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Monatliche Kosten

Hallo zusammen,

bin neu hier :smiley: habe mal fragen an euch Tesla Fahrer.

Mein Vater hat ein Model S 85D und ich bin momentan am überlegen mir auch ein Tesla Model 3 anzuschaffen.
Bin halt noch etwas neugierig ob das was für meine Jährliche Fahrleistung von 50tkm ist ein Model 3.

Würde gerne mal wissen was ihr so an Strom monatlich bezahlt für eure Model 3 damit ich so ein kleinen überblick habe was auf mich zu kommt.
Und halt so generelle an Kosten im Monat.

Habe momentan ein Diesel und keine Lust auf ca 650€ im Monat zusätzlich zum Auto an Sprit abzugeben.

Entschuldigung wenn es schon so ein Thema geben sollte

Grüße aus der Eifel :smiley:

Hey,

ich fahre seit April ein Model 3 und hab mittlerweile 31.000km.

Wenn du 50.000km pro Jahr fährst wäre für mich eine relevante Frage, fährst du oft über 350km am Tag. An diesen Tagen musst du in Zukunft zwingend 15-20 Minuten länger rechnen + dein Gasfuß auf 150kmh kultivieren um soweit zu kommen.
Wer davor einen Diesel hatte und noch jung ist, ist eventuell anderes gewöhnt. Wenn du wie ich selten über 350km weit fährst tankst du quasi nicht mehr / startest daheim immer VOLL.

Als realistische Stromkosten würde ich mal 25kwh pro 100km ansetzen, wenn du ihn wie ein 180PS Diesel fährst aber es bei 150kmh auf der Autobahn gut sein lässt. Da sind die Ladeverluste schon drin.
Bedeutet grob 7,5€ für Strom pro 100km.

Nun wird es gleich Leute geben die das Auto mit 20kwh oder mit 17kwh fahren, wenn du Spass & vollen Komfort haben willst sind die 25kwh fällig.

Der Strom ist aber nur 1/2 der Wahrheit, wenn du das volle Potential des Fahrzeuges immer mal wieder ausreizt, benötigst du alle 10.000-13.000km spätestens einen neuen Satz Reifen. Und der Kostet bei den Reifen die ich für das Fahrzeug empfehle nun mal ca. 900€ inkl Montage. Nehmen wir an dein rechter Fuß ist nicht ganz so schwer, dann sind es 4 Sätze pro Jahr > 3.600€

Bei 500*7,5€ für Strom = 3750€ siehst du das der Strom ungefähr die Hälfte deiner laufenden Kosten aus machen wird.
Dazu kommt natürlich der hohe Anschaffungspreis + Wertverlust.

Ums knapp zusammen zu fassen, aus meiner Sicht ist das Model 3 kein Fahrzeug wo Geld gespart wird.
Da ist ein Bmw 320d lange zeit billiger, da es ihn eben gebraucht für 20-30.000€ gibt, und er viel weniger Power hat.

Wenn du allerdings dich gerne zeitweiße Chauffieren lassen möchtest (Autopilot klasse auf der AB), und das nötige Kleingeld dafür hast, kann ich dir das Auto empfehlen.

Viel Spass, und nun dürfen alle auf mich einprügeln :slight_smile:

  • fahr ihn nicht Probe, wenn du noch keine Wohnung / Haus abbezahlt hast, du kaufst ihn dann eh :smiley:

Also ich glaube, dass ksspeedstar da schon sehr großzügig gerechnet hat, es hängt wirklich sehr von der Fahrweise ab. Ich fahre eher gemütlich, mein Durchschnittsverbrauch liegt tatsächlich bei 17kWh, wobei man die Ladeverluste, Aufheizen, Vampirverlust…schon noch berücksichtigen muss.
Das mit den 10 000-13 000km spätestens einen neuen Satz Reifen beschreibt eher die Fahrweise, meine beiden Sätze (Winter/Sommer) sind nach 22 000 noch tadellos.
Ich bereue es keine Sekunde, den alten Diesel abgegeben zu haben, aber Geld gespart hab ich dadurch nicht! weil man das mit einem Fahrzeugwechsel auf Neufahrzeug wohl nie schön rechnen kann! :smiley:
Hab es aber in keiner Sekunde bereut und das Auto macht auch bei verhaltener Fahrweise viel Spaß!

Bin selber ein Model S 85 60tkm in einem Jahr gefahren und nun ein M3 P, das bekommt auch min 50tkm pro Jahr.
Verbrauch bei beiden Autos rund 20 kWh/100km. Nicht 25. Da viel Langstrecke dabei ist, Laden am SuC auf der AB. Bislang habe ich keinen cent dafür bezahlt, das S war kostenlos und beim 3 hatte ich freie km. 33 cent in Deutschland, Euro Ausland meist nur 24cent

Man kann also 30 cent x 20 rechnen, 6€ pro 100km. Keine Ölwechsel, kein Bremsentausch alle 20tkm, keine Verbrennerkosten, keine Sorgen.

