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Model 3 LR bei hohen Geschwindigkeiten

Hi

Eines beschäftigt mich gerade, wenn ich hier so im Forum lese. Ich lese immer, dass das M3 instabil wäre bei höheren Geschwindigkeiten, wenn man da kein anderes Fahrwerk einbaut.

Wie muss ich mir das vorstellen? Wird das dann so instabil, dass es gleich gefährlich wird? Bin jetzt nicht der notorische Raser, wollte die Möglichkeiten, die das Auto bietet, aber schon mal ausprobieren, wenn es der Verkehr den mal zulässt. Ich wollte eigentlich kein Fahrwerk einbauen, alleine schon zwecks Anhänger und unsere Hauszufahrt.

Edit: ich habe ein LR AWD bestellt.

Ich hatte letztes Jahr anfangs enorme Probleme, wie sich dann rausgestellt hat, war die Spur ab Werk verstellt. Seit der Spureinstellung ist es viel besser geworden, ab und an etwas unangenehm (Wellen / Spurrillen in Kurven) aber beherrschbar. Man ist aber meist deutlich schneller unterwegs, als man es vom Verbrenner gewohnt ist. Die Reaktionsfreudigkeit auf’s Spaßpedal ist halt viel direkter.

Also ich habe ein LR AWD und kann keine Schwächen feststellen. Das Fahrwerk ist bei hoher Geschwindigkeit auf der Autobahn souverän unterwegs. Mehr Autobahnqualität gibt es erst bei deutlich größeren Fahrzeugen mit sehr weitem Radstand.

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Es ist fahrbar, aber auch mit korrekt eingestellter Spur weit entfernt von dem was man im Jahr 2020 von der Konkurrenz bei diesen Geschwindigkeiten gewohnt ist. Wie viel Potenzial das originale Fahrwerk verschenkt, merkt man erst wenn man z.B. das KW V3 bei diesen Tempi ausprobiert hat.

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Wie immer: gehst du gemütlich von unten an den Grenzbereich, ist alles gut. Ich fahre auch mal die maximalen 234 km/h, bisher keine Probleme.

Es ist halt eine Sportlimousine mit (vergleichsweise) kurzem Radstand. Jeder Audi A3 reagiert ähnlich wie mein M3.

Andererseits: ja, das Fahrwerk ist nicht der Hammer. Es geht also deutlich besser, aber zu behaupten, das Fahrwerk sei grundsätzlich ab 200 nicht mehr beherrschbar ist halt auch nicht korrekt…

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Ich finde das M3 deutlich stabiler bei Geschwindigkeiten über 200 km/h, wenn man den Lenkmodus auf „Standard“ oder „Sport“ stellt.
Das macht einen enormen Unterschied zu „Komfort“, der sich bei hohen Geschwindigkeiten etwas schwammig anfühlt.

Finde nicht, dass das Fahrwerk schlecht ist.

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Sagen wir so bei >200km/h in stärkeren Kurven am besten noch mit leichten Bodenwellen, merkt man eben, dass es nicht als Sportwagen ausgelegt ist. Für ab und zu aber vollkommen ausreichend - gefährlich auf jeden Fall nicht.
Etwas tiefer und mit anderer Dämpfereinstellung fährt es sich im oben beschriebenen Szenario deutlich weniger „wackelig/schaukelig“.

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Alles klar, das beruhigt mich doch ein wenig.

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Model 3 LR AWD, Vmax 234 lt. Tacho.

Ja, bei Höchstgeschwindigkeit und Kurven tänzelt er ein wenig. Wenn man überlegt woher das Auto kommt aber vollkommen verständlich und normal. Amerikanische Autos sind eigentlich immer weicher als Europäische / Deutsche. Bei VAG ist es angeblcih sogar so dass die USA Modelle anders abgestimmt werden weil dort das „harte“ Fahrwerk sehr unbeliebt ist. Klar, fährt ja auch normal keiner schneller als 85 mph.

Ich finde das Serienfahrwerk meines LR AWD komfortabel. Fahre viel Autobahn, viel Langstrecke. Über 200 tänzelt er, jep. Aber nicht gefährlich oder bedrohlich. Aber : wie lange fährt man mit einem Model 3 über 200. Der Verbrauch steigt dramatisch an, die Reichweite sinkt auf unter 200km.

Für mich ist das Fahrwerk so vollkommen in Ordnung. Wer mehr sportlichkeit sucht, muss sich das KW V3 einbauen, das soll die Wucht sein.

War übrigens bei meinem BMW 4er GC nicht anders. Fahrwerk war „tourig“ eingestellt.

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Wenn die Dämpfer nicht klappern ist das V3 gerade bei dem Kurvenszenario tatsächlich spürbar besser (fahre ich ja selber auch). Der Komfort ist dabei bei langsamer Fahrt auf eher holprigen Straßen immer noch OK.
Aber das ist ja nicht Thema hier zum KW Fahrwerk gibt es extra Threads :slight_smile:

Ich kann nur für das Performance Modell sprechen:

Bei sehr hohen Geschwindigkeiten und plötzlicher Veränderung am Kurvenradius, Bodenwellen, Strom-Wegnahme, etc schlingert er schon sehr unangenehm. Ich fühle mich da nicht soooo sicher aufgehoben.

Einem Ungeübten empfehle ich die o.g. Fahrsituationen zu vermeiden.

hallo,

habe nun seit gestern auch meinen lr bekommen. alles soweit gut, nur eine frage habe ich.

mir kommt das lenkrad auch im sportmodus so indirekt und verzögert vor und ich spüre den straßenbelag leicht. bei der damaligen probefahrt ist mir das nicht aufgefallen. kenne ich von anderen fahrzeugen auch nicht. habe den reifendruck von 3.1 auf 2.9 reduziert, aber das gefühl ist noch da. vielleicht ist es ja normal.

Ich habe den direkten Vergleich mit einem Volvo V90 (Andere Preisklasse!) mit Luftfahrwerk hinten. Der V90 ist definitiv behäbiger als das Model 3, keine Frage. Auch die 235 PS sind eher das mindeste, um das schwere Schiff vernünftig vom Fleck zu bekommen. Trotzdem bleibt festzuhalten:
Beide Fahrzeuge trennen oberhalb von 200 km/h Welten! Während der V90 ganz ruhig bei 230 km/h über die Autobahn gleitet, wird das Model 3 da schon ganz schön zappelig.
Auf Grund der Reichweite fahre ich extrem selten so schnell mit dem Model 3, es macht aber auch wirklich wenig Freude über längere Strecken. Den V90 bin ich auch schon 300 km oberhalb der 200 km/h gefahren…das ist völlig machbar.

Ich kann nur sagen das Fahrwerk ist absolut okay vergleichbar mit Golf GTI oder anderen Performance Fahrzeugen fahre einen M3 mit Allrad und großer Batterie sowie 18 Zoll Räder. Ich hatte noch nie ein mulmiges Gefühl, selbst bei 220 Km/h in leichten Kurven bergab mit AUDI und BMW im Gefolge und voraus war alles easy!

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Da ist vielleicht die Spureinstellung vorn ziemlich daneben. Ist leider relativ häufig beim Model 3 von Haus aus verstellt…

Für mich hört sich das tatsächlich nach Streuung an. Ich kann nicht meckern. Ich fahre zwar nicht mehr so häufig über 200 km/h, aber wenn, dann führt sich das M3 sehr geschmeidig.

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hängt aber auch von der AB ab, guter grader Belag null Probleme, viele Kurven mit Bodenwellen sieht es schlechter aus.
Bei der Streuung stimme ich dir zu, habe gesehen wie meine Spur von Werk aus eingestellt war, das geht deutlich besser.

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Hier wird mal wieder Realitätsverweigerung betrieben. Mein Performance Model 3 wurde kurzfristig nach Übernahme nochmal bei Tesla vermessen und eingestellt. Trotzdem war das Fahrverhalten oberhalb von 200km/h nie ansatzweise so sicher wie man es von BMW/Audi/Mercedes und Co kennt. Da sind andere Mittelklasselimos einfach deutlich besser. Jeder kann die Schwächen des Model 3 ja für sich selbst leugnen wie er/sie möchte, aber wenn es darum geht, einem Interessenten eine ehrliche Auskunft für eine Kaufberatung zu geben, finde ich das schon ziemlich egoistisch. Das Model 3 ist ein tolles Auto, aber das Fahrwerk gehört eindeutig nicht zu den Stärken und wenn man gerne über 200km/h fährt, wird man mit dem Fahrwerk definitiv nicht zufrieden sein.

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Ich finde auch, dass das M3P ab 200 eher unruhig wird und bin noch nie schneller als 240 damit gefahren. Habe auch keine Rennlizenz sondern nur ein ADAC Sicherheitstraining :upside_down_face:

Fahrwerk ist nach Messung beim Experten perfekt eingestellt.

Woran liegt es, dass andere Hersteller es besser können? Oder anders gefragt: wo wurde beim M3 gespart?

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Ich weiß nicht ob das in der Entwicklung etwas mit Sparen zutun hat. Dem Sparzwang würde ich eher die grundsätzlich „vergessene“ Spureinstellung zuordnen. Ich kann nur auf mein Popometer und auf Feedback von Freunden und Kollegen mit meinem und anderen M3P hören. Ich könnte mir vorstellen dass es eine Kombination aus vielen Eigenschaften ist: Sehr guter cw-wert, wenig Abtriebskraft auf der Hinterachse, ein Fahrwerk, welches der Straße nicht so feinfühlig und schnell folgt, wie bei anderen Herstellern und die vergleichsweise Hochbeinigkeit. Man muss es ganz klar so sagen, ich hatte vorher Audi und hauptsächlich BMW der Mittelklasse und jedes Auto fuhr sich deutlich angenehmer bei solchen Geschwindigkeiten. Und da rede ich von Fahrzeugen die anfang 2000 auf den Markt kamen. Auf „amerikanisch“ schieben kann man es auch nicht weil es auch andere Amis gibt, die sich bei 200+ ruhig und angenehm fahren lassen.
Man kann es ja hier in den Threads lesen, mit dem KW Fahrwerk fährt das Model 3 plötzlich um Dimensionen souveräner. Das kann ich voll und ganz bestätigen.
Hier sieht man auch recht gut wie das Model 3 am „tänzeln“ ist:

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