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Model S für Langstrecke?

Hallo zusammen,

ich stecke gerade in den Überlegungen mir ein Model S 100D anzuschaffen.

Ich fahre im Jahr ca. 45.000 km, wobei ich zweimal pro Woche eine Langstrecke von 350 km fahre.
Der Rest ist Kurzstrecke / Stadtverkehr.
Ich habe schon öfters gehört, dass man sich dem Akku zuliebe zwischen einer Ladekapazität von 20% bis 80% aufhalten sollte.
Da wird es dann mit den 350 km eng … Kann ich den Akku zweimal pro Woche bedenkenlos auf 100% laden und ziemlich runterfahren oder sollte ich bei der Langstrecke lieber einen Zwischenstop am Supercharger einlegen?
Ich fahre meistens meine 130 bis 150 km/h mit Tempomat.

Mich würden grundsätzlich die Erfahrungen von Vielfahrern interessieren … :wink:

Schon mal vielen Dank für die Antworten!

Viele Grüße
Sven

Das gilt für Lagerung/Standzeiten.

Definitiv ja. Dafür ist das Auto konzipiert.

Mit 150 km/h kann es bei 350 km schon eng werden. Das ist aber kein Grund zur Sorge: Du hast im Auto alle Anzeigen zur Verfügung, um zu rechtzeitig zu wissen, wenn Du zu übermütig unterwegs bist und die Geschwindigkeit etwas drosseln solltest. Wenn Du das Navi verwendest, sagt Dir das Auto auch von sich aus Bescheid, wenn es meint, dass es knapp werden könnte, und empfiehlt Dir eine Geschwindigkeit, mit der Du sicher und stressfrei ankommst.

Dementsprechend wirst Du Dein Tempo den Witterungsverhältnissen anpassen: Bei warmem, windstillem Wetter und trockener Straße wirst Du über weite Strecken 150 fahren können, wohingegen Du es bei Regen, Schnee und Sturm etwas langsamer angehen lassen wirst (oder halt, falls es Dir besser passt, noch einen Kaffee am Supercharger einnehmen wirst).

Ich habe einen „alten“ 85er (von 2013), der hatte neu 76 kWh nutzbare Kapazität. Inzwischen (4,5 Jahre, 125 TKM) sind es „nur noch“ so um die 70 kWh und trotzdem würde ich eine 350 km lange Strecke bei normalem Wetter ohne Supercharger planen. Ich würde sie mit 120 km/h angehen und dann „mal sehen“… Der aktuelle 100er hat nicht nur weitaus mehr nutzbare Kapazität, sondern verbraucht auch etwas weniger. Du bist also auf der sicheren Seite.

Also der Tesla ist für die Langstrecke kein Problem, fahre selber 360km am Stück relativ oft, vor allem in der Winterzeit.
Es kommt darauf an, ob du am Endpunkt laden kannst, falls ja, dann hast du meistens mit dem 100D keine Probleme, ausser bei sehr wiedrigen Wetterbedingungen(Schnee, Wind und Regen). Wenn nicht, dann wirst du zwischenladen müssen.

Leih Dir einen aus, fahre die Strecke und du wirst merken es wird gut gehen, auch wenn man mal 20min Laden muss.

Ich fahre 60.00km/a und auch viele Langstrecken. Oft deutlich über 1000km. Ich hab nur den 85er und trotzdem ist das kein Problem. Du hast sehr gute Anzeigen über Reichweite und Lademöglichkeiten. Ich fahr mittlerweile einfach drauf los, wie früher mit einem Verbrenner. Auf Langstrecke plane ich jeweils beim Laden den nächsten Stopp. Das geht auf dem großen Bildschirm sehr gut und schnell.

Vergiss nicht, dass Du im Alltag nie mehr laden (tanken) musst, wenn du zuhause oder am Arbeitsplatz eine Steckdose hast. Du fährst jeden Tag voll geladen (oder 80%) los. Für mich ist das ein sehr wichtiges Komfortmerkmal. Dafür mach ich auf Strecke gerne mal eine kurze Pause am SuC.

Vielen Dank für die Antworten!
Ich hätte am Arbeitsplatz die Möglichkeit das Fahrzeug zu laden.
Für zu Hause würde ich mir eine Tesla-Ladestation installieren.
Bei Standzeiten von 2 bis 3 Tagen kann ich den Tesla problemlos am Strom lassen und die Ladegrenze auf 80% stellen. Oder?

Ja, das wird sogar empfohlen: Am besten sollte der Tesla während Standzeiten immer eingesteckt sein.

Hallo Sven, ich hab auch eine Strecke in meine alte Heimat die ist recht genau 350km und der letzte SuC ist 250 km vor Ziel. Die 350 km schaffst du mit dem 100er auch bei widrigen Bedingungen, das war auch der Grund warum ich mir den 100er gekauft habe. Hab die Strecke mit einem 90er Probe gefahren, das war ohne zwischenladen haarscharf. Mit dem 100er hab ich immer zwischen 15 und 25% Reserve ohne zwischenladen. Wenn ein SuC auf der Strecke ist macht zumindest mal 10 min zwischenladen Sinn da dadurch der sehr tiefe Entladezyklus unterbrochen wird, was der Degradation des Akkus entgegen wirkt. Durchfahren ist aber problemlos machbar. Fahre etwa 30000 km im Jahr. Falls du weitere Fragen hast kannst du auch gern eine PN schicken.

