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Müssen wir uns doch länger gedulden?

@Naheris: Nein, mir ist nicht klar, dass dieser Analyst „pro Tesla“ eingestellt ist. (Ich habe ja nicht analysiert, welche Datenpunkte es gibt, die ihn als pro-Tesla-Analysten qualifizieren würden oder nicht.). Sollte für fundierte Analysen eines Analysten ja auch keine Rolle spielen. Von daher irrelevant.

Mich wundert nur, wie oft und schnell man solchen Analysten Glauben schenkt, nur weil sie so und so viele Male schon „richtig“ gelegen haben. Treffer-Wahrscheinlichkeiten bedingen noch keine fundierte Analysen. Kausale Zusammenhänge gibts auch nicht. Und ich habe auch nichts darüber gelesen, was seine Analyse zum Model 3 RampUp mit Fakten begründen würde.

Fakt ist aber: Tesla’s Planung ist eine andere. Und ob die aufgeht oder was es dazu braucht, ist eine berechtigte Frage. Aber die Zweifel daran will ich logisch und faktisch begründet sehen. Experten zu glauben, die selber davon nichts präsentieren, ist vielleicht wirtschaftspsychologisch interessant, aber keine logisch-fundierte Analyse der Machbarkeit von Tesla’s Plan für Markeinführung und Stückzahlen-RampUp des Model 3.

Sowohl Adam Jonas oder Du oder sonstwer dürfen mir die Hintergründe gerne aufzeigen. Solange das nicht geschieht, kann ich solchen Aussagen eben nichts abgewinnen.

Mein Einsatz steht !

Notfalls hole ich für Dich einen Kfz Brief aus den USA…

Wetten kann ich mit Dir leider nicht, ich bin der gleichen Meinung…[emoji594]

Auch ich würde 500 € einsetzen, dass ich mein Model 3 (oder besser das meiner Jungs) 2018 zulassen werde…[emoji4]

Liebe Grüße,

Frank

Das war sie auch beim Model X. Und bei der Powerwall. Und beim Roadster-Upgrade. Und beim Model S. Und beim Roadster.

In letzter Zeit klappt es auch mit den Superchargern nicht mehr wie geplant (sollte man dieses Jahr nicht bis nach Moskau, Ankara, Lisabon und in Irland und der Ukraine succen können? Auch in Amerika und Asien sind sie hinter dem eigenen offiziellen Plan). Und die Gigafactory ist auch nur „im Plan“, nachdem man den mehrfach angepasst hat.

Pünktlichkeit ist nicht Teslas Stärke. Einen Ramp-Up in der geplanten Zeit hinzulegen auch nicht. Preise treffen sie auch nicht gerade gut. Und sollten Akkus und damit ihre Autos mit der Zeit günstiger werden, 2012 die letzte Kapitalerhöhung und definitiv keine dieses Jahr sein?

Da braucht man dann nicht einmal mehr detaillierte Datenpunkte wie der überraschend geringe Capex von Tesla dieses Jahr (weniger als die ursprüngliche pre-Model-3-Reservierungswelle-Ankündigung) oder Expertenmeinungen zum Thema Automobilproduktion und -Logistik mehr um hier zu orakeln, dass Tesla später und teurer liefern wird als angekündigt.

Meine Erwartung ist: Vor 2019 sehen wir keine signifikanten Zahlen des Model 3 in Europa. Außer es wird merklich teurer als erwartet. Dann wird die Umwandlungsrate von Reservierungen zu Bestellungen genauso schlecht wie beim Model X.

Unglaublich, dass die Presse irgendeine x-beliebige Meinung von einem x-beliebigen Typen ohne Begründung und ohne Insider-Wissen überhaupt publiziert. Das ist mal wieder unterste Schublade und mMn echt keine Diskussion wert.

Außer für Naheris :wink:

Wenn Du Dich aber an der Model X Timeline orientierst dann könnte 2018 noch sehr optimistisch sein :slight_smile:

2018 sollten die ersten Modelle vom 3er in Deutschland nicht eintreffen und BMW und Jaguar ihre angekündigten Modelle auf den Markt werfen, dann wird es für Tesla sehr schwer werden. Viele warten auf das Modl 3, aber einen Autokauf kann man nicht länger als 1-2 Jahre aufschieben.

Falls es 2019 kein Model 3 gibt, werde ich auch auf einen anderen Hersteller mit dem zweiten Auto umsteigen müssen…

Das M3 wird terminlich von mehreren Schlüsselelementen abhängen - v.a. aber wie schon erwähnt an der Batteriekapazität.

Hier eine schnelle Überschlagsrechnung:
~500.000 Fahrzeuge/Jahr im Endausbau
á ~3.000 Batteriezellen (grobe Schätzung quer durch die verschiedenen zu erwartenden Akku-Kapazitäten)
--------> ~1.500.000.000 Zellen im Jahr
--------> ~50 Zellen müssen pro Sekunde(!!) produziert werden

Wenn Elon z.B. „nur“ 10 schaffen sollte, kann es im ersten Jahr auch kaum mehr als 100.000 Fahrzeuge geben …

Ich bin da leider nicht so entspannt… Spätestens 2018 muss eine neue Karre her. Wenn Tesla es bis dahin nicht auf die Reihe bekommen hat und ein anderer Hersteller ein vernünftiges Auto bietet, bin ich der erste, der seine Reservierung storniert.

SuC, etc. sind bei meinem Profil nicht ausschlaggebend. Und MS passt leider nicht, im wahrsten Sinne des Wortes (weder ins Budget noch in die Garage)!

Ob die anderen Hersteller pünktlich mit Stückzahlen auf dem Markt sind? Ich habe da große Zweifel.
Für wann war der Audi R8-Etron angekündigt?
Beim Ampera-E wird schon behauptet das Deutschland in 2017 nur 500 Stück bekommt.
Wo sollen den die ganzen Akkus für die BMW, GM, VW und Co. herkommen?
Ich gehe von einer Belieferung Europas in nennenswerter Menge in der zweiten Hälfte von 2018 aus.

Die Diskussion erinnert mich ein bisschen an Star Trek.
Scotty wie lange brauchst du?
3 Wochen
Du hast 3 Tage

Dann jemanden aufs Dach zu geben weil er 4 Tage braucht ist Elon ein Strick draus zu drehen wenn er ein paar Monate später liefert. Es bleibt dennoch unfassbar was er leistet. Bleibt mal auf dem Teppich. Es hat den Zeitplan vorgelegt. Es gibt eine kleine Chance das er ihn hält und eine Grössere das bei der Komplexität es zu Verzögerungen kommt. Er ist halt auf viele Zulieferer angewiesen die das verzögern könnten. So What. :unamused:

Ich frage mich nur, weshalb Tesla den geplanten Produktionstermin auf Mitte 2017 vorverlegt hat, anstatt bei Ende 2017 zu bleiben… das deutet doch eher darauf hin dass sie sehr wohl im Zeitplan sind :wink:

Ich denke eher es bedeutet Tesla sah sich gezwungen das zu tun um Abwanderung zu inzwischen alltagstauglichen Alternativen und die solchen die im nächsten Jahr dazukommen zu stoppen. Fortschritt durch Ankündigung, von Audi gelernt :wink:

+1

Ich glaub auch nicht, dass Tesla den Zeitplan beim M3 einhalten kann. Es wird ganz sicher zu Verzögerungen beim RampUp kommen.
Tesla wird Ende 2018 noch nicht auf 500k/a kommen, sondern erst gegen Ende 2019, glaub ich. Sei es wegen Batterien oder anderer Lieferengpässe, oder wegen mangelnder Kapazitäten oder Problemen bei den eigenen Produktionslinien etc.
Allerdings halte ich die o.g. Zahlen des Analysten von nur 60k in 2019 und nur 130k in 2020 für totalen Quatsch.

Ich hab auch nach der Ankündigung eines vorgezogenen RampUp immer mit Auslieferung meines M3 in Q3-Q4 2019 gerechnet. Solange muss mein alter Golf noch durchhalten … :neutral_face:
Sollte ein anderer Hersteller das M3 übertrumpfen können bei Lieferzeit-Preis-Gebrauchswert, und ein vernünftiges CCS-Netz an den BAB wirklich kommen, dann klebe ich auch nicht an meiner M3-Reservierung. :sunglasses:
Ach ja: mein M3 darf auch nicht mehr kosten als 40k€ brutto, das hab ich mir als Limit gesetzt. Sonst warte ich auf die schönen Töchter anderer Väter … :wink:

Ich sehe es ähnlich wie Elektroniker: Solange keine verfügbaren Alternativen (in Preis/Leistung/Reichweite/Design) verfügbar sind, freue ich mich auf das Model 3. Falls bis dann aber insbesondere BMW ein ähnlich attraktives Angebot hat, das verfügbar wäre, bin ich als „alter“ BMW-Fahrer schnell wieder weg.

Eine Lieferzeit nach Frühling 2019 wäre für mich ein Killerkriterium.

Unglaublich, wie ignorant doch einige Menschen sind. :laughing:

Adam Jonas ist einer der wichtigsten Analysten zu Tesla und ist auf Automobilbau spezialisiert. Er wurde hier übrigens mehrfach schon im Aktienthread zitiert. Aber sobald er mal nicht mehr absolut pro-Tesla ist, ist er scheinbar irrelevant. Wow.

Echt toll unsere postfaktische Zeit.

Welche Gründe gibt er denn an?
So eine dramatische Verfehlung der Liefermenge, die Teslas Untergang bedeuten kann, in den Raum zu stellen, ohne Gründe zu nennen - das nenne ich postfaktisch.

+1000!
Genau das ist hier das Problem.