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Morgige Auslieferung von Tesla abgesagt, rechtlich zulässig?

Hey, das ist nen Tesla-Klo mit Sentry Mode und Autopilot! :laughing:

Meinte natürlich die Wallbox! :wink:

Dann sollte Tesla diesen Absatz am besten aus dem Kaufvertrag rausnehmen :laughing: - bei mir steht das nämlich dort drin.

Tja, die hatte man mir auch (mündlich) in Aussicht gestellt. Nach Auslieferung wollte man davon nichts mehr wissen :angry:

Deswegen habe ich darauf bestanden, dass sie mir das per Mail bestätigen. :wink:

Meine Auslieferung für den 29.11. in Hamburg wurde ebenfalls gestern abgesagt. Neuer Termin nun 10.12.2019.
Bin stinksauer, weil der 29.11. fest vereinbart und bestätigt wurde. Da ich mein bisheriges Fahrzeug daher morgen abgebe, muss ich mir nun einen Leihwagen nehmen. Ich erwaret daher von Tesla eine entsprechende Kompensation der entstehenden Kosten.
Leider bin ich als Vielfahrer auf ein Fahrzeug angewiesen und kann auch nicht auf Alternativen ausweichen.
Ich bin gespannt wie sich Tesla hierzu verhält.
Wenn ich den Thread richtig verfolgt habe, müssen am 10.12. schlagartig eine Menge neuer Tesla auf den Straßen auftauchen.

Edit (27.11.)
Das ärgerliche dran ist, dass ich nach der Bekanntgabe des voraussichtlichen Liefertemins (19. - 26.11.) im Gespräch mit InsideSales zunächst den 25.11. vorgeschlagen bekommen habe und dann den 29.11. festgelegt hatte. Diesen hatte ich dann auch per Mail als Liefertermin erhalten, im Konto wurde dieser eingetragen und eine neue Rechnung wurde mit dem Liefertermin versehen.
Dann musste ich doch von einer verbindlichen Lieferzusage ausgehen.

In meinen heutigen Gespräch wurde mein Ansinnen abgewiesen. :cry:

Ja den 10.12. liest man hier sehr oft, ich glaube ehrlich gesagt aber nicht daran. Auch wenn das überall an verschiedenen Destinationen ist. Ich z.B. und ein zweiter Forumskollege haben den 10.12. in Wien. Viele in Deutschland, einige in München. Das da echt überall die LKWs zeitgleich ankommen :question: :question: Also auf 1-2 Verschiebungen würde ich mich noch fast einstellen.

könntest du das genauer erklären?

10:00

Das ist Blödsinn was Du hier schreibst!

Weil der M3 aus einer Konfiguration zusammen auf Bestellung gestellt werde kann, bleibt das Widerrufsrecht erhalten!

Es sind schon mehrere Gerichtsurteile über Notebook/PC Bestellungen gesprochen, wo die Händler versucht haben, das Widerrufsrecht auszuhebeln.
Deshalb räumt auch Tesla in der AGB das 14 tägige Widerrufsrecht!
Im Forum sind auch Beiträge von Nutzern, die die Auto-Lieferung binnen 14 Tagen widerrufen haben.

Google, dann weiss Du auch!

Der Ton macht die Musik. :wink:

Also wenn man hier ein paar THemen verfolgt, scheint es in Zeebrugge direkt zu stocken? Na mal sehen, was, warum und wieso. Und hoffentlich ändert sich das schnell.

Ich kann trotzdem nicht wirklich nachvollziehen, wie man „volles Risiko“ gehen kann und sein bisheriges Fahrzeug im Vertrauen auf den Liefertermin abgibt/veräußert. :question:

Bei den ganzen Absagen hier, könnte wohl auch das Frachtschiff mit den Fahrzeugen gekentert oder in einem schweren Sturm zum Ändern der Route gezwungen worden sein.
Reine Spekulation meinerseits.
Aber gab es das schon mal so?
Oder ist das eher normal!

Hier hast du fast fünfhundert Forenseiten dazu was seit Februar so mit den Lieferungen nach Europa so passiert ist.

Die aktuell letzten zwei bis drei Seiten dort sollten eigentlich alles erklären was da los ist.

„Nebenan“ im Schifftracking-Thema geht es unteranderem gerade darum. Das heutige Schiff liegt seit vier Stunden vor der Hafeneinfahrt vor Anker.
Weiterhin eben einen Kommentar gelesen, dass wohl mehrere Fahrzeuge in Zeebrugge festhängen, wie behauptet wurde schon länger. Was da wie stimmt…fährt mal ein user zum Hafen und macht Bilder? :smiley:

Danke für den Hinweis!
Ganz knapp überflogen.
Dann fehlen im Grunde also nur Kapazitäten bei den Anlagestellen und bei den Hafenarbeitern?
Aber das ist hier ja OT.

Frechheit dann bist du vor mir, ich um 10:30 :laughing:

Hallo Leidensgenossen,

um die Zeit bis zur Auslieferung meines CPO zu überbrücken darf ich Euch gerne meine rechtliche Einschätzung mitgeben: Es spricht viel dafür, dass die Mitteilung eines bestimmten Abholtermins eine verbindliche Konkretisierung der Leistungsverpflichtung von Tesla darstellt. Diesen Termin dann kurzfristig abzusagen, dürfte eine Pflichtverletzung darstellen und den Verzug begründen. Daher besteht meines Erachtens ein Anspruch auf den kausal auf dir Verzögerung zurückzuführenden Schaden, zB. Nutzungsausfall oder Mietwagenkosten, unnötige Versicherungsaufwendungen etc. Ich berichte gerne wie es damit bei meinem Fall weitergeht :wink:

Beste Grüße
Christoph

Die WiKi Summary lese ich so:

Seit April 2019 haben alle Model 3 „FSD Hardware 3.0“
Damit kam der „2019 Autopilot“ AP. Die Features sind nicht gleich wie beim
„2016 Enhanced Autopilot/Full Self-Driving Capability“, die bis zur FSD Hardware 2.0, 2.5 galten.

Fazit: Enhanced Autopilot EAP gibts nicht mehr und
Full Self Driving FSD kostet 6.300 € Aufpreis. Das verschenken die nicht.

Was verlangen wir dann von Tesla als „Verspätungszuschlag“?

Aber nur wenn es ein verbindlicher Termin ist. Sobald voraussichtlich oder ähnliches steht hast du keine Chance. Und auch dann musst du Tesla wohl erst in Verzug setzen: Also Mahnung schreiben mit Fristsetzung zur Auslieferung. Wenn auch dieser Termin verstreicht sieht es gut aus. Zumindest was Mietwagenkosten angeht. Alles andere geht auf deine eigene Kappe.

Aus meiner Termin-Email damals:

Datum und Uhrzeit sind Richtwerte. Tesla haftet nicht für Kosten im Zusammenhang mit umgeplanten Terminen.

Die Angabe eines konkreten Datums mit Uhrzeit durch einen bloßen Zusatz völlig zu entwerten erscheint wir im Hinblick auf § 242 BGB etwas einseitig auf Kosten des Käufers gedacht. Als Käufer muss man ja Dispositionen treffen, um seinerseits den Termin wahrnehmen zu können. Daher würde mich das erst einmal nicht abschrecken.

Mit der Mahnung ist das so eine Sache. Sicherheitshalber empfehle ich sie in der Regel zusätzlich. Vorliegend spricht viel dafür, dass sie über § 286 Abs. 2 Nr .1 BGB entbehrlich ist.