Model X Reifenschaden bei Tempo 100 Hinterrad

Ich auch nicht - steht in der Bedienungsanleitung. Die Einstellungen sind auch prominent (nicht wie andere Einstellungen) auf erster Seite der Fahrzeugeinstellungen vorhanden.

Wie oben beschrieben hat (zumindest in meinem Fall) die Reifenmischung deutlich größeren Einfluss auf die Abnutzung als die Fahrwerkseinstellungen. Dazu kommt ja noch, dass ich mittlerweile deutlich sachter mit dem Fahrzeug umgehe, als anfangs (Beschleunigungsorgien sind halt nur anfangs cool, beim ersten Reifensatz waren ca. 8 Mm mit Wohnwagen in Fahrwerk „sehr niedrig).

Nein, das wollte ich nicht sage. Wer für diesen Schaden aufkommen muss, hängt von mehreren Faktoren ab.

Das von Dir beschriebene Schadensbild kommt von einem falsch eingestellten Fahrwerk. Das kann ab Werk falsch einstellt sein oder durch äußere Einflüsse verstellt worden sein.

Um zumindest mal vorläufig einzuschätzen, ob Du oder Tesla zahlen muß, wäre es wichtig zu erfahren wie alt das Auto und die Reifen sind und wie viele Kilometer die Reifen gelaufen sind.

Gruß Mathie

Hallöchen,

das die Reifen auch einen unterschiedlichen Verschleiß ausweisen können bezweifle ich nicht, @Eifel.stromer - und dabei ist es erstaunlich, daß bei dein MX Pirelli-Reifen bedeutend länger als Michelin-Reifen gehalten haben - üblicherweise meine ich es sei eher umgekehrt.

Die Empfehlung das MX zur Schonung der vorderen ATW in „niedrig/sehr niedrig“ stört mich nicht nur weil dadurch die Hinterreifen einen atypischen Verschleiß ausweisen können, sondern auch weil ich die Idee ein tiefergelegtes SUV:

etwas merkwürdig finde.

Die OEM-Michelin-Reifen auf unser MX sahen nach 10.000 km übrigens hinten so aus:

und vorne so:

was wohl recht deutlich meine :snail: Fahrweise verdeutlicht :rofl: .

Deshalb hoffe ich auch daß die danach montierten 22" OEM-Reifen von Goodyear nicht allzu unregelmäßig abgenutzt sind - aber es ist einfach ein Designfehler seitens Tesla daß man in vielen Fällen zwischen vorzeitigen ATW- oder Reifenwechsel wählen muß.

Grad mal nachgesehen. So sehen die Reifen am MX nach rund 30.000km aus.

Hinten ist okay, vorne sind sie aussen schon etwas mehr abgenutzt. Gefahren wird eigentlich immer auf Normalhöhe. Absenken ist auf 130km/h+ gesetzt, was in den rund 42.000km insgesamt bei dem Fahrzeug aber wohl noch nicht vorgekommen ist.
Da wird auch nichts umgestellt, und wenn aufgrund eines Konstruktionsfehlers gewissen Höhen nicht benutz werden dürfen dann erwarten wir dass der Hersteller in der Software diese Höhen entweder gar nicht erst frei gibt, den Mangel durch Austausch behebt oder sich sonst was einfallen lässt.
Die Aussage „Das ist halt so bei dem Auto“ ist halt der übliche Tesla-Standard. Entweder damit leben oder das nächste Mal keinen Tesla mehr kaufen. Man kann aus Fehlern ja lernen :wink:

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Die schauen doch sehr gut aus. :+1:
Vor allem der Hinterreifen.
Der Vorderreifen aussen…das ist sicherlich dem Gewicht des Fahrzeugs zusammen mit Kurvendynamik geschuldet.
Aber für eine Laufleistung von 42.000 km Top.

Muss mal meine anschauen…

Der Reifensatz hat nur knapp 30.000 gelaufen. Die restlichen 12 gehen auf die Winterreifen. Die Sommerreifen sind übrigens die wo drauf waren. Michelin Sport SUV hau mich tot irgendwas… rund und schwarz, wie meine Frau sagen würde. :smiley:

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Hallo,
ich habe gerade bei meinem MX nachgesehen und das Profil ist gleichmäßig abgefahren…
Ich fahre zu 95% auf ganz tief und bin meistens auf AB zwischen 170 und 200kmh unterwegs. Also schon zügig und meine Beifahrer jammern gern mal in den Kurven…
Bis jetzt ca 40k Kilometer gefahren und nichts rattert oder klappert.
Gruß aus Bayern
Michael

Wir sind auch zum Schonen der Antriebswellen im letzten Sommer mehrheitlich auf tief gefahren, mit entsprechendem Abrieb an der Innenseite der Hinterreifen (Michelin 20 Zoll). Nach ca 15 000 km mussten diese nun Mitte Sommer herunter, da das Risiko zu groß wurde und auch die Rennleitung eine fast blanke Innenseite ahnden würde… Auch die fast neuen Winterreifen haben hinten innen gelitten, sie werden aber noch eine zweite Saison überstehen. Jetzt fahren wir konstant nur auf normal, mal schauen wie lange es dann gut geht. Meines Wissens kann an der Hinterachse der Sturz gar nicht eingestellt werden. Scheinbar gibt es auch hier zwischen den verschiedenen Model X wieder deutliche Unterschiede… (Vergleiche Antriebswellen). Einige scheinen keine Probleme zu haben, bei anderen laufen sie schnell blank…

Lasst euch das Fahrwerk vermessen, fahre immer niedrig, meist sehr niedrig und alles ist gleichmäßig abgefahren.

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Hallo Bastl… tut mir leid für dich, aber für die Fahrtüchtigkeit muss der Fahrer sorgen. Falls deine Spur verstellt ist, kann das auch z.B. durch eine ungerechtfertigte Randsteinberührung passieren, war bei dir sicher nicht so, aber der Hersteller wird so argumentieren. Man muss sein Fahrzeug und insbesondere die Reifen prüfen… mach ich zugegebener Maßen auch nur beim Tesla… ich persönlich fahre auch immer mit deutlich höherem Luftdruck… 3,0 Bar…

Ist bei meinem X definitiv nicht so! Ich bin nun 44000 km gefahren und kein Reifen ist innen abgenutzt und ich fahre ab 80 schon immer auf tief.

Jeder Besitzer eines Fahrzeugs sollte die Bedienungsanleitung lesen (nein hab ich auch nicht komplett gemacht), es liegt am Fahrer über seinen Besitz Bescheid zu wissen, nicht in der Verantwortung des Herstellers dem Fahrer alle Dinge zu erklären…

Natürlich der Kunde! Es sei denn dein Fahrzeug hatte von Anfang an ein technisches Problem, aber auch dann ist der Fahrer für den Reifenplatzer verantwortlich, schließlich hat er seine Sorgfaltspflicht vernachlässigt…

Ja…


Sorry @Bastl aber mir geht diese Verantwortung für eigens Tun ablehnen ein wenig auf den Keks, das ist so ein moderner Volkssport in Deutschland geworden die Schuld bei anderen zu suchen. Klar kann man darüber diskutieren ob ein Fahrzeug sinnig konstruiert ist, wenn es bei bestimmter Nutzung zu extremen Abnutzungen kommt… nur das Model X ist ein extremes Fahrzeug (Drehmoment, Leistung) will man Herstellern ein idiotensicheres Handling in allen Situationen vorschreiben, werden irgendwann alle Autos Leistungsbegrenzt und viele Dinge werden gar nicht mehr verbaut… ein Beispiel dazu: Es gibt Offroadfahrzeuge die haben entkoppelbare Stabis für eine bessere Verschränkung, das darf man nur bis 40 km/h machen, liest man das nicht nach, kippt das Auto auf der Landstraße evtl. um…

Was dich beim Tesla ganz klar entlastet! Du hast gar keinen Eingriff in das Fahrwerk gemacht, d.H. deine Schuldfrage betrifft nur, dass du nicht beobachtet hast, dass sich deine Reifen abgenutzt haben … 8000 km, das ist wenig, aber eben mit dem Tesla durchaus bei bestimmter Fahrweise zu schaffen, dass sich da ein Reifensatz runter fährt, zudem mag dein Luftdruck nicht stimmen… wenn du ein normaler Cruiser bist, kein Kurvenjunkie und kein Ampelversäger und dein Luftdruck immer korrekt war (was ja die Druckkontrolle anzeigen sollte), dann solltest du beim SeC vorstellig werden… dass die deine Reifen ersetzen: eher nicht…

Für die regelmäßig Kontrolle der Verkehrssicherheit ist der Fahrer verantwortlich. Damit ist natürlich noch nichts gesagt zur Frage, ob die abgefahrenen Reifen einen Mangel oder Garantiefall begründen bzw. darauf zurückzuführen sind.

Das Problem hat leider nicht nur Tesla sondern viele SUV, besonders der X5 von Bmw.

Es gibt aber ein Update bei AT Zimmermann. Er baut dir neue Buchsen ein, wo man den Sturz einstellen kann. Habe dies damals genau wegen dem gleichen Problem machen lassen.

Porsche hat übrignes auch ein ähnliches Problem, nur fährt keiner sein GT3 mit einer Jahreslesitung von 30 000 km, wo es weniger auffällt.

Den Hinweis auf Abschiebung der Verantwortung finde ich unpassend, denn es geht hier doch zunächst um die Frage, welche Verantwortung oder Pflicht hat der Hersteller hat, den Kunden über solche Dinge (Fahrwerhöhe) aktiv zu instruieren. Alle Autos, die ich vorher gefahren habe, hatten so etwas nicht.

Das Auto ist 16 Monate alt. Diese Reifen sind ca. 8000 km gelaufen. Am meisten überrascht mich, dass einige Fahrer genau dasselbe Problem haben, andere bei gleichen Umständen gar nicht.

Das sehe ich genauso so und deshalb ärgert es mich, zumal der TeslaService sich völlig ablehnend verhält, falls er überhaupt erreichbar ist.
Meine Erfahrungen mit dem Service bei Tesla in den letzten 16 Monaten sind wirklich niederschmetternd. Die Winterrrräder wurden gar nicht mitgeliefert, Ich musste sehr darum kämpfen. Danach gab es große Probleme mit der hinteren Tür. Auch hier war der Service entweder nicht erreichbar oder zunächst wenig hilfreich.

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Natürlich habe ich die Verantwortung für die Überprüfung der Reifen. Aber man muss erst einmal darauf kommen, dass Reifen innen völlig abgefahren sein können, wären sie außen völlig in Ordnung sind.

Auf jeden Fall keinen Tesla mehr kaufen, das ist sicher, oder?

Dann solltest Du dringend das Fahrwerk bei einer guten Werkstatt vermessen und einstellen lassen. Leider wirst Du nach 16 Monaten kaum nachweisen können, dass das Fahrwerk von Anfang an falsch eingestellt war, deshalb ist das keine Gewährleistungssache.

Gruß Mathie

Ne, nicht sicher. Nur in der derzeitigen Situation haben wir 2 davon und müssten wir jetzt ersetzten würde es keine mit dem T mehr. Kann sich aber auch wieder ändern.

Habe auch gerade nachgeschaut, Reifen Michelin sind völlig im Ordnung. 28tkm gefahren auf Sommer und Winter Reifen. Keine Ahnung wie weit auf Sommer oder Winter, habe ich nicht festgehalten. Der Wagen geht nur auf der AB auf niedrig. Sehr niedrig nie. mit dem Wohnwagen bleibt es bei Standard. Der Druck ist bei allen unseren Autos auf 3bar allein schon wegen dem geringeren Rollwiderstand.
Wir fahren auch max 120kmh ohne Anhänger. Mag vielleicht alles ein Grund für die bisher geringe Abnutzung sein