Model 3 Road Trip kommt nach Europa !

Ich find, das geht jetzt etwas weit ins OT. Wir senden auf Basis unserer Überzeugungen unbewusst Botschaften, wählen Formulierungen.
Ich wollte dir nicht unterstellen, bewusst Manipulationstechniken anzuwendenden, daher die Formulierung.

Es ist offensichtlich, dass du glaubst, der AP müsse verboten werden. Mit einer solchen Überzeugung gelingt es nicht immer, neutral zu formulieren.

Aber ich möchte hier lieber aufhören, es geht mir eh schon viel zu sehr »gegen« dich, OSED.

BTT?

Also wenn Du nicht mal lesen kannst, dann lass es doch bitte. Ich verbitte mir solchen Unsinn! Vielleicht hilft es ja beim nächsten mal zu zitieren dann würdest Du nicht Wörter verdrehen. Vielleicht hast Du das aber absichtlich gemacht, was ich Dir nicht unterstellen will, was aber durchaus sein kann :slight_smile:

Ich denke es ist genug OT, so wie es CER gesagt hat!

DAS ist nun wirklich eine (auch noch irrelevante) rhetorische Spitzfindigkeit und, wie ich finde, ein unredlicher Diskussionsstil. Dem AP auch hier wieder teilweise oder vollständig die „Verantwortung“ zuschustern zu wollen, kommt mir vor wie jemand, der sein Radio so laut dreht, dass er das Martinshorn hinter ihm nicht hört, und dann dem Hersteller des Radios die Schuld dafür gibt - schließlich konnte man das Radio ja so laut drehen.

Nach YouYous (insgesamt nicht plausibler) Schilderung hat der AP den Wagen abrupt nach rechts gelenkt, YouYou hat gegengelenkt und links ein Hindernis touchiert. Wenn Man YouYous Schilderung glaubt, hat er unmittelbar vor dem Zusammenstoß eingegriffen. Der AP hat also offenbar im Moment des Zusammenstoßes nicht mehr gelenkt. Ob der Wagen auch ohne YouYous eingriff mit dem Fahrbahnteiler kollidiert wäre, ist nicht klar.

Das schon, aber eben nicht wie der Unfall wirklich passiert ist. Bei YouYous Schilderung hätte der AP durch das abrupte Lekmanöver eine Lateralbeschleunigung von etwa 10 g erzeugt - hab ich weiter vorne mal nachgerechnet gehabt.

Evtl. wäre ohne Eingreifen des desorientierten Fahrers kein Unfall geschehen, die Fahrspur ging ja tatsächlich in scharfer Kurve nach rechts weg, ein starker Einschlag nach rechts ist also nicht grundsätzlich unlogisch an dieser Stelle. Dass es den Wagen wie geschildert bei Tempo 120 innert 8 m um 3 m versetzt ist dagegen physikalisch unmöglich, das were eine laterale Beschleunigung von 96 m/s² :astonished:

Gruß Mathie

Nein, ein schlechter Stil ist es, wenn man Menschen etwas unterstellt nur weil man mit aller Gewalt etwas hinein interpretiert und mit albernen Vergleichen arbeitet. Und ein schlechter Stil ist es auch wenn man die spätere Erklärung dazu auch außer Acht lässt.

sorry @OS Electric mir war nicht klar, dass du so ein schlechtes Erinnerungsvermögen hast, hier frische ich dich mit deinem Inhalt auf:

Wer will sich denn anmaßen, mir vorzuschreiben, in welche Länder ich mit meinem Fahrzeug fahren darf?

zum Thema „die Nutzung Unmöglich machen“: Dies ist doch erst in der Neuzeit überhaupt möglich. Wenn vor einigen Jahren mit einem Fahrzeug für Rechtsverkehr nach England gefahren wurde, so mußten die Scheinwerfer teilweise abgeklebt werden. Wurde dies nicht gemacht, konnte der Gegenverkehr erheblich geblendet werden. Kam es zum Unfall aufgrund der Missachtung wäre niemand auf die Idee gekommen den Hersteller des Fahrzeugs zu betrafen. Nur bei Tesla muss sich der AP in einem nicht freigegebenen Land nicht aktivieren lassen. Halte ich für total überzogen. Der Fahrer wusste um die Einschränkung und hat das Risiko bewusst mehrfach in Kauf genommen. Zum Glück ist er mit blauem Auge davon gekommen. Seine bösen Worte im direkten Anschluss an den Unfall werte ich als Kurzschlussreaktion und würde nicht all zu viel darauf geben.

Daraus:
„Mit Blindenhund Diego hingegen funktioniere es nahezu tadellos. Lediglich Kleinigkeiten gebe es zu bemängeln. „Er sabbert, ist nicht mit meinem Headset koppelbar und hat ohne Leckerlis eine Laufzeit von nur wenigen Stunden.“ Sobald die nächste Blindenhundgeneration da ist, will Friesenegger Diego wegwerfen und sich einen besseren Assistenzhund anschaffen.“
:laughing:

Danke, dass das auch mal jemand schreibt :slight_smile: Dachte schon, ich wäre der Einzige, der so denkt.
Für Tesla wäre es ein leichtes, den AP-Gebrauch GPS-basiert oder Internet-basiert zu deaktivieren, sollte es sich aus ihrer Sicht um ein Assistenzsystem handeln, was nur auf bestimmten, bekannten Straßen funktioniert. Tun sie es nicht, ist davon auszugehen, dass er generell erstmal überall verwendbar ist. Immer natürlich unter Beachtung der Hinweise aus dem Handbuch.
Dass man sich von Tesla die Erlaubnis einholen soll, das Fahrzeug zu exportieren, ist ja wirklich lächerlich.

Irgendwann wird Tesla nach den ganzen AP-Unfällen unter Zugzwang kommen:
a) die Benennung im Marketing zu überdenken.
b) Durch geeignete Maßnahmen Mißbrauch auszuschließen (Mehr Überwachung des Fahrers durch Berührungssensoren und Kameras, Aktivierung nur noch auf Autobahnen etc.).

„…
Irgendwann wird Tesla nach den ganzen AP-Unfällen unter Zugzwang kommen:
a) die Benennung im Marketing zu überdenken.
b) Durch geeignete Maßnahmen Mißbrauch auszuschließen (Mehr Überwachung des Fahrers durch Berührungssensoren und Kameras, Aktivierung nur noch auf Autobahnen etc.).
…“

das ist, glaube ich, nicht zu befürchten.
die meisten unfälle passieren wohl durch unangepasste geschwindigkeit. mit obiger logik müssten ja dann alle fahrzeuge irgendwie geschwindigkeitsgedrosselt werden.

vielleicht wird es engere definitionen geben, was assi-systeme sind und wie sie zu nutzen sind (ich befürchte immer entlang der entwicklungssituation der deutschen oem-assi-systeme). letztendlich verbleibt es aber beim fahrer, was er mit dem gas-/strompedal macht, ob seine hände am lenker sind, ob er auf dem smartphone daddelt oder sich im rückspiegel irgendwas ansieht.

Wissen wir denn wieviele Unfälle die AP von Audi, BMW und Mercedes verursachen, oder falsch reagieren?
NEIN - Weil die „Presse“ sich nur auf auf Tesla stürzt!
Glaubt ihr wirklich bei denen funktioniert alles perfekt? Aber das landet halt nicht in den Medien.
Da fragt auch keiner nach, warum auch?
Tausende Unfälle passieren täglich mit Fahrzeugen die auch Assistenzsysteme verbaut haben.

Ich bin zwar neu hier, aber was sich sehr befremdlich finde, ist dass immer die gleichen User hier Stimmungsmache gegen den AP machen.

Ich glaube mittlerweile haben es die meisten kapiert wer dafür und wer dagegen ist.

Bitte an alle die einen Tesla fahren und ihn nicht verwenden möchten oder ihn gefährlich halten - verwendet ihn doch einfach nicht!

Die die Ihn verwenden wollen - verwendet ihn aber lasst verdammt nochmal die Hände am Lenkrad und missbraucht den AP nicht als vollautonomes System - das ist er nicht. Aber ich denke das sollte mittlerweile jedem der lesen kann bekannt sein - steht ja auch im Handbuch und wird bei der Übergabe erklärt. Ausserdem erscheint die Meldung jedesmal wenn man den AP einschaltet.

Verantwortlich ist in letzter Instanz der Mensch hinter dem Lenkrad - don’t blame the AP.

Diese ewigen Diskussionen pro contra AP hier nerven - hab jetzt aus tausenden Postings eigentlich keine neuen Erkenntisse herauslesen können! Verwendet doch das Forum um Wissen auszutauschen und nicht um permanent eigene Meinungen zu predigen.

lg Thomas

Der Thread dreht sich mittlerweile nur noch um den Autopilot und den Unfall von YouYou.
Man könnte meckern (wie auch schon geschehen) das dies OffTopic ist, aber als Threadersteller habe ich damit kein Problem, denn der Unfall in Zusammenhang mit der offensichtlich falschen Benutzung des Autopilot hat nunmal den RoadTrip beendet und daher finde ich es richtig, dass man hie darüber diskutiert.

Deswegen noch kurz meine Meinung dazu:
Aufrufe, den Autopiloten zu verbieten halte ich für nicht richtig. Wenn der Autopilot unter nachweislich korrekter Bedienung immer wieder Unfälle produzieren würde, dann wäre ich anderer Meinung.

Man sollte sich darüber im Klaren sein, wie viele Unfälle täglich durch Unaufmerksamkeit der menschlichen Fahrer (Stw. Smartphone) passieren.
Dagegen dürfte die Anzahl der AP-Unfälle lächerlich klein sein. Allerdings verleitet der AP offensichtlich die Fahrer dazu dem System im wahrsten Sinne des Wortes „blind“ zu vertrauen. Das ist ein Problem.

