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Morgige Auslieferung von Tesla abgesagt, rechtlich zulässig?

könntest du das genauer erklären?

10:00

Das ist Blödsinn was Du hier schreibst!

Weil der M3 aus einer Konfiguration zusammen auf Bestellung gestellt werde kann, bleibt das Widerrufsrecht erhalten!

Es sind schon mehrere Gerichtsurteile über Notebook/PC Bestellungen gesprochen, wo die Händler versucht haben, das Widerrufsrecht auszuhebeln.
Deshalb räumt auch Tesla in der AGB das 14 tägige Widerrufsrecht!
Im Forum sind auch Beiträge von Nutzern, die die Auto-Lieferung binnen 14 Tagen widerrufen haben.

Google, dann weiss Du auch!

Der Ton macht die Musik. :wink:

Also wenn man hier ein paar THemen verfolgt, scheint es in Zeebrugge direkt zu stocken? Na mal sehen, was, warum und wieso. Und hoffentlich ändert sich das schnell.

Ich kann trotzdem nicht wirklich nachvollziehen, wie man „volles Risiko“ gehen kann und sein bisheriges Fahrzeug im Vertrauen auf den Liefertermin abgibt/veräußert. :question:

Bei den ganzen Absagen hier, könnte wohl auch das Frachtschiff mit den Fahrzeugen gekentert oder in einem schweren Sturm zum Ändern der Route gezwungen worden sein.
Reine Spekulation meinerseits.
Aber gab es das schon mal so?
Oder ist das eher normal!

Hier hast du fast fünfhundert Forenseiten dazu was seit Februar so mit den Lieferungen nach Europa so passiert ist.

Die aktuell letzten zwei bis drei Seiten dort sollten eigentlich alles erklären was da los ist.

„Nebenan“ im Schifftracking-Thema geht es unteranderem gerade darum. Das heutige Schiff liegt seit vier Stunden vor der Hafeneinfahrt vor Anker.
Weiterhin eben einen Kommentar gelesen, dass wohl mehrere Fahrzeuge in Zeebrugge festhängen, wie behauptet wurde schon länger. Was da wie stimmt…fährt mal ein user zum Hafen und macht Bilder? :smiley:

Danke für den Hinweis!
Ganz knapp überflogen.
Dann fehlen im Grunde also nur Kapazitäten bei den Anlagestellen und bei den Hafenarbeitern?
Aber das ist hier ja OT.

Frechheit dann bist du vor mir, ich um 10:30 :laughing:

Hallo Leidensgenossen,

um die Zeit bis zur Auslieferung meines CPO zu überbrücken darf ich Euch gerne meine rechtliche Einschätzung mitgeben: Es spricht viel dafür, dass die Mitteilung eines bestimmten Abholtermins eine verbindliche Konkretisierung der Leistungsverpflichtung von Tesla darstellt. Diesen Termin dann kurzfristig abzusagen, dürfte eine Pflichtverletzung darstellen und den Verzug begründen. Daher besteht meines Erachtens ein Anspruch auf den kausal auf dir Verzögerung zurückzuführenden Schaden, zB. Nutzungsausfall oder Mietwagenkosten, unnötige Versicherungsaufwendungen etc. Ich berichte gerne wie es damit bei meinem Fall weitergeht :wink:

Beste Grüße
Christoph

Die WiKi Summary lese ich so:

Seit April 2019 haben alle Model 3 „FSD Hardware 3.0“
Damit kam der „2019 Autopilot“ AP. Die Features sind nicht gleich wie beim
„2016 Enhanced Autopilot/Full Self-Driving Capability“, die bis zur FSD Hardware 2.0, 2.5 galten.

Fazit: Enhanced Autopilot EAP gibts nicht mehr und
Full Self Driving FSD kostet 6.300 € Aufpreis. Das verschenken die nicht.

Was verlangen wir dann von Tesla als „Verspätungszuschlag“?

Aber nur wenn es ein verbindlicher Termin ist. Sobald voraussichtlich oder ähnliches steht hast du keine Chance. Und auch dann musst du Tesla wohl erst in Verzug setzen: Also Mahnung schreiben mit Fristsetzung zur Auslieferung. Wenn auch dieser Termin verstreicht sieht es gut aus. Zumindest was Mietwagenkosten angeht. Alles andere geht auf deine eigene Kappe.

Aus meiner Termin-Email damals:

Datum und Uhrzeit sind Richtwerte. Tesla haftet nicht für Kosten im Zusammenhang mit umgeplanten Terminen.

Die Angabe eines konkreten Datums mit Uhrzeit durch einen bloßen Zusatz völlig zu entwerten erscheint wir im Hinblick auf § 242 BGB etwas einseitig auf Kosten des Käufers gedacht. Als Käufer muss man ja Dispositionen treffen, um seinerseits den Termin wahrnehmen zu können. Daher würde mich das erst einmal nicht abschrecken.

Mit der Mahnung ist das so eine Sache. Sicherheitshalber empfehle ich sie in der Regel zusätzlich. Vorliegend spricht viel dafür, dass sie über § 286 Abs. 2 Nr .1 BGB entbehrlich ist.

Vergesst aber bei dem ganzen Paragraphen gehoppel hinterher den Spass am Wagen nicht…

:laughing:

:smiley: Genau, sehe ich auch so. Aber es gibt ja Leute die mit den §§-Zeugs durchaus auch Spaß haben :nerd:

Das stand in meiner ersten Ankündigungsmail für einen konkreten Termin mit Uhrzeit die ich 13 Tage vor der Auslieferung erhielt auch. Die Mail kam von Delivery ohne dass eine konkrete Person als Absender genannt wurde,

Nach der Mail bekam ich wenige Tage vor dem Termin einen Anruf wo nochmal alles durchgesprochen wurde und nach diesem Anruf bekam ich drei Tage vor dem Termin eine Mail, in der der Termin verbindlich bestätigt wurde. Die Mail war dann vom Account der Person gesendet, mit der ich gesprochen hatte. Ich hatte explizit darum gebeten die Angaben nochmal per Mail zu erhalten, da ich den Anruf erhielt, als ich gerade im Auto unterwegs war. Weiß also nicht, ob die Mail mit der verbindlichen Bestätigung Standard ist oder nur auf expliziten Wunsch versendet wird.

Gruß Mathie

Ich habe alle Zeit der Welt. Bin 52, da lasse ich mich nimmer stressen.
Die Zeiten sind vorbei.

Als wir vor knapp 3 Jahren unser zweites MS in MUC /Feldkirchen abholen wollten, war es in ganz MUC nicht auffindbar. Wir hatten per E-Mail ca. 7 Tage vorher einen Abholtermin mit Uhrzeit bekommen. 1 Woche später konnten wir es abholen. Ich war verärgert, aber dass man mit §§§ und Entschädigungen einen zugegeben ärgerlichen Umstand handeln will, kam mir nie in den Sinn. Eine Woche später stand es zur Abholung bereit und wir sind nach ca. 75.000km sehr zufrieden. Das Auto entschädigt einfach für das Chaos in Service, Logistik etc.
Grüße Karl