Model 3 Tuning Sammelthread (Teil 1)

Es stellt sich immer die Frage welches Fahrzeugmodell Welche felge. Fahrzeug mit Tieferlegung oder nicht. :slight_smile:
Das hilft bei der Beantwortung

Ist schon bekannt ob die Motec Ultralight Felge in 8x20 auch für den M3 passen wird?

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Theoretisch ja wenn man das Fahrzeug ablastet und mit einer schmäleren Spur leben kann. Falls keine Distanzen passen.

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Ich gehörte auch zu „manch einem“.^^
Allerdings hab ich ein 10mm Loch gebohrt und im Handschuhfach den passenden Sechskantdreher.

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Ja, das passt. Die 8,5x20 ET35 ist ja das Ursprungsmaß der alten Performance-Felge gewesen und das EasyFit wurde seinerzeit von KW so entwickelt, dass es mit den Federn und dem V3 bei maximaler Tieferlegung passt.
Auch passend natürlich mit dem 245er

Daniel

Ab August nehmen wir das Pedders Sportsryder Extreme XA Gewindefahrwerk für das Model 3 AWD ins Programm auf, wofür wir aktuell nun nach einer längeren Testphase das Gutachten erstellen lassen.
Aufgrund anderer Materialien und weniger Einstellmöglichkeiten ist dies kein konkretes Vergleichsfahrwerk zum bekannten KW V3 sondern eher eine günstigere Fahrwerkslösung wie es bspw. das ST XA für die RWD-Modelle bereits ist.

Daniel

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Ich habe bei meinem LR mit H&R Federn, vor allem aus optischen Gründen, die Spurscheiben
von vorne 30mm, hinten 40 mm
auf vorne 16mm und hinten 30mm reduziert.

Ich empfinde das Fahrverhalten jetzt deutlich angenehmer.
Aus der Mittellage heraus geht die Lenkung viel sanfter und bei schneller Kurvenfahrt fühlt es sich satter an.

Ist entweder nur mein subjektives Empfinden oder hat jemand eine ähnliche Erfahrung gemacht?

Grüße Stephan

Hat hier jemand Bilder vom einem MSM-farbenen Fahrzeug mit Serienfelgen / Aero Caps mit Tieferlegung per Federn und ggf. Spurverbreiterung? Würde mich sehr interessieren.

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Ist mein alter mit Kw und spurplatten !
Aber leider nur in Weiß


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Macht schon was her, danke. Welche Spurplatten sind das und ist das Fahrzeug noch genau so alltagstauglich wie vorher? Also insbesondere, was die Bodenfreiheit angeht?

Puhh Spurplatten vorne ca. 15mm hinten 20mm pro Seite. Tieferlegung ist noch Alltagstauglich. In meinem Aktuellen SR+ hab ich Eibach Federn drin und muss sagen das es komfortabler fährt als das KW. Vor allem ist es viel günstiger.
Hier wird es sehr gut erklärt :wink:

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Danke, das Video kenne ich schon. :grinning: Bin stark am überlegen, auch auf Federn und Spurplatten zu setzen, mit den originalen Felgen dann. Da ich jeweils die Serienfelgen für Sommer und Winter habe, bräuchte ich auch nur eine Tüv-Abnahme / Eintragung.

Heute mal was zur Randerscheinung vom Tuning: Vorgestern war ich mit meinem M3P aus 09/19 mit ca. 23.500km im SC FFM um dort die höllisch knarzenden Querlenker/Dreieckslenker auf Garantie beheben zu lassen. Obwohl ich den Menschen an der Annahme kenne und er Alles versucht hat das es gemacht wird, hat es der „Manager“ abgelehnt, die Arbeiten auf Garantie durchführen zu lassen. Grund: KW V3, Spurplatten und etwas breitere Felgen. Aussage meiner Kontaktpersonen dort: wir würden gerne, aber dürfen nicht. Bei anderen Herstellern sei es genauso, dort hätte die Werkstatt aber die Möglichkeit, solche Reparaturen, die auch ohne die Modifikationen geschehen wären, auf Kulanz durchzuwinken.

Für mich ist ein Auto ohne Modifikationen aber keine Alternative. Wenn Tesla sich da so quer stellt, greift der alte Spruch, dass der zweite Wagen einer Marke vom Service verkauft wird (oder eben auch nicht…).

Klar, gibt es Möglichkeiten, sich zu wehren und die werde ich auch nutzen (gibt hier auch einen Thread zu dem Thema und ein Mitglied hier ist wohl Jurist, der sich gerne um solche Dinge kümmert). Aber dennoch finde ich das Verhalten nicht in Ordnung.

Tja, wer schön sein will muss leiden…

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Sehr ärgerlich, was würde die Reparatur denn ca. kosten?

Da wirst du aber juristisch auch keinen Erfolg haben. Da durch die tieferlegung genau solche Teile mehr belastet werden.

Das ist das Pech des Tuners.

Auch wenn es ein bekanntes Problem bei Tesla ist, wird es sehr schwer das durchzubekommen

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Sehr ärgerlich, was würde die Reparatur denn ca. kosten?

Kann ich nicht sagen, ich habe den Kostenvoranschlag nicht.

