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Model Y - Fertigung/Produktion

Laut Tesla/EM war es ja eine Überlegung, wo man das Model Y fertigen wird - Fremont Tesla Factory oder Nevada Gigafactory 1.

Gemäß unbestätigten Berichten scheint die Entscheidung pro Fremont gefallen zu sein.

Das Model Y wird also aller Voraussicht nach im gleichen Gebäude wie das Model 3 gefertigt.

Was ja Sinn macht, wenn sich M3 und MY einen Großteil von Parts teilen.

Mich interessiert, ob alles andere dort für die zusätzliche Kapazität ausgelegt ist.

Lackierei, Logistik, Kapazität Emission/Immisionen, Umweltschutzauflagen etc. für mehr als 400.000 Fahrzeuge/Jahr.

~ 100.000 Model S&X
~ 350.000 Model 3
~ ¿¿¿.??? Model Y

Oder ob man irgendwann Fertigungsteile von Fremont auslagert.

Es gibt zwei Lackieranlagen in Fremont: die eine für Blechteile, die andere für Kunststoffteile
Diese wurden von einer deutschen Firma geliefert und es wurde gesagt sie seien für einen Durchsatz von 500.000 Fahrzeugen ausgelegt. Die Umweltschutzauflagen für die Lackiererei dürften auch in etwa soviele Stück erlauben.
Vielleicht kommen die Y für Europa nicht aus den USA

GF3 China?
Nä, lieber nicht. Und wenn ich richtig verstanden habe, soll GF3 vorwiegend Model 3 und später mal Model Y für China und Fernost produzieren. Von Europa war glaube ich nie die Rede

Vielleicht war das ja auch anders gemeint:

Wenn spätestens im Dezember der Spatenstich für die GF Europa im Saarland erfolgt, der Bau der Halle im Januar beginnt, dann könnten die ersten Y doch Ende September '21 vom Band rollen.

Informationen wie das Model Y aufgebaut sein wird:

Der Unterbau des Model Y wird im Gegensatz zum Model 3 aus Aluminium gefertigt was die Fertigung deutlich vereinfachen soll.
This change effectively means that initially, using two castings to make the structure will take the process from 70 parts to 4 (castings plus joiners), and once the “big” casting machine comes into operation, the process will have brought the process from 70 parts to 1 (casting only). Using casting over stamping reduces the weight of the Model Y, improves MHB (heat produced), lowers cost due to the smaller number of parts necessary, and significantly drops capital expenditure on robots.

teslarati.com/elon-musk-tal … ng-design/

Sehr interessant. Ich freue mich schon auf mein Model Y. Ob es nun aus China (wie mein Macbook) oder aus USA (wie mein Model 3) kommt ist mir dabei egal.

Eine GF Europa oder gar DE wäre super. Am besten direkt in Stuttgart neben Daimler :wink: — aber leider gibt es keine Anzeichen für einen Bau irgendwo in der EU dieses Jahr.

Saucool… Aber weil mein Hirn halt eben tickt, wie es tickt: was macht man im Schadensfall?

Dann wird es halt sehr schnell sau teuer oder nen Totalschaden. Is aber nicht das Problem von Tesla sondern das der Versicherungen bzw. Derer die die Prämien zahlen.

bei meiner Vollkasko inkl Haftpflicht und 290/1000SB nur 77€/Monat bin ich gespannt ob das MY da noch Potential nach unten hat - kann ich mir schwer vorstellen bei gleichem Kaufpreis…
Dann auch kein Schiebedach, wird schwer eine Alternative für den aktuellen 75D zu finden.

Das trifft mittlerweile bei immer mehr Autos zu das bei gewissen Schäden die Autos Totalschäden sind z.b. bei BMW mit den in etliche Karossierieteile eingearbeiteten Carbonverstärkungen.
Reparierbarkeit: Die werkstoffbezogene Änderung eines Bauteils kann einen Einfluss auf die Reparierbarkeit ausüben. So ist bei Bauteilen aus carbonfaserverstärktem Kunststoff ( CFK) die Reparierbarkeit im Gegen-satz zu solchen aus Stahl oder Aluminium stark eingeschränkt. Es ist des-halb davon auszugehen, dass verhältnismäßig mehr Bauteile aus CFK als aus Stahl oder Aluminium der Verwertung zugeführt werden müssen

Der Ansatz den Tesla beim Y geht wird als ressourcenschonend bezeichnet
Ein vielversprechender Ansatz zur ressourcenschonenden Nutzung von energieintensiven Werkstoffen wie Aluminium besteht in der aktuellen Ent-wicklung additiver Fertigungsverfahren. Während bei der spanenden Be-arbeitung von Aluminiumbauteilen ein Großteil des eingesetzten Rohstoffs als Abfall anfällt und recycelt werden muss, wird bei der additiven Fertigungim Idealfallnur so viel Material verarbeitet, wie für die jeweilige Bau-teilgeometrie benötigt wird.

ressource-deutschland.de/fi … chtbau.pdf

Kommentar im obig verlinkten Teslarati-Artikel
Elon did not mention it but Tesla has a patent for a type of hard body structure that can act as a wiring harness so that robots can do more wiring. I read somewhere that they figure they will only need about 2/3 of the line length to manufacture a Model Y as compared to Model 3.

Infos und Skizzen zur Bauweise des Unterbaus

Patentanmeldung vom 18.7.: Multi-Directional Unibody Casting Machine for a Vehicle Frame and Associated Methods

There are some manufacturing improvements for the Model Y. The rear underbody we’re moving to an aluminum…casting instead of a series of stamped steel and aluminum pieces,” Musk revealed in the interview. “When we get the big casting machine, it’ll go from 70 parts to 1 with a significant reduction in capital expenditure on all the robots to put those parts together.

teslarati.com/tesla-model-y … ts-patent/

Ui, sagt der der Maschinenbauingenieur in mir, geiles Teil.

Etwas für den Elektrotechniker

Infos und Skizzen zu einer möglichen Verkabelung

Ob diese bereits beim Model Y eingeführt wird ist aufgrund der hohen Bauteilegleichheit mit dem Model 3 ungewiss.
Verbaute Leitungslänge Model S 3km, Model 3 1,5km, mit der in der Patentanmeldung beschriebenen Technik käme das Model Y auf etwa 100m und die Automatisierung der Verkabelung würde stark vereinfacht.

Patentanmeldung zur Vereinfachung der Verkabelung
“In this new wiring architecture, subsystems are packaged and defined in one or multiple assemblies in certain embodiments. For example, a door assembly might contain one controller (or hub) that controls multiple devices, such as locking components, lighting components, audio components, etc. In addition to decreasing the number and length of wiring needed, the ability to create these subassemblies and then connect them to the wiring-architecture backbone will decrease assembly time during general assembly, which is very desirable to increase productivity in a vehicle manufacturing process. The subassembly may be created ahead of general assembly with only the connection between the door subassembly and subsystem made and verified during general assembly.”
electrek.co/2019/07/22/tesla-re … s-model-y/

Da warst Du schneller, ich überlegte grade, für die Verkabelung (electrek) und Karrosserie (teslarati) neue Threads aufzumachen.

Das mit den Kabeln hatte Hr. Musk schon vor einer Weile (ich meine sogar bei der Präsentation) so gesagt.

Ja, so war es ja sogar schon teils für das M3 geplant, wurde aber nicht umgesetzt.

Neu ist jetzt halt, dass man es aufgrund der Patenteinreichungen und Zeichnungen besser greifen kann.

/edit, sorry, ich sehe grade erst, dass beide Artikel hier hintereinander gepostet wurden.
Habe nur den Kabel-Beitrag gesehen.

via insideevs.com: New Tesla wiring System

geht es mir in erster Linie um: (bereits übersetzt:)

Das ist nicht nur technologisch sensationell (der feuchte Traum aller Karosseriebauer), sondern hat auch noch eine andere, nicht weniger bemerkenswerte Implikation:
Die Gleichteilestrategie mit Model 3 kann doch nicht so ganz umfassend sein, wenn Model Y tatsächlich einen solchen einteiligen Rohbau bekommt.
Das würde auch erklären, warum sie das ja eigentlich fixfertige Auto erst ab 2020 verkaufen wollen.

Ich schätze, damit wird’s halt erheblich günstiger. Und macht wahrscheinlich auch nur bei noch höheren Produktionszahlen Sinn.

Das ist schon klar. Dazu kommen wesentlich optimierte Toleranzen.
Wie gesagt: Der feuchte Traum jedes Karosseriebauers.

Aber man muss es halt auch machen. Und das tut, wenn überhaupt jemand, Tesla.

Denke das schließt sich nicht aus. Vom Model 3 kommen trotzdem sicher so Teile wie Achsen, alle Nebenaggregate, Teile des Interieurs, Bordlader, Motoren(!), Akku(!), etc…es war ja von einem Gleichteileanteil von 73%(?) die Rede. Da kann dann die Rohkarosserie schon einen ordentlichen Eigenanteil für sich beanspruchen.