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Model S pre FL - Wert steigt? Anlageobjekt?

Liebe Community!

Ich bin gerade in den Überlegungen mein geliebtes Model S 85 (vor Facelift, 2015) volle Hütte zu verkaufen. Der wagen hat die letzten 55tkm beste Dienste vollbracht, ist in einem hervorragenden Zustand was Optik (Lack, Innenraum) aber auch Technik angeht. Ich habe noch CPO-Garantie und habe allerhand bei Tesla machen lassen. Umbau auf CCS etc. durchgeführt.

Nun zu meiner Fragen:
Die Preis sind schon ein bisschen gerutscht. Ich bin mir bei den alten Model S jedoch nicht sicher, ob diese nicht in Preis in Zukunft wieder steigen werden.

Warum sehe ich das so?

  • Es gab davon nicht allzu viele und der Wagen wird nach meiner Meinung Kultstatus ab 2023 (dann 10 Jahre am Markt) haben.
  • Tesla-Punch (auch schon bei den normalen S85ern)
  • Erstes ernstzunehmende Elektroauto am Markt (bis heute ist selbst der Etron in Reichweite und Beschleunigung kein Gegner)
  • Wunderschöne Optik, die mehr als zeitlos ist
  • Extremes Platzangebot (kein V70, Passat, E-Klasse hält hier mit)
  • Camper-Funktion und all das was sukzessive via Software nachgerüstet wird
  • Richtiges und echtes free Supercharging (aus meiner Sicht werden die Wagen damit auch immer weniger)
    -…

Mir würden noch weitere Argumente einfallen. Frage ist nur: Liege ich da richtig? Wie ist Eure Meinung dazu?

Danke Euch!

Viele Grüße!

wie bei allen liebhaberfahrzeugen:

  • so richtig interessant sind alte karren erst nach 25 jahren
  • die müssen tiptop dastehen, um einen bestimmten wert halten zu können
  • die laufleistung spielt dabei ein große rolle; alles über 100.000 km wird es schwer haben, als liebhaberauto eingestuft zu werden und dann auch liebhaberpreise zu erzielen (in der konsequenz müsstest du den wagen dann ab jetzt so gut wie gar nicht mehr fahren; alltag scheidet also aus)

im ergebnis habe ich also keine hoffnung, dass sich „alltags“-model s als wertstabile anlageformen erweisen werden.
vllt. mag es dich trösten, dass der größte wertverlust schon hinter dir liegt…

madmax

Kannst dir die Frage ja selber beantworten. Wäre dir ein älteres Auto das unter Umständen im Unterhalt und Reparatur dann extrem teuer werden kann mehr Geld wert?
Neu gibt es die Autos die dem S85 entsprechen mit deutlich besserer und modernerer Ausstattung schon für 80k. Am Gebrauchtmarkt sind inzwischen auch 75er, 90er und 100er zu guten Kursen erhältlich.

Dazu kommt dass der 85er Akku alles andere ist inzwischen als das was man mit Tesla verbindet. Früher habe ich den 85er gern empfohlen weil er echt geil war. Inzwischen rate ich jedem die Finger vom 85er zu lassen und besser nen 75er zu nehmen.
Wenn es Model S als Wertanlage schaffen sollten, dann am ehesten die aus 2013…
Aber Model S sind inzwischen ja nichts spezielles mehr. Wie viele wurden da schon gebaut? 500.000? 600.000? Das is eigentlich schon ein Massenfahrzeug.

Ich persönlich würde für ein Model S mit dem Akku auf keinen Fall mehr zahlen als allgemein so aufgerufen wird. Eher weniger weil man da nicht weiss wie sehr Tesla das Teil noch runter kastriert.

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Vielleicht ist das kostenlose SuC etwas, dass den Wert ein wenig stützt.
Ebenso 22 kW AC und Pano sind Besonderheiten.

Aber Wertanlage? Da wird dir heute niemand eine belastbare Aussage geben können.

Der Wert liegt darin, es lange zu selbst zu halten. Verkaufen kannst du es immer noch.

