nummer vom I3 von der Zentrale in München nach Bad Tölz mit seinen 180km Reichweite vorm Ortsschild mit leerer Batterie… fast so als wäre es gewollt?

Besser wäre doch für alle, einfach selbstbewußt das zu tun was man kann, gescheite Autos zu bauen, oder haben wir nur noch verwöhnte „Bübchen“ in den Managerpositionen, die mehr von ihren Mittelmeeryachten und golfen verstehen als vom Autos bauen. Ich glaube kaum, daß die Ingenieure keine lust haben sich solch neuen Anforderungen zu stellen.
Ich hab neulich gelesen, daß einige Ingenieure von MB sich für die GF in berlin bewerben wollen und das sichere System verlassen, da es sie langweilt dort.

Sicher mit den Modellen von Tesla ist eine Meßlatte aufgestellt, die die Disziplin vorgibt, woran man sich orientieren kann. Doch die Journaille flötet immer was vom"Killer" , schreiben die doch meist, was die Marketing leute sich wünschen, wes Brot ich ess, des Lied ich sing, scheint mir doch vom Selbstbewußtsein der Deutsche Autobauer wenig übrig zu sein.
Kopf hoch und raus aus dem alten modder! Ärmel aufkrempeln, loslegen, Aufbaun!
Mußt ich irgendwie mal loswerden :crazy_face:
Twoflower

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Desruptive Technologie. Der Verbrennungsmotor wird immer höhere Abgaswerte erfüllen müssen. Dadurch immer teurer werden. Bei der Batterietechnik dagegen ist noch viel Luft nach oben. Die Batterie wird immer billiger. Schön, ist es ein Pferd oder eine dekorative alte Nähmaschine
zu besitzen. Jedes Elektroauto ist ein Verbrenner - Killer. Jedes.

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Tesla hat aber auch seine Probleme und ist auch nicht immer das Gelbe von Ei. Was die Medien schreiben wissen wir doch mittlerweile alle das sie mit ihren Überschriften einfach nur Klicks generieren wollen. Tesla hin oder her, cooles Auto macht Spaß aber es gibt auch tolle Verbrenner die Wahnsinn sind und Spaß machen. Die Medien lassen halt die e Mobilität grundsätzlich schlecht da stehen. In paar Jahr interessiert das eh keinen mehr.
Was hat man die ersten 5 Jahre jedes Jahr über das iPhone und Apple geschrieben. In Kroatien interessiert es kein Mensch ob es Telsa Killer gibt oder nicht. Das ist doch eh nur ein deutsches Problem mit dem schlecht machen der e Mobilität. Norwegen und Holland sind da viel weiter. Mittlerweile wird langweilig über das ständig zu diskutieren.

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@Fenderbaum187:
meine Absicht war nicht Tesla als Ideal zu sehen, sondern, daß das Thema von der falschen seite aufgerollt wird.
den Deutschen Autobauern täte die einstellung des PSA Konzerns ganz gut, einfach taugliche E-Modelle aufzulegen, die sich im Alltag beweisen können. So nebenbei behauptet Peugeot neben MB gleichfalls der Erfinder des Automobils zu sein.
@Bergshire:
die Batterieentwicklung ist ja auch Jahre verhindert worden nicht zuletzt durch Mineralölkozerne, so ist z.B. ein Patent von John B. Goodenough für Fahrbatterien von 1956 über GM in Exxon-Schubladen verschwunden.
Er hat sich davon aber nicht beirren lassen und bis heute unermüdlich weiter geforscht.
Es ist ein Lichtblick, daß jetzt in unserer Zeit an Camille Jenatzy angeknüpft wird, dessen Akkuprinzip heute unbekannt ist, es wird immer wieder behauptet, auch von Wiki es seien Bleiakkus gewesen, aber einen Schnitt von 106 km/h ist damit nicht möglich, aufgrund des Leistungsgewichtes. Er hat sein Geheimnis mit ins Grab genommen, hat selbst alles vernichtet und was in Belgien ausgestellt wird ist eine Replik aus Sperrholz.
wir stehen erst am Anfang einer interessanten Entwicklung, als man mit Bleiakkus begann nutzte man ca. 8% der theorethischen Energiedichte, heute sind es um die 60%. Beim Lithium sind wir derzeit bei 10%, von den 3000Wh/Kg theoretischer Energieinhalt, da ist noch viel Luft nach oben. bei den E-Motoren ist da weniger zu verbessern, wo schon die guten alten Käfigläufer über 0,9 Wirkungsgrad liegen.
würde mich nicht wundern wenn bald Jemand daherkäme und 20% Ausnutzung des Lithium erreichen würde.
Es gibt viel zu tun, lassen wirs ruhn!

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Du meinst sicher „immer niedrigere Abgaswerte“…? :wink:

Um mal direkt auf den Titel zu antworten:

Muß es ein “Tesla Killer” sein

Nein. Es muss ein Automobil sein, das auf der Höhe der Zeit ist und die Möglichkeiten ausnutzt, die momentan gegeben sind.
Diese Möglichkeiten werden halt nicht von allen konsequent genutzt und somit ist jedes neue Model ein glühendes Holz aus dem viele dann meinen sie könnten ein Feuer entzünden.
Die Fakten verhageln es dann halt.

Der ID.3 hätte ein echter eVolkswagen werden können.
Was wurde daraus gemacht?
Am falschen Ende gespart. Hoher Preis, wenig Mut, wenig Innovation und dazu noch wenig Emotion.

Wir bauen ein geiles Auto für alle.
Das hätte die Message sein können.

Würden diese Fehler nicht gemacht, würde „Tesla Killer“ nirgends mehr auftauchen, weil ein gutes Produkt zum Alltag gehören würde.
Es soll halt immer der eine, große Sprung gemacht werden, der Köpfe explodieren lassen soll.
Totaler Unsinn.

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