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Model X mit Wohnwagen - Verbrauchstest

was heissen denn 383wh/km in Reichweite, sorry bin ein alsoluter Strom NUB

Aktuell 1150 kg Wowa, 2,10 m breit, 34-40 kw/100km = ca. 230-260 km nutzbare Reichweite, ich kalkulierte mit 200km.

Aber effektiv laden wir an jedem bzw. jedem. 2. SUC, das ist sehr entspannt.

1.8T WoWa, 2.45m breit
Ich rechne jeweils mit 40kWh/100km, entspricht 2h Etappen. Sehr angenehm und „entschleunigend“

Was mich noch wundern würde:
Gibt‘s Verbrauchserfahrungen mit Tandemachsern? Luftwiderstand hat ja eine riesen Einfluss, fast mehr als das Gewicht. Aber wie siehts mit dem Rollwiderstand aus?

Alles über 2t ist Tandemachser, zumindest bei Wohnwagen.

Das ist mir bekannt.
Die Frage ist: Verbrauchsunterschied Einzel- zu Doppelachse bei ähnlicher Aerodynamik und ~ 2T Gewicht

Ich fahr Anfang Oktober mit dem Tandemachserwowa, da kann ich was dazu schreiben.

Du hättest dich weiter oben schon geschrieben, dass du zwischen dem 1100kg WoWa und dem großen keinen Verbrauchsznterschied bemerken konntest. Oder hatte ich dich da falsch verstanden?

Nein, das war aber mit dem RAM.

Mit dem X habe ich den großen noch nicht gezogen.

Neue Verbrauchserfahrung:
Gestern, am Sonntag, bin ich 682 km mit dem Wowa gefahren und hatte dabei einen Gesamtverbrauch von 40,7.

Die fehlenden LKW haben den Verbrauch nach oben getrieben! Anfangs hatte ich desaströse 43 Kw, obwohl es flach war… zwei mal hatte ich für 90 km nen flotten LKW, der hat den Gesamtschnitt gedrückt und längere Strecke nur 80 fahren. Also mit LKW vor der Schnauze, geschätzt 2-4kw weniger Verbrauch.

Hab für die Strecke 12 Std. gebraucht, mit RAM hätte ich ca. 10,5 Std gebraucht (allerdings mit eingerechnet Frühstück, mit Tesla haben wir beim ersten Laden gefrühstückt).

Längstes Teilstück waren 185 km, ich habe 3 mal geladen.

Sooooo,

ich kann den Faden mal wieder aufwärmen. Wir waren übers Wochenende in der Nähe von Kassel, von uns aus ca. 200 km weit und ca. 180 Höhenmeter entfernt :laughing: Winterräder 19" mit der Tesla-Standarbereifung, muss nochmal nachsehen was das sind.

Heute sind wir heimgefahren, auf dem ersten Streckenteil (Campingplatz bis SuC Mücke) fast 70% Landstrasse mit vielen Kreuzungen und Beschränkungen, dazu mehr oder weniger viel Regen. Zum Wind kann ich nix sagen, konnte keine Bäume oder so entsprechend beobachten.
Gefahren bin ich so 80-90 km/h wo es ging, später auf der Autobahn dann 100-110 km/h. Ergab so um die 66 km/h im Schnitt, Höhenveränderung +20m.
Verbrauch: fast 600 Wh/km :cry: :blush: :blush: :blush: (OK, da ist auch das Akku und Innenraum aufheizen mit dabei. Starttemperatur waren so +6-7°C.

Vom SuC Mücke nach Hause dann zivilisiert gefahren, Höhenveränderung -200m, Schnitt 71 km/h fast nur Autobahn hinter LKW und größtenteils trocken. Hier dann früh von der Piste runter und Slalom zwischen mehreren Staus gefahren, da AB wegen Unfall gesperrt war.
Verbrauch: knapp 400 Wh/km :laughing: :smiley: :smiley: (Also geringer als der Verbrauch, mit dem ich im Winter plane und mehr als der Sommerverbrauch).

Wie ich schon auf der Fahrt nach Colmar bemerkt habe sind Landstrasse mit dauernden Geschwindigkeitsveränderungen Gift für den Verbrauch, der WW bremst ja viel weg :angry: Leider war das schon die optimalste Strecke, den Umweg über die A7 wäre weder zeitlich noch energetisch besser gewesen.

Möge sich jeder seinen eigenen Reim darauf machen und die Werte an seine eigenen Verhältnisse adaptieren.