Danke! Sehe ich auch so und genau wegen sowas vergeht einem hier die Lust sich überhaupt einzumischen.

'nabend, Leute :wink:

Im Laufe diese 62 (!) Seiten ist viel geschrieben worden, darunter auch die eine oder andere Bemerkung, das meine Aussagen zu Herrn Xue zu eng/altmodisch/kritisch (usw, usw - man kann nach Belieben etwas negatives hier einsetzen) sein sollte. Ich soll mehr Toleranz zeigen, bla-bla-bla.

Nun gut, im Gegenteil zu einigen von denen, die mich kritisieren, haben wir Herrn Xue persönlich getroffen.

Vor vielen Seiten habe ich eine „diskrete“ Version dieses Treffens geschrieben - jetzt gebe ich einigen Details dazu, die mir damals als vielleicht nicht sehr signifikant aufgefallen sind, dazu.

Am 19. April kündigte Herr Xue ein „Meet&Greet“-Event in Luxemburg an.

Wir waren zu diesem Zeitpunkt in unser luxemburgisches Domizil, und haben uns dazu entschlossen, diese Gelegenheit zu benutzen, um das Model 3 mal „live“ anzusehen - aber ohne Fanatik, da das Fahrzeug uns nicht als potentieller MX-Ablöser interessiert.

Im Vorfeld haben wir via Facebook versucht, Herrn Xue einige Ratschläge und Hilfeleistungen basiert auf unsere Lokalkenntnisse, beizusteuern - die leider mehrheitlich ignoriert wurden. Da Herr Xue unmittelbar vor dem Event vielmals den Zeitpunkt, und zweimal den Treffpunkt, änderte, haben wir so weit es ging, diese Änderungen an interessierten Teilnahmern weitergegeben. Wir haben auch das Event unsere Kontakte bei Tesla Luxemburg mitgeteilt - falls Interesse an einer, auch inoffiziellen, Teilnahme dort betand.

Wir haben dann das Event aufgesucht (sehr leicht, nur einige hundert Meter von zu Hause) - vor Ort war es ein klein wenig schwieriger, da zeitgleich am selben Ort ein anderes Event stattfand - aber wir haben den kleinen Schar von Enthusiasten doch gefunden:


MX abgestellt, und als wir auf den kleinen Schar ankamen und Herrn Xue begrüßt haben, war seine Frage „Are you from Tesla?“ (verständlich, da wir unsere Tesla-Jacken trugen). Als wir ihn „No, but we’re happy Tesla owners“ antworteten, war sein Reaktion ein überraschendes (für uns) „Oh“, und er hat uns sofort den Rücken gedreht. Spätere Versuche, irgendwelchen Dialog mit diesen jungen, hypernervösen, ständig auf sein Smartphone rumtatschender Mann einzuleiten sind gescheitert und nach einiger Zeit haben wir uns dazu entschlossen, unseren Nachmittag sinnvoller zu verwenden.

JEDER kann ein „Bad Hair Day“ haben, und dafür konnten wir auch durchaus Verständnis haben - aber in den folgenden Wochen hat’s sich ja ausgiebig gezeigt, das dieses Verhalten eben kein Einzelfall, sondern sehr oft bei diesen Herrn auftritt. Wenn man dazu fügt, das er JEDE Kritik mit sofortiger Wirkung mit einer Sperrung von „seiner“ FB-Seite „bestraft“, sich brüstet, das er sich mit den Regeln und Sitten unserer Teil der Welt nichts auf dem Hut hat - naja, dann ist die Sache von uns aus gelaufen.

Sein zu 100% persönliche, ihn gewinnbringende Selbstdarstellungs-Event hat Tesla mit Sicherheit kommerziell und rufmäßig Schaden gemacht - und dafür sollte der Herr Xue gerade stehen, alleine, und nicht durch Fundraising-Vorhaben irgendwie gestützt.

@krouebi

danke für deine einschätzung!

meine kontakte zu ihm waren nur online. ich hatte aber recht zügig die frage im hirn, wie weit ich meinen aufwand treibe, um ein berliner event (geordnet, mit etwas stil etc.) für und mit ihm auf die beine zu stellen.
ich glaube, sein unfall hat mich vor einer herben enttäuschung („ent-täuschung“ im wortsinn) bewahrt.

Bei goingeelctric wird ein Video mit einem Interview mit dem Fahrer gezeigt. Ich stell es mal hier rein.
youtu.be/3ZA9PuCSkac

Ich hoffe mal das er den Bordcomputer von Tesla auswerten lässt und
der genaue Unfallhergang analysiert werden kann.
Das wäre sicherlich auch in seinem Interesse.

Weil außer Tesla keiner einen AUTOPILOTEN bewirbt.
Das ist problematisch und haben viele hier im Forum vor dem ersten Unfall mit AP erkannt.