Da wirst du aber juristisch auch keinen Erfolg haben. Da durch die tieferlegung genau solche Teile mehr belastet werden.

Sehe ich ein wenig anders - und die „normalen“ Jungs im SC auch. Die haben mir berichtet,d ass es Leute gibt, die es schon durchbekommen haben. Und in dem schon angesprochenen Thread wird auch eine andere Meinung vertreten, da die Veränderung nicht nachweislich die Ursache für den Schaden war. Wenn ich es korrekt verstanden habe, müsste Tesla mir nachweisen, dass ein ursächlicher Zusammenhang beseht - was wohl nicht möglich ist. Ich werde weiter berichten.

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Da habe ich dann doch tatsächlich mal Verständnis für den Hersteller. Sportfahrwerk, speziell Spurplatten und andere Räder sind schon durchaus denkbar Modifikationen, die eine Belastung der Bauteile abseits der Serienausstattung begründen lassen.
Im Falle der Fälle kann ich mir auch vorstellen, dass hier ein Beweis darüber zu führen ist, dass nicht auffallend viele oder mehr als üblich das Model 3 von dem Problem, das du anscheinend hast, betroffen ist. Meiner ist 12/2019 mit knapp 30 tkm und ich habe z.B. keinerlei Probleme und meine einzige Modifikation am Fahrwerk ist, dass ich nicht Originalräder aber Standarddimensionen fahre. Mir ist auch nicht bekannt, dass das Model 3 bekannt ist für „höllisch knarzenden Querlenker/Dreieckslenker“.

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Die eventuell tatsächlich stattfindende Mehrbelastung sollte a. in der Toleranz der Bauteile drin sein und b. ist sie definitiv geringer, als wie wenn ich vergleichsweise immer mit 4 Personen unterwegs wäre. Ein um 200 Kg höheres Gesamtgewicht des Fahrzeuges ist ganz sicher eine deutlich höhere Mehrbelastung, als eine um 20 mm niedrigere Einpresstiefe. Abgesehen vom Fahrstil, der sicher auch eine ganze Menge ausmacht. Ich bin ein extrem langweiliger Fahrer. Ich habe bis jetzt eine Durschschnittsverbrauch laut Anzeige von < 160 Wh/km.
Das Fahrwerk sollte überhaupt keine Mehrbelastung sein.
Und selbst wenn es eine Mehrbelastung ist, kann die nicht so hoch sein, dass die Teile schon nach 23 tkm in Summe und 10 tkm nach Einbau den Geist aufgeben.
Zudem ist das (auch laut SC) ein durchaus bekannter und häufig vorkommender Schaden. Du kannst es drehen und wenden wie Du willst: da wurde einfach minderwertige Qualität oder nicht korrekt berechnete Teile eingebaut.

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Für mich ist das neu, gibt es dazu hier einen Thread z.B. den ich übersehen habe? Vom X habe ich das mal gehört. Ob immer mit 4 Personen fahren eine höhere Belastung darstellt mag ich nicht beurteilen, ganz sicher wäre ich mir damit jedenfalls nicht. Fahrstil und wieviel Personen du regelmäßig befährst usw. sind alles Dinge, die nicht so einfach darzustellen sind. Was ich meine ist, eine Beweisführung um irgendwas zu erzwingen dürfte nicht einfach sein. Die bekannten Fakten sind, dass dein Fahrzeug anscheinend ein Problem hat und modifiziert ist. Minderwertige Qualität oder nicht korrekte Bauteile wiederum sollten sich durch ein Gutachten nachweisen lassen. Nur ob das im Verhältnis zu den Reparaturkosten steht und Recht haben und Recht bekommen sind auch zwei weit auseinander liegende Dinge. Es geht mir nicht um Streiten sondern eher um Betrachten der Perspektiven. Ich persönlich kann mir nur Kulanz als vom Zeit- und Kostenaufwand her praktikable Lösung vorstellen und dafür ist Tesla nicht zwingend bekannt.

Meine Erfahrung auch mit anderen Herstellern ist eher die, dass man zum einen keine Präzedenzfälle generieren will und nach dem Verkauf eher wenig Interesse am Kunden hat.

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Was erwartest du ? Die Garantie ist eine freiwillige Leistung und du hast die Bedingungen verletzt.
Du befindest dich aktuell noch in der Gewährleistung und bist in der Pflicht dem Hersteller nachzuweisen das der Mangel zu Kauf schon bestanden hat. So ist das nun mal gesetzlich geregelt. Woher soll Tesla wissen daß das Fahrwerk korrekt eingebaut wurde. Ein komplett neues Feder Dämpfer Paket kann unter Umständen die gesamte Achsgeometrie ändern. Die Mehrbelastung von Spurplatten und anderer ET wird meist unterschätzt und ist signifikant. Es können durchaus Faktoren Zusammentreffen. Zum Beispiel das sich ein Bauteil an der unteren Toleranzgrenze befindet und dadurch Dichter an der Überlastung ist.

Nicht desto trotz musst du wohl in den sauren Apfel beißen und die Teile auf eigene Kosten ersetzen.
Kann man Tesla Ersatzteile eigentlich als Privatperson beziehen?
Du könntest natürlich alles zurückbauen und zu einem anderen sec fahren, wenn das günstiger ist :wink: