Model S/X Neuwagengarantie verschlechtert

Hier die Bedingungen Feb. 2019
tesla-new-vehicle-limited-warranty-de-de.pdf (942 KB)

Der Raven LR oder evtl. noch der 100D sind die einzigen BEV, die in meinem Fahrprofil funktionieren würden (Model 3 ist mir zu klein). Soviel Geld für ein Auto würde ich nur in die Hand nehmen, wenn entsprechende Einsparungen beim Kraftstoff gegenüber einem Verbrenner das rechtfertigen. Insofern war der Plan, ihn über mindestens die acht Jahre zu halten und zu fahren.

Also werde ich entweder nach einem Raven aus 2019 suchen, die 1-Million-Mile Battery abwarten oder mein nächstes Auto wird ein gebrauchter Verbrenner.

Ein MS, für das ich ggf. nach 4-5 Jahren eine neue Batterie kaufen muss, ist mir schlicht zu teuer. Auch wenn ich das schon sehr attraktiv finde.

Das Auto muss halt immer ins individuelle Mobilitäts- und Finanzkonzept passen :slight_smile:

Ist richtig, aber wenn wirklich bald die 1-Million-Mile Battery kommt, dann hat das vielleicht sogar was Gutes. Wer weiß…

:blush: Danke für den Hinweis, geändert!

Gruß Mathie

Dann finden Zögerer das nächste um nicht zu kaufen…

Jetzt ist jedenfalls für alle sicher, was genau Garantiert wird.

Grüße
Mario

Nee, steht immer noch drin, vorletzter Absatz:

Eine neue Batterie nach 4-5 Jahren ist extrem selten, ein Service an der Batterie kommt da schon eher vor.
Mein Oldie läuft völlig unauffällig, könnte schneller laden, aber das kennen ja alle 85 Fahrer. Warum sollte das bei den aktuellen Modellen in 4-6 Jahren anders werden? Die werden doch eher noch haltbarar.

@Sunfreak :blush: Jetzt auch die zweite Stelle geändert …

Gruß Mathie

Bestimmt tun sie das. Aber es geht hier doch um die Garantieverschlechterung, wie der Titel schon sagt.

Denn es ist jetzt auch klar, was nicht garantiert wird.

Ich muss nichts finden, um nicht zu kaufen. Ganz im Gegenteil, ich suche Gründe zu kaufen. Es gibt auch sehr viele. Nur einer der Hauptgründe ist leider weg. Denn eine etwas schwammige, unbegrenzte Garantie, mit der recht kulant umgegangen wird, wäre mir persönlich lieber gewesen.

Wieso Tesla das geändert hat, ist nachvollziehbar und dass es passieren würde, war abzusehen. Trotzdem macht das einen Kauf schlicht weniger attraktiv.

Das wären 300 tkm in meinem Fall. Auch wenn das eher eine Ausnahme ist. Ich glaube auch, dass die Lebensdauer Der Batterien sich eher verbessert, aber die Wahrscheinlichkeit eines extrem teuren Schadens ist da halt echt schwer einzuschätzen. Und das hat die alte Garantie eben abgedeckt. Ich bin wirklich sehr gespannt, was Tesla in diesem Jahr noch so ankündigt.

Jedenfalls war die alte Regelung ohne KM-Begrenzung für Tesla wohl zu teuer. Das läßt Rückschlüsse auf die Haltbarkeit zu. Wenn man nur die Extrem-Fahrer hätte ausgrenzen wollen, hätte man die Grenze sicher großzügiger gewählt.

Oder aber die neuen Batterien die nun verbaut werden geben auf Grund der Chemie das nicht mehr so her und die von allen gewollten hohen Leistungen an den Superchargern tun den Rest dazu, mich würde es nicht wundern wenn nun andere Zellen mit der selben Kapazität verbaut werden, und erste Erfahrungen vom Model 3 die dortige Grenze als gut für Tesla sich gezeigt haben, immerhin sind wir alle versuchskaninchen.

Und ob die Alte oder die neue Bestimmung besser ist, na ja, meine persönliche Meinung ist da lieber fix 240.000 km 70% als unbegrenzt mit Tesla diskutieren ob die Nutzung ok war und der Rest der Kapazität nicht doch eventuell reicht.

Dazu kommt aber auch, das in den nächsten 1-2 Jahren es Firmen außer Tesla geben wird die die Accus wieder flott machen werden, entweder durch Tausch ganzer Blöcke, oder durch Zelltausch, es kommen dann die Wagen ohne die Garantie, und die wollen auch repariert werden, ähnlich wie bei der MCU, und dann ist es wahrscheinlich nicht teurer als ein kapitaler Motorschaden an einem V8, wenn nicht sogar günstiger.

Oder aber man rechnet einfach nur damit den Wagen Max. Die KM Leistung zu fahren und dann zu tauschen.

Sagt mal, verstehe nur ich das anders, als hier von Euch dargestellt?

Da (oben verlinkte neue Bedingungen ab 1.2.2020) steht: "Model S und Model X – 8 Jahre (mit Ausnahme der originalen 60-kWh-Batterie, die vor 2015 hergestellt wurde, für die die Abdeckung für 8 Jahre oder eine Laufleistung von 125.000 Meilen/200.000 km, je nachdem, was früher eintritt, besteht).

Heisst für mich: Die 200.000km gelten nur für die Originale 60kWh Batterie vor 2015. Alle anderen Model S und X: 8 Jahre.

Mehr steht da nicht…

Nein, das sind die von Dezember 2018. Die ab jetzt gültigen sind doch gar nicht hier verlinkt worden, oder?

Die Originale S60 Batterie hatte von Anfang an nur 200000km oder 8 Jahre Garantie.
Die 85er halt unbegrenzt und 8 Jahre.
Ich habe auch „ nur“ nen S60 und ich habe mich schon immer gefragt was diese unbegrenzte Laufleistung sollte zudem das ja sehr schwammig ohne Restkapazitätsangabe war.

Ich finds gut, endlich genau zu wissen was drin ist. Wer seinen Kauf von sowas beeinflussen lässt dem ist nicht zu helfen.
Einen risikolosen Kauf wird’s nie geben und Kulanz ist nicht das was jedem das gleiche bietet.

Gießkanne ist halt ungerecht.

Grüße
Mario

Sie sind zitiert worden auf der ersten Seite von TES60.
Hier der Link:
tesla.com/sites/default/fil … -de-de.pdf

Was hier noch niemand erwähnt hat, Tesla hat sich in dem Zuge gleich noch einen Freifahrtschein für Veränderungen am Akku over-the-air in die neuen Garantiebedingungen eingebaut (da kopieren aus dem PDF nicht erlaubt ist und ich zu faul zum abtippen bin, hier als Screenshot):

Und wie wir wissen, schraubt Tesla nur zu gern an den Parametern, leider in den seltensten Fällen zum Vorteil des Kunden.

Das nimmt solche Fälle nur aus der Garantie heraus. Dennoch finden die Updates ja nicht in einem rechtsfreien Raum statt. Wenn ein Update im verborgenen, quasi als Trojaner, nachteilige Änderungen installiert, dürfte man einen Beseitigungsanspruch haben. Den durchzusetzen ist aber bestimmt mühsam…

Da hast Du wohl recht.

Meine Bedingungen 12/2017 gespeichert als PDF:

New_Vehicle_Limited_Warranty_Europe_de_DE.pdf (76.9 KB)