Model S Ankündigung heute? 100D? Update: Neuer 60er!

Ja, die war zu hoch!
Gegenüber meinem S60, waren es zu 70er ohne D ca. 15000€!!
Für mich war der 70er unerreichbar…

Gruss
Mario

Würde vermuten, dass die limitierte 75er genauso schnell lädt wie die unlimitierte 75er! Wieso sollte Tesla die knappe Ressource SuC länger nutzen, als technisch notwendig? Wenn Tesla die Ladegeschwindigkeit künstlich limitieren würde, wäre das in meinen Augen ziemlich doof!

Gruß Mathie

Wenn wirklich ein 60er Akku kommt, wäre der Hintergedanke interessant. Werden nicht genug Model S verkauft?
Warum wurde der 60er überhaupt eingestellt?
Wenn er kein Erfolg war, dann macht diese Option wirklich nur für Deutschland einen Sinn, mit späterem Software-Update auf 75.
Zudem dachte ich die EU hat eh die Preisgrenze kassiert?
Bin leicht verwirrt, was das alles soll… :wink:

Die Höchstgeschwindigkeit wurde herabgesetzt beim neuen Model S 60 auf 210 km/h. Bei der Option 75 bleibt diese ebenso auf 210 km/h begrenzt.
Werden in Zukunft die 70er bei einem Update gedrosselt?

Toller Schachzug von Tesla!

Damit wird das Model S interessanter als Firmenwagen!

Günstiger Einstiegspreis für die Versteuerung und hinterher Aktivierung der 75 kWh und des Autopilot.

Aber war der S75 vorher auch schon so teuer?
76.600 + 9.400 = 86.000 Euro
Habe den bisherigen Preis leider nicht mehr im Kopf.

Auch da wäre der Hintergedanke mehr als interessant. Zu hoher Verschleiß der DU bei >210 km/h?

Machen sie doch! Du kannst ja, nachdem du einen S60 gekauft hast, später per OTA auf einen S75 updaten. Nur der Einstiegspreis des Basismodells wird geringer, die Reichweite bleibt potentiell beim 75er. :bulb:

Das ist mAn gut durchdacht von Tesla. Denn wer bis anhin einen 70er bestellt hat (aber keinen 75er), der wird jetzt entweder direkt den 75er mit ähnlicher Optionenwahl oder aber einen 60er mit deutlich mehr Optionen bestellen. Viele Besitzer dieses neuen 60ers werden sich - sobald Model 3 auf dem Markt ist - entweder die 75kWh freischalten lassen, oder aber sie werden den 60er verkaufen und eine M3-Version mit eher mehr als 215 Meilen EPA-Reichweite kaufen. (Man will ja schliesslich mehr Reichweite und ein 2-jähriger 60D (updatebar auf 75D) verkauft sich 2018 sicher nicht schlecht.)
Mit dem MS 60(D) wird nämlich (wieder) mit 210 (218) Meilen ziemlich genau die Reichweite des M3-Basismodells angeboten:
Jetzt Tesla fahren, mit einem update-baren Akku Entscheidungsmöglichkeiten haben, später Reichweiten-stärkeres Model 3 bestellen oder 75kWh freischalten lassen. :mrgreen:

Tesla hat verstanden, wie man Kunden bindet: Man gib ihnen etwas, aber Tesla profitiert schlussendlich nur davon. Die OTA-Preispolitik machts möglich. :smiley:

ist eigentlich ziemlich einfach: Tesla hat eine bestimmte Produktionskapazität, die sie ausschöpfen wollen. Um den Profit zu maximieren will
Tesla natürlich hochpreisige Autos verkaufen. So lange also genug Nachfrage (-> Wartezeit ist ein Indikator dafür) vorhanden ist, kann Tesla
billigere Modelle aus ihrer Produktpalette entfernen.
Wenn Tesla allerdings merkt, dass die Produktionskapazität evtl nicht mehr ausgenutzt werden kann (weniger Nachfrage ODER mehr Produktionsmöglichkeiten),
müssen sie Nachfrage generieren, das geht zB durch die Einführung eines billigeren Modells.

Genau das mach Tesla nun…

Interessant finde ich jedoch, dass Tesla nicht einfach den Basispreis des 75 reduziert. Da der gleiche Akkupack wie im 60er verbaut ist spart Tesla doch hier nichts… Ich vermute, dass Tesla die Gebrauchtwagenpreise hoch halten willl…

Also für die 80K für Österreich (Vorsteuergrenze) ginge sich des 60er Solid White mit Kaltwetter und Smartair aus. Sind 81K EUR. Abzgl. der 1K bei Referlink ist man genau auf 80K.
Leider keine auto-Heckklappe. Autopilot und 75er kann man ja auch später freischalten :wink:

Man darf aber nicht vergessen, dass Tesla 15 kWh kostenlos mitliefert, die sie ja trotzdem produzieren müssen. Kurzfristig wird das also von der Marge weggehen. Kann jemand sagen wie viel das ist?
Dafür eröffnet es aber noch ganz andere Möglichkeiten: Lange Fahrt am Wochenende? Buch doch 1 Woche den „vollen“ Akku für nur XXX EUR.

