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Model S an 43kw-Station

Hallo. Bin noch ziemlich neu im Forum und habe bislang zu dieser Frage nichts gefunden.
Bei mir in der Nähe gibt es eine ABB-Ladestation, die u.a folgenden Typ2-Anschluss (mit Kabel) hat: AC 400 V, 63A, 43Kw.
Gestern sah ich dort einen MS laden (Owner war nicht da, sonst hätte ich diesen gefragt).
Kann man den einfach einstöpseln oder muss zuerst hierfür beim MS manuell (Regler) auf 16A begrenzt werden?
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Einfach einstöpseln und mit 11 oder 22 kW laden.

Das ist der große Vorteil bei Typ 2: man kann nichts falsch machen. Es kann höchstens sein, dass man weniger schnell lädt als erhofft, weil ein Glied der Kette Ladestation - Kabel - Fahrzeug nicht das leistet, was man sich vorstellt. Das läuft dann unter Lehrgeld. :cry:

Naja an ne 3,7kW-Schukosteckdose kann ich auch problemlos ein 10 Watt Handyladegerät anschließen :wink:

Wow - und das obwohl die Steckdose noch nicht mal mit dem Handy kommuniziert wie der Typ2 Anschluss mit dem Auto. :laughing:

Aber mal im Ernst weil das in den anderen Posts nicht so gut rüber kam:

Die Ladestation handelt mit dem Fahrzeug aus mit welcher Leistung es laden kann und liefert das dann. Dabei wird auch noch berücksichtigt was das Ladekabel kann. Beispiel: Auto könnte 22 kW (Model S mit Doppellader), Ladestation liefert das auch, aber das Kabel ist nur für 11 kW geeignet: es wird mit 11 kW geladen. Bei der 43 kW Ladestation mit einem fest an der Ladestation montierten 43 kW geeignetem Kabel und einem Model S mit Einzellader kommt dann auch nur 11 kW dabei raus. Ladestation 22 kW, Kabel 22 kW geeignet und Model S mit Doppellader ergibt dann endlich 22 kW Ladung. :slight_smile:

Manchmal akzeptieren Ladestationen (z.B. die P-Charge von Schletter) am 22 kW Anschluss nur 22 kW geeignete Kabel und verweigern die Stromabgabe wenn ein 11 kW geeignetes Kabel eingesteckt wird anstatt einfach nur 11 kW freizugeben (das Gleiche mit einem 22 kW geeigneten Kabel an der 11 kW Buchse - nichts geht anstatt einfach mit 11 kW zu laden…). Somit wurde es erfolgreich geschafft aus dem relativ flexiblen Typ2 System so etwas wie die CEE rot Steckdosen zu machen bei denen man auch für jede Leistungsstufe separate Stecker/Kabel benötigt, sprich: mitnehmen muss. :unamused:

Cheers Frank

Super! Vielen Dank für die Feedbacks.
Einfach ausgedrückt steuert somit das schwächste Glied die Ladung. In der von mir erwähnten Ladestation somit der 11Kw-Lader des MS.
Da ABB bei dieser LS Gratis-Strom abgiebt, genügt mir die 50 km/h-Ladung vollends. Kann dafür in der Nähe zwischenzeitlich einkaufen gehen [emoji6]

Hallo,
und dran denken. Wenn es eine zweiten Anschluss geben sollte dann den passenden -also bei Dir den schwächeren- verwenden. Für andere welche die 43w nutzen können. Bin selbst auch schon aufgelaufen da es bisher meist so war das man alleine war auf weiter Flur. Das wird weniger zum Glück.
Ab nun nach draußen. Super Herbsttag :wink:

Ich möchte darum bitten, an dieser Säule nicht 8h mit 11kW zu laden. Das ist wie der SuC für Tesla ein Schnelllader für den Renault Zoe und den Byd e6. Nur weil der Stecker mechanisch passt und Energie fließt, muss man den Schnelllader anderer Fahrzeuge nicht blockieren.

Keine Angst. Das ist der schwächster Lader an dieser Station[emoji4] Die anderen beiden Anschlüsse sind 50kW (Combo EU und CHAdeMO).
Ich selbst werde da höchstens für 1.5 Stunden/Woche laden.

Dann solltest Du ggfs über eine Anschaffung eines Chademo Adapters nachdenken …

Dann könntest Du in der selben Zeit Deinen Wagen komplett voll laden.

Hab ich auch schon erwogen (wie schwer ist eigentlich das Teil?). Ich kann in jedem Fall zu Hause laden (2.3 kW, mit evtl. Umbau 11kW). Für längere Reisen habe ich einen SuC in 8km Nähe[emoji6]

Für längere Reisen brauchst Du keinen SuC in Deiner Nähe. Wenn der in 200 km Entfernung steht reicht das völlig.

Vermutlich meint er „für spontane Reisen“ :wink:

TeeKay geht es nicht darum, dass du mit 43kW den „schwächsten“ Anschluss nutzt. Die von dir aufgelisteten Anschlüsse sind für Gleichstrom und nutzen einem Renault Zoe nichts. Ein Zoe Fahrer würde sich zu Recht ärgern, dich mit 11kW am 43kW Kabel ladend vorzufinden, während ein 11kW AC Anschluss noch frei ist.

Ok. Werde mir das merken. Einen 11kW-Anschluss hat es bei dieser LS nicht. Werde wohl die CHF 450.-- für den CHAdeMO-Adapter aufwerfen!

Ich verstehe das grundsätzlich zwar. Aber ist es nicht übertrieben die 43kW-Lader für Zoes freizuhalten ? Ich lege z.B. immer -egal was für eine Ladestation- meine Handy-Nummer rein, das sollte doch reichen, oder ? Ich lade mit 22 kW, meistens ist der Akku nicht ganz leer bzw. nicht ganz aufgeladen werden, so dass ich idR nicht mehr als 2 Std. lade und dann wegfahre oder umparke.

Unabhängig davon: Ich habe noch nie an einer 43kW-Ladestation geladen weil ich meistens an Vattenfall/RWE/Ladenetz o.ä. lade und die soviel gar nicht hergeben.

Die Ladeetiquette ist im Fluss und wird unter anderem im goingelectric Forum heftig diskutiert. Ich denke, die folgenden Regeln sind konsensfähig.

§ Man sollte bei einer Auswahl von Ladepunkten verschiedener Leistung denjenigen nehmen, der der geplanten Aufenthaltsdauer am besten entspricht.
§ Eine willentliche Reduktion der Ladeleistung beim Tesla, um die Ladezeit zu verlängern, wird als „schlechter Stil“ empfunden.
§ Ladepunkte mit hoher Leistung (43kW AC, 50kW CCS/CHAdeMo oder Tesla Supercharger) sind nur für die Dauer des Ladevorgangs zu benutzen, vergleichbar zu Tankstellen.

Ansonsten finde ich, dass die viele Kreativität und Initiative besser investiert wäre in mehr Ladepunkte, eventuell mit Lastmanagement, als in immer ausgefeiltere Vorschriften für eine Hackordnung an der Ladesäule. :smiling_imp:

DANKE!!!

Am Wochenende wollte ich an einer öffentlichen Ladesäule 3h mit 22kW laden,
nach nicht ganz 2h hat die Säule den Ladevorgang abgebrochen.
Da ich thermische Probleme in der Säule vermute würde ich dort das nächste Mal die Leistung reduzieren.

Von 32A auf z.B. 26A zu gehen aus Sorge wg. Überhitzung ist entschuldbar.
Den Ladestrom auf 6A zu stellen, damit man 20h „ladend“ stehen bleiben kann - eher nicht.