Der Wert des Autos wird wahrscheinlich durch den Alu- und Kupferpreis bestimmt. :smiley:
Woher bekommt man die Ersatzteile für die Elektronik. In ein paar Jahren werden sicher einzelne Komponenten nicht mehr hergestellt und ein Chip lässt sich nicht einfach nachbauen. Und eine Auto mit platten Akku will doch auch keiner. Ein Trabant kann ein Bastler am Leben erhalten, ein Tesla wohl kaum.
In dem Sinne denke ich die Preise gehen auf Schrottwert.
Und ich hoffe bis dahin mein Tesla fahren zu können.

Es hat schlicht zuviele preFL und die Preise purzeln mächtig. Wertanlage … leider ganz und gar nicht :frowning:

:rofl:

S85 als Sammlerstück, sorry nono never…

Sagen wir, wenn du die VIN 000.000.001 hast, könnte was draus werden. Oder das erste MS von Musk.
Ansonsten geht das Teil den Weg allen Irdischens!

Das ist so sicher, wie das Amen in der Kirche.

Generell sind Autos keine Wertanlage!
Absolute Ausnahme. Sind halt sehr exklusive und alte, limitierte Autos. Autos und Marken, die an sich ein tief emotionales Image und einen Mythos für viele Menschen mitbringen.
Tesla ist jung und bisher bei Geeks und kleinem Kreis “angesagt”.
Bei Tesla war das der Roadster.
Ansonsten bleiben nur Autos mit spezieller Historie übrig.

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Wertanlage? Mein 2013 Signature in Topzustand? Im Leben nicht. Vielleicht ein 2012er Signature, der in der ersten Woche vom Band gelaufen ist und danach eingemottet wurde.

Also ich hab keine Glaskugel, aber nach manchen Theorien hier drin wären heute Käfer, Golf I oder W123 heute nichts Wert.

Kann mir schon vorstellen, dass für zukünftige Generationen der MS als „erstes richtiges Elektroauto“ oder „Papa hatte mal einen“ interessant werden könnte.

Sagen wir mal so: ich fahre seit ewigen Zeiten Jeep, einfach deshalb, weil die nie unter einen gewissen Wert sinken. Ich denke, das wird beim Model S auch so werden, das wird irgendwann bis zu einem Wert X (vielleicht 10.000, vielleicht 20.000) sinken, aber dort konstant verweilen, egal wieviel Jahrzehnte dann vergehen. Erst die nächste Generation (sprich meine Mädels) werden dann davon sprechen, dass sie damit zur FS-Prüfung gerollt sind. Ob das reicht, den Wert (wie beim Käfer, oder 1er Golf) oben zu halten? Ich glaube nicht, weil ja keine tiefe emontale Bindung aufgebaut wird. Beim Käfer konnte jeder Fahranfänger die Kotflügel oder das Spurstangerl selber wechseln, beim Golf den Schaltknüppel gegen einen Golfball tauschen, aber beim Tesla? Was sind die alten Granadas, CXen, Lancias oder 504er-Kombis unserer Jugend wert?

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Sobald ein Auto Elektronik verbaut hat eignet es sich nicht mehr zum Oldtimer, meine Meinung. Voraussetzung hierzu wäre nämlich dass sämtliche Hersteller, sowie Zulieferer, die notwendigen elektronischen Ersatzteile auch in 30-40 Jahren noch liefern könnten. Dieses nachzubauen halte ich nicht für möglich, zu komplex plus die Hersteller würden die Schaltpläne und vor allem den Quellcode der Software niemals veröffentlichen. Man sagt Tesla unter den Autos ist wie das iPhone unter den Smartphones, somit muss man sich also nur die Preise von alten iPhones anschauen um die Antwort zu erhalten. Zudem, was an Oldtimern so fasziniert ist die Ingenieurskunst und die Handwerkskunst die man an klassischen Oldtimern findet, dieses ist im modernen Autos definitiv nicht mehr vorhanden.