Bin jetzt nach einem Jahr rd 55.000 km in meinem Model S 75D gefahren, i.d.R. auf Strecken zwischen 110km und 130km. Der Autobahnanteil ist rd. 70% und den fahr ich normalerweise mit Tempomat bei 130, aber auch mal mit 150. Mein Durchschnittsverbrauch liegt bei 21,4 kWh auf 100 km. Geladen wird entweder zu Hause, am Supercharger oder am Zielort. Die Strecken sind mit dem 75D ohne Probleme möglich, wenn notwendig kann man die Entfernung auch mit 200 fahren, vor allem wenn am Zielort geladen werden kann. Der 100’er gibt einem mehr Sicherheit und wäre auch bei Strecken zwischen den Fernstrecken mit Superchargern von Vorteil. Grundsätzlich würde also ein 75’er reichen, aber bei Deinem Streckenprofil würde ich nach einem Jahr auf jeden Fall den 100’er nehmen.

Auf 100% laden ist kein Problem solange man direkt nach dem voll-werden los fährt. Die Akku schadet der Zeit der in diese hohe Spannung Niveau bleibt. Mit ein 100D locker machbar! Mit mein 90D knapp (oder langsamer zu machen)

Ich kann meinen Vorrednern nur zustimmen. Meiner ist auch aus 2013 mit 122Tkm.
Mit etwas sportlichem Ehrgeiz würde ich die Strecke in einem durchfahren (mit 115km/h beginnen, je nach Steigungen gehen ev. etwas mehr)
Definitiv brauchst Du keine Angst haben von 100% auf null zu fahren, solange du dann laden kannst. - Sonst hätte mein 2013 Akku schon definitiv Mängel.
Betreff der Lademöglichkeit würde ich zuhause erst mal mit normaler CEE 11kw und dem UMC beginnen.
Typ 2 bringt mehr Sicherheit für die Leitung, aber alles was dann über 16A geht, kann ins Geld gehen und das sollst erst investieren, wenn Du merkst, dass Du es wirklich benötigst. Da ich zuhause meist genug Zeit habe, lade ich sogar nur mit 5A (dreiphasig) an der Wallbox.

zumal die neuen teslas von werk aus erst einmal sowieso nicht mit mehr als 11kW laden können. per softare-freischaltung gehts dann hoch bis max 16,5kW ladestärke

ich sehe - wie meine vorredner hier - überhaupt gar keine orobleme.
tu es, du wirst es nicht bereuen :smiley: (es sei denn du hast an das auto qualitätserwartungen wie bei einem bmw&co)
deine strecke geht und vor allem weil du an beiden zielen laden kannst (+SC auf der strecke bB), ist es super!

Das ist schon eine Weile nicht mehr so. 16.5 kW gibt’s nun in allen Model S serienmässig.

Würd ich genauso vorschlagen. Ich bin dann bei CEE16 und UMC geblieben :wink:

danke dir für die korrektur!

Ich fahre das Model S75D auch auf Langstrecke. Die letzte Urlaubsfahrt war von Hannover nach Tirol in die Nähe von Innsbruck. Selbst meine Frau, eigentlich kein großer Autonarr, möchte mit nichts Anderem mehr in den Urlaub. Die Ladepausen sind Entspannung. Die Kinder lieben es, weil auch die keine Lust haben mehr als 2 Stunden rumzusitzen. Meine Dienstreisen innerhalb Deutschland werden auch komplett mit dem Tesla gefahren.

Gestern bin ich etwas mehr als 8 Stunden gefahren. Nach diesen 8 Stunden bin ich auch danke AP1 sehr entspannt angekommen. Viel besser als vor der Teslazeit mit einem Verbrenner. Mein Fazit nach nun rund 35.000km ist, dass es für mich kein besseres Langstreckenfahrzeug als den Tesla gibt.

Ich habe zwar keine Kinder, aber ich kann mir auch nicht vorstellen, warum man die Kinder möglichst lange auf den Rücksitzen einpferchen will. Zumindest wir mir immer häufiger entgegnet, man könne mit Kindern ja nicht alle zwei Stunden eine Pause machen. :frowning:

Bei uns war es so:
Mein Sohn sagte in der Fossilzeit (damals 2013 5 Jahre alt) immer: „Keine Pause, denn dann dauert es noch länger.“ Hat gewisse Logik. - Aber meine Tochter (damals 3) wollte eine Pause.
Da war ich immer im Dilemma. :question:
Ab 2013 war das kein Thema mehr, da das Auto auf der Langstrecke eine Pause brauchte. Sie sind jetzt eher enttäuscht, wenn die Pause manchmal doch nicht sein muss. Und seit ChaDeMo bzw. SuC braucht immer der Faktor Mensch die längere Pause als das Auto.
Im Regelfall reicht die Ladegeschwindigkeit des ChaDeMo meist aus. Darum reicht es meist, die Pausenorte nach dem Umfeld auszusuchen und gar nicht nach der Ladegeschwindigkeit.