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Model S P85D (der Fahrer) verursacht Unfall ...

…trotz verkehrsadaptivem Tempomat

teslamag.de/news/model-s-p85d-un … pomat-3141

bin mal gespannt was aus der Geschichte rauskommt.
Unten ist auch ein schönes Video. Meines erachtens greift der Notfallbremser hier, allerdings nicht der tempogesteuerte Tempomat

Na da wird es nicht lange dauern bis Tesla per OTA (mindestens) diese Funktion erst einmal auf unbestimmte Zeit abschaltet, siehe automatische Absenkung nach den Bränden… unabhängig davon ob der Fehler wirklich bei Tesla lag. Jemand der 3 Tage sein MS hat kann auch mal gedacht haben die Funktion wäre aktiv, etc. Zudem gilt was ich immer sage, der Fahrer ist verantwortlich und muss die Systeme überwachen, wenn es zu so einem Unfall kommt wurde diese Pflicht verletzt.

Das wird erheblichen Schaden für Tesla anrichten so oder so, denn damit ist keinem der so beworbenen Assistenzsystemen zu trauen und es wäre besser gewesen, siehe auch meine Aussagen aus der Vergangenheit, sich nicht mit dem Autopilot Geschwafel so weit aus dem Fenster zu lehnen. Hoffentlich geht das gut. Eine Luxuslimo im 100k€ Bereich bei der der Hersteller nicht mal einen Abstandstempomaten hinbekommt… das wird bald überall zu lesen sein…

Ich hoffe Tesla kann schnell nachweisen das es nicht so ist, aber die Büchse der Pandora ist offen…

Ich habe die Sensoren ja nicht drin, aber im Loaner empfand ich es als sagen wir mal sehr spannend mich auf die Sensoren zu verlassen. Ich finde es gut als zusätzliches Sicherheitsfeature, aber ständig darauf zu vertrauen das das Model S bremst wäre mir im Moment noch zu heikel. Und so wie ich es verstanden habe war doch der ACC nicht als Bremsersatz bis Stillstand gedacht oder irre ich mich da?

edit: sind anti collison und ACC nicht zwei verschiede Features?

Halte ich durchaus für glaubwürdig.
Ich fahre wann immer es geht mit aktiviertem ACC. Normalerweise vollkommen problemlos. Auf mehrspurigen Fahrbahnen innerhalb der Stadt habe ich ebenfalls schon mehrfach Probleme dieser Art gehabt.
z.B.: Vor dir fährt ein Fahrzeug (blauer Marker im Display), korrekt erkannt. Dieses wechselt dann den Fahrstreifen z.B. von links nach rechts. Der Marker wechselt auf grau. Vor dir steht ein Fahrzeug an einer Ampel in Reichweite des Radar, wird aber NICHT erkannt!
Da hilft nur selber bremsen und IMMER die Farbe des Markers im Display beobachten.
Es hilft in solcher Situation, ACC kurz zu deaktivieren und wieder zu aktivieren, dann wird der Marker sofort blau.

Ich hatte das mal im Audi bis zum Stand und innerhalb einer Gewissen Zeit auch wieder losfahren. Nicht benutzt, mir zu gefährlich. Aber das Problem ist, wenn es im Auto ist muss es 100% funktionieren. Da hilft auch kein Hinweis im Handbuch. Tesla sollte sofort reagieren und die Funktion lahmlegen bzw. die ACC unter 20 km/h mit Warnung ausschalten wie es andere tun.

Ich habe die auch nicht, aber angeblich steht es im Handbuch… Eigentlich sollte aber jedem klar sein das er selbst verantwortlich ist einzugreifen. Das ist die Gefahr von dem Geschwafel vom Autopiloten von Tesla.

Das kann ich mir nicht vorstellen. Es ist und bleibt immer der Fahrer welcher verantwortlich ist. Im übrigen ist der Fahrer am kürzeren Hebel. Tesla könnte Logfiles ganz einfach manipulieren und so „nachweisen“ das der Fahre falsch reagiert hat. Dieses Feature ist sicher praktisch auf der Autobahn, und in der Theorie wäre es ja auch möglich diesen innerorts auf 130 zu lassen, aber was wenn die Ampel auf Rot ist und kein Auto dort steht? :wink:

Das ACC bremst bis zum Stillstand (Stau, Ampel etc). Anti Collision ist was anderes. Das ist immer aktiv, auch wenn der Tempomat aus ist. Zum einen warnt es, wenn es eng wird, und dann bremst es auch runter, aber nicht mehr um den Aufprall zu verhindern, sondern nur noch, um den zu reduzieren. Allerdings nur so lange, wie kein Eingriff des Fahrers erfolgt (starke Lenkbewegung, eigenes Bremsen, Beschleunigen…)
In dem Video ist das Problem, dass der fokusierte Wagen abbiegt, der Tesla aber gerade aus möchte. Und es dauert zu lange, bis das neue Objekt erfasst wird. Soweit ich weiß, ist das aber in dieser Form in einer früheren Firmware aufgetreten. Ob das inzwischen optimiert wurde? Den eigentlich sollte er nur beschleunigen, wenn er wieder klare Sicht nach vorne hat.
Meiner Erfahrung nach funktioniert das System aber gut. Ich fahre sehr oft damit, sowohl Autobahn als auch Stadt. Und gerade in der Stadt bremst er mir eher zu viel, als zu wenig, worüber ich mich aber nicht beschweren möchte.

Inhaltlich hat das auch bei der Absenkung keinen Sinn gemacht, das Risiko IMHO sogar gesteigert. Aber es muss etwas getan werden um dem Publicity Shitstorm zu begegnen. We will see…

Habe das Video erst gerade gesehen.
Das exakt die Situation.
Das Fahrzeug vor dir fährt langsamer als die eingestellte Geschwindigkeit und wechselt die Fahrspur.
Das auf der gleichen Fahrspur befindliche andere Fahrzeug wird nicht schnell genug erkannt, das MS beschleunigt…

Glaubt ihr wirklich, dass es da eine grossen Aufschrei geben wird?

