Model Y 09/2022 Lackqualität schwarz, weisse Punkte im Lack

Ich bin sehr zufrieden mit meinem Tesla Model Y Sept 2022. Die Fahrleistungen sind toll, die Reichweite ist spitze, die Aufladung auf Langstrecke superschnell, der Tempomat funzt super, der Kofferraum ist riesig, die Beschleunigung macht einfach Spaß.

Ich war echt bereit Abstriche bei der Qualität zu machen, man hat da ja so im Vorfeld so Einiges gehört was da auf einen zukommt bei Tesla.

Ich bin kein Spaltmaß Fanatiker, Spaltmaße gehen mir echt am Arsch vorbei.
Auch an das rumpelige Fahrwerk hab ich mich schnell gewöhnt. Ich gewöhne mich überhaupt schnell. Auch daran dass die Scheibenwischer erst einschalten wenn ich schon fast nix mehr sehe im Regen. Mei, passt ma halt a bissl besser auf, dann gehts. Was mich schon immer noch nervt ist dass ich immer das Handschuhfach für meine Frau aufmachen muss weil sie es nicht schafft, okay aber daran gewöhn ich mich auch noch. Halb so wild.

Aber jetzt kommt eine Sache die mich echt richtig fertig macht. Etwas womit ich wirklich nicht gerechnet hatte.

DER SCHWARZE LACK IST PLÖTZLICH VOLLER WEISSER PUNKTE.

Was ist das für für ein Lack?

Nach einer Woche hatte ich den Fehler gemacht in eine Waschanlage zu fahren, Premium Textilwäsche, so wie ich das mein Leben lang mit Autos aller Art gemacht habe, ohne je Probleme zu haben.

DANACH HATTE DER WAGEN MEHRERE KRATZER.

Okay dachte ich dann noch, da haste nen Fehler gemacht, der Lack is halt empfindlich, ab jetzt nur noch Handwäsche.

So und jetzt kommts. Nach vier Wochen ist der schwarze Lack nun MIT WEISSEN MIKROPUNKTEN ÜBERSÄT. Die sind winzig klein, wie Haarschuppen, man muss genau hinschauen. Aber sie sind da.

Man kann mit dem Finger drüber fahren und spürt eine kleine Erhebung oder Vertiefung an dem weissen Punkt.

Meine Frage nun an die Tesla Gemeinde: IST DAS WIRKLICH NORMAL???

BEI EINEM AUTO UM 62.000 EURO??

Dass der eine schlechtere Lackierung hat als ein Dacia um 8.000 Euro?

Ich muss dazu sagen dass ich weder Rennen gefahren bin noch im Gelände. Der Wagen stand auch nie unter einem Baum. In 4 Wochen habe ich ihn einmal mit Anlage gewaschen und zwei Mal per Hand.

Die Punkte gehen auch mit der besten Sonax Politur nicht weg, sie lassen sich nicht wegpolieren.

Der Mann bei Tesla in Berlin meinte ja das sei halt so bei schwarz, der schwarze „Unilack“ Lack sei halt leider sehr weich. Das sei ganz normal.

ICH DACHTE ICH SPINNE. Normal? Bei einem Auto um 62.000 Euro? Was soll das für ein Lack sein? Haben die die Karre nicht richtig trocknen lassen in Shanghai vor lauter Eile und Auslieferungsdruck?

Für mich schaut das so aus als wären bei hoher Geschwindkeit Staubkörnchen auf den Lack geprallt und hätten Mikro Löcher in den Lack geschossen. Der Lack ist also so weich und so dünn dass es durchging bis auf die weisse Grundierung. Die Löcher sind allerdings nicht nur vorne sondern auch auf der Seite oben über dem Radkasten hinten, an Stellen wo jetzt direkt keine Fahrtluft anprallt. Also meine Theorie hat Schlagseite.

Ich bin ratlos. Was soll ich jetzt tun? Ist das ein Montagswagen oder ist das halt so?

Mir wärs persönlich ja auch egal von der Optik her, aber wenn ich den Wagen wieder verkaufen will hab ich ein echtes Problem. Der Käufer wird zurecht sagen der Wagen braucht eine neue Lackierung für 5.000 Euro oder was das kostet.

Nein normal ist das nicht.
Natürlich ist er empfindlich, aber nicht so, dass du überall weiße Punkte siehst.

Hast du mal Bilder dazu?
Wenn dann musst du einen Gutachter beauftragen, der kann sowas natürlich besser urteilen.

Das wird ganz normaler Steinschlag sein…

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Bilder wären wirklich interessant, gerade mit den weißen Punkten.

Aber ja, der schwarze Lack ist leider beschissen und richtig frech ist ja, dass der auch noch heftig Aufpreis kostet, während die mehrschichtige Metalliclackierung bei weiß sehr hochwertig, robust und edel ist. Und das auch noch kostenlos.

Ich hatte 2 BMW in Unischwarz und man konnte die Autos hegen und pflegen wie man wollte, aber von nahen sah der Lack immer zum Erbrechen aus. Die Autos waren toll, aber der schlechte Lack hat mich mit der Zeit so unzufrieden gemacht, dass ich die Autos verkauft habe. Ich konnte das einfach nicht mehr sehen. Ich denke, früher oder später wird es dir auch so gehen.

Deswegen kann man bei Tesla nur raten: Finger weg von schwarz oder nochmal zusätzlich 1000€ in eine sehr gute Kermaikversiegelung direkt nach dem Kauf investieren. Dann hat man zwar immer noch keine schöne Lackierung, aber immerhin ist das schwarz dann robust.
Wichtig ist das sofort nach dem Kauf zu machen. Kommen erstmal feine Steinschläge dazu oder man macht den Fehler und putzt das Auto, dann hat man schon hässliche Kratzer überall drin und kann das kaum noch retten.
Wirklich peinlich, was Tesla mit dem schwarzen Lack veranstaltet.

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Hatte mal viele weiße Pünktchen am Lack. Dürfte irgendeine frische Farbe/Bodenmarkierung gewesen sein.

Das einzige wirksame war Reinigungsknete (hatte die von Meguiars im Set mit Detailer als Gleitmittel).

Bei Vertiefungen kanns natürlich keine Farbe sein.

Ja danke, hab auch überlegt ein Gutachten zu machen aber erstmal wollte ich halt sondieren ob das vielen so geht oder ich nur ne schlechte Charge erwischt habe.
Die weissen Pünktchen sind mikrowinzig, man sieht sie nur wen man ganz nah heran geht und genau hinschaut.
Weiss nicht nur ob sich das überhaupt fotografieren lässt werds morgen mal
probieren.

Da ist dir wohl was aufs Auto gespritzt und nicht der Lack schuld (der in der Tat sehr kratzempfindich ist). Beim Tesla-Service fahren sie die schwarzen Autos auch nicht in die eigene Waschanlage - das sagt wohl alles aus. Schwarz nur mit sofortiger Keramikversiegelung.

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Der schwarze Unilack meines verkauften Y (EZ 02/2022) war gelinde gesagt unterirdisch.

Ich hatte schon mehrere schwarze Autos, aber so ein weicher Lack…

Dabei wasche ich generell nur mit Hand und entsprechenden Zubehör, aber einmal zu fest gedrückt und schon gab es feinste Kratzer.

Ich denke, dass das MSM jetzt im Y nicht mehr so anfällig ist. Habe das Auto noch nicht gewaschen.

Sorry aber das ist wieder so ein Post: nicht lesen sondern einfach einen Kommentar raushauen.
Die weißen Flecken sind auch außerhalb der Steinschlagbereiche und nach vier Wochen…ach egal, stand alles beim Threaderöffner…

Sei nicht so kleinlich. Es geht ihm doch in der Sache erkennbar darum, dass der Tesla-Kunde grundsätzlich immer erstmal selbst schuld ist. Vielleicht war ja auch das Wasser bei der Handwäsche zu hart, der Schwamm zu weich oder der Jupiter stand nicht im fünften Haus…

Bei jedem Auto was ich bisher hatte, war nach kürzester Zeit Steinschlag in verschiedensten Größen drauf. Der kommt von vorne und von der Seite rüber - und schlägt gegen Karosse und Felgen…

Das war beim Model 3 und Model Y in weiß nicht anders…

Wenn man nicht hinschaut, sieht man es natürlich auch nicht…

Aber bei Schwarz wird es definitiv am plakativsten sein… - daher mein Mitgefühl für den TE.

Am Besten wäre es wahrscheinlich gleich nach Übergabe dick einen Plastidip draufzumachen und für den Verkauf wieder zu entfernen.

Also der Lack ist nicht anders als jeder andere schwarze Unilack. Tesla verwendet Lacke von Akzo Nobel. Wie es auch Mercedes und BMW macht.
Dies hat mir der Lackierer verraten, der mein Wagen repariert hat.
Im übrigen dauert das komplette aushärten des lackes 10 Monate.
Nach jedoch 1 Monat, ist dieser nicht mehr so empfindlich, dass man Ihn waschen kann.
Bei schwarz jegliche Waschstraßen vermeiden. Es sei denn er hat eine Keramikbeschichtung.

Ach übrigens aufpassen auf den Schweller, dort blättert die schwarze Farbe gerne mal ab.

Diese weißen Punkte habe ich auch. Im Service Center hat man versucht diese zu polieren, leider ohne Erfolg.
Betrifft die Fahrerseite über dem hinteren Linken Rad.
Stehe nun vor der Wahl lassen oder im Bodyshop neu lackieren lassen.

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Hier kann man ja nur Raten, da man anhand der Beschreibung nicht erklärt.
Das man auf Uni-Lack Schwarz, jeden noch so klein ein Kratzer sieht es ganz normal. Egal welcher Hersteller, das ist nun mal bekannt. Also definitiv nichts was zu bemängeln ist.

Was die Flecken betrifft kann hier jeder nur Raten, solange man es nicht sieht.

Ist der schwarze Lack da kaputt und es sind Löcher oder sind die Flecken auf dem Lack.
Das kann man nur spüren und würde wahrscheinlich nicht mal auf Bilder zu erkennen sein. Lackabplatzer könnte Tesla schuld sein. Aber keine Ferndiagnose möglich. Oberflächlich, sprich im
Nachhinein, keine Schuld von Tesla, da nachträglich kontaminiert.

Da es ja vorher, sprich bei der Abholung alles perfekt war. Sonst hättest Du das ja sofort reklamiert.

Also hier eine Antwort zu bekommen bei der hier dargestellten Faktenlage ist unmöglich.

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Pictures or it didn´t happen.

Dein Posting ist mir leider zu emotional.
War heute auf einer Fahrveranstaltung mit 4 schwarzen MY, und 3MIII.
Alles fein. Bischen wellig/Orangenhaut hie und da aber ansonsten fein.

Was übel war sind für mich die Mudflaps, absoluter Augenkrebs und sie machen Spießerautos aus ihren schönen Wägen, aber das ist ein anderes Thema.

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Habe auch einen schwarzen. Mit Lampe sieht man sogar alle Fingerabdrücke an den Türen. Der Stand aber auch ein paar Wochen beim ALZ draussen und ist vergammelt. Lasse ihn jetzt aufbereiten und versiegeln. Hauptsächlich aber auch nur, um den Schmutz leichter abzuwischen. Den schwarzen muss man eigentlich nach jeder Fahrt sofort reinigen.

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Jetzt mach mir keine Angst - wird ja immer besser hier :see_no_evil:

Ja Fahrerseite über dem Rad, neben den Stromeinlassdeckel ist es am Schlimmsten !

Was sind keine Flecken sondern weisse Punkte, also Mikrolöcher in Lack die bis auf die Grundierung runter gehen. Löcher die spürbar sind und sich tasten lassen. Und von wegen Unilack ist immer so: erstens hängt das von der Dicke ab, die bei Tesla teilweise nur 45um betragen soll, also ein Viertel dessen was der billigste Kleinwagen an Lack bekommt. Das ist ganz sicher nicht “normal” und “immer so” bei Unilack.
Zweitens sollte sich Tesla dringend überlegen ob man die Kunden mit so einer schludrigen Qualität verärgern will, nur um seinen Profit zu steigern. Die Gewinnmargen bei Tesla sollen ja gigantisch sein. Hochmut kommt vor dem Fall.

Und apropos Faktenlage: wieso sollte ich mir die Mühe machen und einen so langen Post schreiben, wenn es nicht stimmt? Du unterstellst mir dass ich die ganze Sache erfunden habe? Sehr hilfreich, danke auch.

Zum Fotografieren bräuchte man eine Spezialkamera, die ich nicht habe.
Vielleicht der Gutachter, den ich jetzt wohl oder übel bestellen muss.

Ich weiß es ist nicht einfach solche Dinge gut zu fotografieren, aber kannst du nicht wenigstens versuchen ein paar Fotos zu machen? Ich habe auch einen schwarzen aus September und mich würde interessieren wie das bei dir aussieht.

Ist deiner MiC oder MiG?