Bei mir werden zudem 50% des eigenen Stromes selber durch eine PV auf dem Dach erzeugt. Da Autos heute mit Strom laufen ist so eine Anlage auf dem eigenen Dach schon praktisch.

Edit: Reifen halten 25-35tkm auf dem Tesla

Ich fahre zwar kein Model 3, sondern ein S 85D muss aber sagen, dass ich einen neuen Reifensatz nach 10-13.000km schon als nicht „ganz normal“ einstufen muss!

Da musst du wahrscheinlich bei jeder Ampel mit vollem Schub starten - das macht „normalerweise“ keiner und bei jeder Kurve mit quitschenden Reifen durchbrausen.

Ich bin ein sehr zügiger Autofahrer - in Tirol auf der AB mit 130 unterwegs und im letzten Winter mit den weichen Winterreifen ca. 15.000 km gefahren und habe noch nicht einmal die Hälfte des Profiles abgefahren und das mit dem um einiges schwereren Model S!!!

Hey,

wenn jemand hier 20kwh schreibt laut Bordcomputer, dann sind es schon Richtung 22 real wenn man von 10% Ladeverlusten ausgeht.

Dazu kommt das das Fahrzeug einfach immer Strom benötigt, für Komfort, auf den du dann nicht verzichten wirst.
Vorkühlen im Sommer, Vorheizen im Winter… Am Schluss liegt die Wahrheit über 20, bei sportlicher Fahrweise noch deutlich höher. (im Winter real über 30, ohne das du viel tun musst, zumindest in der Kurzstrecke) > viele werden eine böse Überraschung bei der Stromrechnung haben :slight_smile:

Laden am SUC umsonst, trifft beim Model 3 nicht mehr zu.
Vielleicht wäre für dich ein Model S mit Free SUC sogar die bessere Wahl, wenn du viel AB fährst.

Worauf ich nur hinaus will ist, rechne es dir nicht schön.
Ob mit 17 oder mit 25kwh pro 100km, ob mit 10 oder 20.000km Reifen Haltbarkeit, das Model 3 geht ins Geld.

Grüße
Klaus

Ganz kurz und einfach ausgedrückt:

Ich habe im Monat 60% geringere Kosten für „Treibstoff“ als vorher (ca. 20.000 km im Jahr). Das hängt jedoch stark davon ab, wo du lädtst. Ich lade auch öfter mal beim Supermarkt, da ist es kostenlos.

Du zahlst 10 Jahre lang keine KfZ-Steuer mehr. Die Wartungskosten sind wesentlich geringer, was sich aber besonders langfristig bemerkbar macht. Bei meinem alten Auto wären immer mehr kostspielige Reparaturen fällig gewesen. Was du dir außerdem sparst, sind Verschleißteile und laufende Kosten wie Bremsbeläge, Zündkerzen, Ölwechsel, Kundendienst.

Dass man angeblich öfter neue Reifen braucht, ist in meinen Augen kein Argument. Das hängt nicht vom Auto ab, sondern von deinem Fahrstil.

Wenn du es dir also leisten kannst, macht der Kauf auf jeden Fall Sinn.

Bei meinen 28000 km spare ich pro Jahr ca. 4000 Euro an Kosten im Vergleich zu einem Diesel. Ist aber auch gewerblich, also 0,5% Regelung eingerechnet. Allein, dass die Wartung weg fällt macht schon 600 Euro aus.

Hey ,

danke für die Antworten :smiley: .
Das Model S von meinem Vater ist schon geil und auch groß , aber ich bin halt 1,94m Groß und habe leider nicht das geld für einen Model S. Mein Vater sein 85D hat kein SUC frei mehr er muss jedes mal dafür bezahlen.

Was mir sehr beunruhigt ist halt der Stromverbrauch. Ich fahre jeden Tag bis nach Luxemburg und das fast nur AB , jeden Tag 184km.
Letztens mit dem Model S sind wir gefahren nach Luxemburg zum Store und sind gestartet mit 340km Reichweite und sind wieder Daheim angekommen mit ca 135km also fast genau verbraucht.

Habe eine Mietwohnung ohne Starkstromanschluss… :cry:

Hey,

Danke für die Antworten :smiley:

Also mein Vater sein Model S hat kein SUC free mehr er zahlt dafür. Das Model S ist ja schon Geil aber auch sehr teuer für mich und mein Geldbeutel dah ist mir ein Model 3 sehr recht.

Ich fahr am Tag zur Arbeit 184Km insgesamt. Arbeite in Luxemburg :smiley:

Habe eine Mietwohnung ohne Starkstromanschluss also nur Hausanschluss … :astonished:

Mir ist es halt nur sehr wichtig ob ich weniger im Monat zahle für ein Model 3 anstatt für ein Diesel???