Das ist doch eigentlich lächerlich, dass der Fahrer die Schuld dafür Tesla in die Schuhe schieben will! Wie Du richtig schreibst, obliegt immer noch dem Fahrer die Verantwortung. Er hätte doch einfach rechtzeitig auf die Bremse treten können!

Wenn die Bremse ausgefallen wäre, DANN wäre das eine grosse Geschichte! Aber so…?

Hier noch ein Auszug aus dem aktuellen Handbuch (Seite 84):

Funktionsweise der automatischen Notbremsung
Wenn das Model S mit Autopilot ausgestattet ist (siehe Über den Autopiloten auf Seite 73), wird die Fahrspur vor dem Model S mithilfe der nach vorne gerichteten Kamera und dem Radarsensor überwacht. Dadurch kann die Entfernung zu jedem sich vor dem Model S befindlichen Fahrzeug, Motorrad, Fahrrad oder Fußgänger gemessen werden.
Die automatische Notbremsung ist so ausgelegt, dass die Bremsen automatisch betätigt werden, um im Falle einer unvermeidlichen Frontalkollision den Aufprall zu dämpfen.
Wenn die Bremsen durch die automatische Notbremsung betätigt werden, erscheint auf der Instrumententafel eine optische Warnung und Sie hören einen Signalton. Außerdem bemerken Sie eventuell eine abrupte Abwärtsbewegung des Bremspedals. Die Bremsleuchten werden eingeschaltet, um andere Verkehrsteilnehmer zu warnen, dass Sie langsamer werden.
Sobald die Fahrgeschwindigkeit um 40 km/h (25 mph) reduziert wurde, werden die Bremsen gelöst. Werden beispielsweise bei einer Fahrgeschwindigkeit von 90 km/h (56 mph) die Bremsen durch eine automatische Notbremsung betätigt, werden sie wieder gelöst, sobald die Geschwindigkeit 50 km/h (31 mph) beträgt.
Die automatische Notbremsung funktioniert nur bei einer Fahrgeschwindigkeit von zwischen 8 und 140 km/h.

Hallo,

ich fahre jeden Tag mit dem TACC auf der Autobahn. Da funktioniert es wirklich gut. Manchmal bremst er mir persönlich aber zu spät, wenn Fahrzeuge vor mir bei Stau sehr schnell bremsen. Dann greife ich oft ein (das tut meinen Nerven gut :smiley: ). Manchmal lasse ich das MS dann auch selbst machen :open_mouth: , da hebt es aber die Passagiere schon vom Sitz bei der Bremsung :astonished: .
Auf Landstraßen ist das TACC auch OK.
Probleme gibt es einfach in Städten mit mehreren Fahrspuren und Spurwechsel und abbiegenden Fahrzeugen. Da fahre ich nicht mit TACC oder nur mit intensiver Kontrolle durch mich. Bei einer roten Ampel hält er ja auch nur, wenn ein Fahrzeug da steht, sonst würde er voll durchbrausen.
Bei Stadtverkehr sollte man halt das Hirn (so man welches hat) nicht an der Autotür abschalten :smiley:

In dem Video muss der Tesla schon in Sekunde 10 auf 11 den weissen Wagen an der Ampel erkennen. Das darf mit Fokus Fokus auf den Abbiegenden nichts zu tun haben. Erkennt er das Hindernis in seiner Geradeausrichtung nicht wird’s lebensgefährlich.

…ist mir allerdings beim meinem alten Audi S7 auch so oder so ähnlich passiert , der Technik sind halt auch Grenzen gesetzt !
Im Stau ist es ok , aber ansonsten immer mit Vorsicht !

Viele der aktuellen Systeme erkennen stehende Fahrzeuge gar nicht. Nur fahrende und bremsende werden erkannt. Stehen sie an der Ampel und ich nähere mich von weiter weg, würde ich mich zur Zeit nie auf ein solches system verlassen.

Einzige Tesla Problematik hier ist m. E. die Bezeichnung auto-Pilot. Die suggeriert mehr, als das System derzeit kann.

+1

Das muss jetzt zurückgestutzt werden. Wie gesagt, am besten IHMO setzt die ACC unter 30 km/h mit einem Warnton aus und das ist so klar im Handbuch beschrieben. Sollte Tesla zumindest bis zur vollständigen Aufklärung und 100%igen Funktion in allen Situationen bis zum Stand sofort OTA umsetzen.

woher wissen wir denn das in dem betroffenen Fall nicht der vordere Wagen auf die Spur des Teslas gewechselt hat (mit geringem Abstand) und dann gebremst hat ? alles Spekulationen .
Auch finde ich es auffällig das es in USA oder Europa solche Vorfälle noch nicht gab sondern in einem „Dritte Welt“ Land !

just my 2 cents

Seit wann genau ist die Türkei nicht mehr in Europa sondern in der „Dritten Welt“? 3% weggerundet?

Unser T-Modell bremst sogar kurzzeitig bei einer Ausfahrt in einer Rechtskurve weil es die Leitplanke zwischen den Fahrbahnen als Hindernis erkennt. Die Leitplanke steht übrigens. Wobei diese Ausfahrt ein echt schräges Design hat.

Ich war selbst schon mehrfach beruflich in der Türkei , sollte keine Bewertung der Menschen sondern eher der „Fahrkultur / Infrastruktur und dem Interesse sich und Richtlinien“ sowie der Sicherheit und der Fahrzeuge , Frag dort mal wie die Leute zum TÜV stehen …