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Model 3 - Vorkonfigurierter Fahrzeugpool ?

insideevs.com/rumor-tesla-model- … ions-come/

Es gibt ein Gerücht, dass Tesla für den Model 3 ramp up zunächst vorkonfigurierte Fahrzeuge (BTS - build to stock) ausliefert und individuelle Konfigurationen (BTO - build to order) nach hinten schieben könnte.

Dies könnte meiner Meinung drei Auswirkungen haben:

  1. höherer Output, da Rüstzeiten wegfallen
  2. weniger Kosten - siehe (1)
  3. weniger Qualitätsprobleme, da sich die Arbeitsabläufe nicht ständig ändern

Ich glaube, vor allem für die Europäer eine bittere Pille, da man BTO bei uns gewohnt ist.

Plödsinn

Vielleicht für die ersten paar Tausend für die Amis… aber bevor Europa beliefert wird, ist das ramp up gelaufen.

Ist ganz normal, dass man mit nur einem einfach zu produzierenden Modell die Produktion startet. Dann werden nach und nach alle weiteren Varianten eingeführt. Dauert bei nem deutschen Hersteller schonmal ein halbes Jahr. Bei allen anderen geht das schneller über die Bühne, aber da kann man auch nicht jeden pups extra konfigurieren.

Ist mir ehrlich gesagt nie aufgefallen, kannst du deine Aussage irgendwie belegen? Und meinst du mit ‚nem‘ einen spezifischen Hersteller? Oder alle deutschen Hersteller?

BTT: Wäre für mich ein weiterer Grund, erst einmal eine Zwischenlösung eines anderen Herstellers zu erwerben…

Bei Mercedes startet eine neue Reihe mit nur der Hälfte der Motorenauswahl. Nach einem Jahr sind dann fast alle Varianten bestellbar.

Beim W211 gab es darüber hinaus das Comand Desaster.

Beim M3 muss man da eher Angst davon haben dass es nur noch 3 Optionen gibt… Akkugrösse, D oder nicht und P oder nicht… Selbst meim S/X kann man das ja kaum mehr konfigurieren nennen. Wenn ich da Produkt B will, muss ich A; C, D, E, F, G, H, I, J und K auch dazu nehmen… wundert mich dass im Komfortpakete nicht das HiFi und Winterpaket mit drin sind… hat ja auch was mit Komfort zu tun… :unamused:

Weniger Optionen, mehr Marge die bleibt… so einfach. Wer ein M3 will wird das schon zahlen.

@einstern
In der Tat, das ist mir natürlich auch bekannt. Aber bei Tesla gibt’s ja ohnehin nicht gerade eine üppige Motorenauswahl, daher ging ich davon aus, dass wir von eingeschränkter Auswahl bzgl. Ausstattung sprechen. Und da sind mir Einschränkungen nicht wirklich bekannt.

Aber sei es drum, ich habe an anderer Stelle (nicht in diesem Forum) Jubelarien gelesen, wie schlau eine solche Entscheidung sei, wenn sie denn getroffen wird. Sehe ich völlig anders und wird m. E. dazu führen, dass wieder nur Idealisten eine frühe Bestellung tätigen. Ob das allerdings irgendwelche Auswirkungen auf Deutschland hat, wage ich zu bezweiflen, da wir hier ohnehin (sehr viel?) später dran sein werden.

Die ersten Käufer werden Teslamitarbeiter sein, dann Amis, die es gewohnt sind und es wünschen Autos wie sie beim Händler auf dem Hof stehen zu kaufen und direkt mitzunehmen. BTO ist dort bei Autos eher untypisch. Teile Deine Sorge deshalb nicht.

Da teile ich Deine Meinung.

Gruß Mathie

Bei dem Gerücht geht es darum: auf Halde produzieren in folgender Form: 1 Woche nur blaue Autos mit exakt der gleichen Ausstattung. In der Folgewoche nur rote Autos mit der gleichen Ausstattung…

Mir ist kein deutscher Hersteller bekannt, der das so praktiziert.
Eher die Asiaten…vor allem früher.

Dass einige Varianten erst später zur Verfügung stehen, ok.
Aber wenn es wirklich so kommt, wie oben beschrieben…das hätte schon was von VEB und 5 Jahresplan :mrgreen: :wink:
Wenns hülft…

Belegen in Form von Dokumenten kann ich das nicht. Mein Vater baut seid 10 Jahren neue Produktionsanlagen für VW und begleitet diese bis sie komplett laufen. Zur Zeit baut er die neue Fabrik für den Polo.
Ich hatte mich mit ihm bezüglich der neuen Zeitplanung von Tesla, nach der großen Anzahl an Reservierungen, mal länger über das Thema unterhalten. Er hat den Zeitplan übrigens als knapp aber machbar angesehen :wink:

Ich denke so wie er mir das erklärt hat, ist das zumindest für Hersteller mit großer Variantenvielfalt als allgemein gültig anzusehen. Bei den Koreanern und Japanern gibts ja immer nur 3 Varianten von jedem Auto, da wird/muss das ein wenig anders laufen.

Nehmen wir als Beispiel mal nen Golf. Da würde man dann mit ( geraten) mit Comfortline/2Türen/Basis Benziner/Handschalter ohne Extras anfangen. Dann gibt es eine riesen Liste mit jedem Extra ( bei den Deutschen also 100.000 Sachen :smiley: ) und jedes extra wird bezüglich seiner Schwierigkeit und dem Risiko bei der Einführung bewertet mit einer Punktzahl. Pro Woche setzt man sich eine Grenze was man an „Punkten“ leisten kann und führt dann nach und nach alle weiteren Extras und Varianten ein. Neue Dekore/Sportsitze/Farben alles was im Grunde nur Design ist ( außer evtl. ne 2-Farben-Lackierung) ist relativ einfach zu Starten, wird aber auch nicht unbedingt sofort gemacht ! Natürlich gibt es auch Teile die sehr aufwändig sind z.B. Schiebedach, neue Motoren, DSG, 4 Türen, GTI, CNG, Kombi, Rechtslenker :blush: :blush: u.s.w. bei der Einführung von solchen Sachen macht man in der Woche maximal noch eine Kleinigkeit noch nebenher.

Bei Tesla gibt es allerdings nicht so viele Varianten wie bei den Deutschen, Heckmotor ist gesetzt und ich denke das die ersten 4-8 Wochen auch sicher nur der größe Akku vom Band läuft. Nur eine Karosserievariante und eine komplett eigene Produktion nur für das M3, alles Sachen die extrem helfen. Unterschiedliche Aussenfarben bekommt man recht schnell auf die Reihe verschiedene Dekore auch noch. Premium Paket sehe ich auch noch als recht einfach. Bei allem anderen wie: unterschiedliche Sitze, Akkus, Felgen u.s.w. kommt man einfach nicht umher bei einer Varianz von mehr als 1 die Logistik dahinter von Just-in-Time auf Just-in-Sequenz um zu stellen in dem Moment wird´s kompliziert :wink: :wink:
Da freut man sich wenn der Rest noch entspannt auf Just-in-Time läuft und man sich um EIN Problem kümmern kann.

Ich verstehe jetzt aber auch nicht so ganz warum man da so ein riesen Thema draus macht. Ich denke Teslas Variantenvielfalt ist klein genug und die Anzahl der Reservierungen groß genug, dass jeder sein Wunschauto bekommt. Der eine evtl ein wenig früher als der andere.

Und wie schon erwähnt, die Amis sind es eh nicht anders gewöhnt. Die gehen zu dem Händler, suchen sich ein Auto aus und nehmen es so mit wie es dort steht.

Genau so sehe ich das auch. Außerdem: Bis wir in Europa dran sind (Anfang/Mitte 2018), hat sich das alles längst eingefahren.

Danke, Eike.

Vielleicht sollte man aber doch noch hinzufügen, dass sich die deutschen Hersteller den Luxus einer schier unfassbaren Variantenvielfalt leisten. Da wird bei Audi stolz erzählt, dass man pro Modell mehrere hundert verschiedene Versionen einer Türverkleidung bauen kann. Wer rechnen kann, kriegt bei solchen Aussagen sofort ganz schlechte Laune, denn das kostet richtig Geld. Das muss organisatorisch, logistisch und technisch bewältigt werden, was die Kosten und die Fehlerwahrscheinlichkeit völlig sinnlos in die Höhe treibt.

Gemacht wird das, um dem Kunden dieses „Premium“-Gefühl zu geben, dass er sich „sein“ Auto selbst konfiguriert und dass „in einem Jahr nicht zwei identische Fahrzeuge vom Band laufen.“ Da sage ich: „So what?“ und füge hinzu „Stoppt diesen Blödsinn“.
Es ist nun mal keine Manufaktur, sondern eine hoffentlich auf Effizienz ausgelegte Serienfertigung. Ich kann auf das Manufaktur-Gefühl verzichten, und ich bin auch der Meinung, dass die wenigsten Kunden über ausreichend Geschmack, Feingefühl, Produkterfahrung und Contenance verfügen, um sich etwas zu konfigurieren, das besser ist als das, was ein gutes Team von Designern und Produktmanagern an vorkonfigurierten Modellversionen zusammenstellen kann.

Mir soll’s recht sein, wenn Tesla fünf gute Farben und drei vernünftige unterschiedliche Leistungs-/Ausstattungs-Pakete anbietet. Vor Allem wenn das dazu führt, dass man eine hohe reproduzierbare Bauqualität zu einem guten Preis schafft.

Sehe ich auch so. Wenn ich nicht gerade wie beim Model S für helle Sitze gleich noch das Premium-Paket für 12.000 Euro dazu nehmen muss, dann wäre ich schon zufrieden.
Um neue Felgen und sowas kann man sich auch selber kümmern.

@Cer

du wirst mir von Tag zu Tag sympathischer :mrgreen:
viele hier denken nur an ihre Wünsche, anstatt das Gesamtpaket im Auge zu behalten :slight_smile:

Ich denke, dass eher mit dem „kleinen“ Akku (50kwh?) begonnen wird. Musk ist angetreten, ein 35k USD EV auf den Markt zu bringen … da wird er bestimmt nicht mit einem 45k USD Model 3 starten?!
Das wäre ein gefundenes Fressen für die Tesla Kritiker.
Es ist imho schon schlimm genug, dass die deutschen „Qualitätsmedien“ ständig vom Tesla für 32 Tausend Euro schreiben, um sich dann in ein paar Monaten mit 100%iger Sicherheit darüber auszulassen, dass das Model 3 plötzlich 10 Tausend Euro … ja gar 1/3 teurer ist als versprochen/angekündigt.
Wollen wir wetten, dass das so kommt? :unamused:

Wenn sich Elon Musk mit der gewohnten Akribie in das Thema der Kostenoptimierung eingearbeitet hat, dann kommt da bestimmt noch die eine oder andere Überraschung.

Aus ihrer eigenen Blödheit von „damals“ auch noch Profit schlagen. Ja, gut möglich. Wobei ich mir ziemlich sicher bin, das 90% der Autojournalisten, die diese 32.000,-- € postuliert hatten, von dem Vorsteuerpreis (bzw. Netto-Preis) in den USA nichts gewußt haben.

Ich denke, dass es nur einen Akku geben wird, der ggf. per Software limitiert ist.
Bis auf die Menge der Zellen sind die Akkus vermutlich zum großen Teil baugleich. Da ist es viel einfacher nur ein Akku-Modell herzustellen und den Leuten später das Update zu verkaufen.

Langsam sollte es jeder verstanden haben, dass du auf klare Linien und schlankes Design stehst. Dir sollte aber auch klar sein, dass das nicht bei jedem der Fall ist. Und auch wenn du aus dem Metier kommst, dein Geschmack ist nicht auf alle übertragbar. Jedem das seine, ich persönlich finde zum Beispiel die Ausstattungsvielfalt ein sehr angenehmes Extra (die Aufpreisliste allerdings weniger).

Nichts für ungut.