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Müssen wir uns doch länger gedulden?

Ich gehe mal davon aus, dass Tesla aus den vergangenen Einführungen gelernt hat.

Was die frühen Tesla-Jünger vielleicht noch toleriert haben, können sie beim Model 3 ff. vergessen. Hier werden die Massenkunden angesprochen, die nicht so fehlertolerant sind.
Mag sein, dass die Produktion eben erst im Q4/17 anläuft und erst bis Q2/18 eine ordentliche Outputmenge erreicht, aber dann werden ggf. schmerzhafte Mengen an Reservisten wieder abspringen.

Klug wäre Tesla, sich genügend Puffer in den Projektplan eingebaut zu haben. Shareholder- und Analysten-Attention liegt ja nach wie vor auf dem Model 3 und weniger auf dem Storage Bereich (den ich nicht für viel weniger wichtig erachte).
Für den Storage-bereich werden ja schon fleissig die 2170-Zellen produziert. Ggf. müssen die halt die Storages runterdrosseln und dafür in Richtung Model 3 anschieben.

Ich glaube fast sogar, das Nadelöhr werden Fremont und/oder die Zulieferteile sein.

Das Datum „Mitte 2017“ kommt aus dem Conference Call: teslamag.de/news/tesla-juli2017- … odel3-8566
Produktionshochlauf dann Sommer/Herbst und Auslieferungen Herbst/Winter 2017. SO hatte ich es jedenfalls verstanden.

nehmen wir mal an jemand bestellt Ende Januar ein Auto. Dann wird das vermutlich im Juni übergeben. In den USA könnte es dann April - Mai sein. Da das M3 erst ENDE März vorgestellt werden wird kann ich mir stand heute nicht vorstellen dass wir in Q3 überhaupt Autos auf den Straßen sehen werden.

2018 wird der recht gut ausgestattete Ioniq electric mit um die 50 kWh für etwa 30.000€ (Style nach Abzug Kaufprämie&Händlerrabatt) auf den Markt kommen.
Ich denke der wird einiges Abräumen, v.a. wenn das M3 zeitlich oder finanziell über die Stränge schlagen sollte.

Ist auch eine Limousine, allerdings deutlich konventioneller/zahmer - der wird den Markt für EVs nochmal ordentlich anheizen.

2019 war doch von Anfang an mehr als wahrscheinlich. Zumindest in der Realität. Und für Europäer allemal.
Man vergleiche Mal die MX-Einführung ! Ende 2014, Sommer 2015, echt verfügbar dann allenfalls 2016. Weil das Ding nicht kam, habe ich noch einmal einen großen ICE-SUV gekauft (kaufen müssen). Und ich war sogar in den USA während mehrerer Urlaube unterwegs, um den Wagen in den Stores wenigstens mal zu sehen: Weder 2015 und auch nicht Anfang 2016 habe ich das hinbekommen.
Damit kommt allerdings Tesla mit dem M3 ins Fahrwasser anderer Hersteller, die zu diesem Zeitpunkt auch langsam liefern werden oder dann wirklich kurz davor stehen.(Audi, Jaguar, BMW sowieso, Mercedes, Japaner usw.).

Der ist heute schon am Abräumen, Jürgen Sangl aus Landsberg am Lech verkauft im Moment etwa 1,5 pro Tag:

goingelectric.de/forum/hyund … ml#p466013

Alles BEV, 75 bis 31.12.2017 und 57 bereits dieses Jahr. Hyundai hat den Markt völlig falsch eingeschätzt, sie dachten 75% Hybrid und 25% Elektro, tatsächlich ist es genau umgekehrt!

Hast du die vorherigen Posts eigentlich gelesen? Da wurde doch haarklein verargumentiert, warum einige Leute denken, dass das diesmal anders läuft. Man kann das einfach ignorieren und wieder dasselbe hinschreiben, klar. Aber wo sind die Argumente?
Inzwischen holt uns die Realität ein: Die Meldung vom Bau einer Pilotserie ab 20.2. beweist, dass Tesla im – oder sogar vor dem – Zeitplan ist. Nach Allem bin ich sicher, dass wir noch 2017 den Serienanlauf erleben werden, wenn auch vielleicht nicht den Beginn der Auslieferungen in Europa (ich rechne, als 31.3. -Vorbesteller mit spätestens März 2018).

Im Übrigen verstehe ich nicht, wo das Problem mit anderen Herstellern ist. Auch bisher, also bei den ICEs, gibt es einen Wettbewerb. Ich sehe bei den Studien der etablierten Hersteller bisher nichts, was auch nur annähernd so geil ist wie das Model 3 und erst recht nicht in dieser Preisklasse, Tesla wird auch in 3 Jahren eines der besten Angebote haben, auch wenn jetzt alle auf einmal ganz schnell ganz tolle Sachen machen.

Was gern vergessen wird: Tesla hat ein Supercharger-Netzwerk, das ständig wächst. So lange nichts ähnlich praktisches und alltagstaugliches gebaut wird, das für andere E-Autos kompatibel ist, bleibt das ein sehr gewichtiges Argument.

Was ebenfalls vergessen wird: Eine Gigafactory wird nicht zum Spaß gebaut. Wer E-Autos in nennenswerten Stückzahlen verkaufen will, braucht für die Akkus eine preisgünstige Quelle mit hoher Kapazität. Die Autoindustrie kümmert sich darum kaum. Und das beweist mir, dass nach wie vor alle Bemühungen in dieser Richtung Feigenblätter sind, um Quoten zu erreichen und zugleich Versprechungen, mit denen die Leute davon abgehalten werden sollen, baldmöglichst umzusteigen.

+1

@cer sehe ich ähnlich, wenn auch nicht so optimistisch mit europäischen Auslieferungen. Mein Tipp: Q3/2018 bei uns.

Wie gross ist eigentlich das Risiko dass die welche die M3 zuerst bekommen nach 6 Monaten auf der page lesen müssen dass es jetzt neuere stabile Technik mit mehr Leistung/Reichweite zum gleichen Preis gibt weil man gemerkt hat dass das erste Modelljahr noch so einige Mängel hat… Ich nehme mal an die fahren nicht mehrere Mio. km mit Prototypen in verschiedenen Gegenden der Welt um die Dinger zu testen… getestet wird bei den Erstbestellern :unamused:

Oder kann man beim M3 diesmal mit gutem Gewissen ein ausgeklügeltes Fahrzeug erwarten?

Das „Risiko“ beträgt natürlich 100%.

Richtig, deshalb nie einen Computer, digitalen Fotoapparat oder einen Tesla kaufen, den morgen gibt es was besseres…

Beim Computer sinds 1.000 € wenn das Ding Konstruktionsfehler hat die weg sind…beim M3 geh ich von 60.000€ + aus…

Ich würde nicht sagen nie einen Tesla kaufen. Viel eher sollte man dem langen Warten was positives abgewinnen: Je länger es dauert bis man ihn bekommt, desto besser wird er.

Auf diese Frage kann man nur mit gutem Gewissen sagen: nein!
Der M3 wird genau wie S und X permanent weiterentwickelt werden. Wenn dein bestelltes Fahrzeug ausgeliefert wird ist es mit 100%iger Sicherheit „veraltet“. Wenn du damit nicht leben kannst ist Tesla für dich der falsche Hersteller.

Sent from mTalk

Das find ich auch. Desto länger man wartet, desto eher wird etwas verbessert. Ich würde aber nicht zulange warten, denn mit der Zeitschiene bewegt sich genauso auch der Preiss. Und ich bin überzeugt, mit der Zeit wird es nicht günstiger :sunglasses:

Nun, es ist ja eben nicht so, dass die ersten MS und MX Schrottkarren waren, die jeder Fahrer heute gern loswerden würde es aber nicht schafft.
Vielmehr war es doch so, dass wenn etwas wirklich gravierendes auftrat (z.B. der Unterbodenschutz) alle betroffenen Fahrzeuge in die Werkstatt gerufen wurden und gefixt wurden.

Meine persönliche Vermutung ist folgende:
In den ersten 6 bis 12 Monaten ist die allg. Verarbeitungsqualität noch steigerungsfähig (siehe z.B. den entsprechenden MX-Thread). Davon werde ich in Deutschland aber nichts/kaum was mitbekommen, weil die hauptsächlich betroffenen Fahrzeuge von West nach Ost in den USA ausgeliefert werden und dann erst die „treuen“ Schon-Tesla-Kunden drankommen.
Wenn dann Ende 2018 ich dran bin ist das gröbste an Qualitätsmängeln raus.
Interessant könnte es werden wieviel Zeit zw. meiner Auslieferung und dem ersten Major-Upgrade vergeht und ob ich zu denen gehöre, die in die Tischkante beißen, weil zw. Auslieferung und Upgrade 6 Wochen lagen.

Was ich spannend finde ist wie über fast überall von 500.000 Einheiten 2018 geredet wird (presse). Dabei soll die Kapazität am Ende des Jahres so hoch sein.

Sie müssen um 500k Einheiten zu bauen ca 40k pro Monat bzw. 10k pro Woche bauen. Also müssen sie im Dezember 2017 die Produktion soweit im Griff haben um ab der 1. Woche 2018 10k Fahrzeuge rauszuhauen… Scheint mir ziemlich ambitioniert zu sein :slight_smile:

Nein, eben nicht! Das Ziel lautet Ende 2018 die Kapazität für 500.000 M3 pro Jahr zu erreichen. (Frei von mir wiedergegeben) Das heißt, wenn am 31.12.2018 1370 M3 produziert werden, ist das Ziel erreicht. 1370 [M3/Tag] x 365 [Tage/Jahr] = 500.050 [M3/Jahr]