Liebe grüße aus dem Hessenland
Rainer

Sodele neue Winterwerte von mir…

Am 30.12.2019 bei -6° hier in Filderstadt los gefahren, 220 km später und eine Ladung am SUC im Allgäu 400 HM höher angekommen, Durchschnitt 43 kwH/100 km. Wobei der Albaufstieg auf 800 HM dazwischen lag…

Gestern sind wir wieder heim, bei +2° los gefahren und 220 km später und eine SUC Ladung ergab ein Mittel von 38 kwH/100 km jedoch diesmal flott gefahren mit 95 - 100 km/h…

Mein Fazit, ein Mittel aus 40 kwh/100 km bleibt erhalten, anscheinend auch bei Minusgraden und kalten Akku, Reku war beim Losfahren jeweils bei ca. 25%…

Moin zusammen,

die Auflaufbremse des Hängers reagiert, je nach Zustand des Gasdruckdämpfers in dem Auflaufmechanismus, erst ab einer gewissen Rekuperationsleistung. Wenn nicht zuviel Verkehr ist, bei denen hinter einem steigt der Blutdruck, kann man mithilfe der Heckkamera die Bremsleistung per Fahrpedal anpassen. Solange der Hänger nicht aufläuft bremst er auch nicht. Ich habe das schon mehrfach genutzt um viel mehr zu Rekuperieren. Bei meinem Hänger ca. 20kW, erzeugt aber recht lange Auslaufstrecken, deswegen nur bei wenig Verkehr wenn die Anderen überholen können.

MfG Peter

Ihr habt beide einen pre Raven, richtig?

Beide? Also ich nicht…

Ach so meinen Verbrauch zur Tandemachse: Hänger wiegt 2,3 Tonnen Verbrauch lag bei 44 kwh/100km aber mit 250 HM Nettozuwachs aber zus. 100 HM auf der Strecke.

Das war jedoch im Okt.

Pre-Raven und Raven hatten bei meinem Test ganz erhebliche Verbrauchsunterschiede gezeigt… X100D war bei (für mich nicht akzeptablen) 55kWh/100km, der Raven Long Range kam bei gleicher Strecke und Fahrweise auf nur 39kWh/100km.

Der Unterschied ist für mich also deutlich…

Moin,
ich glaube nicht das der Unterschied zwischen Pre- und Raven so groß ist. Die Verluste bei einem Elektroantrieb sind ja sowieso gering, da noch mal 30% raus zu holen, bei Hängerbetrieb, halte ich nicht für möglich.
Ich habe Pre-Raven und zwar keinen Wohnwagen aber verschiedene Hänger (bis 3,5t zulässiges Gesamtgewicht) gefahren. Auch schon bis nach Norwegen. Der Luftwiderstand ist das Entscheidende. Die Last mehr bei vielen Beschleunigungen, bzw. entsprechend unruhiger Strecke / Fahrweise.
Mit einem Einachser, 700 kg tatsächliches Gewicht, ohne Aufbau und die Ladefläche mit Plane abgedeckt brauche ich auf der Autobahn nur ca. 30kWh auf 100km. Mit dem Tandemachser, gestrichen gefüllt, ca. 2300kg Gewicht brauche ich auf Landstraße ca. 36kWh / 100km. Leer brauche ich mit dem gleichen Hänger, 800kg Gewicht mit den geschlossenen Klappen rundherum knapp über 40kWh / 100km. Ich nehme jetzt die vordere und hintere Klappe bei längeren Strecken raus, dann ist es wieder deutlich weniger.
Alles natürlich bei ruhiger Fahrweise.

Bei leichterem Hänger, bei 750 kg geht es auf jeden Fall, kann man manuell den Hängerbetrieb ausschalten und sich mit AP hinter die LKW´s hängen. Sehr entspanntes Fahren.

MfG Peter

@ElektroPeter
siehe hier:


Im Februar fahren wir dann auch endlich mit X und WoWa nach Südtirol, ich werde dann natürlich berichten.

Wenn die Messungen so wirklich stimmen, 310Wh zu 450Wh, dann wäre das ja ein Quantensprung in der Effizienz. Abgesehen davon, dass die angebenen 310Wh auf 100km natürlich traumhaft wären. 3000 km Reichweite mit einer Batteriefüllung, das sollten wohl 31kWh/100km sein. Sprich mein MX, Bj. 2018, verbraucht 45% mehr als der Raven. Zumindest mit Wohnwagen. Woher soll diese gewaltige Effizienzsteigerung kommen? Durch den einen etwas besseren Motor?
Elektromotoren sind schon seit vielen Jahren ziemlich ausgereizt was den Wirkungsgrad betrifft. Wir wollen jetzt nicht um 2 oder 3% streiten aber 45% nie und nimmer. Da spielen andere Faktoren bei der Messung die entscheidende Rolle.

MfG Peter

Die große Differenz scheint mir auch etwas zu unplausiebel. Wäre schön mal einen Vergleich unter gleichen Bedingungen zu bekommen…

Sparsamer ist der Raven auf alle Fälle, das ist sicher. Wieviel aufm Tacho steht wenn wir in den Dolomiten sind werde ich euch natürlich nicht verheimlichen.