Grüße aus der Eifel

Die Rechnung mit 25 kWh inklusive aller Lade und Vampirverluste ist schon richtig. Verbrauche auf der Autobahn im Durchschnitt 22kWh und fahre immer 150 wenn es geht. Ansonsten 15kWh im Sommer und 17kWh im Winter. Allerdings bezahle ich aktuell zu Hause 25 Cent mit Maingau und unterwegs maximal 25 Cent mit Maingau oder bei Ionity deutlich weniger. (Im Moment noch 11-12 Cent pro kWh, das ändert sich aber am 1.2.20) Wenn ich 50000 km im Jahr fahren würde und keine PV Anlage hätte, käme mir ein 2 Tarifzähler wie bei einer Wärmepumpe ins Haus. Der Strompreis liegt da bei ca. 20 Cent pro kWh also bei 5 Euro für 100 km. Das ist unschlagbar und folgende Kosten entfallen auch:

  • KFZ Steuer (-300)
  • Versicherung fürs Model 3 kostet bei mir die Hälfte von meinem Passat den ich vorher hatte (-300)
  • Keine Wartungsinspektionen, kein Tausch der Bremsbeläge oder Scheiben, Kein Ölwechsel usw. (-600)
  • deutlich geringerer Wertverlust
  • 5 Euro pro 100 km für Strom anstelle von 10 Euro für Diesel (sind bei 50000 km -2500)
    Macht bei meiner Rechnung 3700 Euro im Jahr Einsparung ganz zu schweigen das man ein Elektroauto locker doppelt so viele km fahren kann wie einen Diesel bis man ein neues braucht!
  1. Was für einen Diesel fährst du jetzt?
  2. Wie setzen sich die Kosten von 650 € / Monat zusammen?
  3. Kannst du am Ziel in Luxemburg laden?

Weniger? Definitiv. Aber ob das viel sein wird hängt sehr stark von dir ab. TCO sinkt bei einem Elektro schneller pro km als bei einem Diesel. Aber sie ist am Anfang höher. Bei deiner km Jahresleistung dürfte das recht fix gehen.

Vielleicht würde ich einmal selbst einen Taschenrechner zu Hilfe nehmen. Du kennst Deine Bedingungen ja am besten. Kalkulier ca. 20 kWh/100 km. Strom öffentlich bekommt man für 0,29/kWh, im Ausland billiger.

Meiner Meinung nach ist ein Model 3 IMMER billiger als ein VERGLEICHBARER Diesel. Nicht vergleichbar sind Diesel Kleinwagen mit 90 PS.

Das ist eine völlig absurde Frage. Was dich dein Auto jetzt kostet und was ein Model 3 kostet kannst du leicht selbst ausrechnen. Den Verbrauch des M3 hast du jetzt, alle restlichen Daten hast du ja selbst.

Ansonsten ist das Ergebnis völlig variabel, gegen einen gebrauchten Diesel wirst du aufgrund des hohen Wertverlustes beim Neuwagen M3 nicht rechnen können. Sprich den alten behalten wird zumindest bis zu einem gewissen Kilometerstand immer günstiger sein. Vergleichst du mit einem neuen bspw. Audi S5 (LP > 70 T€) sieht die Sache völlig anders aus.

VW Jetta III 1.9L TDI
Sprit am meisten ca 500€ und das Auto selber noch
Ja an einer öffentliche Ladestation

Ich komme zu ähnlichen Ergebnissen. Vor dem Model 3 hatte ich einen leistungsstarken Diesel mit 450 €/Jahr Steuern, jetzt nix. VK Versicherung vorher 1500 €/Jahr, jetzt 1000. Öl, Reifen & Bremsen & Service um die 2500 €/Jahr vorher, jetzt vllt. 1000 für Reifen. Spritkosten vllt. 3800 €/Jahr bei 40 tkm/Jahr, jetzt 2600 Stromkosten. Spart so um die 3500 €/Jahr.

Gruß vom Faxenmacher!

Man kann nicht die Frage stellen ob M3 oder Diesel und dann rechnen bei dem man ein M3 fährt wie die Sau. Da hinkt der Vergleich einfach. Schnell fahr kostet, geht auf den Strom, auf die Reifen, auf die Antriebswellen, selbst Bremsen und und und. Schnellfahren kostet.
Fährst du das M3 wie einen Diesel, nicht von der Pedalstellung sondern vom Tempo, und fährst du viel, rechnet sich ein M3 immer. Da musst du garnicht ins Detail gehen. Je mehr du fährst um so billiger wird es. Wenn du es bezahlen kannst von der Anschaffung hol dir ein M3, das Leben ist zu kurz um so lange Strecken zu dieseln.
Nur viel fahren und weder zuhause noch am Arbeitsplatz laden können ist eventuell ein NoGo. Das würde ich mir noch mal genauer anschauen.

der Diesel kostet 650€ im Monat (alles zusammen?)

nachdem der Wertverlust/Leasingrate/Kreditrate vom Model 3 im Monat schon 650€ Sind, wird das schwierig
wenn man nur aufs Geld schaut

nicht wenn man 4000km im Monat fährt.

Ein gebrauchter mit SuC free könnte aber auch bei der Fahrleistung eine Alternative sein