Klar spart Tesla. Ein Akku, der weniger seiner eigentlichen Kapa nutzen darf, hält länger, hat also weniger Garantiefälle.

Ich verstehe die Frage „was spart Tesla“ eher als eine Frage nach Umsatz und Marge.

Beim 60er gibt es 15kWh „geschenkt“. Tesla spricht von Zellkosten unter 200 US$/kWh. Der 60er ist also mit rund 3’000 US$ subventioniert. Die müssen irgendwo her kommen:

  • Einbusse bei der Marge
  • Wie Raphael schreibt, weniger Rücklagen für Garantiefälle
  • höherer Erlös beim Upgrade auf 75kWh nach dem Kauf - in der EU sind es 500€ Aufschlag
  • Tesla kann Zellen günstiger einkaufen

Warum der Schritt aus meiner Sicht Sinn macht:

  • Tesla ist viel bekannter
  • Das SuC-Netz ist mittlerweile ausreichend dicht, das war es 2014 NICHT, als der 60er durch 70er ersetzt wurde. Obendrein lädt der 60er genauso schnell Kilometer rein wie der 75er.
  • Tesla visiert mit dem Model 3 Kunden im Preissegment unterhalb Model S 75 an. Die haben nun eine Alternative.
  • Tesla braucht nach wie vor Umsatz, Stückzahlen, mehr Infrastruktur (SeC und SuC). Da hilft jedes verkaufte Model S.

Man darf aber nicht vergessen, dass diese 15kWh bei einer Freischaltung etwas mehr Geld bringt als beim direkten Verkauf. Mittelfristig wird also fast jeder 60er irgendwann freigeschaltet werden und Tesla mehr Geld pro verkauftem Fahrzeug einnehmen… :wink:

Tolle Möglichkeit! Ja, OTA ermöglicht wirklich eine ganz neue Verdienstmöglichkeit für Tesla… :slight_smile:

Finde ich genial den Schritt, für mich leider noch immer ein klein wenig zu teuer :frowning:
Der Hammer wäre ja gewesen, wenn der Endpreis nach Abzug der Märchensteuer etwas unter 60.000 gewesen wäre und man so die 4000,- hätte mitnehmen können, wie hätte Autodeutschland wohl dann reagiert…
Gruß
Tino

PS. Vorausgesetzt Tesla hätte sich beteiligt.

Laut http://teslamag.de/news/model-s-kwh-akkupaket-einstiegspreis-8901 ja:

Hier würde mir ja fast die pay-per-use Diskussion besser gefallen als am SuC. O-Ton: „Wenn ich weiter fahren möchte, mal kurz 75kWh fürs Wochenende freischalten“.

Denn, wenn das online oder per App via Kreditkarte oder paypal ginge und vollautomatisiert via OTA ans Auto, wäre das schon ein interessanter Gedanke. :mrgreen:

Edit flüstert mir in Ohr: Ganz besonders für Carsharing Betreiber. Ich kaufe (und vermiete) einen 60er. Wenn der Kunde mehr will, bucht er sich selbst die 75er Option für den Ausflug dazu.

Es ist überhaupt keine Kapazität garantiert. Und ein Totalausfall ist unabhängig von der genutzten Kapazität.

Bin ein bisschen sprachlos über diesen Zug von Tesla geworden…

Kann man denn davon ausgehen, dass die 60 kWh Variante echte 60 kWh sind?
Der S70 hat ja „nur“ ca. 66 kWh, der S85 „nur“ 76 kWh.
Wenn er echte 60 hat, dann gefällt mir die Variante immer mehr… Wenn oben gekappt wird, kann man auch ohne große Bedenken auf 100% laden und dauern wird es nicht länger als beim 70er… (also auf 91%)

Gar nicht? Ein Auto mit 250km Realreichweite mit 120km/h auf der Autobahn für 70.000 ohne Sonderausstattung ist jetzt nichts, was einem vom Hocker reißt.

Man darf aber nicht vergessen, dass diese 15kWh bei einer Freischaltung etwas mehr Geld bringt als beim direkten Verkauf. Mittelfristig wird also fast jeder 60er irgendwann freigeschaltet werden und Tesla mehr Geld pro verkauftem Fahrzeug einnehmen…

das ist eine interessante Theorie. Würde mich ja schon interessieren, wieviel % der so verkauften 60kwh Modelle dann auch geupdatet werden. Fast alle glaube ich jetzt nicht, aber
du hast vermutlich recht, das könnten mehr sein als man nun annimmt, vA wenn Tesla später mal Rabatt drauf gibt…

Oder als Entschädigung für igrendwelche Probleme einfach 2kwh mehr… :smiley: