Model 3 Radar ja oder nein

Ist in USA schon drin.

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Wie Mobileye, wir können es besser :thinking::wink:

Bringt dir aber auch nichts wenn es verbaut wurde und von der Software nicht genutzt wird.
Warum sollte Vision nicht gehen, wir fahren doch auch mit den Augen. Interessant wäre es nur wenn man über das Radar auch Radar fallen angezeigt bekommen würde :smiley:

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FSD will Tesla ja komplett ohne Radar schaffen und setzt nur auf Sicht.
Ich bin und war da auch recht skeptisch aber da sind deutlich kompetentere Leute am Werk als ich es bin.

Unzureichende Sicht bei Nacht etc. ist schon ein Punkt aber es geht ja nicht nur um die reine Sicht, sondern alle Bildinformationen. Das Bild wird analysiert und selbst bei einem Bild auf dem unsereins nichts erkennt sind genug Bildinformationen vorhanden und durch Nachbearbeitung etc. kann ich mir schon vorstellen dass es funktioniert.

Das gute ist, wir werden es „sehen“
… Ba dum tss

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Diese Aussage würde ich irgendwo zwischen naiv und ignorant einordnen. Vor allem aber denke ich verunsichern solche Aussagen potentielle Neukunden sehr. Leider gibt es eine lange Liste von Features, die Tesla aus Kostengründen weggespart hat, nur mit dem Versprechen das später mit Software viel besser lösen zu können - was dann nicht eintritt. Regensensor und Rettungsgassen, nur um mal zwei Beispiele zu nennen.
Für mich persönlich wäre der fehlende Radar definitiv ein starkes Argument gegen einen neuen Tesla.

Deine Meinung respektiere ich, aber dein Ton ist nicht OK: Bitte keine anderen User beleidigen.

Bei der Kaufentscheidung für oder gegen das Model 3 ist das Thema Radar ja nur dann relevant, falls man FSD gleich oder später dazu kaufen möchte. Tesla hat sich aus guten Gründen (Konflikt zwischen mehreren Sensoren, Überlegenheit von Vision) dafür entschieden, Radarsensoren wegfallen zu lassen. Jeder kann sich an Hand der unzähligen Videos der FSD 9.2 Beta sowie des Tesla AI Days davon überzeugen, wie haushoch überlegen diese ist. Inzwischen werden ja fast nur noch extreme Sonderfälle getestet. Auch Nachtfahrten sind damit kein Problem und gut dokumentiert. Von der Logik kann FSD mit Vision only, immer und überall dort fahren, wo auch ein Mensch mit seiner Vision fahren kann. Wann das System marktreif ist und wann es in Europa auf den Markt kommt ist eine der spannendsten Fragen in der Automobilbranche, da sich dadurch einiges ändern könnte (Stichwort: Disruption).

Für Neukunden halte ich es vor allem für relevant, wo sie sich zwischen „Ich will perfekte Assistenzsysteme sofort“ (Gibt es die irgendwo?) und „Ich kann mit gewissen Einschränkungen leben, wenn eine Verbesserung durch Updates erfolgt“ einordnen. Die derzeitigen Einschränkungen sind ja u.a. hier detailliert dokumentiert:

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Das Thema Radar braucht uns hier in Europa (erst Mal) nicht zu interessieren.

Der Hintergrund für die Abschaffung ist u.A. Das Thema „Sensor Fusion“, das heißt das in Einklang bringen der Informationen von Radar und Kameras, was rechenaufwändig ist und u.U. Der Grund für die eine oder andere Phantombremsung.

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Bezüglich des Autopiloten, wir hatten zur Probe das 2021 Modell ohne Lenkradheizung, da musste man ja gelegentlich das Lenkrad „bewegen“.
Bei unserem Nachbarn war gerade ein Ranger, der Meinte das man das wohl bei dem neusten Modell nicht mehr machen muß da Sensoren im Lenkrad verbaut sind.
Habe als Firmenwagen eine neue E-Klasse, da reicht schon wenn ich das Lenkrad mit 2 Fingern berühre.
Kann ich das so jetzt mit dem neuen Lenkrad auch verstehen!?

Also bei meinem der 2 Monate alt ist muss ich das lenkrad genauso bewegen wie immer, damit er zufrieden ist.

Für meinen Geschmack ist das noch suboptimal viel… von reinem berühren wird er nicht glücklich

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Ah ok, schade. Da find ich das System von Mercedes echt angenehm. Gerade auf langen Fahrten.
Klar, ist bestimmt reine Gewöhnung.

Ps: Sorry für die vielen (dummen) Fragen, will aber nicht für jede „Popelfrage“ ein neues Thema aufmachen.

Es ist in der Tat reine Gewöhnung.
Nach jetzt 27.000 km ist mir das so in Fleisch und Blut über gegangen, dass das Auto gar nicht mehr schimpft…

Vielleicht wird das ja in Zukunft mit der bereits vorhandenen Innenraumkamera geregelt…

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Jubb, ist bei mir auch so. Lustigerweise macht er bei meinem Mann keine Zicken, während ich immer zum Bewegen des Lenkrads aufgefordert werde, auch, wenn ich zwei Hände dran hab.
Hab wohl einen zu zarten Griff :joy:

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Der Trick ist, dass Tesla die Hand am Lenkrad über ein erbrachtes Drehmoment erkennt und nicht kapazitiv über die bloße Berührung

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Observation Bias: Bloss weil in den Reichweitenstarken Medien nicht mind. 1x wöchentlich etwas über einen Auffahrunfall mit TACC / ACC liesst, heißt das nicht, dass derartige Unfälle nicht ebenfalls passieren.

Gerade wenn nur Radar verbaut ist, werden stationäre Hindernisse mit geringem Radarquerschnitt, oder nicht eindeutigem Aufenthaltsort (Winkelauflösung von Radar (~6 GHz) ist recht bescheiden im Vergleich zu sichtbarem Licht (400+ THz) prinzipbedingt ignoriert, damit nicht ein herumwehendes Chipssackerl auf der AB, oder ein Kanaldeckel mit Gitter, zu Phantombremsungen führen (von denen man im Gespräch mit Fahrern dieser Fahrzeuge im persönlichen Gespräch jedoch ebenfalls erfährt, dass diese mehr oder weniger häufig vorkommen).

Interessanter als die Frage, ob in den letzten 4 Jahren 11 Teslas in den USA in (partielle) Auffahrunfälle mit Einsatzfahrzeugen verwickelt waren, wäre es zu erfahren, relativ zur vorhandenen Flotte, wie oft das mit nur Radargestützten Systemen - wo auch die Spurführung noch manuell zu erfolgen hat - passiert.

Vermutlich (ich habe leider keinerlei Zahlen) würde sich herausstellen, dass Tesla hier wenn überhaupt statistisch wohl eher unter dem Durchschnitt unterwegs ist - auch noch, wenn man Fahrzeuge mit Spurhalteassistent mit einbezieht.

Nur ist es keine nationale Überschrift wert, wenn ein Fahrzeug anderer Provenienz mit eingeschalteten Assistenzsystemen auf ein Einsatzfahrzeug auffährt oder seitlich vorbeischrammt… Da bei diesen Herstellern ja jedem sofort klar ist, dass der Lenker dafür verantwortlich ist (wie auch bei Tesla), und nicht der Hersteller…

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Ja so hab ich das auch verstanden, nur so wie der Ranger es gesagt hat, arbeitet das neue Lenkrad mit Sensoren.
Mein Nachbar hat ein Weel Buddy, da hatte der Ranger das dann gesagt, das der bei dem neuen Lenkrad, wegen den Sensoren, nicht mehr funktionieren würde.

Auch ohne FSD: Ein heute gekauftes M 3 oder M Y in USA schafft TACC ohne Radar. Unabhängig von der FSD Diskussion. Vermutlich dauert die Homologisierung von Vision-only TACC / FSD in der EU einfach deutlich länger, und sobald das auch bei uns zugelassen worden sein wird, werden alle weiter nach EU verschifften Fahrzeuge ohne dieses Radarmodul gebaut werden.

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Kapazitive (vermutlich) Sensoren, um die Präsenz einer Hand am Lenkrad festzustellen, sind nicht kostenfrei :slight_smile:
Und es ist bereits absehbar, das in US / EU eine optische Aufmerksamkeitsüberwachung des Fahrers von den jeweiligen Regulationsbehörden vorgeschrieben werden wird…

Kann Mercedes die Innenkamera zur Aufmerksamkeitskontrolle via Software freischalten, um erweiterte Selbstfahroptionen nur mittels OTA Updaten anbieten zu können, wenn das die Regulatorische Hürde ist, die genommen werden muß?

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Meine E-Klasse „beobachtet“ mich eh nebenbei schon, alleine für die Müdigkeitserkennung, Gestensteuerung usw.
Von dem horrenden Aufpreis für die ganze Ausstattung wollen wir lieber nicht reden, es ist echt absurd. Basis der E-Klasse lag bei 50.000€ so wie ich sie mir jetzt zurecht gestellt habe (el. Sitze, großes Display und die Assistenzsysteme) liegt sie nun bei 85.000€

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Bei uns ist es genau umgekehrt :rofl:. Mein Mann ist davon immer leicht genervt :wink:
Hab die Hände locker auf 10 vor 3, das finden die Sensoren anscheinend gut so.

@Lantianer: Freu dich auf ein tolles Auto. Tesla und die Community machen Spaß :grin:

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Danke, Hab schon zu meiner Frau gesagt, sie bekommt dann meinen Firmenwagen und ich fahr mit dem Tesla :grin:

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