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Model S85 von 2014 Hilfe bei Kaufentscheidung

Hallo Freunde der Elektromobilitiät,

Ich arbeite daran mir endlich den Traum von einem Tesla zu erfüllen und habe heute eine Besichtigung eines Fahrzeuges gehabt.

Es war ein ein S85 von 2014 mit 150000km. Der Verkäufer hat das Fahrzeug 3 Jahre lang gefahren konnte allerdings nicht viel darüber erzählen.

Der Wagen war wirklich günstig und mir sind ein paar Punkte negativ aufgestoßen welche aber kein ko Kriterium sein müssen.

Ich würde mich freuen wenn Ihr mir auch eine Einschätzung zum Fahrzeug geben könntet und noch ein paar Fragen auf meine Fragen habt

  1. Wir waren am Supercharger und der Wagen hat zwischen 40 und 70 Prozent nur 40kw gezogen und dann sogar nur 30kw. Ist das normal oder ist da was in Schieflage. (Wagen war kalt (2grad Außentemperatur) und zum Supercharger sind wir 15km gefahren)

  2. Die Mcu ist wahrscheinlich noch die erste und hat sich auch einmal aufgehängt und musste neu gestartet werden. Davor und danach lief die Bedienung relativ flüssig. Muss ich da schon auf eine neue sparen?

  3. Die Lackschichtdicke war an vielen Teilen sehr hoch und sehr ungleichmäßig von Bauteil zu Bauteil. Hintere Seitenteile zwischen 250 und 450mü. Die Türen lagen zwischen 220 und 350mü. A Säule lag bei 220mü und die Einstiege zwischen 114 und 180mü. Erschien mir schon alles ein wenig komisch aber vielleicht ist das ja normal bei Tesla.

  4. Habt ihr noch einen Tipps wo man an die Fahrzeughistorie über die Vin vom Auto kommt?
    Um mal zu sehen ob die Batterie schonmal getauscht wurde oder was bereits ersetzt wurde?

  5. Sonst waren noch so einige Kleinigkeiten drann wie Rückleuchten undicht, dritte Bremsleuchte haben nicht alle LEDs funktioniert, Scheibenwischer Spritzer hat nicht funktioniert, Lenkrad stand schief, Winterreifen an der Verschleissgrenze

Würde mich sehr über eine kleine Unterstützung von euch freuen…

Lieben Gruß und einen guten Rutsch

Ich kann nur was zu 3. sagen: mein Wagen wurde CPO bei Tesla gekauft und war vorher bei der Allianz als Firmenwagen seit Neuwagen. Ich gehe nicht davon aus, dass der Wagen irgendwo nachlackiert wurde, dennoch stand im Gutachten:
„Unfallschadenprüfung
Lackschichtendickenmessung: Außerhalb der Toleranzen
Am Fahrzeug wurde eine Lackschichtdickenmessung an der Karosserieaußenhaut
durchgeführt. Die Messwerte lagen außerhalb der Toleranzen von Erstlackierungen.“

Meine persönliche Meinung dazu ist: Amilackierungen sind keine deutschen oder japanischen Lackierungen. Die Lackschichtendicke ist nicht überall gleich. Selbst die neuen Model 3 aus amerikanischer Produktion haben heute noch teilweise unlackierte Stellen im Bereich der Türblätter oder Motorhaubeninnenseiten (nahe Scharnieren). Ich denke, dass hier nicht komplett vom Roboter lackiert wird und dementsprechend nicht alles 100% gleich ist…

… bisschen Hoffnung - dass es so ist - schwingt natürlich auch mit. :wink:

Punkt 5.
„nicht alle LEDs funktioniert“ - kommt darauf an was der nächste TÜV sagt wenn das zu viele sind.
„Scheibenwischer Spritzer hat nicht funktioniert“ mag der TÜV auch nicht.
„Lenkrad stand schief“ kann auf Fahrwerksprobleme, ev. nur Einstellung, hindeuten.

Hallo,
ich hatte auch einen 2014er S85 mit AP1.

  1. die Akkus dieser Modelle sind reduziert worden in Geschwindigkeit und teilweise Reichweite.
    Hier im Forum einlesen und prüfen.
  2. Tesla tauscht die Dinger aus, falls man es machen läßt kostet das 350-500€ ? Infos auch hier im Forum.
  3. deutlich mehr als 250u ? Das ist nachlackiert.
  4. Besorg Dir ScanMyTesla (Software plus OBD Dongle). Dann kann man die Akkudaten im Fhz auslesen.
  5. Kleinkram. Es ist ein 6 Jahre altes Auto, teilweise ein 6 Jahre altes Smartfon. Da kann etwas Arbeit nötig sein, das macht man bei dem Alter des Fhz. nicht alles bei Tesla selber.

@Jonniedp

Ich würde Dir wünschen, dass sich Dein Traum in erfüllt.

Vielleicht komme ich jetzt als Spielverderber rüber, aber ich habe hier im Forum folgende Beobachtungen gemacht und möchte sie hier teilen.

Als 2014-2015 die Verbreitung der Model S losging, kam die Überzahl der neuen Fahrer nicht aus der Oberklasse (Meine Beobachtung). Solange alles auf Garantie ging, und kein Unfallschaden zu begleichen war, ist ein Model S im Unterhalt im Vergleich zum Verbrenner fast geschenkt.

In der Freude darüber hatten viele vergessen, wie „Oberklasse“ als Selbstzahler einzuordnen ist.

Ich hatte, bevor ich 2015 zum S85 kam, immer Oberklassen Fahrzeuge (ich weiß, klingt angeberisch) und bin mit deren Kostensituation vertraut gewesen. Selbstschrauben ist nicht, Karosseriearbeiten gehen richtig ins Geld. Der Unterhalt mit den Wartungskosten bei der Vertragswerkstatt ist auch nicht „for free“.

Mit zunehmendem Alter kommen auch in Teslas an die Verschleißgrenzen. Ausgeschlagene Achsteile gibts hier genauso zu ersetzten wie nachlassende SmartAir Federungen. (Alles im Tausender Bereich) Karosseriereparaturen im Aluminium gehen bei Kleinigkeiten gleich in Richtung € 5000 und drüber. Eine MCU kostete ab € 2500. Scheiben und Beläge mit dem ein oder anderen festsitzenden Bremssattel saugen die nächsten Tausender ab. Scheinwerfer - gut bis 2015 sind es noch keine LED, kosten aber trotzdem gleich 4- stellig.

Wenn Du Dir dessen im Klaren bist, steht Dir die Erfüllung Deines Wunschtraumes nichts mehr entgegen.

Prinzipiell würde ich nur bei Tesla kaufen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass Tesla ein Fahrzeug mit Deiner Beschreibung so verkaufen würde. Repariert wäre das dann wahrscheinlich

€ 10000 teurer, aber dafür würdest Du Dir einen Haufen Ärger sparen.

Anders sieht es aus, wenn Du selbst schrauben kannst.

Ich drücke Dir und Deinem Vorhaben auf jeden Fall die Daumen!

A.K

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85er? Renn weg!

Nein, aber wirklich was auf der Seite haben, sonst ist das nix.

Würde nur nach Ove Gutachten kaufen.

Nun mal keine Panik, so schlimm sind die S85 aus Bj. 2014 nun auch nicht.

Fahre seit fast 4 Jahren ein 2014-er S85, noch ohne Autopilot.
Die LEDs der 3. Bremsleuchte wurden noch auf Garantie gewechselt, bei der MCU hatte ich für ca. 420 Euro den eMMC Chip bei Loek in Eindhoven tauschen lassen, das bietet Tesla mittlerweile ebenfalls (günstiger) an. Ein kompletter Tausch der MCU ist dadurch nicht erforderlich.

Meiner hat Stahlfedern, insofern kann ich zu defekten Luftfahrwerken nix sagen.
Reparaturen in den letzte 4 Jahren? 200 Euro für den Tausch der 12V Batterie - sonst nix.

Günstiger bin ich noch nie Auto gefahren :slight_smile:

Gruß Peter

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Kann nichts Negatives berichten (S85 / Juni 14 / 130000km). Übliche Garantie-Austauschteile waren DU, alle Türgriffe, dritte Bremsleuchte + Austausch HV-Batterie.
Nach 105000 km waren neue Bremsen vorn nötig (eigene Schuld, waren vergammelt = 500 €)

Bremsen und Fahrwerk kann jede Werkstatt deutlich günstiger machen. Da braucht man weder tausende von Euro rein stecken, noch muss man Oberklasse dafür Sein. Lass dir vom S85user keine Angst machen. Es gibt normale Kleinwagen, wenn da eine LED in den Instrumenten nicht geht und das für den TÜV wichtig ist, kostet es auch mal schnell tausende. Der Wagen sollte eh VK versichert sein. Daher sollte auch ein größerer Blechschaden keine Insolvenz bedeuten.

Übrigens, ich verkaufe gerade ein P85, wo schon relativ viel gemacht ist. App und Kabel zum auslesen hab ich hier, falls das wichtig ist.

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Das Problem an möglichen Unfallschäden die nicht bei Tesla repariert wurden und im Nachhinein im Sc bei Garantieabwicklung erkannt werden, ist der Verlust der Tesla Garantie auf den Antriebsstrang und Batterie. Tesla verweigert dann gerne die Garantie mit Verweis auf Unfallschäden und berechnet die angefallene Arbeit. Ob das berechtigt ist oder nicht ist erstmal egal, man hat auf jeden Fall Ärger mit Tesla. Und die sind da hartnäckig. Ich hatte selber persönlich das Erlebnis einer abgelehnten Garantie an der HV Batterie. Konnte es dann zum Glück über den Vorbesitzer regeln.
Ich würde einen gebrauchten Tesla nicht mehr ohne Ove (oder dieser andere Spezialist im Süden, komme gerade nicht auf den Namen) Prüfung von Dritten kaufen, die sagen dir ob was dran ist oder ob er sauber ist.

Den Akkus sollte man unbedingt auslesen lassen.

Die MCU wird von Tesla auf Garantie repariert, wenn die ganz ausfällt.
Gelegentliche Aussetzer fallen nicht unter die Garantie.

Der Wagen wurde nachlackiert. Daher die dicken Lackschichten.
Das muss nichts bedeuten, sollte sich aber mal jemand ansehen, der sich mit Unfallreparaturen auskennt.

Historie gibt es offiziel gar nicht.
Im SeC können die nachsehen, was schon gemacht wurde, geben das aber nur bedingt weiter.

Die „Kleinigkeiten“ können ganz schön Geld kosten.
Um die 3. Bremsleuchte zu tauschen, muss die Heckscheibe raus.
Soweit ich weiß kostet das bei Tesla über 2.000,- €
Was die Rückleuchten kosten weiß ich nicht.

Wenn das Lenkrad deutlich schief steht, sollte das Fahrwerk gründlich geprüft werden.

Insgesamt sollte man so ein Auto nur nach einer ordentlichen Prüfung, von einem Spezialisten, in Betracht ziehen.

Ich würde die Finger davon lassen.

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Bisher (60 tKM) bin ich mit dem 85er aus 14 zufrieden. Hab aber noch CPO Garantie. Einiges wurde schon gemacht, ohne Garantie wären da ein paar Taler weg.
Der beschriebene Zustand läßt sich ja mit „räudig“ zusammenfassen. In so einem Zustand würde ich als Nichtprofi im Kfz-Bereich bei hochwertigen Fahrzeugen immer die Finger lassen. Das wird Dir sicher auch jeder Gutachter gegen Entgelt berichten.
Durchrepariert, aufbereitet und mit neuer Garantie zB von Tesla kann das anders aussehen. Nur war das ja nicht die Frage.

Na viel Garantie bekommst bei Tesla auch nicht mehr. Das ist von „früher“ meilenweit weg. Und Ove und Co rechnen sich auch nur wenn das Auto im die Ecke steht und es beim ersten Mal klappt. Wenn ich in den Videos allerdings sehe wie pingelich da bei Autos mit 150000km+ rum geeiert wird, hätte ich auf sowas als Verkäufer auch kein Bock.

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Kurz und knapp…

Wenn der Preis nicht absolut sensationell ist…also um die 20 Riesen, würde ich die Finger davon lassen…

Vielleicht Unfallschaden -5 k€
Vielleicht MCU -1.5 k€
Vielleicht Fahrwerk max. 3.5 k€
Vielleicht Kleinkram - 1 k€

Was ist der Wagen ohne AP wert wenn alles funzt?
30
Was ist der Wagen mit AP1 wert wenn alles funzt?
33

Alles klar?
Wenn du nicht jeden Tag Langstrecke fahren musst ist der Wagen suuuper.

Wenn der Vorbesitzer keine Aussage über die Fahrzeughistorie machen kann, würde ich weiter suchen.

Jedenfalls merkt man hier im Forum auch immer wieder, wenn sich einer ein Wagen für 35000 gekauft hat. Da ist das defekt, das geht nicht, und das das und das.

Und hört bitte auf mit solchen Reparaturpreisen um euch zu werfen. Wer wegen eines Querlenkerwechsels oder Bremsscheiben und Steine wechseln zu Tesla fährt, ist selbst Schuld.
Das kann jeder private Schrauber und wer sich das nicht traut, der kann zu jeder Werkstatt damit.

Ich bin jedenfalls mit meinem mehr als zufrieden und er hatte auch noch nie was. Ich würde den auch nicht verkaufen, wenn er hier nicht nur rum stehen würde und wir nächstes Jahr auswandern würden.

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Keine Frage, der Tesla ist wirklich einfach zu reparieren, so lange man nicht in die Software muss.

Aber darum ging es ja bei dem oben genannten Fahrzeug nicht.
Abgerockt und ohne zweifelsfreie Historie würde ich von jedem Auto abraten.
Da kann auch nen Polo zum Sparschweingrab werden, bei hochpreisigen Fahrzeugen ist die Situation deutlich gravierender.

Kann der TE selbst schrauben und das Teil ist günstig bis billig…los…nur Mut!

Vielleicht verrät uns @Jonniedp mal, was der Verkäufer für das Auto so ausruft.
Wäre eventuell nicht ganz unrelevant…

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Wenn er will, kann er meinen JETZT für 45000 haben. Mit fast neuen Winter- und Sommerreifen. CCS und LTE neu, 64er Chip direkt bei Tesla erst gemacht, diverse Fahrwerksteile neu, Große Durchsicht vor etwa 3000km gemacht. Und es ist ein P85. Reichweitenbeschränkung hat er nicht. Nur das mit der Ladeleistung was ja eh alle haben. Und meine Scheibenwaschanlage geht super. Da haben ich die Düsen direkt am Wischerarm. Die originalen kannst nämlich auch vergessen. Neue Xenonbrenner hat er auch. Alles so Kleinkram an was man gerade nicht denkt. Und die große originale Mittelkonsole. Kein gelben Rand im Display.

Ich bin jedenfalls nicht bereit mein Auto zu verschenken, weil andere runter gerockte Hütten verkaufen MÜSSEN, weil sie Angst vor der nächsten Rechnung haben oder sonst ihr neu bestelltes Model 3 nicht bezahlen können, was schon auf dem Schiff steht. Ich habe in letzter Zeit viele Preise verglichen und einige Angebote gehen kurz vor Ankunft neuer Modelle immer sehr stark, teilweise 5-stellig, runter. Das ist doch kein Zufall.

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Frohes neues Jahr allen und vielen Dank schon mal für die Ratschläge.

Der Wagen soll 28500€ kosten und ist somit schon sehr günstig…
Irgendwer hier hat das Fahrzeug auf 20000€ geschätzt… würde mich freuen wenn ihr mir den Kontakt zu Verkäufer vermitteln könntet:)

Bei Ove hab ich gesehen, dass er an die Tesla Servicehistorie rankommt… Braucht man dafür special connections oder gibt es eine Quelle wo es sowas gibt…

Prinzipiell war der Wagen echt nett und hat sich gut gefahren…die paar Kleinigkeiten schrecken mich nicht ab… Eine Spritzwasserpumpe und eine Achsvermessung kriege ich grade noch so gestemmt.

Wegen Unfallschäden mache ich mir eigentlich keine Sorgen… Schlimmer als von Werk können die Spaltmase fast nicht eingestellt werden und ich glaube mit meiner Erfahrung auch beurteilen zu können ob er einen größeren Schaden hatte oder nicht

Dann kauf ihn. Denn ist der weg vom Markt.