Impressum / Datenschutz Regeln Cookies
TFF FORUM TFF E.V. SUPERCHARGE-ME
TFF Forum

Motorleistung durch Akku-Degradation verringert?

Wovon hängt denn eigentlich die volle Leistung ab? Vielleicht vom CAC Wert? Gibt’s da vielleicht einen Zusammenhang?
Nur mal so geraten:

  • bei CAC 150 ist die Leistung 300PS
  • bei CAC 100 ist die Leistung nur mehr 200PS
    Könnte das sein?

Was beeinflusst den die maximale Leistung?

Hilf mir mal: Welchen CAC meinst du?

er meint sicher Calculated Amp-hour Capacity…denn keiner wahrscheinlich kennt

der soll um die 150 haben…umso höher umso besser

hier auch schon was im Forum zum cac

Danke für den Hinweis. Den TFF-Thread hatte ich mit der Suche nicht gefunden und auch sonst nichts brauchbares im Internet.

Stefan
(member of CDAG)

Edit: Kann man das nicht einfach mit Akkukapazität übersetzen?

Ja Reichweite ist schon klar in Zusammenhang mit dem CAC Wert. Ich meine aber Leistung PS. Fühle irgendwie keinen Unterschied zwischen Standard und Performance. Es fehlt mir an „Wums“, also volle Leistung

Kannst du mal bitte erklären, was du unter dem CAC-Wert verstehst und wo du ihn abliest?

Also ich sehe den unter ESS im Service Menü. Habe soeben ein Bild davon gemacht und hier beigefügt. Meiner steht gerade bei 122,06 Ah, also schon nicht mehr so gut. Dachte dass das auch mit einer schwächeren PS Leistung zusammen hängen könnte.

wie alt is deiner ?

OK, ich verstehe das so:

  • Ein neuer Tesla Roadster hatte eine Akkukapazität (CAC = Calculated Ah-Capacity) von 150 Ah bzw. (x 400 V =) 60 kWh (laut Wikipedia jedoch nur 56 kWh)
  • Dein Roadster hat auf Grund der Akkualterung (Degradation) nur noch eine verminderte Akkukapazität von 122 Ah (= 48,8 kWh)

Deine Frage: Ist die Leistung des Elektromotors (in kW bzw. PS) von der Akkukapazität abhängig und durch die Akku-Degradation verringert?

Meine Antwort: Nein, das ist nicht der Fall. So wie auch bei einem Verbrenner die Motorleistung nicht vom Tankinhalt abhängt, sondern nur die Reichweite.

Einschränkung: Ich bin weder Roadster- noch Akku-Experte. Andere Foristen mögen mich korrigieren.

Ich schlage vor, den Titel dieses Themas wie folgt zu ändern, damit die Fragestellung klarer wird:
Motorleistung durch Akku-Degradation verringert?
Einverstanden?

1 „Gefällt mir“

das denk ich auch

1 „Gefällt mir“

Danke für die gute Antwort. Bitte Thema an geeigneten Platz verschieben - Danke

OK, Titel geändert; Foren-Verzeichnis „Roadster Technik“ war OK.

2010, hat aber eine andere Batterie aus einem Spenderfahrzeug erhalten. Vermutlich 2017, habe aber keine Details darüber

schwer dann generell was dazu zu sagen… hängt ja an soo vielen dingen - vor allem wie sehr der Akku gestresst wurde
wie er geladen wurde
bis zu welchem soc entladen
usw usw

ich kann aber folgenden Vergleich ziehen:

im Modellbau fliege ich (quadrocopter race) mit Li Ionen Akkus - bei denen merkt man schon Leistungseinbrüche bzw Einbußen, wenn, ja wenn der Akku des öfteren stark unter 3V entladen wurde und wenn er ein entsprechendes Alter hat und nicht die Zeit bekommen hat zu Ruhen für Zellausgleich, bzw, man ihn mit mehrfaches C wieder geladen hat….

warum sagte ich aber, dass ich nicht glaube, dass es beim Tesla auch so ist ?
Nunja… ich fliege mit 1s bei kleinen coptern bis 4 oder 5s im grossen copter bis 6s im heli
aber im Tesla sind ja sehr sehr viele Zellen verbaut… da wird das meiner Meinung nach diesen Unterschied nicht geben - ausser man hätte einen Akku der mehrfach unter die Zellenmindestspannung gefahren wurde… dann wäre der Akku aber kaputt, und das würdest dann extremst in der Reichweite merken - und so Sprünge wie von 80% auf 50% soc innerhalb kürzester zeit

1 „Gefällt mir“

Da hänge ich mich auch Interesse auch mal mit ran. Habe zwar weder einen Roadster noch ein BEV(ist in „Arbeit“) aber bin ebenso passionierter RC „E“ Pilot und Fahrer(nutze die in Flächenfliegern, Quadro und Oktokoptern(dort auch eine zeitlang gewerblich), RC Autos 1:8 und 1:10(auch 1:18) und ab und zu RC Boot.

Bei den Flächenfliegern habe ich immer „Buch“ geführt wie oft welcher Akku(LiPo, davor NiCd, dann NiMH) eingesetzt wurde und WICHTIGER - wie leer er wurde und wie oft er so leer wurde(früher hatte man ja keinerlei Feedback von der Telemetrie wieviel Saft noch da ist und es ging nach „Gefühl“).
Letztlich wußte man nach wievielen Minuten man, je nach Flugstil, runter mußte um das ganze noch kontrolliert machen zu könnnen.
Und ja, da wurde bei einem alten Akkupack gerne mal 99% Ladung(mit dem LiPo Tester) angezeigt, kaum war man in der Luft merkte man wie bei Vollgas die Leistung klar abnahm und man mußte schnell in die Platzrunde um noch zurück zum Platz zu kommen.
D.h., ja, Zellalterung hat klaren Einfluß auf die Motorleistung, VOR allem wenn Spitzenströme(also Vollgas) gezogen werden. DA merkt man dann recht schnell wenn ein Akku alt wird(und dieses „Wissen“ hält mich immer wieder vom Kauf eines BEV ab, u.a. - da bestelle ich mir nicht schnell vom HK Chinesen mit EU Warehouse ein neues Akkuset um wenig Geld).

Bei den Quadrokoptern(DJI) merkte man das auch, der Hersteller gab da immer mehrere 100 Zyklen „Lebensdauer“(der 70% Humbug) an, im echten Leben und Landungen immer zwischen 10 und 20% Restkapazität schaffte ich es NIE mit einem Akku mehr als 60 Zyklen zu fliegen bevor es zu riskant wurde(abrupte Leistungsverluste). Meist „starben“ die Akkus bei mir(gewerblich) innerhalb der Garantie und DJI hat sie mir immerhin ersetzt.

Beim Oktokopter den ich damals als einer der ersten in Italien 2011 eingesetzt habe war es noch kritischer(klar, höhere Ströme, größere Massen bis zu 5 kg max die auch oft ein wenig überschritten wurden dann aber mit sanftem „Gasfinger“). KEIN Akku hielt mehr als 50 Zyklen um danach noch als „flugtauglich“ eingestuft zu werden. Danach wanderten die Dinger zu meinen RC Cars(beim Auto ist es relativ entspannt wenn es nach Vollgas ausrollt weil die Stromspitze die Zellen hat einbrechen lassen und der Regler dann „dichtmacht“).

Ich denke meine RC „E“ Erfahrung(seit den mittleren 90ern mit den ersten NiCd Akkus, mir gingen die Stinker im Modellflug/fahren immer auf die Nerven) halten mich jetzt noch immer ab ein BEV zu kaufen weil ich skeptisch bezüglich der Akkus bin(die alten Model S „singen“ ja ein bißchen ein Lied davon).
Aber ich würde klar behaupten - ohne das außer mit eigenen Erfahrungen belegen zu können(LiPo ist nun mal LiPo, die Zellen altern, werden sie „schlecht“ behandelt altern sie noch schneller, ist es kalt ist es sowieso eine katastrophe - ist es wiederum zu warm auch wieder) - ein alter Akku hat ganz klar Einfluß darauf wieviel ein daranhängender E-Motor noch leisten kann.
Und die Elektronik(obwohl bei BEV sicher mehr ausgereift als im RC Flug obwohl die moderne Telemetrie einem auch hier schon viel vermittelt wenn man Erfahrung hat - da erkennt man auch schnell einen „ausgelutschten“ Akku, z.b. an den Spannungseinbrüchen wenn man Volllast gibt) erkennt das oft nicht gut genug.

@chris_v schreibt es oben ja auch schon so schön - Balancing ist wichtig. Noch wichtiger ist es nicht zu oft(besser gar nicht) über 1C zu laden. DAS killt die Zellen nämlich richtig.

Gewerblich habe ich mir mit SEHR vielen Akkupacks weitergeholfen(es mußte ja sicher sein, man stelle sich vor das 20.000 Euro Trum mit 5 kg und teurer Kamera schlägt mitten in der City wo ein) - die außschließlich mit max 1C geladen wurden. Trotzdem hielten die nicht sehr lange. Und gelagert wurden die Dinger bei ca. 3,75V/Zelle und erst vor dem Einsatz(ist ja beim aktuellen BEV nicht anders) wurde vollgeladen.

Irgendwie habe ich das Gefühl das die LiPo Technologie für BEV nicht der Weisheit letzter Schluß sein sollte. Zu empfindlich.

1 „Gefällt mir“

:smiley: noch ausführlicher geschrieben … genau das wollt ich auch aussagen mit meinem post

1 „Gefällt mir“

Auch wenn ich mir sicher bin, dass du bzgl. RC-Flug mehr Erfahrung als ich vorweisen kannst, hinkt der Vergleich doch etwas. Antriebstechnik auf LiPo-Basis mit einem Tesla zu vergleichen entspricht einem Vergleich von Dragster zu Porsche. Und ich bin mir sicher ein Dragster-Motor hält nicht einmal 60 „Zyklen“. Trotzdem sorge ich mich nicht um die Zuverlässigkeit des Verbrennungsmotors im Allgemeinen.

Die Akkuchemie ist ganz anders ausgelegt. Die des LR/P aber erst recht auch die des SR+. Zudem reden wir selbst bei einem M3P von einer C-Rate von 2 (Dauerleistung 30 Minuten) bis 5 (Volllast). Da sind wir sehr weit weg von den üblichen Lipo-Entladeraten (50+ C). Wobei ich zu einem MP3 mit 4MW auch nicht nein sagen würde :smiley:

schaut doch einfach, wieviel kW euer wagen beim beschleunigen rauslässt - besser bei hoher dauerleistung/höchstgeschwindigkeit, also konstanter höchstleistung.
das zeigerinstrument halte ich für recht brauchbar. jedenfalls korrespondieren die kW gut mit dem angezeigten strom x spannung (ich gehe da von 380V aus).

aber: die akkutemperatur macht auch ne menge leistungsreserven flott. schon bei 15° C ist die karre spürbar träger als bei 25° C oder gar 30°C akkutemperatur.

1 „Gefällt mir“