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Model 3 über 50.000 $?

greencarreports.com/news/109 … ?fbfanpage

Ich finde den Thread Titel irreführend. EINE Studie aus der Feder eines anerkannten Skeptikers sagt das.
So wie es sich liest, könnte man auch annehmen, dass es ein (revidiertes) Statement von Tesla ist.
@vmax: kannst du das anpassen?

Ich hab mehrfach vorgerechnet, dass Tesla mit der Zellchemie im Model S aktuell bei 200$/kWh liegt. Wohlgemerkt für den fertigen Akku-Pack. Wenn ein Skeptiker sagt, mag sein aber weiter runter kommen sie nicht, ist das in meinen Augen nur eine von mehreren Meinungen. Gegen diese Annahme spricht das Unterfangen mit der Gigafactory. Musk wäre bescheuert, 5Mrd US$ zu investieren, ohne dass er dabei die Kosten senken kann.

Was allerdings gesagt werden muss: Tesla redet beim Model 3 von „35.000 of today’s US Dollar“, also inflationsbereinigt. Bei 10% Inflation bis zum Marktstart von Model 3 könnte die Preisliste also bei 38.500 beginnen, und sie hätten formal ihre Aussage eingehalten.

Die anderen E-Car Hersteller haben fast jährlich die Preise Ihrer Auto gesenkt, da die Batteriekosten geringer wurden.
Bei Tesla sollten die Kosten zusätzlich noch deutlich gesunken sein, da sich die Produktionszahlen vervielfältigt haben.
Tesla brauchte die Preise noch nicht zu senken, da die Produktion voll ausgelastet ist.
Statt dessen investiert Tesla in SeC und SuC.

Tesla EU hatte (auf Facebook?) geschrieben, dass das Model III für 30-35.000 € zu kaufen sein werde.
Die Inflation dürfte den Preis bis zur Markteinführung zwar steigern, jedoch dürften dann die Akku-Preise durch den Anlauf der Gigafactory entsprechend sinken, so dass der Preis wohl zu halten sein dürfte.

Darauf würde ich mich nicht verlassen. Die dank Gigafactory geringeren Akku-Preise sind zumindest zu einem guten Teil im angekündigten Preis für Model III schon einkalkuliert.

Tja aber da gehts auch ums Prinzip.
Wenn das Model 3 echt so 38.000 aufwärts kostet naja.
Ist das Masse?
Auf Masse fertigen wollen vielleicht.
Kaufen wird es aber die Masse nicht.
Wie denn auch. Und ohne Kauf keine Produktion.
Und das wissen sie sicher.

Vielleicht habt Ihr auch unterschiedliche Vorstellungen von „Masse“. 200k Einheiten p.a. ist eine Größenordnung mehr als Model S, aber im Vergleich zu echten Massen-Automobil-Herstellern immer noch verschwindend gering. Keine Sorge, die lassen sich absetzen. Am Preis wird’s nicht scheitern.

Nun die Masse der Leute aber kauft solch hochprsige Autos nicht oder?
Ich gehör da dazu. Dann muss man wohl aufs Model C/Y warten.
250 echte km bei normaler Fahrweise.
Golf Größe
Supercharger fähig. Das geht auch :slight_smile:

Wieso geht ihr eigentlich davon aus dass der Preis so hoch sein wird wie es ein! nicht zu Tesla gehoeriger Mensch irgendwie hochrechnet.
Wobei er ziemlich seltsame Annahmen macht, wer weiss was er fuer Motive verfolgt.

Ich gehe nach wie vor davon aus dass M3 35000 $ + Inflationsausgleich kosten wird…

Nein, natürlich nicht, aber in der Masse kann Tesla sie auch gar nicht produzieren. Tesla kann, unabhängig vom Preis, nur eine Vorreiterrolle haben, und im übrigen müssen wir hoffen, dass die großen Player nachziehen und preiswerte, aber genauso praxistaugliche, Produkte in Massen für die Massen produzieren.

Ja aber wenn die großen Autohersteller wollten könnten sie sicher auch so brutal reinfahren in den Markt und Autos bringen, die preistechnisch Tesla weh tun?
Erzwungene Subventionierung der eigenen Fahrzeuge quasi nur um der Markanteile Willen.

Und den anderen Ausbluten lassen. Ich möchte aber, dass auf meinem nächsten Auto Tesla draufsteht, deshalb muss das klappen :mrgreen:

Ich bin immer von diesem Preis ausgegangen, völlig unabhängig von dieser fragwürdigen Berechnung. Nenn mich ein gebranntes Kind: Model S wurde ursprünglich auch für $50.000 angekündigt. Es wurde auch eine Variante des Model S für $50.000 auf den Markt gebracht – aber diese Variante war kastriert (40 kWh Akku, und alles was man bei so einem Auto inklusive erwartet, hieß plötzlich „Tech Paket“ und kostete extra) und hat eigentlich $57.400 gekostet. Unter Berücksichtigung der Steuergutschrift, die die USA beim Kauf von Elektro-Autos gewähren, kommen dann $49.900 raus. Das alles findet sich auch bereits weiter oben in diesem Thread (oder anderswo? ist jedenfalls nicht neu).

Langer Rede kurzer Sinn: Ich zweifele nicht daran, dass es eine Version vom Model III geben wird, die für $35.000 (plus Inflationsausgleich und unter Berücksichtigung staatlicher Zuschüsse) zu haben sein wird. Ich halte es aber für sehr wahrscheinlich, dass der „durchschnittliche“ Model III-Käufer um die $50.000 bzw. in Deutschland nach Transport, Zoll, Versicherung, Mehrwertsteuer entsprechend auch um die €50.000 (inklusive Extras) ausgeben wird.

ACHTUNG: Verbraucherpreise in USA sind immer ohne Mehrwertsteuer ausgewiesen! Das liegt daran, dass die Mehrwertsteuer in unterschiedlichen Bundesländern unterschiedlich hoch ist. Die Amerikaner kennen das nicht anders und rechnen im Kopf die auf sie zutreffende Mehrwertsteuer drauf. Wenn ein Deutscher diese Preise sieht, vergisst er meistens, direkt mal 19% drauf zu schlagen – und wundert sich dann über die vermeintlichen niedrigen Preise für dasselbe Produkt in USA.

Tesla ist momentan von der Innovation ganz vorne dran beim Antriebsstrang und bei der Software, ein oft unterschätzter Teil des Produktes Auto. Die Karosserie (Aerodynamik, Nutzraum) ist spitze, Fahrwerk muss keinen Vergleich scheuen. Bei den Assistenzsystemen holen sie massiv auf. Innenraumdesign wurde und wird oft kritisiert, aber auch oft gelobt. Warten wir mal auf Model X.

Wenn die anderen Autohersteller ihre geballte Kompetenz auf das Thema E-Auto werfen und etwas brauchbares auf die Räder stellen, müssen sie immer noch mit dem hinhaltenden Widerstand in ihren Händlernetzen fertig werden.

Ich mache mir keine Sorgen, dass vor 2025 jemand ein besseres und billigeres E-Auto auf den Markt bringt.

Das wäre so, als würde Porsche die Preise senken, um Aston Martin weh zu tun. Aber wenn man einen Aston Martin will, steigt man nicht auf Porsche um, bloss weil der etwas billiger ist (wenn es denn so wäre).

Du sagst es ja selbst. :wink:

Und selbst wenn das passieren sollte, wäre das kein Grund zur Sorge, sondern zum Jubeln! Übrigens auch für Tesla: Die Konkurrenz sind die Autos mit anderen Antrieben, nicht die andere Elektro-Autos. Näheres dazu kann man in der Begründung zur Freigabe der Patente nachlesen.

Für die Konkurrenz bliebe immer noch die Frage: Woher (kurzfristig) die Batterien nehmen? Die wachsen nicht auf Bäumen und der Weltmarkt ist momentan so ziemlich ausgeschöpft, deshalb ja auch die Gigafactory.

Man schaue sich die Preisabstuffung zwischen zwei Baureihen bei anderen Herstellern an
und bedenke das ein größeres Auto in der Herstellung nicht soviel mehr kostet wie man anhand der Preislisten vermuten könnte (0,4m Blech und Glas sind relativ preiswert, genauso kosten zwei weitere Zylinder weniger als die ersten zwei :slight_smile: ).
Daher halte ich 50k für deutlich realistischer als 35k.

Die haben aber wohl auch nicht einen so steilen Skaleneffekt.
Abgesehen von der Batterie sollte ein E-Auto deutlich günstiger herzustellen sein als ein Verbrenner, gleiche Skaleneffekte vorausgesetzt.

Beim Antrieb und bei der Software zur Motorsteuerung und Akkumanagment gebe ich Dir Recht, da hat Tesla im Moment einen Wissensvorsprung, den die anderen Hersteller selbst verbockt haben in dem sie sich Anfang der 2000 Jahre nach der Änderung der CARB Gesetzgebung in Kalifornien unnötigerweise ganz aus diesem Bereich zurückgezogen haben und auch nicht angemessen schnell auf Tesla reagiert haben.
Der Widerstand der Händlernetze ist Hersteller abhängig,
Mercedes hatte schon immer einen großen Teil Niederlassungen, BMW hat dies in den letzten Jahren ausgebaut und VW hat mit der Übernahme der Porsche Holding GmbH zumindest in Österreich viele „Niederlassungen“.

Natürlich ist das Masse!

Schau Dir doch mal diese Zulassungszahlen der direkten Konkurrenten nur in Deutschland an:

In Summe: 387.097 Fahrzeuge!

Ich meine ja nicht „Massenproduktion“ sondern „für die Masse“. FÜR UNS MENSCHEN!

Ein 50.000 Euro Tesla (wo das Model S bei 65.000) beginnt, kann nicht für die „Masse“ sein oder verdient ihr alle soviel?
Ich verdiene äußerst gut und bin dennoch nicht gewillt, soviel auszugeben.

30-35.000 ist ne andere Hausnummer. Ok.