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Ich sage immer, dass Models S ist eigentlich kein Auto sondern ein fahrender Computer. Und Computertechnik veraltet nun mal sehr schnell, kann irgendwann (nach im Vergleich zu Autos kurzer Zeit) nicht mehr repariert werden. Ich denke man kann das mit der Wertanlage vergessen - ich denke man kann es am ehesten mit PCs oder Handys vergleichen. Wer möchte heute noch nen 486er PC aus Anfang der 90er Jahre auf seinem Schreibtisch? 1 verrückter Sammler auf 2 Mio Normalos. :wink:

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Bei zuletzt genannten steigt der Wert … :sweat_smile:

Nein, sie gewinnen erst nach einer Resto an Wert. Und diese Kosten übersteigen in der Regel den Kaufpreis.

Einfach schon, was ist eine gute Wertanlage? Man Starttag X eröffnet und den Wert angelegt, zwischendrin noch Beträge nachgeschoben und die Investition gesteigert.
Am Stichtag muss dann eine Rendite dabei rausspringen, möglichst inflationsbereinigt.

Jetzt das ganze mal mit einem Model Sund Autos im speziellen durchspielen.
Selbst die gängigsten Oldtimer sind keine Wertanlage. Jedenfalls niemals für ersten Besitzer.

Aber das MS rechnet sich im Betrieb, dass ist die Besonderheit. (speziell mit FreeSuc). Und mit den niedrigen Unterhaltskosten, weil derzeit die Steuer wegfällt.
Als Vergleich: als Nebenbei-DJ brauche ich ein sicheres, großes, gemütliches Auto, um nach dem Set sicher durch die Nacht nachhause zu kommen. Die kleine PA-Anlage soll sich auch ausgehen, bzw. den Hänger hinten dran sollte man nicht merken. Und gleichzeit muss mich das Auto „runterholen“, beruhigen und heimtragen.
Bisher machte das mein alter Grand Cherokee, aus den 2000-Jahren. 2x das selbe Modell gekauft, weil am Markt nichts vergleichbares war. Der Diesel und die höhere Steuer kosteten mich knapp 500 € im Monat, der Tesla kostet mich derzeit unwesentlich (ca. 50€) mehr, aber danach mit ziemlicher Sicherheit viel weniger. Damit spare ich später Geld, und weitaus mehr, als ich durch den Verkauf als Oldie wahrscheinlich „reinkriegen“ werde. Damit gewinne ich bei jeden Kilometer Geld, weil ich es ja mit einem großen Jeep / SUV / VAN vergleichen müßte.

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Das ist aber keine Wertanlage. :wink:
Das ist günstigerer Unterhalt.
Eine Rendite wirst du mit dem auto nie erzielen.

Ein Model S ist bei entsprechendem Fahrprofil sicher das bessere Produkt um aus dem investierten Kapital den größten Nutzen (geringsten Verlust) zu ziehen.

Aber wie gesagt, selbst die allermeisten Oldtimer sind keine Wertanlage. Mit viel Glück bekommt man diese ohne Verlust verkauft (Kaufpreis im Verhältnis zu Verkaufspreis). Unterhaltskosten harte man dennoch und wenn es nur die Kosten für den Stellplatz sind.

Hier wurde speziell nach Geld-/Wertanlage gefragt und da taugt eben ein Model S ganz sicher nicht dazu.

na, ja, als Wertanlage… du kannst ihn mit Amazon, Tesla, Apple, oder XAOMI Aktien anfüllen, und dann stehen lassen. Dann hast Du wahrscheinlich irgendwann eine Rendite… :wink:

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Ich hab vor etwa 4 Jahren eine ähnliche Frage für den Roadster zur Diskussion gestellt. Die überwiegende Meinung war, dass es auch hier keine Wertanlage ist und die schönen Autos lieber auf die Straße sollen. Stimmt auch. Preise kannten seit dem aber nur den Weg nach oben. Der Unterschied ist, dass hier max. 2500 Stück gebaut wurden und viele auch schon nicht mehr da sind. Einige Überraschungen werden einem beim Unterhalt eines Roadsters auch die „Rendite“ verhageln. Bei einem Model S kann ich mir das Szenario mit dem Anlageobjekt echt nicht vorstellen… aber wer weiß wie es aussieht wenn das hier jemand in 30 Jahren liest … :sweat_smile: